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  1. #11
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    Zitat Zitat von HackePeter Beitrag anzeigen
    Da steckt aber ein Denkfehler drin, da Trommel und Vorstagprofil verbunden sind ... sonst wärs ja keine Rollanlage.
    Ja, da hast Du recht. Man muß das Profil (mit Segel) drehen, kurzum ohne Bedienung der Reffleine einrollen. Unterwegs bei gut Wind nicht zu empfehlen, dann lieber ausrollen, bergen und im Hafen alles wieder richten.
    Gezeitenrechnung nach ATT => http://tidal-prediction-worksheet.jimdo.com

  2. #12
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    Wenn die Reffleine klemmt, kommt es schon auch mal vor, dass die von der Trommel gerutscht ist und sich dann darunter verklemmt hat. Das kann z.B. passieren, wenn die Reffleine zu locker ist. Nach dem Setzen kann sich auch eine gespannte Reffleine nach der ersten Wende/ Halse lockern, die Trommel macht ja die Drehung des Vorlieks mit, wodurch sich der Winkel zur Leinenführung ändert. Daher ist je nach Führung der Reffleine dann ein Nachspannen zu empfehlen, damit die gelockerte Leine nicht von der Trommel rutscht. Wenn das doch passiert ist hilft nur nach vorne gehen und rausfriemeln - ist aber nicht ungefährlich für die Finger wenn Druck auf dem Segel ist.

    Wie das Aufwickeln eines Vorsegels durch Kreise fahren funktionieren soll verstehe ich nicht? Was passiert dabei mit den Schoten?

    Wenn die Reffleine zu kurz ist bzw. nicht genug Windungen auf der Rolle, dürfte es in den meisten Fällen einfacher sein, das komplette Leinenenende um die Trommel zu führen und so weiter aufzuwickeln, als das Segel von der Trommel zu lösen und dann das Segel zu drehen. Ich kann mir nicht vorstellen wie das gehen könnte, es sei denn es ist Flaute, bzw. sehr wenig scheinbarer Wind. Mich würde nicht wundern, wenn das Segel ausrauscht oder es auch anderweitig zu Schäden kommt an Material und Mensch. Kommt evtl. auf die Grösse des Segels an...
    Geändert von Ulstue (13.01.2017 um 10:28 Uhr)

  3. #13
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Neun von zehn Fock rollenden Sportsfreunde rollen das Segel am Wind auf
    - weil das logisch ist
    - weil man das schon immer so gemacht hat
    - weil das o.a. Vorgehen selbstverständlich Unsinn ist
    - weil alle das so machen
    dabei ist es völlig nebensächlich, dass wie von Carsten geschildert, dass mit dem Rollen vorm Wind (ggf. auch raum) prima klappt.
    Vor Jahren schon habe ich hier, als ich für die Vorm-Wind-Methode warb, verbale Schläge bekommen.

    Durch das gewaltsame Zerren rollt sich das Segel zu eng ein. Durch den geringen Durchmesser der "Wurst" wird zu wenig Segel weggerollt, folglich bleibt einiges über.

    Gruß Franz
    Genau so isset!

    Alle Vorsegel werden Grundsätzlich auf tiefen Raumen kursen gesetzt oder geborgen. Jib (Genua), Spinnaker (Gennaker). Und das mit allen Systemen, wie Rollanlagen, Tuff Luff, Stagläufer oder die Spinnaker aus dem Sack.

    So ist am wenigsten Druck im Segel und somit ist es die schonendste Variante fürs Material.
    Gruß Norbert

  4. #14
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    Zitat Zitat von Ulstue Beitrag anzeigen
    Wie das Aufwickeln eines Vorsegels durch Kreise fahren funktionieren soll verstehe ich nicht? Was passiert dabei mit den Schoten?
    Wenn man die Schoten abnimmt und lange genug Kreise fährt denke ich man kann so der Vorsegel einrollen – außer vielleicht die letzte 2-3 Umdrehungen. Ich habe es aber nicht selber probiert.

  5. #15
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    Bullenstander und 69 patenthalsen könnten funzen ... Ha ha autsch
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  6. #16
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    Zitat Zitat von round-world2 Beitrag anzeigen
    Bullenstander und 69 patenthalsen könnten funzen ... Ha ha autsch
    Ach so… du würdest tatsächlich Kreise fahren mit gesetzte Großsegel. Beim viel wind ist das ist aber eher was für harte Jungs!

  7. #17
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    Zitat Zitat von norbaer Beitrag anzeigen
    .......

    So ist am wenigsten Druck im Segel und somit ist es die schonendste Variante fürs Material.
    Sehr undemokratisch, Norbert.
    Die Mehrheit ist anderer Meinung.

    Obendrein liegt die Hälfte der Last auf der Schot und das Segel killt nicht. Der Wind reduziert sich um die doppelte FüG, so wird aus einem ruppigen Sechser ein handlicher Vierer. Die gewrungene Wurst wird zu einer nahtlosen Thyssen-Röhre.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  8. #18
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    Ihr sprecht immer, davon dass die Trommel das Problem ist. Wir hatten es bei einer Charteryacht so, dass das Kugellager am
    Segelkopf plötzlich nicht mehr mitlief. Da kann die Trommel soviel wickeln wie sie will, du wickelst nur das Fall um das Vorstag.

    Letztendlich mussten wir das Segel "klassisch" bergen. Denn im Hafen reparierts sich einfach angenehmer
    LG aus Köln
    ORIBA

    ~Botemedlet för allt är saltvatten-Svett, tårar eller havet~
    (Ann Rosman)

  9. #19
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    Oriba, wenn das Kopfwirbelteil nicht fest gegammelt ist, unwahrscheinlich...sonst hättet ihr nicht ausrollen können, ist das VL des Segels zu kurz und/oder das Fall zu lose. Dann dreht der Kopfwirbel nicht und das Fall wickelt sich um das stag. ein Rollvorsegel muss genau geschnitten sein im Vorliek, nicht zu lang, aber keinesfalls zu kurz. Das sind nur +-2cm. Chrterboote haben da oft unpräzise Billigsegel, dann ist da Malheur. Carsten

  10. #20
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    Zitat Zitat von carsten.sauerberg Beitrag anzeigen
    ........., ist das VL des Segels zu kurz und/oder das Fall zu lose. Dann dreht der Kopfwirbel nicht und das Fall wickelt sich um das stag. ein Rollvorsegel muss genau geschnitten sein im Vorliek, nicht zu lang, aber keinesfalls zu kurz................
    ...und da hapert es oft, "sicherheithalber" ist das Vorliek kürzer als passend. Zu lang geht nämlich gar nicht. Um das Aufwickeln des Falls zu verhindern wird am Mast eine Leitöse angepopt. Nicht optimal aber brauchbar.

    Gruß Franz
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