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Thema: Bord WC

  1. #11
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    Zitat Zitat von MichaelK Beitrag anzeigen
    Und wenn man das Toilettenpapier eben NICHT in die Toilette wirft sondern separat sammelt (wie das u.a. auch in Griechenland an Land üblich ist), dann sind außer natürlichem Verschleiß keinerlei Probleme mehr zu erwarten.
    Das ist m.E. bei der Bordtoi die richtige Vorgehensweise. Papier gehört da nicht rein, es sei denn man arbeitet mit einem elektr. Zerhacker....brauchen wir nicht, zumal die elektr. Tois Frischwasser verbrauchen, zumindest bei Jabsco.
    Aber wichtig ist auch die jährliche Wartung nach der Saison, d.h. alle Gummiteile ausbauen und von Kalk und Schmutz reinigen. Ist eine Affäre von ca. 30min. Teile die schon einige Jahre "gedient" haben austauschen. Dabei wird dann auch alles Wasser
    abgesaugt und die Toi winterfest gemacht.

  2. #12
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    Wichtig ist beim Gebrauch von Toilettenpapier vor allem, dass der Schredder auch einen wirklich kräftigen Antrieb hat. In unserer alten Rheinstrom arbeitet noch ein solider Autoanlasser, der auf einen kombiniertes Schredder/Pumpenrad aus Bronze wirkt. Damit hat es in all den Jahren nur ein einziges Mal Probleme gegeben, als nämlich jemand - warum auch immer - kein Toilettenpapier, sondern gleich mehrlagig und dabei auch noch sehr, sehr großzügig solide Marken-Papiertaschentücher zur Gesäßreinigung eingesetzt hat, ohne zwischendurch mal einen Teil wegzuspülen.

    Da habe ich dann nicht nur alles auseinandernehmen und den nun hochkomprimierten Verbundwerkstoff aus Fäkalien und Papierfasern bergmännisch abbauen müssen, sondern auch gleich noch die Sicherung (100A!) in der fingerdicken Zuleitung auswechseln müssen. Gegen Dummheit ist halt auch die solideste Rheinstrom machtlos.

    (Gummibehandschuhte) Handbreit ...

  3. #13
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    vielen dank für alle beiträge. bin dabei die fa. rheinstrom zu nerven. danach.....hoffentlich keine weiblichen roten köpfe mehr.
    gruss aus dem süden bei 40 grad.....und 10 paar gummihandschuhen. jl

  4. #14
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    Wir waren viele Jahre mit unserem Jabsco Pumpklo zufrieden.
    Papier kommt aber bei uns eh nicht rein, und zu 98% wurde der Topf nur fürs kleine Geschäft benutzt, Rest im Hafen.
    Jetzt, im MM, sieht die Sache ganz anders aus. Der Pott wird jeden Tag für klein und groß benutzt.
    Und da hört der Spass dann auf. Das Jabsco hat nur ein Rückschlagventil, weiterhin pumpen wir etwa 1m hoch in den Sammeltank. Befindet sich Material im Rückschlagventil, dann pumpt die Pumpe schon mal rückwärts. Und anspucken will sie den Nutzer dann auch noch.
    Ne, auch wir sind auf der Suche nach einer Alternative.
    Nach vielen Recherchen und Gesprächen mit anderen Eignern sind wir zu folgendem Ergebnis gekommen:
    Das beste ist ein gutes Vakuumsystem, wie in Flugzeugen oder Bahn. Für Boote gibt es nur einen Hersteller, früher Sealand, heute von Dometic übernommen. Ist sehr teuer, hat anfällige Bauteile und funktioniert am besten wenn der Sammeltank tiefer liegt als das Klo.
    Alternativ ein gutes Zerhackerklo. Wobei das entsprechende Teil von Jabsco eine absolute Billigvariante ist.
    Wesentlich bessere und leisere Qualitäten sowohl für See- als auch Süsswasser sind beispielsweise von Dometic, Tecma, Rheinstrom oder Raritan erhältlich.
    Die sehen dann auch wie ein richtiges Klo aus, nicht wie die Kugelschüssel von Jabsco.

  5. #15
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    Zitat Zitat von 4five Beitrag anzeigen
    Nur die Strippen von Tampons habe ich trotz unmissverständlicher Hinweise immer mal wieder entfernen dürfen, weil einige Damen entweder nicht so genau zugehört hatten oder halt schon etwas vergesslich waren.
    Noch Tampons aber schon vergesslich, ist bestimmt eine spezielle Spezies.....

    Nix für ungut!
    Beste Grüße

    Dieter

  6. #16
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    Nach 14 Jahren Jabsco mit mindestens zwei Reparaturen / Saison haben wir vor 3 Jahren eine Lavac einbauen lassen (manuell, gibt's aber auch elektrisch). Seither ist kein Gedanke mehr an die Toilette nötig. Keine Hebelchen, keine Knöpfchen, keine Bedienreihenfolge - sie funktioniert einfach.

    Dass Toilettenpapier in einer verwinkelten Schlauch- oder Ventilführung zu Verstopfungen führt, kann aber auch die nicht verhindern.

  7. #17
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    Hallo Mathias,
    Dein Beitrag zu diesem so wichtigen Bordutensil macht mich neugierig. Wie schon zuvor erwähnt, die manuelle Jabsco funktioniert aber es ist immer das Problem mit ungewolltem Rücklauf. Läßt man den Hebel auf "auspumpen" besteht die Gefahr, daß danach langsam wieder Schmutzwasser in das Becken zurücksickert und es schwappt eine unschöne Brühe in der Schüssel. Läßt man den Hebel nach Gebrauch auf Frischwasserzulauf, dann sickert nach Gebrauch oft Wasser nach und das Becken ist gut gefüllt.
    Ich habe die Beschreibung bei SVB zu der Lavac gelesen und das klingt wie die Toi auf den Kreuzfahrern. Diese produzieren
    allerdings ein heftiges Absauggeräusch. Neben einer einfachen und sicheren Bedienung wäre es mir auch wichtig, daß die Spülung ohne große Geräusche funktioniert, damit beim nächtlichen Toilettengang nicht die Crew aus dem Schlaf gerissen wird weil einer mal mußte.... Kannst Du dazu etwas sagen?
    Dann habe ich irgendwo gelesen, daß die Pumpe sehr wenig Wasser ansaugen würde und es dann Probleme geben kann den Fäkalientank zu leeren. Ich meine ja, daß der Tank durch das Pinkeln schon genügend Flüssiges haben müßte, aber ist das so?
    Toipapier separat ist keine Frage.
    Also wenn Du über dieses so wichtige "Bauteil" noch etwas berichten könntest, ich würde die Nase nicht rümpfen...

  8. #18
    Ausgeschiedener Benutzer Gast

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    Moin Herr Graf,

    wie gesagt: wir haben die manuelle Version. Und die wird betrieben mit einer ganz normalen starken Membranlenzpumpe - fertig. Die Geräusche sind die selben. Auf unserem 35' Böötchen schlafe ich im Vorschiff ruhig weiter, wenn neben dem Niedergang jemand pumpt. Früher die Jabsco war lauter: Klack - klack - klack ...

    Das mit dem wenigen Wasser ist richtig und sehr vorteilhaft, wenn man mehrere Tage am Anker liegt und keine Gelegenheit zum Lenzen hat. Und wenn jemals die Soße zu dick werden sollte: Es hindert einen keiner, länger zu pumpen.

    BTW: Ob eine E-Pumpe im ganzen Schiff zu hören ist, hängt wesentlich von deren Montage und den verwendeten Entkoppelungsmaterialien ab.

  9. #19
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    Ich hatte das Vacuflush von Sealand. Das Absauggeräusch ist ähnlich wie im Flugzeug und anschließend springt die Vakuumpumpe an und stellt das Vakuum wieder her. Als laut haben wir das Vacuflush aber nie empfunden. Die sehr geringe Spülmenge hat nie zu Problemen geführt obwohl die Fäkalien ausschließlich in den Fäkalientank gespritzt wurden. Allerdings haben wir nie Papier in die Toilette geworfen. Der Fäkalientank wurde dann mit der Sealandpumpe abgepumpt. Es hat in ca. 15 Jahren niemals ein Problem gegeben und ich habe nach dem ich die Anlage eingebaut habe niemals eine Wartung durchgeführt. Wenn man den Platz und das Geld dafür hat, gibt es nichts Besseres
    Handbreit Jens

  10. #20
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    Danke Mathias für die Rückantwort.
    Interessieren würde mich noch:
    - Wie erfolgt die Einwinterung? Muß die Toi und die Pumpe auseinandergebaut werden?
    - Bei meiner Jabsco reinige ich bei dieser Gelegenheit auch die freigelegtn Gummiventile. Alle 2 Jahre tausche ich sie aus, was ja ncht ganz billig ist bei Jabsco. Muß man bei Lavac genauso verfahren oder ist das nicht notwendig? Du hast das "gute Stück" ja bereits 3 Jahre in Gebrauch.
    - Sind die Dichtungen + Ventile resistent auch gegen Entsorgung von Salatsaucen? Meine Bordfrau schüttet selbige nach dem
    Essen immer in die Toi, direkt in den Abfluß wäre ja nicht unbedingt besser, besonders in der Ankerbucht.
    -Konntet Ihr damals die Jabsco Anschlüsse für Spülwasser und Schmutzwasser verwenden?

    Danke Dir für eine Rückantwort im voraus.
    Gruß, Peter

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