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  1. #11
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    ........ Bei den großen Schleusen für die Berufsschiffahrt muß man manchmal stundenlang warten, je nach Verkehr........
    Grundsätzlich richtig. Besonders das Schiffshebewerk in Scharnebeck bei Lüneburg und die Schleuse in Ülzen bedingen schon mal längere Wartezeiten. Ansonsten kalkulieren wir mit einer halben Stunde/Schleuse. In NL geht es meistens schneller.

    Bei der Fahrt binnendurch fehlt die Funkantenne, siehe angehängtes Bild.

    Ich rate nochmal von Rotterdam ab. Slijkgat ist günstiger. Außerdem gibt es im Haringsvliet/Hollanschdiep zwei günstige Möglichkeiten die Masten zu legen: Strijensass und Noordschanz.

    Gruß Franz
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    halber Wind reicht völlig

  2. #12
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    Zitat Zitat von eugengraf Beitrag anzeigen
    Ok, super. Vielen Dank für die Infos. Die Strecke gefällt mir. Ich denke, ich nehm sie.

    Also insgesamt ca. 1500 km, die erste Hälfte von Heiligenhafen bis nach Rotterdam über Nord und Ostsee (und ein Kanal dazwischen), die zweite Hälfte von Rotterdam über Maas, Julianakanal und Canal d ést bis nach Toul, dann noch ein Stück Mosel und Saar. Alles verständlich soweit.

    Ist alles knapp, aber wenn ich den Mosel und Saar nicht schaffe, kann ich das Boot bei Toul für eine Woche im Hafen lassen und dann an den Wochenenden weiter fahren.

    @Franz, deinen Bericht werde ich noch genauestens durchlesen.

    MfG, Eugen
    Ich habe die Gegenrichtung vom Haringsfliet nach Kiel in 9 Tagen im April gemacht. Dazu zwei Tage eingeweht. Ist kein Hexenwerk. Deshalb nur Mut.

  3. #13
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    Zitat Zitat von meisterhz Beitrag anzeigen
    Ich habe ........ Dazu zwei Tage eingeweht. Ist kein Hexenwerk. ......
    ...bleiben sieben Tage. Wenn Du das alleine gemacht hast, grenzt das schon an Hexenwerk, Respekt.

    Tide, Tageszeit und Wetter müssen zur gleichen Zeit hinhauen. Nonstop steht man die Strecke nicht durch, die Tide und die Tageszeit müssen in den Gatten günstig sein und alles muss in ein Wetterfenster passen.
    In diesem Revier ist Schlafen nicht möglich, darum nimmt der große Erdmann die Route nördlich der Britischen Inseln.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  4. #14
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    Erstes es war jeden Abend nen Hafen. Zweitens ok es waren dreimal 16 Stunden dabei. Aber es geht.

  5. #15
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    Ich bin jetzt gerade am Planen. Habe Fragen zum Teil der Strecke zwischen Deutscher Bucht und in Richtung Niederlande.
    Wie fährt man diese normalerweise mit einem Sportboot? Ich meine, da gibt es ja zwei rosafarbene Wasserwege in beide Richtungen, aber auch die Möglichkeit die Küstengewässer näher am Ufer zu fahren.
    Ich vermute, ich sollte eher in der Uferzone bleiben, denn 13 SM nur um vom Hafen auf die Strasse zu kommen ist ja sauviel!

    Gruß, Eugen

  6. #16
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    Hallo eugengraf, das mit der Funkantenne am gelegten Mast wird funktionieren, ich finde jedoch, es ist nicht ratsam. Ich würde vor allem an Masttopp/Fuß soviel wie möglich abmontieren, denn das ist bei den langen Überständen sehr gefährdet. Statt Funk geht auch Telefon. Wenn Du nicht über ATIS/UBI verfügst, geht es sowieso nicht anders. Du brauchst einen provisorischen Hilfsmast, an dem Du die Nationale und Gastflaggen fahren kannst, sowie evtl. ein Anker/Topplicht. Da kannst Du auch die Funkantenne dran befestigen.
    Für die großem Schleusen ist eine Mittelklampe äußerst hilfreich, vor allem wenn Du das einhand machst. Evtl kannst Du den Genua-Holepunkt dafür mißbrauchen. Wenn Dir Dein Lack am Schiff lieb ist, besorge Dir ein Fenderbrett, das Dir das Management der Fender erleichtert. Kleine Schleusen sind einhand schwieriger, schau Dir das vorher z.B. im Youtube an, mit Crew kein Problem. Mich hat mal die Waschpo kontrolliert, da ist es sinnvoll, die vorgeschriebene Notfallausrüstung komplett dabeizuhaben. (Schwimmwesten, rote Flagge, Tröte, Paddel usw.)
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  7. #17
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    Zitat Zitat von eugengraf Beitrag anzeigen
    Ich bin jetzt gerade am Planen. Habe Fragen zum Teil der Strecke zwischen Deutscher Bucht und in Richtung Niederlande.
    Wie fährt man diese normalerweise mit einem Sportboot? Ich meine, da gibt es ja zwei rosafarbene Wasserwege in beide Richtungen, aber auch die Möglichkeit die Küstengewässer näher am Ufer zu fahren.
    Ich vermute, ich sollte eher in der Uferzone bleiben, denn 13 SM nur um vom Hafen auf die Strasse zu kommen ist ja sauviel!

    Gruß, Eugen
    Mit den Verkehrstrennungsgebieten hast du keine Probleme. Du bleibst in der Küstenverkehrszone, da bist du vor den Dicken sicher. Die liegen Dir nur auf den Reeden von Elbe und Jade-Weser-Approach im Weg.
    Wir streben folgende Schritte an (bei den letzten 25 Reisen ).
    - Cuxhaven - Norderney. Das ablaufende Wasser der Elbe nutzen (eine Stunde nach HW los), dann klappt das in einer Tide, einen Anlieger vorausgesetzt.
    - sonst, Zwischenstopp in Helgoland. Helgoland kann man immer anlaufen und zu jeder Zeit verlassen.
    - Norderney - Lauwersoog. Nur wenn nicht zu viele Kreuzschläge dabei sind.
    - sonst. Umweg über die Ems. Borkum nur wenn nötig.
    - Staande Mastroute bis Amsterdam, ggf. sogar bis ins Hollansch Diep. Amsterdam und das Stück durch Südholland sind etwas tricky. Einfacher ist der Schlag über IJmuiden, Stellendam.

    Da Du Dir das Wetter nicht aussuchen kannst, möchte ich auf die Gatten nachdrücklich hinweisen. Die sind ausgesprochen anspruchsvoll.
    Mit Crewverstärkung kannst Du den Schlag über die Nordsee in einem Rutsch durchziehen, das vereinfacht die Sache, benötigt aber ein breiteres Wetterfenster.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  8. #18
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    Hallo liebe Skipper. Vielen Dank für die wichtige Hilfe.
    Ich habe bis jetzt folgenden Plan mit eurer Hilfe erstellt.

    Tag 1
    Heiligenhafen. Dokumente, Ummeldung, Abholung

    Tag 2
    Heiligenhafen -> Kiel (40 NM) über Ostsee
    Ankern in Kieler Förde

    Tag 3
    Kiel -> Cuxhafen (55 NM) über NOK
    Ankern in Neufeld oder Südreede

    Tag 4
    Cuxhafen -> Norderney (60 NM) über Nordsee
    Übernachten im Hafen Norderney (ca. 20 Euro)

    Tag 5
    Norderney -> Lauwersoog (45 NM) über Nordsee
    Übernachten im Hafen Lauwersoog (ca. 20 Euro)

    Tag 6
    Lauwersoog -> Terschelling (45 NM) über Nordsee
    Ankern bei Terschelling

    Tag 7
    Terschelling -> Nieuwe Haven (den Helder) (45 NM) über Nordsee
    Übernachten im Hafen

    Tag 8
    den Helder -> IJmuiden (35 NM) über Nordsee
    Übernachten in IJmuiden

    Tag 9
    IJmuiden -> Stellendam (50 NM) über Nordsee
    Übernachten im Binnenhafen

    Tag 10
    Stellendam -> Strijensas (22 NM)
    Masten legen und Übernachten in Hafen


    Die Funkantenne bekomme ich irgendwie hin, ich bin ein Ingenieur in Elektrotechnik.
    Die Crew (ca. 3 Helfer) ist schon bekannt, ich bin also nicht alleine.

    Können Sie etwas zu meinem Plan bemerken?

    MfG, Eugen

  9. #19
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    Zitat Zitat von eugengraf Beitrag anzeigen
    ....
    Ich habe bis jetzt folgenden Plan ... erstellt.

    ........
    Verehrter Eugen,
    es ist völlig unrealistisch anzunehmen, dass Windrichtung, - stärke, Tide und Tageszeit über 10 Tage in Deinem Sinne übereinander passen.
    - Die Elbe geht nur bei Ebbe
    - Gatten nur bei Tageszeit
    - Segeln über diese Distanzen mit notwendiger Pünktlichkeit setzt obendrein eine passende Windrichtung voraus
    - Zur Not mit Motor ist zum Beispiel auf der Elbe bei Wind gegen Strom ab 5Bft Kappes. Nordseesegeln ist anders als Hurtigrouten fahren.
    Andere haben das doch auch gemacht? Klar, andere haben auch schon im Lotto gewonnen

    Ich empfehle, bei drei Helfern, in einem günstigen Wetterfenster von Cux bis Ameland durchzuziehen, wenn´s passt gleich durch bis Stellendam In 10 Tagen 2(3) mit passendem Wetter zu nutzen ist erheblich realistischer, obendrein erheblich weniger anspruchsvoll.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  10. #20
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Verehrter Eugen,
    es ist völlig unrealistisch anzunehmen, dass Windrichtung, - stärke, Tide und Tageszeit über 10 Tage in Deinem Sinne übereinander passen.
    - Die Elbe geht nur bei Ebbe
    - Gatten nur bei Tageszeit
    - Segeln über diese Distanzen mit notwendiger Pünktlichkeit setzt obendrein eine passende Windrichtung voraus
    - Zur Not mit Motor ist zum Beispiel auf der Elbe bei Wind gegen Strom ab 5Bft Kappes. Nordseesegeln ist anders als Hurtigrouten fahren.
    Andere haben das doch auch gemacht? Klar, andere haben auch schon im Lotto gewonnen

    Ich empfehle, bei drei Helfern, in einem günstigen Wetterfenster von Cux bis Ameland durchzuziehen, wenn´s passt gleich durch bis Stellendam In 10 Tagen 2(3) mit passendem Wetter zu nutzen ist erheblich realistischer, obendrein erheblich weniger anspruchsvoll.

    Gruß Franz
    Hallo Franz!

    Das ist mir schon verständlich. Der Plan ist ganz grob, nur damit ich überhaupt die Strecke im Voraus schon kenne.
    Klar wird es taggenau nicht hinhauen. Ich habe jetzt 20 Tage für die komplette Strecke geplant und 10 Tage als Puffer genommen (z.B. kein Wind, Schleuse wird repariert, Warteschlange, kein Sprit, Ruder reparieren u.s.w. u s.f.).

    Tag 1
    Heiligenhafen. Dokumente, Ummeldung, Abholung

    Tag 2
    Heiligenhafen -> Kiel (40 NM) über Ostsee
    Ankern in Kieler Förde

    Tag 3
    Kiel -> Cuxhafen (55 NM) über NOK
    Ankern in Neufeld oder Südreede

    Tag 4
    Cuxhafen -> Norderney (60 NM) über Nordsee
    Übernachten im Hafen Norderney (ca. 20 Euro)

    Tag 5
    Norderney -> Lauwersoog (45 NM) über Nordsee
    Übernachten im Hafen Lauwersoog (ca. 20 Euro)

    Tag 6
    Lauwersoog -> Terschelling (45 NM) über Nordsee
    Ankern bei Terschelling

    Tag 7
    Terschelling -> Nieuwe Haven (den Helder) (45 NM) über Nordsee
    Übernachten im Hafen

    Tag 8
    den Helder -> IJmuiden (35 NM) über Nordsee
    Übernachten in IJmuiden

    Tag 9
    IJmuiden -> Stellendam (50 NM) über Nordsee
    Übernachten im Binnenhafen

    Tag 10
    Stellendam -> Strijensas (22 NM)
    Masten legen und Übernachten in Hafen

    Tag 11
    Strijensas -> Jachthafen Biesbosch (9 NM) zum Tanken
    Biesbosch -> Nederweert (50 NM) Übernachten am Ufer

    Tag 12
    Nederweert -> Wessem (Maasbracht) (9 NM)
    Maasbracht -> Maastricht (30 NM) über Julianakanal
    Ausruhen, Einkaufen, Tanken, Übernachten

    Tag 13
    Maastricht -> Liege (25 NM)
    Übernachten am Ufer oder kleiner Hafen

    Tag 14
    Liege -> Heer (35 NM)
    Übernachten am Ufer oder kleiner Hafen

    Tag 15
    Heer -> Sedan (35 NM) über Maas
    Übernachten am Ufer oder kleiner hafen

    Tag 16
    Sedan -> Verdun (35 NM) über Canal de L'Est
    Übernachten am Ufer oder kleiner hafen

    Tag 17
    Verdun -> Toul (40 NM) über Canal de L'Est
    Ausruhen, Einkaufen, Tanken, Übernachten

    Tag 18
    Toul -> Metz (40 NM) über Mosel in Flussrichtung

    Tag 19
    Metz -> Konz (40 NM) über Mosel in Flussrichtung

    Tag 20
    Konz -> Saarbrücken (40 NM) über Saar


    Als nächstes will ich mir die Anzahl der Schleusen anschauen und miteinplanen.

    Auf jeden Fall vielen Dank für deine Mühe mir zu helfen

    Gruß, Eugen

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