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  1. #21
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    Zitat Zitat von Päckchenlieger Rudi V
    ......ich kann den Sch...dings nicht mehr hören............
    Warum sollte bei Schwell durch einen Päckchenlieger eine höhere Belastung entstehen als durch den Kontakt zum Steg? Es ist ganz einfach die Ich-hab-hier-bezahlt-Mentalität. Die Sicherheitsbedenken sind nur vorgeschoben!
    Es ist das kleine Einmaleins der Seemannschaft (sorry), das Schäden wirkungsvoll verhindert. Wie nennt man Leute, die ihrem Sozius jede Freundlichkeit versagen?
    Für sie hier die Hitparade der Päckchenverhinderung, damit man sie deutlich erkennt.
    6 Demonstratives Abwenden um der Hilfestellung zu entgehen
    5 Keine Fender außen
    4 Die Zuruf "Wir legen um sechs Uhr ab"
    3 Hund an Deck (Mist wenn der spielen will)
    2 Dinghy längsseit
    1 Baum überstehend

    Bin dankbar für weitere Tipps

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  2. #22
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    Auch gerne genommen:

    Im Cockpit sitzend und Buch lesend das ankommende Schiff (und deren Fragen um Erlaubnis) komplett zu ignorieren. Nicht mal den Kopf zu heben, wenn man schon die Leinen auf die Klampen legt.

    Hab ich übrigens so auf Helgoland erlebt.
    Geändert von Barracuda (19.10.2017 um 20:20 Uhr)

  3. #23
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    Großes Schiff nimmt mit Freude ein kleines Schiff mit Einhandsegler längseits !
    Ist unauffälliger wie Beiboot antüddeln, aber genauso effektiv : Die Charterboote bleiben da wech !

  4. #24
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Warum sollte bei Schwell durch einen Päckchenlieger eine höhere Belastung entstehen als durch den Kontakt zum Steg?



    Ich denke du siehst nur Schwell, d. h. keinen , bzw. keinen nennenswerten auflandigen Wind ?

    Vielleicht sollte hier mal der Unterschied zw. Schwell und Legerwall vor einer Mauer dargelegt werden.
    Schwell ist allermeist zu händeln, auch von einem Päckchen !!
    Eine Legerwallsituation bei stärkerem Wind und dementsprechenden Wellen weniger.
    Bei letzterem ist es der Winddruch vieler Schiffe , deren Riggs, welcher die Fender platt macht.
    Vor allem aber die durch Schaukelei unterschiedlichen Deckshöhen , welche man durch noch so lange Vor- u. Achterleinen irgendwann nicht mehr ausgleichen kann , machen es schwierig bis unmöglich.
    Es ruckt, es rackt fürchtelich.
    Man löst die Festmacher; die Fender haken unter , verschieben, racken am Seezaun, usw...

    Schwell ist demgegenüber smooth, sind es doch laaange Wellen auf denen die Schiffe im Päckckchen nahezu gleichzeitig rollen, die Decks heben---Schwell eben.

    Auch wenn Schwell zu händeln ist ( auch v. e. Päckchen), sollte man immerdie in den nächsten Stunden zu erwartende Windsituation miteinbeziehen.
    In der Nordsee heisst das auch dass eine momentan ruhige Wind- , vielmehr Wellensituation ( Legerwall) sich einige Stunden später durch Flut ( auflaufend Wasser) drastisch z. negativen ändern kann.
    (Auch Ebbe (ablaufend Wasser) kann im Strom liegend zu unangenehmen Strom -gegen-Wind -Wellen führen. Das aber nur nebenbei )


    Da wir nicht wirklich um die Wetterverhältnisse , Umstände , Liegeplatzbevorzugungen f. Wettfahrtsegler , usw. wissen,
    ist in meinen Augen eine Debatte über " Etikette" , " Sportlichkeit" , " Unsportlichkeit , usw. usw., obsolet.
    Man geifert sich da an fehlenden Informationen, an Minder- und Desinformationen hoch.
    Wobei ich anmerken möchte das vor allem Minderinfo nicht dem TE anzulasten ist .

    Er wollte doch nur wissen ob er (aus seiner Sicht der Dinge) richtig.....

    In dieser Hinsicht möge eine evtl. Erweiterung seiner Sicht , seines Wissens-- siehe oben-- hilfreich sein.
    Geändert von supra (19.10.2017 um 22:28 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  5. #25
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Großes Schiff nimmt mit Freude ein kleines Schiff mit Einhandsegler längseits !
    ....
    Ist Päckchen angesagt, nehmen wir gerne einen längs, wir laden sogar ein. Erst dann hat man seine Ruhe. Das Päckchenliegen ist nie ein Problem, das Anlegen schon öfter. Auf der letzten Reise hat man uns eine Relingsstütze krummgetreten, und sich anschließend vom Acker gemacht.
    Ist man beim Anlegen an Bord, kann man das Schlimmste verhindern.

    Zitat Zitat von Barracuda Beitrag anzeigen
    ...

    Hab ich übrigens so auf Helgoland erlebt.
    Jau, darin sind die Fischköppe groß.

    So haben wir das fast jedes mal erlebt - soll er doch ins Nachbarpäckchen gehen.
    Fast jedes Mal. Wir sind mal bei richtig Schmackes reingekommen, eine schwere Schauerbö hatte uns durchgemangelt. Da standen sie an der Reling, alle. Soviel wohlwollende Hilfsbereitschaft hatten wir noch nie erlebt.

    ...noch ein heißer Tipp für Päckchenverweigerer: Die unnütze Spring. Man spannt sie bei Bug-zum-Steg von der Herckklampe schräg zum Steg. So nützt sie nichts, hält aber die "Eindringlinge" fern. Das sind nämlich nur besoffene Kegelklubs, Familien mit vielen Kindern (Gott schütze uns) und Hundehalter, deren Tölen das heilige Deck zerkratzen.

    Kühlungsborn mit seinen überbreiten Doppelboxen ist ein schönes Beispiel. Liegen hier zwei 30' Schiffchen, passt ein drittes mühelos dazwischen, wenn nicht gerade ein Superseemann Springe legt oder die Lücke mit einer Leine zum Nachbarn schließt - natürlich nur wegen der Sicherheit.

    Nach Urlaubsreisen berichten wir gerne von der überwältigenden Gastfreundschaft der Eingeborenen, hier sind wir die Eingeborenen.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  6. #26
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    Hier noch ein paar schöne Beispiele von schlechtem Benehmen und friedlichem Miteinander

    Gruß Franz
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    halber Wind reicht völlig

  7. #27
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    Das schöne an diesem und anderen Foren ist, dass jeder seinen Senf dazugeben kann.
    Da ich nicht erst seit gestern (auch nicht seit vorgestern) mit eigenen und auch mit Charterschiffen unterwegs war, habe ich nahezu alle Facetten des Abwimmelns erlebt und, auch selbst schon mehrfach das Anlegen an meiner Bordwand verhindert. Es kommt immer (immer) auf den Einzelfall an. Warum soll ich jemanden Längseits anlegen lassen, wenn vor und hinter mir an der Spundwand noch jede Menge Plätze frei sind? Wenn jede Menge freie Liegeplätze an anderer Stelle im Hafen zur Verfügung stehen?

    Wenn ich der Meinung bin, dass es bei Schwell nicht angeraten ist, durch ein oder mehrere weitere Schiffe die Belastung auf die Fender und den damit verbundenen höheren Druck zu akzeptieren, dann legt bei mir keiner an. Fertig!

    Wenn ich nach Helgoland fahre (ich war schon oft da mit bis zu 14 Schiffen im Päckchen), dann weiß ich auf was ich mich einlasse. Dort gibt es aber i.d.R. keinen Schwell, es gibt nur platte Fender bei auflandigen Wind.

    Auch sind mir die Schlauchboote längsseits nicht unbekannt. Vom Schwarzen Meer bis nach Ibiza schon überall gesehen; -auch in der Karibik.
    Nur in der Südsee nicht, denn da liegen alle vor Anker (am eigenem Anker).

    Nachtrag:
    Jetzt könnt ihr mich als unsportlich bezeichnen, ist mir egal. Jeder der abgewiesen wurde ist herzlich eingeladen vor oder nach dem Winterlager meine Bordwand aufzuarbeiten und den alten Glanz des lackierten Rumpfes wieder herzustellen. Er hat dann auch einmal Anlegen gut ;=)
    Geändert von Code_Zero (21.10.2017 um 16:00 Uhr)

  8. #28
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    Ich habe prinzipiell immer Fender an der freien Seite und habe noch nie das Anlegen anderer verwehrt, sondern helfe grundsätzlich. Dabei hat es auch noch nie Probleme gegeben. Aber in einer Situation wurde mir das Anlegen glücklicherweise verwehrt. Es war vor der Gieselau-Schleuse bei schönstem Wetter ohne jeglichen Schwell. Ich habe dann weiter weg direkt am Steg angelegt. Kurze Zeit später gab es einen gewaltigen Schwell, sodass das Boot extrem an den Leinen riss. Ich war froh, dass mir das Anlegen verwehrt worden war. So kann es nämlich auch sein....
    Handbreit Jens

  9. #29
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    Zitat Zitat von Code_Zero Beitrag anzeigen
    Das schöne an diesem und anderen Foren ist, dass jeder seinen Senf dazugeben kann.
    ...............
    Nicht immer!

    Zitat Zitat von Tamino Beitrag anzeigen
    Ich habe prinzipiell immer Fender an der freien Seite und habe noch nie das Anlegen anderer verwehrt, sondern helfe grundsätzlich..........
    Bravo!
    .... und grundsätzlich heißt: Es gibt Ausnahmen.

    Am Gieselau Kanal gibt es eine Besonderheit. Vorbeifahrende große Schiffe auf dem NOK bewirken innerhalb von Sekunden einen Niveauunterschied von einem halben Meter(+) Geht man da längsseits, bedarf es besonderer Maßnahmen.
    Das ändert allerdings nichts an der grundsätzlichen Einstellung.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  10. #30
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    Ich möchte jetzt mal wissen, Franz, warum du so bissig bist. Wo ist Dein Problem. Jetzt fängst du auch noch mit Wortklauberei an. Du verlierst...
    Handbreit Jens

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