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  1. #41
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    Zitat Zitat von Robst Beitrag anzeigen
    Danke nochmals. Ich werde es noch einmal mit Fett versuchen ...
    Motorradkettenfett als Spray haftet besonders gut.

  2. #42
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    Danke für den Tipp. Müsste sogar noch welches da haben ...

  3. #43
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    Nach meinen Erfahrungen reicht ein beliebiges Fett (habe Vaseline verwendet, nach der Anregung mit Penaten-Creme) für den Propeller völlig aus. Pflanzlicher Bewuchs gar nicht, 1 oder 2 Pocken, die zudem recht lose waren. Aber was macht man mit dem Saildrive? AF wollte ich wegen E-chem. Reaktion zwischen AF und dem Alu des Saildrives nicht verwenden. Sonst habe ich gar nichts gemacht, war aber auch nur 4 Wochen in der Ostsee und sonst in Süßwasser. Dieses Jahr war ich länger (Mitte Mai bis Mitte August) im Ostseewasser, und wollte es gut machen und habe den Saildrive ebenfalls mit Vaseline eingeschmiert. Ergebnis war ein katastrophaler, dichter Pockenbewuchs, wie ich ihn noch nie hatte. Das übrige UW-Schiff ist mit Micron Extra EU gestrichen. Dort gab es überhaupt keinen Bewuchs; das AF war nur an der Ruder-Vorderkante stark abgewaschen. Aber auch dort sauber; ich brauchte nach dem Slippen Ende Oktober nichts reinigen.
    Was empfiehlt der Fachmann nun für den Saildrive? Nächstes Jahr werde ich ca. 2 Monate im Ostseewasser bleiben (Salzwasser traue ich mich gar nicht zu schreiben; während der segelfreien Zeit wird das Boot dann im Haff liegen. Und das ist ja wirklich fast Süßwasser, bißchen brackig.)
    LG Thilo

  4. #44
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    Saildrive mit Trilux streichen. Keine chem. Probleme, kein Bewuchs, alles sauber, alles gut.

  5. #45
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    Zitat Zitat von ex-express Beitrag anzeigen
    Saildrive mit Trilux streichen. Keine chem. Probleme, kein Bewuchs, alles sauber, alles gut.
    Ohne Angaben zur Auslastung, Gewässerart, Geschwindigkeit usw. kann doch mit solchen Hinweisen keiner was anfangen. Solche Empfehlungen wo einer kaum eine Gewährleistung übernehmen würde, schaden anderen Skippern mehr, als dass dass die nützen.

    Trilux Beschreibung lt. Hersteller:
    Hartes, abriebfestes, erodierendes Antifouling für alle Bootsbaumaterialien, einschließlich Aluminium. Bietet Schutz in mittleren Bewuchsverhältnissen, wo ein hartes und schleifbares Antifouling erforderlich ist. Trilux erzielt eine glatte, harte und abweisende Oberfläche, die Bewuchs abhält und poliert werden kann. Besonders geeignet für schnelle Motorboote und Boote in Trockenmarinas.

    Trilux enthält Biolux®, dass ausschließlich in Antifoulings von International Verwendung findet.

    Ein Hartantifouling ohne Biozide mit ein wenig Antihaftbeschichtung (Teflon) für Boote mit hoher Geschwindigkeit. Nicht für Dauerwasserliegeplätze wie im Mittelmeer, oder Brackwasser geeignet, daher nur für kurze Wasserliegezeiten. Bei Booten in Trockenmarinas braucht einer nur selten ein Antifouling, da genügt für einige Wochen jedes Melk-Wasserpumpenfett. Der Hinweis von so einer Werbeabteilung dass Trilux BIOLUX enthält hört sich gut an. Nur mit BIOLUX = "Biologische Leuchtstärke" verscheucht einer keinen Bewuchs.
    Was die Seepocken betrifft, da wirkt Trilux im Vergleich, wie wenn einer mit einen Handfeurlöscher einen Hochhausbrand löschen möchte.

    Zu Thilo:
    Das Micron Extra (neuer name Micron WA) ist ein gutes erodierendes Antifouling mit einen Bewuchsschutz bis zu 1 Jahr (Standzeit 12-24 Monate). Es reicht also in den meisten Fällen in der Ostsee aus. Wenn Du den Anstrich jedes Jahr erneuerst ohne die alten Trägerkomponenten vorher zu beseitigen, kommt es nach einigen Jahren zu großflächigen Abplatzungen und dann wird es richtig teuer. Das Micron Extra enthält Kupfer(I)oxide. Das ist ein Halbleiter, also bis 200°C nicht elektrisch leitend. Du kannst also das Micron Extra oder WA ohne Probleme auf Deinem Saildrive anwenden, vorher aber grundieren. Ansonsten ist das Micron Extra für Deinen Anwendungsfall bei längeren Ruhezeiten wo das Boot nicht bewegt wird geeignet. Im Brackwasser wäre aber z.B. ein polierendes Weichantifouling die bessere Lösung. Das lässt sich dann im Herbst abkärchern und im Frühjahr neu streichen. Damit vermeidest Du die Aplikationsschäden durch die Beseitigung alter Trägerkomponenten, was in der Regel ohne Beschädigung des Gelcoat kaum möglich ist.

    mfg

  6. #46
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    Zitat Zitat von ex-express Beitrag anzeigen
    Saildrive mit Trilux streichen. Keine chem. Probleme, kein Bewuchs, alles sauber, alles gut.
    So mache ich es auch und habe beste Praxiserfahrungen damit. Segle in der gesamten Ostsee, aber auch Nordsee - und habe keine Pocken!
    In dem Zusammenhang fällt mir ein Spruch ein:
    „Was ist Theorie; -wenn´s laufen soll und läuft doch nie“ und was ist Praxis, frag nicht so dumm, wenn`s läuft und keiner weiß warum“!

  7. #47
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    Engel,

    die Frage war, was den Saildrive nicht angreift (wegen des Kupferanteils vieler Antifoulings). Daher schrieb ich Trilux. Und bei mir wirkt es hervorragend. Vielleicht musst du das den Seepocken erzählen, dass ich mit Trilux nur einen "Blender" draufgepinselt habe und die ruhig hier nisten und sich vermehren können. Hat sich bei denen nämlich nocht nicht rumgesprochen...

    Und dass du eh alles besser weißt, die Weißheit mit Löffeln gefr..., keine andere Meinung zulässt und ein äußert ausgeprägtes Sendungsbewusstsein hast, ist uns allen bekannt.

    Engel ist hier drin,
    so bin ICH hier raus!
    Geändert von ex-express (26.11.2017 um 14:20 Uhr)

  8. #48
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    Es gibt kein einziges Antifouling weltweit das vor Seepockenbefall schützen kann. Der Grund ist, Seepocken sind Krebse die sich bei Kontakt anzementieren und sich gegenseitig befruchten. Da würde nicht einmal Cyanid helfen. Wenn einer in der Ostsee meint, dass er keine Seepocken am Boot hat, dann ist der Grund, dass bei dem jeweiligen Anwendungsfall keine Seepocken da sind. Wir haben mehr als 15 000 qkm in der Ostsee, da hat einer nicht einmal Bewuchs, egal was einer streicht. Ansonsten gehört ein erodierendes Hartantifouling das eine Aktivität von mehr als 25 Knoten erfordert nicht auf eine Segelyacht. Was den Kupferanteil betrifft, da handelt es sich meist um sehr preiswerte Antifoulings mit EP-Trägerkomponenten aus den 60-70-ziger Jahren und die sollten wirklich nicht mehr verwendet werden. Daher der Hinweis auf Kupfer(I)oxid Antifoulings, das nicht elektrisch leitend ist und einen erheblich besseren Bewuchsschutz ermöglicht. Da der Saildrive aus Silumin besteht, können alle Antifoulings die Kupferoxide enthalten, verwendet werden. Das gleiche gilt auch für Aluminiumyachten mit der Legierung
    EN AW-AlMg4,5F27, EN AW-AlMg4,5Mn0,7 oder AW-AlMg3, auch da bestehen keine Bedenken bei Kupferoxid-Antifoulings.

    Nur zu glauben, dass ein Trilux vor Seepocken schützt, ist zu wenig. Anstelle zu polemisieren wäre es hilfreich zu sagen, unter welchen Bedingungen wie Bootstyp-Gewässerart-Auslastung-Bewuchsdrücke-Revier usw. das Trilux geeignet ist. Das wäre dann ein Beitrag, der auch anderen helfen würde.
    mfg
    Geändert von Engel (27.11.2017 um 12:40 Uhr)

  9. #49
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    Hallo,

    ich befahre die Nordsee und nehme seit Jahren gerne Trilux.


    peter

  10. #50
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    Zitat Zitat von Engel Beitrag anzeigen
    Es gibt kein einziges Antifouling weltweit das vor Seepockenbefall schützen kann. Der Grund ist, Seepocken sind Krebse die sich bei Kontakt anzementieren und sich gegenseitig befruchten. Da würde nicht einmal Cyanid helfen. Wenn einer in der Ostsee meint, dass er keine Seepocken am Boot hat, dann ist der Grund, dass bei dem jeweiligen Anwendungsfall keine Seepocken da sind.
    Nur zu glauben, dass ein Trilux vor Seepocken schützt, ist zu wenig. Anstelle zu polemisieren wäre es hilfreich zu sagen, unter welchen Bedingungen wie Bootstyp-Gewässerart-Auslastung-Bewuchsdrücke-Revier usw. das Trilux geeignet ist. Das wäre dann ein Beitrag, der auch anderen helfen würde.
    mfg
    Moin Engel,
    wie du ja weißt, befruchten sich auch die Unser dieses Forums gegenseitig indem sie gemachte Erfahrungen weitergeben. Und wenn da nun einer positive Erfahrungen, z.B. mit Trilux, gemacht hat, dann sollte das auch bei anderen funktionieren.
    Dass es irgendwo in der Ostsee Bereiche gibt, die seepockenfrei sein sollen, so wage ich das zu bezweifeln.

    Fest steht doch (und das ist die Praxis und nicht die Theorie), dass die Verwendung von Trilux auf dem Saildrive vor Pocken schützt! Beweis: Ich hatte vor 2 Jahren die kleinen Einlässe für das Kühlwasser nicht sorgsam genug mit diesem AF gestrichen.

    Ergebnis: Genau da hatten sich mehrere Pocken angesiedelt. Sie waren also da, setzten sich aber nicht auf dem mit Trilux behandelten Untergrund des Saildrive an!

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