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  1. #1
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    Standard Welches Boot für Ältere

    Hallo
    Mal eine Frage. Welchen Bootstyp (Länge, UW Schiff, Ausrüstung) würdet ihr für ältere Segler empfehlen. Viele planen ja mit der Rente noch mal einen (größeren?) Törn zu machen. Solo oder zu zweit.

    Danke schon mal im voraus

    Wasilis

  2. #2
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    Da würde ich meine Sunbeam 33 empfehlen. Siehe Homepage mit Ausstattung. Sogar Windfahnensteuerung dabei.

    Segelt sicher und schnell.

    Www.namastetwo.npage.at

    Stehe gerne für Fragen zur Verfügung

    Goeni
    Meines Schifferls Homepage: www.namastetwo.npage.at

  3. #3
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    Na ja, geht es um den Törn oder um Leben auf dem Boot? Wohin und wie lange? Wenn ich etwas Realismus walten lasse, dann bleiben mir (hoffentlich) ein paar mehrmonatige Törns in Nordeuropa im Sommerhalbjahr, hoffentlich zu zweit. Vielleicht bleibt es bei der Vierteltonnergröße, vielleicht geht es auf 30-35' hoch. Das wäre aber auch das höchste der Fahnenstange. Gut segelnd, mäßiger Tiefgang (für die Schlicklöcher an der Nordsee). Da würde die Sunbeam grundsätzlich auch ins Raster fallen, wenngleich sie dann aus verschiedenen Gründen doch nicht mein Wunschboot sein würde (Mittelkiel mit 135cm Tiefe verheißt bei der Länge nicht unbedingt gute Kreuzeigenschaften, Radsteuerung möchte ich nicht, auch bei Teak auf Plastik bin ich skeptisch etc. - aber das sind sehr persönliche Präferenzen
    Viel Komfort braucht es für mich nicht, die Preisdifferenz lasse ich dann lieber in irgendwelchen Hafenkneipen, das ist für mich interessanter.
    Ach so: Und wenig technische Komplexität, vor allem in den "Komfortbereichen". ich will segeln und nicht Schiffsbetriebstechnik betreiben. Warmwasser oder auch nur eine elektrische Wasserpumpe brauche ich nicht. Stagreiterfock, allenfalls Furler (aber keine "Rollgenua"), kein Rollgroß etc.

  4. #4
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    Das ist diese Frage, bei der dann gern angefangen wird, diese typischen ‚alte Leute Boote‘ aufzuzählen. Das sind dann meist irgendwelche soldiden Gfk-Kisten aus dem letzten Jahrtausend. Meiner Einschätzung nach nicht deswegen, weil sich diese Boote besonders gut dafür eignen würden, sondern weil viele Segler auf und mit ihnen alt geworden sind und sie zu schätzen wissen. Grundsätzlich sollte für ältere Leute das gleiche gelten wie für jüngere Leute ohne große Crew. Je einfacher zu segeln, umso mehr Spaß dabei. Nicht zu groß und schwer (10m wären in meinen Augen die Grenze). Einfache Riggs usw. Pogo 30 oder Seascape wären da so Beispiele. Vortrieb statt Schräglage schadet auch im Alter nicht. Im Gegenteil. Die Auftretenden Kräfte müssen nicht anders in den Griff bekommen werden. Nur die von älteren Leuten gern gesehene Schiffigkeit mit dunklem Holz usw. fehlt. Aber es ist ja bekanntlich nie zu spät, sich noch weiter zu entwickeln ...

  5. #5
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    Zitat Zitat von Robst Beitrag anzeigen
    ........ Grundsätzlich sollte für ältere Leute das gleiche gelten wie für jüngere Leute ohne große Crew.
    ...
    Egal wie sehr Du mit Dieser Meinung Recht hast, Du wirst dafür keine Mehrheit bekommen. Die Meinung, dass stäbige, träge Schwergewichte komfortabel sind, ist zwar irrig aber weit verbreitet. Bei diesem Thema schaltet das Gefühl den Verstand aus.
    Das fängt schon bei der Definition "alt" an, "älter" sagt man beschönigend. Quatsch, nach medizinische Definition ist 60 - 80 alt, Punkt.
    Die alten Leute sind heutzutage körperlich erstaunlich fit, im Kopf sind sie genau so bräsig wie ihre Großväter (und -mütter). Aber wer ist schon alt? Her mit der rosaroten Brille! Wie sportlich sie segeln hört man, sehen tut man es selten.
    Stufe 1: Am Wind und bei Welle wird gar nicht gesegelt. Die Alten kennen keine Hast, warum auch?
    Stufe 2: Man fährt mit dem Segelbot, das gibt man weder sich selbst noch den anderen zu
    Stufe 3: Man wohnt auf dem Schiff, auch mal ´ne kleine Tour und der Mast bleibt in der der Halle.

    Meine Meinung nach weitreichender Erfahrung: Solange man am Segeln* Spaß hat ein sportliches Boot mit einfachem Rigg. Früh genug der Umstieg auf ein Mobo, in fortgeschrittenem Alter kriegt man den nämlich nicht mehr hin. Zu diesem Schluss kamen wir als wir die rosarote Brille abgesetzt hatten und uns im Freundeskreis und bei uns im Club umgeschaut haben.

    *unter Segeln verstehen wir dass Erreichen des Ziels unter Segeln, unter allen Bedingungen. Würde ich mich widrigen Umständen beugen, empfände ich das als Niederlage, dann lieber Mobo mit all seinen neuen, weiteren Möglichkeiten. Hat man damit Erfahrung und Routine, kann man das noch hochbetagt betreiben. Ein Umsteigen ist dann aber recht unwahrscheinlich oder gar unmöglich.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  6. #6
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    Zitat Zitat von Robst Beitrag anzeigen
    Nur die von älteren Leuten gern gesehene Schiffigkeit mit dunklem Holz usw. fehlt. Aber es ist ja bekanntlich nie zu spät, sich noch weiter zu entwickeln ...
    Ach, dcfix gibt es auch in Mahagoni, und mit altersbedingter Fehlsichtigkeit ist das dann auch gut genug.

    Zustimmung zu allem anderen.

  7. #7
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    Hallo Wasilis,

    "empfehlen" kann ich nix, weil ich nicht weiß, wem und wozu oder wo. Ich kann aber beschreiben, was wir womit wo seit Jahren machen:

    Wir (beide 69 Jahre) haben mit damals 59 das letzte Schiff gekauft, eine Comfortina 35. Ausstattung: Pinne, durchgelattetes Groß mit 3 Reffs, zwei davon Einleinenreff. Furlex für die Vorsegel, als da sind: 120 %-Genua für offene Gewässer, Selbstwendefock für Schären. Genacker. Kein Bug- oder Heckstrahler. 50 m Ankerkette mit Winsch. Heckanker mit Ankarolina.

    Und damit segeln wir heute als Rentner zwischen 3.000 und 3.500 sm in der Saison. Die Etmale sind je nach Laune und Wetter und landschaftlich-kulturellen Zielen mal 70 und mal 10 sm. Funktioniert herrlich.

    Probleme dabei? Keine. Handling geht zu zweit einwandfrei bei jedem Wind. Technik ist - weil aus dem letzten Jahrtausend - problemlos beherrschbar (ich bin kein Ingenieur), Wohnlichkeit ist absolut langzeittauglich. Schiff ist schnell und geht an den Wind. Nicht zu breit für dänische Häfen, nicht zu tief für Buchten in den Schären.

    Noch Fragen?
    Mathias

    (irgendwo zwischen Skagerrak und Haparanda)

  8. #8
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    @Wasilis, ohne zu wissen, was du für ein "Typ" bist und wie und wo Du segeln willst, kann man Dir nur schwer raten.
    Ich habe reichlich Erfahrung mit Booten unter 30', darunter schwere Langkieler wie auch moderne Risse wie z.B. die Dehler 29.
    Das sind 2 sehr verschieden Welten und der eine schwört auf dit, der andere auf dat. Also erzähl erst mal ein bißchen mehr von Dir, dann gibts auch für Dich brauchbare Auskünfte. Mehr gerne per PN
    Gruß
    Winfried

    www.heinkele.net

  9. #9
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    im Kopf sind sie genau so bräsig wie ihre Großväter (und -mütter).
    Das ist ebenso wenig eine Funktion des Alters, wie das Gerücht, dass die Pubertät irgendwann endet, wahr ist.
    Weder an balzenden Großvätern noch an stumpfen 20jährigen herrscht irgendein Mangel.

    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    *unter Segeln verstehen wir dass Erreichen des Ziels unter Segeln, unter allen Bedingungen.
    Wer ist "wir"?
    Ich verstehe unter Segeln die Fortbewegung auf dem Wasser unter Nutzung der Kraft des Windes bei gleichzeitiger Anpassung an die Bedingungen von Wind und Welle.
    Das sinnlose Gegenanbolzen unter Motor (weil da ja irgendwo mein "Ziel" ist) fällt nicht darunter.
    Das Durch-die-Gegend-Scheppern mit maximalem Aufwand an Technik bis irgendwann der handbreite Carbon-Kiel bricht und die Kielbombe auf Tiefe geht, finde ich auch etwas grenzwertig. Mehr Lotto als Segeln.

    Beim Langfahrt-Segeln ist für mich sowieso eher der Weg das Ziel, bzw. wenn das Ziel nur unter widrigsten Umständen und hoher Belastung für Material und Mannschaft zu erreichen ist, dann habe ich das falsche Ziel.

    Aber so sind die Geschmäcker eben verschieden, und ohne zu wissen, was Wasilis sich eigentlich unter "Segeln" vorstellt, kann man ihm kaum sinnvoll raten.

    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Würde ich mich widrigen Umständen beugen, empfände ich das als Niederlage,
    Wenn Du Anpassung als "Beugung" begreifst, solltest Du vielleicht tatsächlich Mobo fahren. Auf einem Binnensee. Naja, vielleicht lässt die Ostsee Dir diesen Herrschaftsanspruch auch noch durchgehen. In den Sommermonaten.

  10. #10
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    Standard

    Ich habe mir 2011 eine Targa 96 zugelegt, um damit
    alt zu werden. Paßt auch perfekt mit den Enkeln.
    Enifach zu handhaben, tiefe Plicht, recht komfortabel
    ( Niedergang 2 Stufen ), gute Segeleigenschaften
    ( Hans Groop Riß ), stimmig in vielen Details.

    Gruß Jürgen

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