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  1. #11
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    Vielleicht wechslt man tatsächlich auf das Hempel-Zeug Silic one. Werde mich mal informieren.
    Mast- und Schotbruch!
    Gerhard

  2. #12
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    Zitat Zitat von Stonsdorfer Beitrag anzeigen
    Vielleicht wechslt man tatsächlich auf das Hempel-Zeug Silic one. Werde mich mal informieren.
    Warum schaust Du nicht einfach in die Liste ?

    https://www.varendoejesamen.nl/stora...2016-002-2.pdf

  3. #13
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    Zitat Zitat von Stonsdorfer Beitrag anzeigen
    Vielleicht wechslt man tatsächlich auf das Hempel-Zeug Silic one. Werde mich mal informieren.
    Da würde sich einer einen sehr schlechten Dienst erweisen, denn Silikonantifoulings lassen sich nicht mehr überschichten, egal was Du verwendest. Ansonsten sind Silokonbeschichtungen von Hempel z.B. der Olympic-Serie nur für kühle Gewässer im Norden geeignet. Auch die "Haifischhaut" von Hempel, besser der Voss war nichts anderes als eine Silikonbeschichtung mit einen Granulat vermischt. Die Herstellung wurde nach kurzer Zeit wieder eingestellt, sowie auch die Versuche im Bodensee eingestellt wurden. Diese Beschichtungen sind mechanisch auch nicht belastbar und für den Privatanwender nicht geeignet.

  4. #14
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    Guter Einwand, Danke!
    Mast- und Schotbruch!
    Gerhard

  5. #15
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    Meine Anfrage auf der Messe bei International ergab

    Für Deutschland produziertes Antifouling darf nicht in NL verkauft werden ebenso umgekehrt. Es gibt wohl eine App von International da kann man an Hand der Länderauswahl sehen, welches zugelassen ist.

    Bei Hempel bekam ich eine Flyer Nieuwe oderwaterverven Range 201 ua Hempel Mille NCT; kann auf alle alten Antifoulings aufgetragen werden, auch auf VC 17. So der Herr Niemann , Sales Manager DACH

  6. #16
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    So ungefähr hörte ich es auch, wobei in D durchaus das in H zugelassene Material verkauft werden dürfte, die Händler daran aber wegen insgesamt geringer Mengen kein Interesse haben. Es bestünde aber die Möglichkeit, das Material in Holland online zu bei Boostausrüstern zu bestellen, nach D liefern zu lassen und dann wieder mit nach H zu bringen.

    Hempel hat jetzt gerade neues Material herausgebracht. Was die Verfügbarkeit betrifft, ist es aber so wie bei International.
    Mast- und Schotbruch!
    Gerhard

  7. #17
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    In den Niederlanden ist das Aufbringen kupferhaltiger Antifoulings verboten. Das Herumfahren damit aber nicht siehe Yachtbeitrag
    Das bedeudutet, dass der Grenzüberschreitende Verkehr nicht verboten ist und auch nicht geregelt werden kann. Die einzigen Kontrollen erfolgen zu Beginn der Saison, wenn die Skipper jedes Jahr in der Marina neu streichen, das ist nun mal verboten für die meisten Antifoulings. Es werden dann die Dosen - Gebinde und z.B. auslegen von Folien kontrolliert, oder auch die beigefügten Produktdaten. Es werden aber keine Antifoulings von einen Boot abgekratzt und in einen toxilogischen Labor überprüft.
    Auch die ges. Handelsschifffahrt verwendet keine nur in Holland zugelassene Antifoulings, somit viel Lärm um nichts. Viele Holländer streichen nun mal nicht in einer Marina, somit lässt sich auch nicht kontrollieren was einer streicht.
    Es erklärt sich doch von selbst, dass der Anteil der Antifoulings der Sportbootschifffahrt Pinats ist, im Vergleich zu den Antifoulings der Handelsschifffahrt nur in Holland. So weit mir bekannt ist, werden in den Bootswerften für die Sportbootschifffahrt sowie auch in den größeren Werften nach wie vor mehrjährige Antifouling gestrichen. Kupfer das verboten ist wird eigentlich nur bei sehr preiswerten Antifoulings verwendet, während höherwertige oder mehrjährige Antifouling Kupfer(I)oxide verwenden.

    Es werden auch nicht für Deutschland extra Antifoulings produziert, wie da Thaurus meint. Wir haben im Grunde nur 9 Antifoulinghersteller weltweit und die Produzieren nun mal Antifoulings nur mit Internationaler Zulassung.

    Ansonsten läuft das mit den Antifouling in Holland genauso wie am Bodensee, Schweden, Norwegen oder Kanada die auch Sonderbestimmungen haben, -"ich weiß was, ich habe gehört, keiner hat etwas gesehen".
    mfg

  8. #18
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    Zitat Zitat von Engel Beitrag anzeigen
    In den Niederlanden ist das Aufbringen kupferhaltiger Antifoulings verboten........
    Engel, Du bist doch sonst so präzise,

    nicht nur kupferhaltige AF sind verboten, sondern solche denen die Zulassung fehlt! Die Zulassung ist auf dem Gebinde vermerkt, die Zulassungsnummer!!!
    Alles Gerede, was vernünftig ist, was besser sein sollte oder was uns besser in den Kram passen würde ist für´n Ar...dings.
    Wer anderes als das mit einer Zulassungsnummer versehendes AF in NL aufbringt läuft Gefahr ein Knöllchen zu bekommen, das soll in der Größenordnung eines vierstelligen Betrags sein - jede weiter Diskussion ist müßig.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  9. #19
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    Alle Antifoulings mit internationaler Zulassung haben auch eine Zulassungsnummer. Z.B. das Antifouling Ecoship signalblau das die Gorch Fock alle drei Jahre verwendet hat die Nummer für eine Internationale Zulassung: DE DE 00071912866 Gemäß Richtlinie 67/548/EWG bzw. 1999/45/E

    Ich unterscheide nun mal "sehr präzise" zwischen Theorie und Realität, wo mancher daraus ein Glaubensbekenntnis macht. Der Hinweis von mir und der Yachtzeitschrift ....."in den Niederlanden ist das Aufbringen kupferhaltiger Antifoulings verboten. Das Herumfahren damit aber nicht siehe Yachtbeitrag"...... ist doch wirklich für jeden normalsterblichen zu verstehen. Ich glaube Dir nicht, dass Du mit den wahren Begebenheiten in Sachen Bewuchsschutz in Holland vertraut bist, denn das Aufbringen, was in den Marinas aus Umweltschutzgründen verboten ist, ist nun mal was anderes als ein Bewuchsschutz im Wasser. Das sollte einer Ursache und Wirkung unterscheiden können. Auch am Bodensee ist das Aufbringen in den Marinas verboten, das bedeutet aber nicht dass die größeren Schiffe dann homöophatische Antifoulings verwenden. Wenn Du in einer Marina streichst, dann bedarf es einer extra Zulassung und bei einen Verstoß gibt es kein Knöllchen sondern eine Strafanzeige. Wenn Du nicht in einer Marina streichst, dann gibt es kein Knöllchen, denn es ist in der Regel keiner da der sich profilieren möchte und wenn das Boot im Wasser ist, dann kommt mit Sicherheit kein Taucher der dann an Deinen Unterwasserschiff das Antifouling abkratzt. Bleiben wir besser bei der Realität, denn die meisten benötigen einen Bewuchsschutz und keine extra Zulassungsnummer.

    mfg

  10. #20
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    Zitat Zitat von Engel Beitrag anzeigen
    Alle Antifoulings mit internationaler Zulassung haben auch eine Zulassungsnummer. Z.B. das Antifouling Ecoship signalblau das die Gorch Fock alle drei Jahre verwendet hat die Nummer für eine Internationale Zulassung: DE DE 00071912866 Gemäß Richtlinie 67/548/EWG bzw. 1999/45/E

    Ich unterscheide nun mal "sehr präzise" zwischen Theorie und Realität, wo mancher daraus ein Glaubensbekenntnis macht. Der Hinweis von mir und der Yachtzeitschrift ....."in den Niederlanden ist das Aufbringen kupferhaltiger Antifoulings verboten. Das Herumfahren damit aber nicht siehe Yachtbeitrag"...... ist doch wirklich für jeden normalsterblichen zu verstehen. Ich glaube Dir nicht, dass Du mit den wahren Begebenheiten in Sachen Bewuchsschutz in Holland vertraut bist, denn das Aufbringen, was in den Marinas aus Umweltschutzgründen verboten ist, ist nun mal was anderes als ein Bewuchsschutz im Wasser. Das sollte einer Ursache und Wirkung unterscheiden können. Auch am Bodensee ist das Aufbringen in den Marinas verboten, das bedeutet aber nicht dass die größeren Schiffe dann homöophatische Antifoulings verwenden. Wenn Du in einer Marina streichst, dann bedarf es einer extra Zulassung und bei einen Verstoß gibt es kein Knöllchen sondern eine Strafanzeige. Wenn Du nicht in einer Marina streichst, dann gibt es kein Knöllchen, denn es ist in der Regel keiner da der sich profilieren möchte und wenn das Boot im Wasser ist, dann kommt mit Sicherheit kein Taucher der dann an Deinen Unterwasserschiff das Antifouling abkratzt. Bleiben wir besser bei der Realität, denn die meisten benötigen einen Bewuchsschutz und keine extra Zulassungsnummer.

    mfg
    Engel,
    Das siehst Du leider falsch. Die Pestizide (kupfer etc.) werden auf EU-Ebene zertifiziert. Die Antifoulingfarbe, also eine Zusammensetzung, Zugelassene Pestizide enthaltend, die zur Vermeidung von Bewuchs verwendet wird,wird national zugelassen.
    Die NL, S und DK haben diesbezüglich die Vorschriften verschärft, ohne Rücksicht darauf, ob dies aus der Sicht der Anwender sinnvoll ist. Auch in D. Binnengewässern gibt es erhebliche Einschränkungen, was die Verwendung von Pestizidhaltigen Antifoulings angeht.
    Der D. Yacht Besitzer, der seine Yacht in D.-Winterlager mit einem, in D. Zugelassenen Antifouling, streicht und dann nach Holland einreist hat zunächst keine Probleme zu befürchten.
    Wenn allerdings in einem Baggersee (NL,D,D,F etc.) die Verwendung von petizidhaltigen Antifoulings verboten ist, kann der Yachtbesitzer, der seinen Kahn zuHause mit pestizidhaltigen Antifouling gestrichen hat, das „Zu-Wasser-lassen“ untersagt werden.
    Prüfen kann man die Antifoulings mittels Wischprobe(Mit einem Schwamm wird ein kleiner Teil des Rumpfes abgewischt, danach wird die Probe entweder chemisch untersucht !) oder mittels Sensoren (spektroskopisch“) geprüft.
    Da braucht man keinen Taucher!
    Also, wer dauerhaft in Holland liegt, sollte sich an die dortigen Regeln halten, nach dem Motto „When in Rome, do as the Romans do“

    Und damit Du mich nicht missverstehst, die Zeiten, in denen die Sportbootschifffahrt (nur die) pestizidhaltige Antifoulings auftragen und vereenden dürfen, neigt sich dem Ende zu. Die Zukunft gehört den pestizidfreien Anfoulings (vermutl. Das, was Du mit homeopathisch meinst). Auch Deine BASF arbeitet an solchen Farben bzw. Ersatzbeschichtungen wie Folien etc..
    Die Naturschützer und Wasserschutzorganisationen haben nämlich die nötige Lobby!

    P.S.1: Das Schulschiff Gorch Fock ist kein Sportboot, sonder gehört zur Berufsschifffahrt, für deren Antifoulings völlig andere Anforderungen und Zulassungsvorschriften gelten.

    P.S.2: Ich segel auch in den NL und kenn die dortigen Verhältnisse sehr gut.

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