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  1. #1
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    Standard Boiler leckt, zu hoher Druck ?! -Dichtung geplatzt bei Erhitzen

    Moin auch!
    Dieser verdammte Boiler treibt mich in den Wahnsinn.
    Seit 2 Jahren nervt der mich schon.
    Immer irgendwie unddicht..
    Erst kleckert er durch das Überdruckventil.. und jetzt das:

    Ich heize ihn mit Landstrom auf, und plötzlich PENG.. fliegt die ganze Dichtung vom Heizstab raus und mir 15L Wasser entgegen

    Zu den Fakten und der Frage:

    Ich habe soweit alles neu zusammengebaut.., neue Dichtung, neue Thermostaten.
    Ich habe eine Wasserpumpe drinnen, die 2.45bar Druck erzeugt.
    Das hält der Boiler auch gut aus.
    Nun hab ich Sorge, dass beim Einschalten mir wieder alles um die Ohren fliegt.
    Bei 75 Grad schaltet der Thermostat ab.

    Kann jemand berechnen, wie der Druck von 2,45 bar (Kaltwasser) ansteigt, wenn ich nun auf 75 Grad erwärme??
    Volumen sind 15l.

    Eigentlich wäre es mir recht, bei Kaltwasser herrschen nicht mehr als 2 bar im Kessel.
    Bringt da ein Druckminderer was, den ich zwischen Pumpe und Boiler setze?
    (Pumpe lässt sich nicht runterregeln, Ausgleichsbehälter hab ich nicht)

    Beste Grüße! Dirk
    Weitermachen..!

  2. #2
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    Hallo Speedbird, das hängt vermutlich an Deiner Installation->Warmwassersystem zu klein! Kann man mit Ausdehnungsgefäß verbessernt. Zuerst hattest Du noch ein funktionables Überdruckventil, das Schlimmeres verhindert hat, jetzt funktioniert es nicht mehr (verkalkt?), dann gibt das nächst schwächere Teil nach. Ich möchte nicht 15l Wasser mit 75° abkriegen, das ist schon wg. der Temperatur lebensgefährlich!
    Der Druckzuwachs hängt von der Elastizität des Systems ab, kann gewaltig werden, wenn es nur der (metallne) Kessel ist. Wenn das Gesamtsystem mit vielen Leitungen und Entnahmestellen groß genug ist, kann es sein, daß das Überdruckventil nicht anspricht, ansonsten-> Ausdehningsgefäß!!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  3. #3
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    Nachtrag: bei Katastrophen gibt es normalerweise eine Verkettung mehrerer Ursachen, ein Fehler reicht meist nicht aus, unm das Unglück auszulösen.
    Hier ist das fehlende Ausdehnungsgefäß eine Ursache. Wenn da eine wenig Wasser aus dem Überdruckventil tröpfelt, ist das noch keine Katastrophe. Wenn nun das Überdruckventil nicht mehr aufmacht, hat man die zweite Ursache.Wenn dann z.B. der Thermostat defekt wird und nicht mehr ausschaltet, hat man eine scharfe Bombe an Bord, und die Kartastrophe ist nur noch eine Frage der Zeit.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  4. #4
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    Ist bei einem sachgerecht montierten Boiler nicht immer oben ein genügend großes Luftpolster?
    Beste Grüße

    Dieter

  5. #5
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    Moin Speedbird,
    Bloßes Wasser ist nicht kommprimierbar. Beim Erwärmen dehnt es sich aus und muß irgendwo hin, zur Sicherheit also ins Ausdehnungsgefäß oder raus aus dem System, und das spätestens bei Überschreiten des Drucks auf dem Typenschild. Wenn bei Deiner vorhandenen Installation das zum Glück deswegen vorhandene Überdruckventil, gemeint ist das Sicherheitsventil, schon immer wenigstens "gekleckert" hat und jetzt nicht mehr, ist es festgegangen. Diesen Wink mit dem Zaunpfahl hast Du übersehen - oder schlicht vergessen, das Sicherheitsventil auf Leichtgängigkeit zu prüfen (Anlüftfunktion)? Und wenn es früher nicht "gekleckert" hätte, wäre das Ganze auch früher Dir um die Ohren geflogen... Handbreit...! F.

  6. #6
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    Zitat Zitat von kuckst du Beitrag anzeigen
    Ist bei einem sachgerecht montierten Boiler nicht immer oben ein genügend großes Luftpolster?
    Bei einem sachgerechten Boiler ist "KEINE" Luft im Boiler. !!!!!!

  7. #7
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    @Noopd: Schau Dir mal die meisten liegend montierten Boiler an. Bei allen ist Auslauf einige cm unterhalb der Oberkante angebracht. Die Verrohrung wir im Boiler bei den mir bekannten Varianten nicht im Boiler weiter nach oben geführt.
    Wie soll die Luft da rauskommen?

    Hier mal ein Bild meiner Installation. Der Schaumkörper ist nicht so dick, dass das obere Rohr an der Behälterdecke sitzt:

    boiler.jpg
    Geändert von kuckst du (19.07.2017 um 20:41 Uhr)
    Beste Grüße

    Dieter

  8. #8
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    Moin kuckst du,
    die (Rest-) Luft kommt mit tödlicher Sicherheit da raus, entweder durch die Schiffsbewegungen, oder weil sie vom Wasser gelöst wird oder beides...oder spätestens dann, wenn das Sicherheitsventil abbläst. Wie willst Du kontrollieren, ob in dem Boiler noch genügend Luft ist, welche die Ausdehnung des erwärmten Wassers kompensieren soll, und wie soll das vermeintliche "Luftpolster" ergänzt werden? Auf Deinem Foto ist nichts dergleichen erkennbar, auch kein Schauglas o.ä.. Nenne mal einen Hersteller, dessen Boiler gleichzeitig Ausdehnungsgefäß sein soll, und der schreibt, es sei kein separates erforderlich... Handbreit...! F.

  9. #9
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    Hallo Ihr, wie schon in #6 gesagt, ist im Boiler kein Luftpolster. Wenn z.B. bei der Montage Luft hinein gerät, geht das in jedem Fall raus, wie oben gesagt. Ein Ausgleichsbehälter hat zwischen Luft und Wasser eine Membran, die diesen Austausch verhindert. Diese Behälter gibts in allen Größen, auch passend für einen kleinen Schiffsboiler. Er kann irgendwo installiert werden, wo gerade Platz ist, und muß nur eine Leitungsverbindung in das Warmwassersystem haben. Vorsicht mit Absperrhähnen! Es funktioniert nur, wenn die Verbindung zwischen Boiler und Ausgleichsbehälter NICHT unterbrochen ist. Das Sicherheitsventil muß dagegen direkt am Boiler installiert sein, und darf aus Sicherheitsgründen KEIN Absperrventil haben!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  10. #10
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    Jetzt kommt Licht ins Dunkle.. Danke!!

    Meine alte Installation besaß eine fürchterlich laute Jabsco Pumpe und ein Mini-Aisgleichsgefäß.
    Das hatte auch gerade mal ein Liter und funktionierte mehr schlecht als recht.
    Also hab ich den Tip bekommen, den kleinen Behälter rauszuschmeißen und ne Pumpe zu kaufen, die auch ohne gut zurecht kommt.
    So weit so gut.. ich also alles gutgläubig installiert und war soweit auch zu frieden..
    Wenn ich es richtig verstanden habe, muss aber zwingend ein Ausgleichsgefäß mit in die Installation.. (auch wenn es nur ein mini-1L-Gefäß ist)
    ..wobei.. wenn ich eh ein neues kaufe, ist wohl größer eher zu empfehlen..

    So, und auf dieser Abbildung sehe ich jetzt, dass das Gefäß in der Kaltwasserleitung ist, vor der ersten Abzweigung.. Muss so sein, ja?
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

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