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  1. #21
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    Meine Erfahrung im nebel bestätigt den positiven gebrauch von schallsignalen.
    Bei wenig wind und welle hört man wenn etwas was im weg oder den kurs kreuzt.
    In Palermo sind wir anfang der 80er jahre in dicker suppe entlang der Küste eingelaufen, sichtweite bis knapp aufs vorschiff.
    Irgendwann kam relativ hoch ein rotes Blinklicht fast der hafenbefeuerung gleich über dem Nebel durch.
    In letzer minute und einem unguten Gefühl dessen konnten wir erkennen, das es sich um eine ausgeschaltete ampel der küstenstraße handelte.
    Trotz koppeln waeren wir wenige 1000 m vor der Hafeneinfahrt fast havariert.
    Die sizilianer im hafen haben uns nach dem einlaufen gefragt ob wir schon öfter hier waren, was wir verneinten.
    Daraufhin haben wir die uneingeschränkte gastfreundschaft dort kennengelernt. Die verproviantierung und mehrere 100 Liter diesel wurde freundschaftlich aus der ganzen Stadt zum schiff gebracht.
    Eine entlohnung wurde konsequent abgelehnt und ich habe heimlich geldscheine im handschufach des transport autos abgelegt.
    Eventuell lag es ja am schiffsnamen "compadre" einer swan mit südamerikanischen vorbesitzer, oder einfach an netten menschen .

    Sabba di krapp
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  2. #22
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    Radar ist das wichtigste Navigationshilfsmittel überhaupt, weil es nur abhängig ist von der bordeigenen Stromqelle. GPS, AIS sind
    sattelien-fremdgesteuert, können abgeschaltet werden oder versagen. Aber es genügt nicht, sich einfach ein Radargerät anzuschaffen und zu installieren. Man braucht einen Lehrgang, um die Radarauswertung zu verstehen.

  3. #23
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    Zitat Zitat von frieserich Beitrag anzeigen
    Radar ist das wichtigste Navigationshilfsmittel überhaupt, ....
    Echt jetzt?

    Eine Spielzeugantenne, montiert in 5 - 12 m Höhe, bei "moderner" Geräteträgermontage gestört durch das gesamte Rigg, bei Lage zur Hälfte "ins Wasser messend"?

    Ich steh' auf Seekarte, Augen, Routenplanung und seit etlichen Jahren auf AIS-Transponder. Ach ja: Und Wetterbericht. So ein Taupunkt kann einem eine ganze Menge sagen, was wohl in den nächsten zwei Tagen passieren wird bezüglich Nebel.
    Mathias

    (irgendwo zwischen Skagerrak und Haparanda)

  4. #24
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    Zitat Zitat von frieserich Beitrag anzeigen
    Radar ist das wichtigste Navigationshilfsmittel überhaupt, ..................
    Wie sieht so eine Radarbild auf einem 10m-Schiffchen eigentlich bei 1,5m ruckeliger Nordseewelle aus?
    Ich habe die widersprüchlichsten Informationen, die da reichen von absolut unbrauchbar über ehm, jo bis ganz prima?

    Das Topgewicht trägt auch nicht zur Sicherheit bei. Geschätzte 20kg auf halber Rigghöhe eliminieren knapp 200kg Ballast, das entspricht mehr als 10%.
    Ich denke, die Dicken sollten uns sehen, bei denen ist das Radar eine große Hilfe. Aber auf die kann man sich nicht verlassen, siehe alle tragischen Kollisionen zwischen Yachten und Berufsschiffen bei denen Menschen zu Tode kamen. Radar war immer vorhanden - jenötz häd et nix.
    Wir nutzen den Funk um die Profis zu sensibilisieren, hat schon mehrmals gut gewirkt.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  5. #25
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Wie sieht so eine Radarbild auf einem 10m-Schiffchen eigentlich bei 1,5m ruckeliger Nordseewelle aus?
    Ich habe die widersprüchlichsten Informationen, die da reichen von absolut unbrauchbar über ehm, jo bis ganz prima?

    Das Topgewicht trägt auch nicht zur Sicherheit bei. Geschätzte 20kg auf halber Rigghöhe eliminieren knapp 200kg Ballast, das entspricht mehr als 10%.
    Ich denke, die Dicken sollten uns sehen, bei denen ist das Radar eine große Hilfe. Aber auf die kann man sich nicht verlassen, siehe alle tragischen Kollisionen zwischen Yachten und Berufsschiffen bei denen Menschen zu Tode kamen. Radar war immer vorhanden - jenötz häd et nix.
    Wir nutzen den Funk um die Profis zu sensibilisieren, hat schon mehrmals gut gewirkt.

    Gruß Franz
    Da stimme ich Dir zu, die Nordseewellen werden die Radarwellen besser reflektieren, so dass so ein Plastebecher nicht mehr gesehen wird, versinkt im Rauschen...aktiver Radarreflektor oder AIS sind da besser (AIS nur dann, wenn der Gegner auch AIS empfangen und darstellen kann....)

  6. #26
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    Nach meiner Erfahrung haben wir bei Nebel kaum starken Wind oder starken Seegang.

    Für mich ist bei Nebel das Radargerät (auch auf Segelyachten) ein Segen. Ein aktives AIS möchte ich trotzdem nicht missen.

    VG
    Norbert

  7. #27
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    Zitat Zitat von Norbert Bock Beitrag anzeigen
    Nach meiner Erfahrung haben wir bei Nebel kaum starken Wind oder starken Seegang.

    Für mich ist bei Nebel das Radargerät (auch auf Segelyachten) ein Segen. Ein aktives AIS möchte ich trotzdem nicht missen.

    VG
    Norbert
    Du hast schon recht, jedoch gibt es manchmal auch noch die Dünung, die auch die Radarwellen reflektiert...

  8. #28
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    Zitat Zitat von Norbert Bock Beitrag anzeigen
    Nach meiner Erfahrung haben wir bei Nebel kaum starken Wind oder starken Seegang.

    .......
    Du wirst auch noch andere Erfahrungen machen. Der Begriff Nebel steht ja hier als Synonym für schlechte Sicht.

    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    ........ gibt es manchmal auch noch die Dünung, die auch die Radarwellen reflektiert...
    Ich meine nicht die Reflexion der Wellen, die kommt erschwerend hinzu, sondern das Taumeln des Radon durch heftige Schiffsbewegungen.

    Die Frage noch mal: Wie wirken sich heftige Schiffsbewegungen auf das Radarbild aus?

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  9. #29
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Wie sieht so eine Radarbild auf einem 10m-Schiffchen eigentlich bei 1,5m ruckeliger Nordseewelle aus?
    Ich habe die widersprüchlichsten Informationen, die da reichen von absolut unbrauchbar über ehm, jo bis ganz prima?

    Das Topgewicht trägt auch nicht zur Sicherheit bei. Geschätzte 20kg auf halber Rigghöhe eliminieren knapp 200kg Ballast, das entspricht mehr als 10%.
    Ich denke, die Dicken sollten uns sehen, bei denen ist das Radar eine große Hilfe. Aber auf die kann man sich nicht verlassen, siehe alle tragischen Kollisionen zwischen Yachten und Berufsschiffen bei denen Menschen zu Tode kamen. Radar war immer vorhanden - jenötz häd et nix.
    Wir nutzen den Funk um die Profis zu sensibilisieren, hat schon mehrmals gut gewirkt.

    Gruß Franz

    Hallo,
    ich finde die 20kg deutlich übertrieben, aktuell liegt das Gewicht um die 10kg (http://www.raymarine.de/view/?id=309).

    Ich halte die Kombination Radar, AIS RX/TX , UKW Funk 2 Bediengerät im Cockpit od. zumindestens Lautsprecher am Steuerrad plus Hörwache und akustische Signale nach KVR (bestenfalls über aktiven Lautsprecher ) für mich als (Einhandsegler) als gute bis sehr gute Lösung und bin damit bisher sicher durchgekommen.....
    unabhhängig von weiteren Vorbereitungen (gute Seemannschaft)

    Es stimmt allerdings, daß man ein Radarbild deuten muß und dieses üben sollte mit all den Einstellungen die möglich sind.....aber kein Buch mit 7 Siegeln.

  10. #30
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    Zitat Zitat von Kirubin Beitrag anzeigen
    .......

    Es stimmt allerdings, daß man ein Radarbild deuten muß und dieses üben sollte mit all den Einstellungen die möglich sind.....aber kein Buch mit 7 Siegeln.
    Wir haben auf einer unserer Reisen einen Dozenten an der Seefahrerschule in IJmuiden kennengelernt. Der lehrte den Umgang mit Radar. Wenn dort, extra zu diesem Behufe, ein Dozent tätig wird, ist es vielleicht nur ein Buch mit sechs Siegeln.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

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