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  1. #41
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    Laut den Interviews sind auch welche über Bord gesprungen.

    Bei so einem Aufprall kann das Einpicken auch tödlich sein - um die richtige Entscheidung zu treffen standen wohl nur Bruchteile von Sekunden zur Verfügung.

  2. #42
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    Moin,
    soweit heute bekannt ist, stieg mindestens eine mächtige See in die Plicht und dann durch das fahrlässigerweise offenstehende Luk ins Schiffsinnere ein. Wenn dann eine gewaltige Wassermenge im Schiff hin und her schwabbt, kann man nicht erwarten, dass selbst ein intakter Schiffsdiesel das länger aushält.... Tragischerweise kam ein Besatzungsmitglied erst auf der Mole zu Tode, wohl durch Einklemmen zwischen durch die Brandung in Bewegung geratenen Steinen. Ein anderes überlebendes konnte in dieser verzweifelten Lage nicht helfen. Welche Kräfte da sonst noch am Werke waren, ist ja an dem erschreckenden Zustand des Wracks ersichtlich... Wir sollten versuchen, den Untersuchungsbericht des ganzen Vorfalls abzuwarten und mit Demut daraus zu lernen. Handbreit.... F.

  3. #43
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    Zitat Zitat von j-lietke@t-online.de Beitrag anzeigen
    wenn ich produkte wie schiffe oder flugzeuge oder autos produzieren würde ...dann hätte ich jede gelegenheit ergriffen ..bei vorfällen dieser art...nach schwächen oder stärken am produkt zu forschen.
    ....was hat das mit bavariabashing zu tun ? erst dann wenn gunnar darauf aufmerksam macht..!
    mfg jl
    dass du da so nachhakst, kommt mir nach deinem anfangsposting
    "wieder ein Kiel abgerissen"
    aber nicht so vor, als ob du erst durch mein posting darauf aufmerksam gemacht wurdest.
    Gruss Gunnar

    Moderator Yacht-Forum

  4. #44
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    ..aber sicher doch.. und weiterhin :
    wenn sie die " yacht" des letzten jahres durchlesen dann haben oyster + beneteau intensiv nach vorgängen dieser art nach erklärungen gesucht. übrigens wird bei schwerstunfällen die nicht per sofort erklärbar sind ( paris, LA ) sofort ein techniker der jeweiligen gesellschaft vor ort gesandt. gleiches gilt für werften. alle nutzer von schiffen, autos und flugzeugen müssen vertrauen haben. und wenn tatsächlich ein motor streikt ...und die ursache des streikenden motors ist gefunden, dann muss für eine grundsätzliche bypasslösung gesucht werden.
    mfg jl

  5. #45
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    Ich vermute, Du sprichst auf diesen Fall an?
    http://www.yacht.de/aktuell/panorama...s/a103137.html
    Das ist eher vergleichbar mit dem Bavaria-Kielverlustfall vor Jahren, aber wohl wieder nicht mit diesem Fall.

    Da bleibe ich bei... weiterhin.
    Gruss Gunnar

    Moderator Yacht-Forum

  6. #46
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    Zitat Zitat von j-lietke@t-online.de Beitrag anzeigen
    ...und die ursache des streikenden motors ist gefunden, dann muss für eine grundsätzliche bypasslösung gesucht werden.
    mfg jl
    Nochmal: Das Streiken des Motors ist konzeptionell und absehbar. Eine "Bypasslösung" gibt es rund um einen Verbrennungsmotor nicht. Er fällt aus, irgendwann. Und unter den Gegebenheiten dieses Falls ist die Wahrscheinlich wiederum deutlich höher. Nach vorhergehender Risikoabwägung kann die Lösung also nur sein, zu segeln um die Abhängigkeit zu reduzieren.

    Der Segelbetrieb ist für ein Segelboot prinzipiell um ein vielfaches stabiler. Lediglich an den Steg kommt man mit dem Motor besser und die Gefahr durch Menschliche Fehler steigt beim Segeln.

    Gruß R.

  7. #47
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    Zitat Zitat von segelgunnar Beitrag anzeigen
    Ich vermute, Du sprichst auf diesen Fall an?
    http://www.yacht.de/aktuell/panorama...s/a103137.html
    Das ist eher vergleichbar mit dem Bavaria-Kielverlustfall vor Jahren, aber wohl wieder nicht mit diesem Fall.

    Da bleibe ich bei... weiterhin.
    schade daß sie sich eines lernprozesses verweigern.
    mfg jl

  8. #48
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    Zitat Zitat von j-lietke@t-online.de Beitrag anzeigen
    schade daß sie sich eines lernprozesses verweigern.
    mfg jl
    Welcher Lernprozess ?
    Dein abwegiger Vergleich , zu dem du eine nicht minder abstruse Kausalkette daherrecherchiert haben möchtest, ist kein Lernprozess.
    Geändert von supra (08.05.2017 um 12:45 Uhr)

  9. #49
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    Zitat Zitat von j-lietke@t-online.de Beitrag anzeigen
    schade daß sie sich eines lernprozesses verweigern.
    mfg jl
    Zunächst wird der Unfall von der WaschPo (IT) untersucht werden, dann gehen die Erkenntnisse an die italienische Seeunfalluntersuchungsstelle, die, wenn Deutsche beteiligt sind, ihre Erkenntnisse mit der BSU teilen werden bzw. Gemeinsam den Unfallhergang ermitteln werden. Da der Unfall sicherlich auch noch vor Gericht landen wird, sind am Lernprozess WaschPo, Ital. SeeunfallU., BSU, Gerichte und die Versicherungen beteiligt. Die Ermittler werden im Hinblick auf die Schiffskonstruktion sehr intensiv mit BAV zusammenarbeiten und in ca. 1-2Jahren werden die Seeunfallberichte und Empfehlungen veröffentlicht werden.
    Wir leben immer noch in einem Rechtsstaat und da braucht so ein Lernprozess viel Zeit und Schnellschüsse und das hysterische Fordern eines Lernprozesses ist da eher kontraproduktiv.

    P.S.: wenn Du Bootsbauer wärst und Deine Kostenstruktur sehr genau kontrollieren muss, ferner Dir bekannt ist, dass Unfälle dieser Art sehr, sehr selten sind, dann würdest Du a) Dich wegducken und hoffen, dass es kein Material-oder Konstruktionsfehler war und b) abwarten, was die nationalen Seeunfalluntersuchungsstellen da ermitteln und mit denen eng Zusammenarbeiten und letzteres nur nach intensiver Konsultation mit einem erfahreren Anwaltsbüro.

    Der Unterschied Yacht, Auto und Flugzeug ist Dir bekannt, nicht? Autos müssen durch den TÜV, da sammeln sich die Erkenntnisse. Bei Flugzeugen sind genaue Zeitliche Intervalle vorgegeben, in denen/nach denen ganz spezifische Untersuchungen fällig sind......und die sind nicht billig! Das alles gibt es bei Yachten(Sportbooten) nicht, da a) Unfälle selten und b) die Eigner die komplexen Intervallinspektionen auch nicht bezahlen könnten!
    Wenn Du es jedoch willst, könnten wir jetzt und hier eine Petition schreiben, in dem wir die Klassifikationsgesellschaften auffordern sich alle 2 Jahre mal die Sportboote anzusehen und wehe, die Schwimmwesten sind nicht gewartet....

  10. #50
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Welcher Lernprozess ?
    Dein abwegiger Vergleich , zu dem du eine nicht minder abstruse Kausalkette daherrecherchiert haben möchtest, ist kein Lernprozess.
    Danke Supra, ich häts nicht besser sagen können

    @j-lietke:
    Wenn mal wieder ein Kiel, oder wie bei der Oyster, der halbe Rumpf abfällt ohne ersichtliche starke Fremdeinwirkung, bin ich ja absolut dabei, dass da Ursachenforschung betrieben werden muss und das am besten vom Hersteller, aber wenn eine Yacht im Sturm auf Legerwall querschlägt, auf die Felsen knallt und dabei alles zu Bruch geht, sollte klar sein, was der Grund für den Kielverlust ist, oder???

    Sie dürfen sich dieser Logik natürlich genauso verweigern wie ich mich einem "Lernprozess" verweiger...
    Gruss Gunnar

    Moderator Yacht-Forum

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