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  1. #21
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    Dem Themenstarter ging es nicht darum. Er sucht nach einer Charteryacht für den Familientörn.

    Wer fährt schon gern mit einem Formel 1 auf Campingtour?

    Und was die Seetauglichkeit angeht, ist die Marieholm 26 schwer zu toppen.

    Sämtliche Vierteltonner hatten das Problem der Zuladung. Ausgerüstet für eine längere Reise, verpufft ihr Potential!

    Ich segle traditionsgemäß auch gerne schnell. Aber auf Seereise über mehrere Wochen mit entsprechender Zuladung und dem angenehmen Verhalten bei schwerer See, besonders gegenan, ist mir persönlich das Sunden-Konzept angenehmer.

    Gruß
    Klaus

    Klaus

  2. #22
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Ron Holland war zu dieser Zeit der Star der Designerszene, siehe Segelmaschine Eygthene.
    Später zeichnete er auch Halbtonner, z.B. die Jeanneau Rush , natürlich nix gegen eine edle Marieholm

    Franz
    Franz, du hast recht! Gegen meine Marieholm 32E ist die Rush tatsächlich nix!

    Danke für die Zustimmung!

    Gruß
    Klaus

  3. #23
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    Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen, empfehle ich dem TE nochmals die Charter einer Marieholm 26, z. B.:

    http://www.chartership.eu/yachtchart...igenhafen.html

    oder

    http://www.chartership.eu/yachtchart...igenhafen.html

    (habe mit der Charter-Firma keine Verbindungen oder Erfahrungen...).

  4. #24
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    Zitat Zitat von IOR Beitrag anzeigen
    Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen, empfehle ich dem TE nochmals die Charter einer Marieholm 26, z. B.:

    http://www.chartership.eu/yachtchart...igenhafen.html

    oder

    http://www.chartership.eu/yachtchart...igenhafen.html

    (habe mit der Charter-Firma keine Verbindungen oder Erfahrungen...).
    Besonders die "Jelka" macht einen guten Eindruck. Dass die Marieholm 26 vornehmlich zum Gucken da ist (Franz) wird überzeugend durch die Belegungsliste ad absurdum geführt. In den interessanten Ferienwochen sind beide M 26 ausgebucht! Und das, obwohl die Gebühren für ein 8m Schiff alles andere als billig sind.

  5. #25
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    Zitat Zitat von Hillerstorp Beitrag anzeigen
    Ich lebe gut mit meinem Kinderglauben und weiß, dass das Schielen auf den Yardstick zur Ermittlung der Segeleigenschaften vergleichsweise einem Embryonalglauben zuzuordnen ist....

    Klaus
    Das ist das Argument von Leuten, die ein Boot mit hohem Yardstick segeln.
    Dann ist Yardstick natürlich immer besonders ungenau und sowieso großer Mist.
    Und natürlich ist das Boot eigentlich viel schneller, aber man zeigt das nicht so.

    Andersherum übrigens auch:
    Wenn der Yardstick kleiner ist und man nicht gewinnt, ist das auch alles großer Quatsch und überhaupt.

    Ich glaube, die Marieholm (sowohl 26 als auch 32) gehören zu den besseren Langkielern.
    Sowohl in der Konstruktion als auch in der Bauqualität.
    Trotzdem wird ein ebenso gut konstruierter Kurzkieler denen eben im Schnitt gepflegt wegfahren.

    Hier fahren die M32 so herum, wie es ihr Yardstick von 111 es erwarten lässt. Was doch völlig okay ist.
    Und ich bin mit dem IF auf Nord- und Ostsee genug gesegelt, um den 115er Yardstick für die M26 für realistisch zu halten.
    Das ist nicht ehrenrührig, aber eben grob 10 % langsamer als eine Express. Nicht gerade wenig.

    Die Vierteltonner waren häufig zu sehr auf die Formel konstruiert. Und damit nicht so wirklich schnell.
    Es ist kein Zufall, dass Accent, Tequila Sport, Eygthene und Listang recht hohe Yardstickzahlen haben.
    Selbst die recht extreme (wenig ausgebaute) Z80, die ich eine Weile gesteuert habe, war eigentlich ein Spezialist und nur mäßig schnell.

    Noch hübscher aber die Geschichte mit der kaputten Sangria.
    Die wurden schon vor Jahrzehnten auf der Messe für klapprig erklärt, segeln aber leider immer noch munter durch die Gegend.
    Nicht nur auf der Flensburger Förde, sogar an der Atlantikküste sieht man die überall.
    Wo man kaum Marieholm sieht...

    Wo ich dir Recht gebe: Viele Marieholms, IFs usw. werden geliebt und gerne gesegelt.
    Weil die Boote schön sind und den Leuten Spaß machen, unabhängig von der Geschwindigkeit.
    Und für den Spaß sind die Dinger ja nun mal da.

    Holger

  6. #26
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    Hallo Holger,

    auf welchem Revier segelst Du? Offenbar gibt es da viele M32. Hier bei uns im süddänischen Raum sind wir meist die einzige, die unterwegs ist. Zu unterscheiden ist die 32er von der 32E. Das ist ein anderes Boot, das wesentlich bessere Segeleigenschaften aufweist. Dass Kurzkieler grundsätzlich gepflegt davon fahren, kann ich nicht sagen. Aber es sind eben nur meine Erfahrungen von unterwegs. Und da kann ich mich nicht erinnern, wann das mal in der von Dir dargestellten Weise erfolgt wäre. Ganz sicher kann der Kurzkieler, wenn gut konstruiert, raumschots ins Surfen kommen. das geht mit der Marieholm nicht. Aber als Fahrtensegler bin ich auf den guten Kompromiss aus und da bin ich eben sehr zufrieden.

    Yardstick ist aber keine sichere Sache zur Beurteilung. Ein Bekannter von mir segelt eine M32E in der Schweiz. Sehr häufig Regatten. Damit er nicht immer gewinnt, wurde die Yardstickzahl auf 104 abgesenkt. Entspricht meiner Beobachtung. Bin mal von Grena bis Göteborg neben einer Marieholm 33 gesegelt (Yardstick 104). Wir kamen zur gleichen Zeit bei Trubaduren an.

    Liebe Grüße
    #Klaus

  7. #27
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    Zitat Zitat von ronja-express Beitrag anzeigen
    ........

    Die Vierteltonner waren häufig zu sehr auf die Formel konstruiert. .........
    Daran ist die IOR ja auch gestorben. Extrem auf die Formel bezogene Boote gewannen Regatten ohne wirklich schnell zu sein. Schon wurde die Formel wieder angepasst um die Auswüchse nicht ins Kraut schießen zu lassen. Dadurch war das Boot vom vorherigen Jahr nicht mehr wettbewerbsfähig. Die IOR ist zu Recht gestorben.
    Ein Gutes hat sie gebracht. Das Wissen um schnelle Boote kam auf den Prüfstand. Länger, schlanker, mehr Ballst, mehr Segelfläche, .... wurde bestraft.
    Davon profitierten Fahrtenschiffe. Die Boote wurden breiter, leichter, preiswerter.
    Am meisten profitierten jene, die die Erkenntnisse der IOR nutzten ohne sich in das Korsett der Formel zu pressen. Dehler 31, Albin Nova, ... Sie nutzten den Fortschritt ohne mit den Nachteilen der Tonner zu bezahlen.
    Gemäßigte IOR- Konstruktionen wurden jedoch vielfach zu praktischen, sportlichen Tourenschiffen. Dehler 36, Balad, Sangria und natürlich unsere geliebte Rush.
    Dann gab es noch die Schafe im Wolfspelz. Sie protzten mit den sportlichen Attributen der IOR-Racer ohne jemals eine Chance bei einer Regatta zu haben.
    IOR brachte einen Erkenntnisschub ohne letztlich erfolgreich zu sein.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  8. #28
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    OT:
    Die IOR-Formel wurde außerdem miss-/gebraucht um Boote zu designen, die "auf dem Papier" also gemäß Formel als langsam erschienen, de facto aber äußerst schnell waren. Man hat solche Boote also langsam gerechnet.
    Dass solche Boote heutzutage und in anderen Handicap-Systecmen (z. B. ORC) immer noch nach berechneter Zeit Regatten gewinnen können, zeigen folgende Beispiele:

    Scampi 30:

    Gotland Runt: 1. 2005; 2. 2006; 3. 2013; 2. 2014.


    Albin Stratus:

    Sjaelland Rundt: 2. 2013. Fyn Rundt: 1. 2013. Fastnet: 6. 2013. Grenada Sailing Week: 2. 2014; 1. 2015: 1. 2016.


    (Die Platzierungen sind zwar in der jeweiligen Klasse, dennoch bemerkenswert).

  9. #29
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    Zitat Zitat von IOR Beitrag anzeigen
    OT:
    Die IOR-Formel wurde außerdem miss-/gebraucht um Boote zu designen, die "auf dem Papier" also gemäß Formel als langsam erschienen, de facto aber äußerst schnell waren. Man hat solche Boote also langsam gerechnet.
    Dass solche Boote heutzutage und in anderen Handicap-Systecmen (z. B. ORC) immer noch nach berechneter Zeit Regatten gewinnen können, zeigen folgende Beispiele:

    Scampi 30:

    Gotland Runt: 1. 2005; 2. 2006; 3. 2013; 2. 2014.


    Albin Stratus:

    Sjaelland Rundt: 2. 2013. Fyn Rundt: 1. 2013. Fastnet: 6. 2013. Grenada Sailing Week: 2. 2014; 1. 2015: 1. 2016.


    (Die Platzierungen sind zwar in der jeweiligen Klasse, dennoch bemerkenswert).
    Im windigen Sept. 1982 hatte ich eine Scampi von Skagen nach Kiel überführt. Das gesamte Kattegat musste aufgekreuzt werden. Das war kein schönes Erlebnis. Die Scampi war extrem bockig und knallte in jede See. Sie stampfte sich regelmäßig fest, weshalb ich die maximal mögliche Höhe nicht halten konnte. Bei solchen Verhältnissen ist die M32E eine deutlich angenehmere und schnellere Variante.
    Zuvor segelte ich eine motorlose Knarr bei ähnlichen Wetterverhältnissen nach Schweden. Obwohl ganz sicher nicht für die hohe See konstruiert, lief die Knarr deutlich angenehmer.
    Das sind Erlebnisse, die man nicht vergisst.

    Gruß
    Klaus

  10. #30
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    Ich dachte, hier geht es um

    Zitat Zitat von MichaWF Beitrag anzeigen
    eine kleine Segelyacht auf der Ostsee chartern (2-3 Kojen, <26 Fuß); gerne was älteres / klassisches mit bisschen Flair

    und nicht um

    Zitat Zitat von grauwal
    unsere geliebte Rush
    oder um

    Zitat Zitat von Hillerstorp
    meine Marieholm 32E


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