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  1. #71
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    Hallo rosti_123, nimm Epoxidharz, z.B. dieses: https://www.ebay.de/itm/10-1-Kg-GFK-...UAAOxyAs9SRFQS , es verbindet sich perfekt auch mit Holz. Laß Dich nicht auf Polyester ein, es ist zwar billiger, hält aber auf Holz lange nicht so gut. Nimm dieses Harz für alle Holzverklebungen, z.B. zum Schäften der Platten.
    Viele Grüße
    nw
    Geändert von sucher (10.02.2018 um 21:43 Uhr) Grund: Dreckfehlerse
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  2. #72
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    Zitat Zitat von rosti_123 Beitrag anzeigen
    Der Bau Beginnt im Frühjahr, eine Fotostrecke folgt, Erfolg vorausgesetzt.
    ich hab nen freund der eissegler baut, seine blogüberschrifft lautete einst:

    "franz mit 100 sachen beim segeln auf dem eis!"

    also wie?
    erst im erfolgsfall, also beim knacken der 13 kn marke willst du die kamara zücken? na hoffentlich erreichst du die auf dem wasser und nicht mit ner mofa vorm trailer

    du könntest hier jederzeit fufzig sinnige komentare bekommen, selbst auf die erste skizze! und wenn du verrätst wo, dann käme sicher jemand zur jungfernfahrt, aber nein erst im erfolgsfall soll die interessierte welt davon erfahren

    wie dem auch sei, viel spass beim bauen
    haribo

    ach ja, franz schrieb weiter in seiner überschrift:.... "die meisten davon im rucksack"

  3. #73
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    Zitat Zitat von rosti_123 Beitrag anzeigen
    Falls jemand mit Know How bzgl. Harzen/Holzen/Geweben (gute und Schlechte Efahrungen, wovon sollte man die Finger lassen) trumpfen kann: her damit.
    Hinsichtlich der Hölzer kannst Du Dich bei Sommerfeld + Thiele (www.sommerfeld-thiele.de/) oder Georgus (Bruynzeel) informieren. Die schäften auch für längere Maße. Achtung: Ich würde Bootsbausperrhölzer kaufen, nicht nur "wasserfest verleimte". Haltbarere Hölzer (Festigkeitsgruppe F1) sind etwas schwerer und teurer, muss man persönlich abwägen. Schäldeck ist günstiger als Messerdeck. Ich persönlich finde Schäldecks auch schöner, aber das ist Geschmackssache.

    Harze / Härter (Achtung: bitte nur an Epoxy denken) nehmen sich ersteinmal wenig, alle Anbieter haben vernünftiges Material auf dem Markt. Da sind Anwendungsberatung und Verarbeitungsbedingungen wichtiger, also z.B. die Mindesttemperatur, einfache Mischungsverhältnisse (1:5 ist halt einfacher abzumessen als 1:3,75, egal ob nach Gewicht oder Volumen) etc. Ich selbst habe gute Erfahrungen mit West gemacht, das System ist als recht einfacher Baukasten konzipiert. Andere Hersteller können es aber auch und sind ggf. deutlich billiger. Glasfasergewebe etc. kann man eigentlich herstellerunabhängig kaufen.

    Wichtig: Abreißgewebe, kostet eine Menge Geld, spart aber viel Zeit und Schleifmaterial.

    Viel Spaß und Erfolg.

  4. #74
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    Hallo, für das Mischungsverhältnis nach Gewicht nimmt man eine Digitalwaage (~10€), da spielen krumme Verhältnisse keine Rolle, solange man rechnen und die Waage ablesen kann. Der Vorteil von West (die hübsche Pumpe) hat zwei gravierende Nachteile: Der Preis für das Gesamtpaket ist unverhältnismäßig hoch, und die schöne Pumpe ist nach eher kurzer Zeit hin (blockiert). Außerdem ist sie für Kleinmengen nur bedingt brauchbar.
    Da ist es viel besser, man kauft sein Harz deutlich billiger in einem einfacheren Gebinde, also Blecheimer oder Kanister, und zieht das Harz mit Injektionsspritzen (ohne Kanüle) heraus. Diese Spritzen gibt es viel billiger als die West-Pumpe im Sanitätshaus bzw. Sanitätsgroßhandel (zB. Jordan Gamma), wenn sie nicht mehr geht, nimmt man eine Neue, denn man kauft am Besten eine 100Stck-Packung. Die Skala an der Spritze erlaubt eine sehr genaue Volumendosierung. Das funktioniert ohne einen Tropfen zu verkleckern, und auch mit kleinsten Mengen.
    Die angegebenen Topfzeiten gelten nur für kleine Mengen (max 100ccm). Braucht man größere Mengen, muß man spezielle Maßnahmen wie Kühlen treffen oder mehrere Portionen verarbeiten, sonst geht einem die Mischung womöglich "durch".
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  5. #75
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Hallo, für das Mischungsverhältnis nach Gewicht nimmt man eine Digitalwaage (~10€), da spielen krumme Verhältnisse keine Rolle, solange man rechnen und die Waage ablesen kann. Der Vorteil von West (die hübsche Pumpe) hat zwei gravierende Nachteile: Der Preis für das Gesamtpaket ist unverhältnismäßig hoch, und die schöne Pumpe ist nach eher kurzer Zeit hin (blockiert). Außerdem ist sie für Kleinmengen nur bedingt brauchbar.
    Ja, die Pumpen sind weder erforderlich noch sonderlich gut.

  6. #76
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  7. #77
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    Hallo miteinander!
    Schöne Diskussion!!!
    Auch wenn meine Frage das Thema "leicht" verfehlt....
    Würdest Du, lieber Sucher, Deinen Beibootbau im Forum veröffentlichen?
    Ich denke auch über ein auf die Vordeckform laminierten Beibootsrumpf nach, habe allerdings noch keine Idee mit dem Spiegel...
    Und übrigens, auch wenn ich die Gewichtsdiskssion nicht beurteilen kann, finde ich Deine Anmerkungen einleuchtend.
    K.H.

  8. #78
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    Hallo korl-heini, ja ich würde das tun. es wird aber eine geraume Zeit dauern, bis es soweit ist, denn mein großes Refit-Projekt liegt in den letzten Zügen, der Krantermin ist nahe.
    Ich würde das Projekt nicht direkt auf dem Deck laminieren, sondern erstmal Schablonen aus was Billigem, z.B. Pappe anfertigen. Schon dabei kann man eine Reihe von Ideen testen, z.B. das Boot in 2 oder mehr Kästen teilen, die man ineinander stapeln kann, oder in den Boden eine Plexiglasscheibe einbauen, damit man das Boot über ein Oberlicht lagern kann usw.

    Das eigentliche Boot würde ich dann im weitesten Sinne angelehnt an die Stitch-and-Glue Methode auf einer Helling bauen, statt Sperrholz eben Schaumplatten mit Glasfaserverstärkung nehmen.

    Ich muß allerdings sagen, so einfach aus dem Stand ohne jede Betreuung oder Erfahrung ist der Erfolg schwierig. Ich selbst habe vor Jahren viele, viele Surfbretter nach dieser Methode "Custom-made" gebaut, und einiges an Erfahrung, die ich gerne weitergebe. Ob ich allerdings in den nächsten Monaten in gewohnter Weise hier im Forum präsent sein kann, ist fraglich.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  9. #79
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    @ k.h. evtl. ein aufzupumpender schlauch-spiegel? haribo

  10. #80
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    Hallo miteinander,

    danke für euer Feedback. Ich würde das Thema Epoxidharz gern nochmal kurz aufwärmen:
    Wisst ihr ob es Unterschiede oder Besonderheiten speziell zu Harzen für Marineanwendungen gibt ("Marine-Epoxi"?)

    Westsystem scheint gut zu sein, aber ich muss auf Geld schauen und habe die Möglichkeit über "Ebalta" recht günstig das Harz zu bekommen. Die bieten auch viele unterschiedliche Viskositäten usw. usw. an und ich weis aus zuverlässiger Quelle dass die Qualität stimmt (Modellbaubereich).
    Deswegen die Frage ob es hier evtl. Besonderheiten gibt, die man im Bootsbau beachten sollte.

    Rosti

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