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  1. #1
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    Standard Greta - Atlantikquerung während der Hurrikan-Saison verantwortbar ?

    Klimaaktivistin Greta will angeblich am Mittwoch an Bord der Malizia (IMOCA 60, Boris Herrmann) gehen, um nach New York zu segeln.
    Ist es zu verantworten, ein an dem Asperger-Syndom leidendes Kind zu einem solchen Höllentrip einzuladen ?
    Nutzniesser der Aktion ist aufgrund des Medieninteresses vor allem Boris Herrmann.

    Link: https://www.yacht.de/regatta/news/zu...a/a122104.html

  2. #2
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    Das würde ich so nicht sagen:
    Nutzniesserin ist sie auch: klimafreundliches Reisen in die USA und es wird auch mind. Einen Deutschen Ökologen geben, der verlangen wird, dass Kreuzfahrtschiffe gefälligst segeln müssen.

    Was den Höllentrip angeht:
    1. Alles geht gut, Greta erreicht N.Y. und sie kann weiter über CO2, die Klimakatastrophe und den Weltuntergang philosophieren.
    ......alle ihre Jünger sind dann froh! Und in China fällt ein Sack Reis um!
    2. Die Sache geht schief, Greta sacht nix mehr und die Klimakatastrophe, bzw. Die Angst davor, kann ad Akta gelegt werden.
    .......alle ihre Jünger sind verzweifelt und wissen nicht mehr wie es weitergehen soll mit „Fridays for Future“!
    ........die Börsen erholen sich, Donald frohlockt, die Vorsitzenden der großen Automobilkonzerne betrinken sich vor Freude und bitten Bosch um eine neue Version der Schummelsoftware......und in China fällt ein Sack Reis um!
    3. Die Sache geht so richtig schief, Greta versinkt im Nordatlantik, die Welt stellt fest, dass es am Klimawandel lag, Greta kriegt überall auf der Welt (und ganz besonders in D.) mind. ein Denkmal und die Diskussion um den Klimawandel beruhigt sich.
    .......ihre Jünger sind total verzweifelt, die Fridays for Future heisst ab dann Fridays - no Future, die Bewegung löst sich auf, die Börsen klettern welweit auf Jahrhunderthöhen, Donald wird wiedergewählt, die Industrie-Kapitäne besaufen sich mit Champagner drei Tage lang, die Bundesregierung und die Grünen geben ihre CO2-Steuerpläne auf.....
    auch hier gibt es dann 2 Szenarien:
    .....es kommt zur Klimakatastrophe, wir sterben alle !....und in China fällt ein Sack Reis um!
    ......es kommt nicht zur Klimakatastrophe und wir segeln weiterhin wie immer und sabbeln weiterhin im YF weiter.......und in China fällt ein Sack Reis um!

    Kurzum: ob es unverantwortlich ist, Greta dieser Art des Reisens auszusetzen, ist eine völlig unnötige Frage, die nur ihre Eltern beantworten müssen, denn was immer auch passiert, in China wird ein Sack Reis umfallen !(und welche Auswirkungen das auf das Weltklima hat, wissen wir nicht und DAS macht mir angst und bange)!!!

  3. #3
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Kurzum: ob es unverantwortlich ist, Greta dieser Art des Reisens auszusetzen, ist eine völlig unnötige Frage, die nur ihre Eltern beantworten müssen,
    Verfügen denn die Eltern als Nicht-Segler über die Kompetenz und das Wissen, um beurteilen zu können, wie es bei Starkwind in der nackten, mit einem Klangkörper vergleichbaren Karbon-Höhle zugeht ? Verträgt sich der zu erwartende Schlafentzug mit dem Asperger-Syndrom, und dem daraus resultierenden Ruhebedürfnis des Mädels ?

  4. #4
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    Greta ist 16 Jahre alt und ist nicht zu dumm, um sich über die Risiken einer Atlantiküberquerung selbst ein Bild zu machen. Es gibt Jugendliche, die in etwa gleichem Alter einhand über Ozeane gesegelt sind. Auch für so eine Unternehmung wäre ein Asperga-Syndrom kein Hindernis.

    Wenn sie eine Einladung von Boris Hermann zu dieser Fahrt angenommen hat, braucht sie keine Bedenkenträger von irgendwoher, die ihr das ausreden wollen. Und wenn's schief geht, ist es auch nicht mehr als ein weiterer Seeunfall, wie es sie seit Beginn der Seefahrt gibt.

  5. #5
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    Das "Asperga"-Syndrom hat nichts mit Spargel zu tun, sondern mit Hans Asperger, dem Erstbeschreiber dieser Krankheit.

    Und das Bemerkenswerte an dem Gespann Thunberg / Hermann ist doch, dass das zustandekam, weil Greta keine Flugzeuge benutzt, trotzdem aber über den Atlantik musste. Klimaschutz! Da bietet sich doch ein so umweltfreundliches Gefährt an wie ein Segelboot, das autark Strom erzeugt. Klimaschutz?

    Wir alle wissen, dass dieses Bot aus den selben Materialien gebaut wurde wie jeder Airbus: Karbonfasern, Epoxid- und Phenolharze, Härter, Beschleuniger, Aluminium, Titan .... Das muss ja alles erst mal von ICI, BASF, du Pont, Aluswisse und dergleichen hergestellt werden. Klimaschutz? Aber sie erzeugen doch wenigstens ihren Strom selbst! Den an Bord ja. Aber wo kommt der Strom her, mit dem Satellitenbodenstationen, Server, Backbones betrieben werden, die man braucht, um von unterwegs die nötigen Interviews zu geben? Klimaschutz?

  6. #6
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    Zitat Zitat von navbaer Beitrag anzeigen
    Greta ist 16 Jahre alt und ist nicht zu dumm, um sich über die Risiken einer Atlantiküberquerung selbst ein Bild zu machen. Es gibt Jugendliche, die in etwa gleichem Alter einhand über Ozeane gesegelt sind. Auch für so eine Unternehmung wäre ein Asperga-Syndrom kein Hindernis.
    Ich wage es zu bezweifeln, dass ein Mensch, der nie zuvor an Bord einer Rennjacht war, auch nur im entferntesten beurteilen kann, was im stürmischen Nordatlantik auf ihn zukommt.

    By the way habe ich schon Frauen erlebt, die nach einem kurzen Segeltörm bei etwas Wind so traumatisiert waren, dass sie kein Wasser mehr sehen konnten.

    Die Yacht schrieb: "Ab 15 Knoten Geschwindigkeit versteht man unter Deck kaum sein eigenes Wort, ab 20 Knoten wird es infernalisch. Und die Schläge und das Rucken im Seegang können einen ohne Vorwarnung von den Füßen holen."

    "Es gibt nur zwei Rohrkojen, kein Klo, keinen Wassertank. Als Pantry steht lediglich ein winziger Gaskocher aus der Expeditionsausrüstung zur Verfügung. "
    Geändert von censeo (12.08.2019 um 21:05 Uhr)

  7. #7
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    Auch interessant:

    Greta und das Narrenschiff

  8. #8
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    Zitat Zitat von censeo Beitrag anzeigen
    Verfügen denn die Eltern als Nicht-Segler über die Kompetenz und das Wissen, um beurteilen zu können, wie es bei Starkwind in der nackten, mit einem Klangkörper vergleichbaren Karbon-Höhle zugeht ? Verträgt sich der zu erwartende Schlafentzug mit dem Asperger-Syndrom, und dem daraus resultierenden Ruhebedürfnis des Mädels ?
    Sie werden ja zunächst eine "Probetörn" bei nicht all zu schlechten Bedingungen machen. Eine Herausforderung wird es, ohne Zweifel, aber warum soll sie es nicht packen ?

  9. #9
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    ...aber warum soll sie es nicht packen ?
    Weil Menschen mit dem Asperger-Syndrom viel Ruhe und ihre gewohnte Umgebung brauchen.

    Zu befürchten sind Seekrankheit, Angstzustände und Panikattacken, die man einem Kind, welches den Eindruck einer 12-jährigen macht, nicht zumuten sollte.

  10. #10
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    Zitat Zitat von censeo Beitrag anzeigen
    Weil Menschen mit dem Asperger-Syndrom viel Ruhe und ihre gewohnte Umgebung brauchen.
    Das o.g. Wikipedia-Wissen klingt so fundiert wie:

    Zitat Zitat von censeo Beitrag anzeigen
    By the way habe ich schon Frauen erlebt, die nach einem kurzen Segeltörm bei etwas Wind so traumatisiert waren, dass sie kein Wasser mehr sehen konnten.

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