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Thema: Kiwi Prop

  1. #1
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    Standard Kiwi Prop

    Hallo, hat vielleicht irgendjemand Erfahrungen mit einem Kiwi Prop. Es handelt sich dabei um einen Drehflügelpropeller aus Neuseeland, der ohne Verzahnung der Flügel untereinander auskommt. Die Flügel stellen sich unabhängig voneinander optimal ein. Die Rückstellung im Leerlauf, also beim Segeln, wird durch eine Feder unterstützt. Es gibt den Prop mit drei oder vier Flügeln, je nach Größe des Motors. Ich wollte einen solchen Prop eventuell gebraucht kaufen. Ist das empfehlenswert. Für Tips bin ich dankbar.

  2. #2
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    Habe zwischen Weihnachten und Neujahr eine Bandholm 35 von Skagen nach Sassnitz überführt, da war ein Bukh DV20 mit Kiwiprop drin.

    Funktioniert grundlegend vernünftig, habe in dem Boot allerdings keinen Vergleich zu anderen Props. Im Vergleich zu meiner eigenen 35er mit 33 statt 20PS aber einem Flexofold-Falter hat der Kiwiprop rückwärts deutlich besseren Schub gehabt, man konnte praktisch problemlos rückwärts geradeaus losfahren.Beim Umschalten von Rückwärtsfahrt in Vorwärts sieht es dafür beim Kiwiprop viel schlechter aus, während der Flexofold naturgemäß sofort Volldampf liefert braucht der Kiwi mehrere Gedenksekunden (ich würde sagen 3-4) bis Schub kommt. Ob das normal ist weiß ich nicht, aber ich vermute es liegt an den frei drehbaren Blättern.

    Schub vorwärts war insgesamt nicht so irre, aber das liegt bestimmt auch daran dass 20PS auf 11m nicht so die Wahnsinnsmotorisierung sind, gerade wenn man an mehr gewöhnt ist.

    Ansonsten ist vielleicht noch interessant dass der Prop in den Ami-Foren nicht den besten Ruf hat, die Blätter sind aus Plastik und es fällt wohl gerne mal eins ab.

  3. #3
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    Ich hatte einen Kiwiprop 7 Jahre an einer Compromis 999 bevor ich das Schiff mit Prop verkauft habe. Der Motor war ein Yanmar 3GM30 Saildrive (27PS). Insgesamt war ich recht zufrieden, viel weniger Widerstand beim Segeln als der Festpropeller und recht günstig. Vorteile: keine galvanische Korrosion, kräftiger Rückwerksschub. Nachteile: Wegen gerader Blätter vorwärts nicht so effektiv wie ein Falt oder Festpropeller, mögliche Kavitationsgeräusche (hatte ich nicht), regelmässiges Fetten notwendig, fixe Steigung im Rückwärtsgang (kann kleinere Motoren überlasten), mag nicht so gerne viel Schlamm im Wasser wg. der gefetteten Blattdrehpunkte (hier wurden mir aber bessere Dichtungen vom Importuer in NL nachgerüstet).
    Ich habe im Winter die Blätter immer komplett abgenommen um die Blattachsen gut fetten zu können, hat dann gut funktioniert.
    Ich überlege gerade ob ich wieder einen fürs neue Boot beschaffe oder Flexofold.

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