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  1. #11
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    Hallo
    Vielen Dank für die Kommentare
    Derzeit habe ich einen Trimaran (Corsair f31)P6170693.jpg. Das Boot segelt ganz gut (eher sehr gut); hat aber auch Nachteile. Da ich auf Ios (Cycladen) verwurzelt bin und dort auch länger bin habe ich mit dem Meltemi zu schaffen. Dafür ist das Boot nur bedingt geeignet. Habe z.B Probleme im Hafen bei starken Wind und geringer Fahrt (leichtes Boot mit Aussenborder). Dann in den engen Häfen mit den Auslegern; kann man zwar einklappen aber dann wirds instabil. Weiterhin gibt es wenig Wohnraum innen, wenn man mal länger (vielleicht ein paar Wochen) unterwegs ist. Deshalb suche ich für später ein Boot das sicher und einfach zu handeln ist.
    Da ist mir nicht klar was dafür besser geeignet ist. Ein modernes Boot mit breitem Heck das auch etwas Wind abkann oder was klassisches mit längerem Kiel und eher trägen Eigenschaften?!?! Geschindigkeit, ja ist gut aber nicht wenn es mit zu viel Aufwand, Können und körperlicher Fitness verbunden ist.
    Für eure Einschätzung nochmals vieln Dank im voraus
    Wasilis

  2. #12
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    Zitat Zitat von Wasilis Beitrag anzeigen
    ... Ein modernes Boot mit breitem Heck das auch etwas Wind abkann oder was klassisches mit längerem Kiel und eher trägen Eigenschaften?!?!
    Diesen Gegensatz gibt es nicht. Unsere Rennente, eine Comfortina 35, wurde 1993 konstruiert, gilt also in 5 Jahren als "GFK-Klassiker". Sie läuft trotzdem bis zu 8,3 kn. Wurde mal 2007 im Vergleich gegen die damals nagelneuen Dufour 365, Sun Odyssey 36i und Sunbeam 34 getestet und hat klar gewonnen.
    Mathias

    (irgendwo zwischen Skagerrak und Haparanda)

  3. #13
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    Zitat Zitat von Wasilis Beitrag anzeigen
    Derzeit habe ich einen Trimaran (Corsair f31)P6170693.jpg. Das Boot segelt ganz gut (eher sehr gut); hat aber auch Nachteile.
    Hallo Wasikis
    Ich glaub' ich les' da nicht recht.
    Du willst von einem Multi auf einen Mono umsteigen, um bequemer zu segeln? Schluck !!!
    Dann fahr erst einmal eine Saison in deinem Revier auf Monos mit, oder chartere auch mal einen, damit Du wieder lernst, was "Lage" bedeutet.
    Und wenn Du Dich dann wiedern nach einem bequemeren Segeln sehst, dann schau Dich mal nach etwas geigneteren Multi um, z.B. einem DF920, der bietet mehr Platz als ein F31 und hat ausserdem noch den unschlagbaren Vorteil der variablen Breitenveränderung aus dem Cockpit heraus, ohne dass Du mit einem Werkzeug nach vorne hangeln musst, um die Traversenbolzen zu lösen, und das geht dann auch ( im Gegensatz zu Farrier / Corsaire ) bei Kabbelwasser, ich hatte auch schon mal einen Swing Wing Tri und das leichte Handling sehr geschätzt.
    Und was das Anlegen bei viel Wind betrifft, kannst Du Dir ja ein Bugstrahlruder zulegen, im übrigen hatten wir diese Jahr auf der Ostsee mehrfach Logenplätze im "Hafenkino", und da haben sich so einige Monos auch nicht gerade elegant benommen.
    Auch, wenn Dir die Geschwindigkeit nicht so Wichtig ist, die habe ich schon mehrmals (auch in der Ägäis)
    zu schätzen gelernt, wenn ich vor einem Unwetter geflohen bin.

    Und nicht zuletzt heisst es ja "mehr Rümpfe, mehr Spass".

    Woody
    Geändert von Woodpecker (20.12.2017 um 23:43 Uhr)

  4. #14
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    Gerade im Mittelmeer gibt es ja nicht nur Meltemi, sondern gern auch mal Schwachwind. Da heißt es bei einem klassischen Verdränger dann Parken oder Motor. Vermutlich keine angenehme Vorstellung für einen Trisegler. Bei Starkwind dann Lage und allerhand andere Bootsbewegungen. Wenn das Hafenthema wirklich so eine große Rolle spielt, dann lieber einen ordentlichen Leichtbau-Mono, der mit Code 0 oder großem Gennaker auch bei wenig Wind noch fährt und bei mehr Wind dann gleitet. Ich denke, wenn man es mit der Bootsgröße nicht übertreibt, kann man diese Art des Segelns aufgrund der geringen erforderlichen Kräfte noch sehr lange betreiben. Und sie hält jung. Sollte die Wahl auf einen klassischen Verdränger fallen, sollte zumindest der Motor gut gedämmt sein.

  5. #15
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    Macht Segeln eigentlich NUR Spaß, wenn man stets nach der optimalen Performance schaut ?
    Gruß
    Winfried

    www.heinkele.net

  6. #16
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    Hallo Wasiskis,

    schönes Segelgebiet, die Kykladen.

    Wir haben und 2012 von unseremAufbauprojekt, einer Dehler Optima 98AK getrennt, da die Rechnungsliste immer länger wurde und sind umgestiegen auf eine damals neue Bavaria 32 CR.

    Das ist ein guter Kompromiss zum Segeln und Leben an Bord.

    Der Plan war, das wir an die Ostsee umziehen und das Boot mitnehmen, sobald das im Job ruhiger wird.

    Wir sind weder umgezogen, haben das Boot immer noch im Naherholungsgebiet Ijsselmeer und der Job wird voraussichtlich erst in den nächsten Jahren ausgeleitet, da Personalengpässe nun mal für einem kleinen Unternehmer nicht ohne Folgen sind. Ich konnte nicht alles meinem Nachfolger auflasten.

    Wir beabsichtigen aber weiterhin, da das Boot gut Alltagstauglich ist unsere Touren u.a. nach Skandinavien zu machen und nehmen uns da die nächsten 10-15 Jahre vor.

    Bin jetzt 60 und hoffe, bald wieder raus zu kommen.

    Das Boot war für mich die richtige Entscheidung und würde es wieder kaufen.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Pilgrim Beitrag anzeigen
    Macht Segeln eigentlich NUR Spaß, wenn man stets nach der optimalen Performance schaut ?
    Das sehe ich gar nicht als Performanceorientierung, sondern als seglerische Orientierung im wahrsten Wortsinne. Es zu genießen, wenn das Boot bereits bei kleiner Brise Fahrt aufnimmt. Denn Vortrieb bei mehr Wind zu genießen, statt das Segel immer mehr reduzieren zu müssen, um nicht auf der Backe zu liegen. Klar ist das eigene Boot immer das beste und wenn man sein Leben lang nichts anderes gesegelt ist oder gerade einen Haufen Geld dafür ausgegeben hat, dann wird eben das Loblied auf die schweren Kisten gesungen. Und es ist ja auch nicht so, dass man mit den Dingern nicht schön segeln könnte, nur gibt es inzwischen eben Boote, die noch mehr können und dabei leichter zu segeln sind.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Robst Beitrag anzeigen
    ......... nur gibt es inzwischen eben Boote, die noch mehr können und dabei leichter zu segeln sind.
    Das ist richtig,
    nur sind die nagelneu und haben einen entsprechenden Kaufpreis.
    Hinzu kommt, das der Frager höchstwahrscheinlich nicht auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen kann. (sonst würde er nicht fragen sondern antworten)
    Sehen wir von den Gleitern einmal ab, so ist das Abwägen schwer/leicht nicht so einfach. Unser Boot war ein extremes Leichtgewicht mit 31', eine Rush. Eine Winner mit gleichem Geschwindigkeitspotenzial ist weniger zickig weil deutlich schwerer.
    Der Vorteil der leichten sind rel. kleine Segelflächen die das Boot trotzdem gut beschleunigen.
    Der Nachteil liegt in der Intoleranz bei falscher Segelfläche.
    Gleich große Boote mit vergleichbarem Potential und mehr Gewicht bei größerer Segelfläche zeigten sich nicht so empfindlich. Sie steckten ein Aufbrisen lockerer weg, auch wenn sie dann nicht optimal besegelt waren. Sich einen Segelwechsel zu verkneifen ist den Älteren recht.

    Aber wie schon mehrmals gesagt, wir kennen die Ambitionen des Fragers nicht. Vielleicht liebt er biederes Mahagoniambiente mit geschnitzten Löwenköpfen, ist 2m lang und will im Salon aufrecht schreiten können, oder gibt sich mit dem spartanischen Innenraum eines Multis zufrieden. Vielleicht hat er auch die Knete sich einen Mehrrümpfer mit reichlich umbauten Raum zu kaufen. Das der auf Nord- und Ostsee suboptimal ist, stört ihn nicht weil er eh das Mittelmeer favorisiert.

    Fragen über Fragen

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  9. #19
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    Zitat von @Robst :
    Klar ist das eigene Boot immer das beste und wenn man sein Leben lang nichts anderes gesegelt ist oder gerade einen Haufen Geld dafür ausgegeben hat, dann wird eben das Loblied auf die schweren Kisten gesungen.

    Das war aber doch gar nicht mein Betreff. Ich habe nicht für schwere Kisten plädiert, auch wenn ich eine hatte. Und ich kenne andere Boote auch...
    Meine Frage war eher philosophisch, so nach innerer Einstellung und so. Also Deine Argumentation geht irgendwie an meinem Beitrag vorbei.
    Gruß
    Winfried

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  10. #20
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    Zitat Zitat von Pilgrim Beitrag anzeigen
    Macht Segeln eigentlich NUR Spaß, wenn man stets nach der optimalen Performance schaut ?
    Nein. Und Ja.
    Segeln allein zu definieren ist ja schon reichlich persönlich gefärbt. Mit einem 30€ Badeboot etwas vom strand wegpaddeln und dann mit einem Regenschirm als Segel sich vom auflandigen Wind zurücktreiben lassen ist ja auch schon segeln. Habe ich zumindest als Kind gern gemacht, wenn der Familienurlaub partout irgendwo zu einem Ferienhaus mit Strandnähe ging.
    Und was das Yachtsegeln angeht, so zitiere ich gern Moitessier. Der war nun beileibe kein Performancesegler sondern Philosoph und Poet. Schrieb aber in meinem Lieblingsbuch Kap Horn - der logische Weg: "Wer mit einem kleinen Boot lange Reise auf See unternimmt, der segelt Regatta, ob er das wahr haben will oder nicht!"
    Dem ist nicht so viel hinzuzufügen.
    Klar, es gibt die Situationen, in denen will man einfach nur draußen sein und treibt mit gekürzten Segeln dahin, um nicht zu schnell für eventuell beißende Dorsche zu sein, gar zu baden oder den Aufenthalt auf See zu genießen. Aber jeder hatte mit jedem Boot schon die Situation, in der er mal probiert hat, ob mit etwas anderem Trimm vielleicht noch mehr herauszuholen ist. Ob es sich dabei nur um die Schoteinstellung auf der Nauticat, die Backstagspannung auf einer X99 oder gar den crossover point für den Einsatz des Foils auf einem Rennmulti handelt.

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