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  1. #31
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    Standard

    Dass das eigene Tun ein Riskio darstellt, steht wohl ausser Frage. Oder hat hier jemand keine pers. Haftpflichtvers.?

    Dabei ist Wurst, ob ein Schaden während einer Hilfsaktion entsteht, oder in einer üblichen Situation. Man kann verschiedene - und vor allem potentielle Schäden nicht addieren oder gegenrechen. Das Einzige, was sich m.E. in Relation stellen lässt, ist der Hausfreidensbruch in einer Gefahrensituation - das lässt sich klären und argumentieren (und es entsteht dadurch kein Meterialschaden).

    Wenn ich bei einer Hilfeleistung Schaden anrichte, muss ich davon ausgehen, dass ich dafür gerade stehen muss. Und wenn der, dem ich helfe ein Depp ist, wird er diese Forderung durchsetzen. Wirklich schwierig wird die Situation, wenn mein Handeln dazu führt, dass nachher noch ein schlimmerer Schaden entsteht: Unter Maschine Nachbarboot zerkratzt, Tampen in Schraube, Verletzungen etc. oder das boot schlägt nicht nur trotz sopndern wegen meinem Tun gegen die Pier. Ich glaube, das meinte der Vater mit diesem seltsam falschen Spruch an seinen Sohn.

    Ich persönlich würde mich sehr schnell zur Hilfe entscheiden, solange dies mit Deckshandmitteln möglich ist. Aktive Technik würde ich unangetastet lassen und natürlich würde ich nie im Leben "schiffsführer werden und Manöver fahren.

    Gruß R.

  2. #32
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    Zitat Zitat von 19Hope57 Beitrag anzeigen
    Schon mal einer daran gedacht, der im Hafen das sagen hat?
    Hafenmeister?
    ....
    Gibt's nicht in Parikia

    Gruß

    Benno
    http://mittelmeer-skipper-forum.de/index.php

  3. #33
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    mich ärgern ansich schon die fragen ...
    Warum nimmst Du denn dann an diesem thread teil? Soweit ich weiß, gibt es keine Pflicht zur Teilnahme an einem thread.


    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen

    4. es ergeben sich viele gegenfragen... wat haste eigendlich gemacht? und wiso nicht? und wen interessiert das? etc

    haribo
    Ich verstehe das nicht. Woraus ergeben sich "viele Gegenfragen" ? Aus diesem thread lassen sich diese "Gegenfragen" nicht herleiten.

    Ich habe vielmehr den Eindruck, daß Du auf der Suche nach Themen bist, mit denen Du Krawall machen kannst. Und wenn es Dich nicht interessiert, dann halte Dich doch einfach von diesem thread fern.

    edjm.

  4. #34
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    Solange keine Gefahr für Leib und Leben zu erwarten ist, würde ich nicht an Bord eines fremden Schiffes gehen.
    Letztendlich kommt es auf die Situation an. Ein fremdes Schlauchboot habe ich schon vor dem Abtreiben gerettet.
    Ähnlich ist es ja mit dem Auto, das auf einem Parkplatz überflutet wird. Man versucht via Behörde(Polizei/Feuerwehr rufen) zu helfen, aber aktiv in ein Auto zu steigen...macht kein Mensch.
    Für diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Darüber diskutieren lässt sich aber allemal.
    Gruß

  5. #35
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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    Ähnlich ist es ja mit dem Auto, das auf einem Parkplatz überflutet wird. Man versucht via Behörde(Polizei/Feuerwehr rufen) zu helfen, aber aktiv in ein Auto zu steigen...macht kein Mensch.
    Schlechter Vergleich, denn bei einem Auto ist dem Normalbürger aufgrund der Wegfahrsperre eine Hilfeleistung nur schwer möglich.
    Es ist dagegen guter Brauch, dass man unter Seglern auf See und auch im Hafen Hilfe leistet, da dort aufgrund unvorhersehbarer Naturgewalten häufiger Notsitituationen auftreten können.

  6. #36
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    Hilfeleistung sollte der Situation angepasst sein. Die Situation im vorliegenden Fall ist unklar.
    Zitat Zitat von edjm Beitrag anzeigen
    … . Als der Wind so stürmisch auffrischte (fetch war vielleicht 300 m), gab es eine rau geriffelte Wasseröberfläche. Beides, Wind und Unruhe auf dem Wasser, führte zum Versagen der Verankerung bei mindestens der Hälfte aller Boote. …
    Es gab offensichtlich keine Wellen, einen gleichmaessigen Wind von 7 Bf. Da kann es genuegen, ein paar Fender auszubringen. Oder bestand die Gefahr erheblicher Schaeden? Da die Situation nicht klar ist, ist auch die richtige Hilfe nicht zu bestimmen.
    Zitat Zitat von edjm Beitrag anzeigen
    … Was wäre die richtige Alternative gewesen? …
    Die Alternative zu welchem Verhalten? Es wurde nicht beschrieben, welche Aktionen durchgefuehrt wurden:
    Zitat Zitat von edjm Beitrag anzeigen
    … In dieser Situation sprang der Sohn des vorher erwähnte Juristen auf eines der bedrohten Boote, um mit Hilfe von Motor, Ankerwinsch, oder sonstiger Techniken das Boot so zu stabilisieren. …
    Sonstige Techniken?
    Du haettest ja in der Zeit schon mal “Mayday Relay” rufen koennen.

  7. #37
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von Sayang Beitrag anzeigen
    Du haettest ja in der Zeit schon mal “Mayday Relay” rufen koennen.
    Ging nicht, ich war zu beschäftigt.

    Ich bin aber beeindruckt, wie der immer gleiche Kreis auf Teufel komm raus versucht, persönlich zu werden.

    edjm.

  8. #38
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    Als erstes tut mir ja mal der Vater leid (wenn er denn tatsächlich so reagiert hat) sowie der Sohn, der ja womöglich genauso geprägt wird. Wie entmenschlicht muss man denn bitte sein, um in einer kritischen Situation so einen Spruch vom Stapel zu lassen?
    Für mich haben solche Leute einen Haltungsschaden.
    Nur eben nicht vom Hexenschuß, sondern weil sie innerlich verkrümmt und deformiert sind.

    Hört sich an wie das Motto einer neuen Vereinigung gefühlsarmer Arschlöcher: "Übernimm keine Verantwortung".
    Passt auch für manche Bankenvorstände und Manager.

    Man kann so jemandem eigentlich nur wünschen, dass er sein Boot mal mit Schwung auf Grund setzt.
    Und das ihn keiner freischleppt, weil es ja nur Materialschaden ist und niemand die Verantwortung übernehmen will.

    Was ich mich bei der beschriebenen Situation frage:
    Musste denn der junge Mann alleine auf ein gefährdetes Boot?
    Es waren doch anscheinend noch andere Segler dort. Haben die nicht zusammengearbeitet?

    Holger

  9. #39
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    Zitat Zitat von ronja-express Beitrag anzeigen
    … Was ich mich bei der beschriebenen Situation frage:
    Musste denn der junge Mann alleine auf ein gefährdetes Boot?
    Es waren doch anscheinend noch andere Segler dort. Haben die nicht zusammengearbeitet? ...
    Es sind viele Fragen offen.
    Wir wissen nicht, welche Art von Hilfeleistung notwendig war, wir wissen nicht, was die anderen Segler gemacht haben, wir wissen auch nicht, was der junge Mann auf dem Boot getan hat, oder welche Technik er genutzt hat. Vielleicht hat er nur eine Bibel gesucht, um fuer den Bootsbesitzer zu beten.
    Aber das ist ja auch egal, wir sollen doch nur die richtige Alternative aufzeigen.

  10. #40
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    376

    Standard

    Die Situation ist eingangs ausführlich beschrieben. Die Frage ist deutlich formuliert. Es ist klar, worum es geht. Viele Forumsteilnehmer haben dazu Ihre Meinung geäußert.

    Was brauchst Du jetzt noch? Wasser- und Lufttemperatur? Sonnenstand? Schuhgröße des Sohns? Bootsführerscheine des Vaters?

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