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  1. #21
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    Informationen aus der Wohnmobilszene "Wohnmobilhandbuch, Rainer Höh":

    Gaskühschrank:
    - Temp.-Diff. bis 25° möglich
    - Durchschnittlicher Verbrauch im Gasbetrieb 250g/24h, d.h. 30kg in 120Tagen. Halbe Laufzeit immer noch 15kg, ca.100W im E-Betrieb.
    Das mag für den Wochenend-Betrieb i.O. sein, Langzeit nicht.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  2. #22
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    Moin grauwal,

    meinem Boot ist es grunsätzlich egal ob es einen Mast hat oder nicht, solange wir vor Anker liegen. Insofern ist der Anspruch an die Stromversorgung gleich: Es soll genug Strom produziert und dann auch nutzbar vorgehalten werden.

    Ich liege ausschliesslich vor Anker und lebe auf meinem Boot, also darf ich mitreden.

    Strombedarf über Nacht (d.h. keine Sonne scheint und es wird nur Strom entnommen): ca. 50 Ah.
    Betrieben wird:
    - Kühlschrank (Toploader 100 l , 12V Kompressor Danfoss 35 mit Aussenhautkühlung)
    - Laptop, manchmal auch 2
    - Beleuchtung (mix aus LED und Halogen)
    - Stereoanlage
    - el. Wasserversorgung
    - LED Ankerlicht, LED Cockpitlicht
    - 1500 W Inverter für 110 / 220V

    Kraftwerk: 410 W solar panele (4x 90 W 1x 50 W)

    Stromspeicher: 4x 6V 225Ah (Trojan T-105) → 450 Ah bei 12V

    Warum so groß? Da ich 45 – 50 Ah verbrauche sind die Batterien morgens auf ca. 90 %; bei ein oder 2 Tagen mit bedecktem Himmel komme ich gerade so auf etwas unter 80%. Das mögen Batterien.
    Wenn ich an sonnigen Tagen schon mittags voll bin (meine Batterien), nutze ich den Überschuss um elektrisch Heißwasser zu machen, den Laptop zu laden oder mein Soundsystem ordentlich aufzudrehen.… Man kann dann auch seinen Wassermacher oder Waschmaschine laufen lassen.

    Ein handelsüblicher Hauskühlschrank wird die kostenmässig günstigere Entscheidung sein, denn der ganze Yacht-Mist wird ja wie als “vergoldet“ gehandelt….

    Gas benutze ich nur zum kochen, da bin ich dabei und nicht evtl. an land…..

    Es kommt extrem darauf an wo du dich aufhältst, hier in der Karibik habe wir mehr Sonne als gut tut, aber immer volle Batterien. Solltest du mehr verbrauchen wollen, und dich in (Nord-)Europa aufhalten würde ich die Anzahl der Zellen verdoppeln. Theoretisch.

    Fahr doch erstmal los, mit 400 W Zellen und einem guten Laderegler der auf den doppelten Ampere-input ausgelegt ist und dann schaust du ob du aufstocken musst, und wieviel.

    Das wichtigste deiner Anlage ist der Batteriemonitor. Wieviel geht rein? Volt? Wieviel ging raus? Wie voll sind die Batterien?
    Ich habe seit fast 8 Jahren den Victron Energie BMV 600S und bin super zufrieden, schaue morgens als erstes und abends als letztes drauf und habe immer einen Überblick. Auch gut um Stromfresser zu enttarnen…

    Noch ein Wort zum Inverter: Falls man mal eine Bohrmaschine, Flex o.ä. betreiben möchte darf das gute Stück nicht zu mager ausfallen, deshalb für mich 1500W. (Anlaufstrom)

    Warum eine geteilte Versorgerbatterie? Kläre mich bitte auf, ich sehe dabei keinen Vorteil.
    Eine große Bank kann mit grossen Entladungen umgehen, aber auch mit geringen Ladungen.

    Allzeit handbreit!

  3. #23
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    Zitat Zitat von Salzfuß Beitrag anzeigen
    ........ egal ob es einen Mast hat oder nicht,
    ......., hier in der Karibik
    ........Warum eine geteilte Versorgerbatterie? ......

    .... stimmt, die elektrischen Eigenschaften bleiben gleich. Allerdings will ich bei einem sportlichen, leichten Segelboot das Blei nur dort haben wo es ein aufrichtendes Moment erzeugt, Beim Mobo kommt es auf einen Schnaps nicht an.
    ....... Karibik muss ich noch auf Mitteleuropa umrechnen. Wenn es aber knapp werden sollte steht hier in Westsibirien immer eine Steckdose zur Verfügung. Nummer-sicher muss nicht ganz so groß geschrieben werden.
    ...... altes deutsches Sprichwort: Geteilte Batterie ist doppelte Ah. Handhabung, eine 125Ah Batterie wiegt fast die Hälfte von einer mit 250Ah.

    Vielen Dank für die Erfahrungswerte
    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  4. #24
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    Der letzte Stand (Kopie des Beitrags aus "Elektrogedöns")

    Ich möchte über den derzeitigen Status berichten.
    Die Funktion der Geräte ist geklärt. Ich werde mich jedoch hüten einen neuerlichen "Gelehrten"streit anzufachen.

    Hinzugekommen ist eine Solarstromkombination von 300W(Peak) und einem DC/AC- Wandler. Der betreibt einen gewöhnlichen Haushaltskühlschrank höchst wirtschaftlich und eine Reihe kleiner 230V-Geräte. Damit ist das Boot stromautark, selbst ohne Motoreinsatz.

    Jetzt kann man nur hoffen, dass das ganze Gedöns viele Jahre störungsfrei arbeitet.

    Die Erweiterung der Anlage wurde mit tätiger Hilfe eines alten Segelkumpels durchgeführt, danke Jürgen!

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

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