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  1. #31
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    Hallo ocean_sailor, ich verstehe nicht ganz, was Du meinst. Wenn Du ein genügend kleines Hauptprogramm hast, ist die Wiederholfrequenz im kilohertz-Bereich, da zittert kein Zeiger.
    Bei enem sehr langen Hauptprogramm kannst Du den Meßwert auch per Interrupt weitergeben, und die Wiederholfrquenz per Timer bestimmen.
    Bei den PWM-Werten bleibt der ausgegebene Wert solange gleich, bis ein neuer Wert in das Ausgangsregister geschrieben wird. Wenn sich da nicht vile pro Durchgang ändert, wird auch kein Zeiger zittern.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  2. #32
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    Im Übrigen liegt die PWM-Frequenz der Arduinos konstant bei knapp 490 Hertz, da zittert auch nix. Das Tastverhältnis des jeweiligen PWM-Signals wird solange beibehalten, bis es durch den nächsten analogWrite-Befehl überschrieben wird. Damit ist diese Funktion vollkommen unabhängig von der Durchlaufzeit der Endlosschleife des Hauptprogramms. Im schlimmsten Fall gibt es halt nur alle paar Sekunden ein Neuberechnung der Anzeigewerte, die Anzeigen selbst sind aber in der Zwischenzeit ruhig und stabil.

    Wenn man nun noch ein gleitendes Mittel über die Zeit im Minutenbereich bildet, kann man sogar die seegangsbedingten Schwankungen der Tankanzeigen herausmitteln. Dann ist wirklich Ruhe in den Anzeigen. Noch ein Tipp: Wenn einen diese im Seegang recht verschleißanfälligen, mechanischen Geber stören, kann man den Füllstand auch über außenliegende Ultraschallsensoren messen und die Anzeige entweder rechnerisch über die Tankgeometrie oder über eine beim Tanken angelegte Tabelle linearisieren. Bei unseren Kunststofftanks hat das einwandfrei funktioniert.

    Handbreit ...

  3. #33
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    Wollt Ihr Eurem Affen Zucker geben oder einfach eine Tankuhr installieren?

    Gruß Franz
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    halber Wind reicht völlig

  4. #34
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    Hallo, man kann unter Umständen in die Eingeweide des Arduino eingreifen und die PWM-Frequenz ändern, wenn man unbedingt will. Von meiner Rudermaschine kenne ich das zugehörige leise Singen, ein eher angenehmer Ton (Kammerton A = 440Hz). Läßt man dieses PWM-Signal auf ein Anzeigeinstrument, wird es vermutlich auch hörbar, aber nicht sichtbar sein.
    Das Glätten bei der Tankanzeige ist sehr sinnvoll. Bei meiner Osculati-Anzeige ist das nicht kontinuierlich, sondern in 10 Stufen, dafür verschleißfrei. Bei den einfachen Gebern mit Schwimmer und Hebel ist es ein ziemlich grobes Drahtpotentiometer, das letzten Endes auch stufig ist, wenn auch viel feiner. Das scheuert sich nach einiger Zeit durch, weil das Schiff sich ständig bewegt,
    Vor langer Zeit habe ich mich mal mit Füllstandmessen befast, und eine andere Methode gefunden: Man bringt im Tank an geeigneter Stelle einen Lautsprecher an,, an einer anderen, passenden Stelle ein Mikrofon und provoziert mit einen NF-Verstärker eine akustische Rückkopplung. Die dabei entstehende Frequenz ist ein Maß für den Leerraum über dem Flüssigkeitsspiegel.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  5. #35
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    Hallo,

    als Idee ist das ok.
    Aber wie realisiert man die Auswertung praktikabel, etwa durch analoge Filterflanken?


    Peter

  6. #36
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    Hallo Peter, nein, die Idee (sie ist ausnahmsweise von mir) bezog sich nicht auf einen Tank, sondern auf eine Abfüllanlage, bei der man die Füllgenauigkeit verbessern wollte. Wenn man z.B. eine Flasche füllt, regt das Einfüllgeräusch Schwingungen an, deren Frequenz mit der Füllung in die Höhe geht. Frequenzen kann man sehr genau messen, viel genauer als z.B. das Volumen, und sie werden auch weniger durch irgendwelche Dreckeffekte gestört. Da ging es nicht um den genauen Inhalt, sondern um den genauen Abschaltpunkt der Fülleinrichtung. Dass man damit auch einen Tankinhalt messen kann, ist mehr ein Nebeneffekt.
    Viele Grüße
    nw
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  7. #37
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    Hallo,

    ja klar, das ist wie bei Orgelpfeifen, es wird eine stehende Welle genutzt.

    Deshalb die Frage: wie geht "sehr genau messen",
    durch analoge Filterflanken oder durch digitalen Butterfly-Algorithmus?


    Peter

  8. #38
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    Hallo Peter, damals gab es noch keine DSP's, da machte man das mit analogen Filtern, Man stellte die Grundwelle dar, und hat das gezählt. Heute würde man das mit einem DSP machen, alles digital. Ob das nun besser ist als die Ultraschallmethode, weiß ich nicht, es wäre aber ähnlich einfach und betriebssicher. Und es würde sich ebenso für "schwierige" Tanks eignen, wie Fäk-Tanks. Das gilt übrigens genauso wie für die Druckluftmethode. Um wieder auf einen nautischen Aspekt zu kommen, ich messe den Wasserstand in der Bilge mit der Druckluftmethode. Weil da kein Volumen gefragt ist, sondern eben der Wasserstand, nehme ich zur Auswertung einen Wasserstandssensor aus einer Waschmaschine. Der hat zwei Schalter drin für unterschiedliche Niveaus: Der erste schaltet die Bilgepumpe, der zweite den Alarm.
    Viele Grüße
    nw
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  9. #39
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    Hallo,

    tatsächlich wird nur die Wellenlänge indiziert und das Volumen daraus abgeleitet.
    Mein Tank hat nur max 50cm Hub, den geringen Hub elektrisch zu indizieren wäre nicht sehr leicht.


    Peter

  10. #40
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    Hallo Peter, was Du meinst, ist die Ultraschallmethode. Nein, da sind Volumenschwingungen gemeint. Als schwingungsfähiges Element wird das Gesamtvolumen des Luftraums bzw dessen Elastizität genutzt. Größe spielt keine Rolle. Bei kleinen Volumina hat die Grundwelle eine höhere Frequenz. Im Idealfall funktioniert das mit einem kugelförmigen Luftraum am besten. Bei den Längsschwingungen ist die Länge des Luftrraumes frequenzbestimmend (z.B. Flöte). Nachdem Tanks weniger lang als vielmehr der Kugelform angenähert sind, kommen da eher Volumenschwingungen heraus.
    Viele Grüße
    nw
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