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  1. #11
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Nur das zählt. (der KüG)
    Nicht ganz. KdW ist die Leistung des Bootes. KüG kann durch Strom versaut oder geschönt werden. Ist aber hoch entscheidend bei der Frage, wann man denn endlich da ist und von diesem doofen Boot runter kann...

  2. #12
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    Insbesondere auf Langstrecke an der Kreuz unter grässlichen Bedingungen ( und dabei geht es ja im Thread ) bekommt das Wort " ... doofe Boot ..." einen noch tieferen Sinn ...

    Ach ja - wie misst man noch mal Kurs durch Wasser - mit Berücksichtigung der Abdrift (denn die gehört auch zum Boot) aber ohne Strömung ? Als Aussage für das Boot ist der KüG schon ganz gut - in strömungsfreien Gewässern.

    Zitat Zitat von Pogolino Beitrag anzeigen
    Nicht ganz. KdW ist die Leistung des Bootes. KüG kann durch Strom versaut oder geschönt werden. Ist aber hoch entscheidend bei der Frage, wann man denn endlich da ist und von diesem doofen Boot runter kann...
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  3. #13
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    Zitat Zitat von Pogolino Beitrag anzeigen
    ......., wann man denn endlich da ist ....
    Die Frage "Wann sind wir endlich daha?" ist kaum geeignet, die am-Wind-Eigenschaften eines Segelbootes zu ergründen . Das Messen mit verfälschten Daten auch nicht. Bei jeder Messung müssen selbstverständlich die Störgrößen vermieden oder rausgerechnet werden.
    Wenn die Yacht das Leistungsvermögen einer Yacht beschreiben will, wird es kaum um ETA gehen.
    Die Störgrößen sind natürlich allgegenwärtig. Bei bewegtem Wasser ist der Wendewinkel selbstverständlich größer, der Winkel zum Wind kaum. Die Bedingungen, unter denen der Wendewinkel erreicht wurde, müssen bekannt sein.
    Unsere Rush erreicht bei glattem Wasser unter Gen1 einen Winkel unter 80° (!), bei Schmackes sind es auch schon mal 120°.
    Selbst bei diesen Unwägbarkeiten kenne ich keinen Wert, der die am-Wind-Eigenschaften eines Bootes besser beschreibt.

    Gruß Franz
    -------------------------------------------
    Harlingen, NE 2-3, teils bedeckt, schwül, unter dem Sonnensegel hält die Frisur
    halber Wind reicht völlig

  4. #14
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    Wendewinkel ist für mich die Küg. Also der Winkel den ich erkennen kann, an der Trackerlinie des Plotters.

    Der liegt im Idealfall bei 80° (ohne Strömung mit Crew mittlerer Wind).
    Aber auch schon mal bei 130° (Viel Strömung keine Crew Wellen)

    Dabei ist der scheinbare Windwinkel immer um die 26-28° und somit der wahre Windwinkel auch immer ca. 38° (Bei idealen VMG). Das sind die Werte aus dem Polardiagrammen unseres Messbriefs. Die stimmen seltsamerweise auch.

    Wie Franz schon unseren Altbundeskanzler zitierte: "entscheidet ist das was hinten raus kommt." Und das ist für mich die Linie über dem Meeresgrund.
    Gruß Norbert

  5. #15
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    Zitat Zitat von norbaer Beitrag anzeigen
    Wendewinkel ist für mich die Küg. Also der Winkel den ich erkennen kann, an der Trackerlinie des Plotters.

    Der liegt im Idealfall bei 80° (ohne Strömung mit Crew mittlerer Wind).
    ..
    .

    Dabei ist der scheinbare Windwinkel immer um die 26-28° und somit der wahre Windwinkel auch immer ca. 38° (Bei idealen VMG)..
    Ergibt einen Driftwinkel von 2 Grad

  6. #16
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    Zweifel, an der Performance einer J111????

    Ich habe dir mal einen (Screenschot) Track von einem Up & Down Rennen auf dem Haaringsvliet (Strömungslos) gemacht.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Gruß Norbert

  7. #17
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen

    die häufig getroffenen aussage, dass ein schiff mit dem scheinbaren wind segelt, (bzw durch den stärkeren scheinbaren wind gegenüber dem wahren wind) schneller segeln könnte ist nicht haltbar,

    wenn du über die auftretenden kräfte nachdenkst stellst du fest das der fahrtwindanteil immer nur gegen die vortriebskraft arbeitet... nix vom fahrtwind kann man irgendwie in vortrieb umlenken...egal wie oft man es behauptet (auch der reporter beim americas cup behauptet es ständig, du bist also nicht der einzige der sich konfus fühlt beim thema scheinbarer wind...)
    ich muss leider wieder streiten
    die reporter haben recht, sofern es sich um einen kurs tiefer halbwind handelt
    dann wirkt der fahrtwind auf jeden fall aufbauend,

    desweiteren hat man letztens gestritten,
    ob die amerikascupper noch halsen oder ob das eine wende ist
    weil der scheinbare wind immer von vorne kommt

    mike
    http://www.studiobunker.de/vector_foil_proa_test4.htm

  8. #18
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    Die Halse ist bei mir definert als Durchgang durch den wahren Wind - egal ob in dem Moment der scheinbare Wind von hinten - wie bei den meisten "normalen" Schiffen oder von vorn - wie bei allem, was "vor dem Wind" schneller als der Wind ist.

    @Norbert - schöner Plot - dank neuer Segel schaffe ich so etwas inzwischen auch - und nicht mehr nur die 90 Grad ...

    Zitat Zitat von mike stolle Beitrag anzeigen
    desweiteren hat man letztens gestritten,
    ob die amerikascupper noch halsen oder ob das eine wende ist
    weil der scheinbare wind immer von vorne kommt

    mike
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  9. #19
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    Zitat Zitat von norbaer Beitrag anzeigen
    Zweifel, an der Performance einer J111????

    Ich habe dir mal einen (Screenschot) Track von einem Up & Down Rennen auf dem Haaringsvliet (Strömungslos) gemacht.
    Keine Kunst, bei 10 Knoten Strom vom unteren Bildrand zum oberen Bildrand,
    Jan, der das nicht ganz ernst meint….

  10. #20
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    der fahrtwind ist für die amerikascupper ein geschenk
    wie auch für einfachere bootstypen,
    den brauchen sie, um so schnell segeln zu können
    die eissegler wissen das schon lange
    in zukunft gilt es, die windwiderstände noch weiter herabzusetzen,
    ein multi bietet natürlich viel zu viel davon,
    eine chance, dass die monos in zukunft wieder aufholen ?

    Zitat Zitat von jofraja-3 Beitrag anzeigen
    Die Halse ist bei mir definert als Durchgang durch den wahren Wind - egal ob in dem Moment der scheinbare Wind von hinten - wie bei den meisten "normalen" Schiffen oder von vorn - wie bei allem, was "vor dem Wind" schneller als der Wind ist.
    seh ich auch so

    mike
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