Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 27
  1. #11
    Registriert seit
    19.10.2004
    Beiträge
    357

    Standard

    Ja, Laser segeln ist wirklich kinderleicht.

    Deswegen sind auch fast alle Segelschulen mit Lasern ausgestattet.

    Man sollte mindestens zwei Jahre auf dem Laser üben, bevor man sich auf ein anspruchsvolles Boot, z.B. Kielzugvogel, traut.

  2. #12
    Registriert seit
    26.10.2017
    Ort
    Deutschland
    Beiträge
    59

    Standard

    Zitat Zitat von 9999 Beitrag anzeigen
    Ja, Laser segeln ist wirklich kinderleicht.
    Stimmt. Der Laser ist sehr einfach ausgestattet und auch in zwei Versionen mit geringerer Segelfläche erhältlich.
    Wer einigermassen sportlich ist, kann das Segeln im Laser autodidaktisch erlernen.


    Deswegen sind auch fast alle Segelschulen mit Lasern ausgestattet.
    Segelschulen sind ja eher für Menschen gedacht, die absolut unsportlich sind und über keinerlei seglerischesTalent verfügen.
    Man fasst dieses Klientel in Gruppen zusammen und steckt sie in bequeme kentersichere Schulboote, um die Kosten gering zu halten.

  3. #13
    Registriert seit
    14.03.2005
    Beiträge
    10.035

    Standard

    Zitat Zitat von 9999 Beitrag anzeigen
    Ja, Laser segeln ist wirklich kinderleicht.

    Deswegen sind auch fast alle Segelschulen mit Lasern ausgestattet.

    ........
    Wir sollten erst mal klären, was wir unter "segeln lernen" verstehen.
    Die Segelschulen betreiben i.d.R. offene Bleitransporter (seltenst Jollen) in denen die Schüler wie in der Tram sitzen, und im glücklichen Fall das Boot sogar unter Segel unfallfrei an den Steg zu bringen. Ziel ist es die Prüfung zu bestehen. Segeln an sich ist Nebensache.
    Dieses Niveau kann der Themenstarter auch erreichen wenn er bei einem beliebigen Sportschiffer "mitsegelt". Dahin ging ja auch seine Frage.
    Einige hier (meinereiner auch) meinen das reicht nicht um Segeln zu lernen. Ein Boot (sogar eins mit Segeln) von A nach B zu bringen, obendrein mit Hilfe von elektronischen Helferlein, reicht dem einen oder anderen. Na gut, dann reicht auch "lernen durch Mitsegeln".
    Wenn "Mitsegeln" mit einigem Anspruch betrieben wird, z.B. bei Überführungstörns, ist ein Erfolg sogar möglich.

    Hat man gelernt, "die Hand erfasst das Ruderrad, vier Finger von hinten, Daumen von vorn, und dreht es so lange bist der vom Helferlein errechnete Kurs mit dem auf dem Display angezeigten COG übereinstimmt" kommt man zum Ziel - segeln kann man nicht.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  4. #14
    Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    420

    Standard

    Zitat Zitat von 9999 Beitrag anzeigen
    Ja, Laser segeln ist wirklich kinderleicht.

    Deswegen sind auch fast alle Segelschulen mit Lasern ausgestattet.

    Man sollte mindestens zwei Jahre auf dem Laser üben, bevor man sich auf ein anspruchsvolles Boot, z.B. Kielzugvogel, traut.

    Ja , richtig !
    So ist es ja auch allgemein bekannt und akzeptiert dass Kinder das Laufen am besten auf High-Heels erlernen.
    Ein permanentes Umkippen, Umknicken schon beim ersten Schritt ist sehr befriedigend und motivierend , es erhöht den Lerneffekt zum wahren Laufen hin ungemein.
    Geändert von supra (17.02.2018 um 20:30 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  5. #15
    Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    420

    Standard

    Zitat Zitat von censeo Beitrag anzeigen


    Wer einigermassen sportlich ist, kann das Segeln im Laser autodidaktisch erlernen.

    Segelschulen sind ja eher für Menschen gedacht, die absolut unsportlich sind und über keinerlei seglerischesTalent verfügen.
    Man fasst dieses Klientel in Gruppen zusammen und steckt sie in bequeme kentersichere Schulboote, um die Kosten gering zu halten

    .

    Segelschulen sind also dafür da vornehmlich arme, dicke , doofe Menschen auf Trochs auszubilden ?
    Die sportlich, geistige Elite hingegen erlernt das Segeln autodidaktisch, also vollkommen ohne Feedback, mit dem Laser ?
    Geändert von supra (17.02.2018 um 21:45 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  6. #16
    Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    420

    Standard

    Butter bei die Fische
    Der TE fragte nach Mitsegelgelegenheiten um das Segeln zu erlernen.
    Klug das. Beim Mitsegeln kuckt man ab, verifiziert das theoretisch Erlernte, darf selbst irgendwann an's Ruder, bekommt vom Skipper Feedback. Step by Step, ähnlich wie bei einer Segelschule, nur mit dem Unterschied dass man als Mitsegler nicht im Fokus steht. Man läuft sozusagen nebenbei, je nach Skipper , bzw. dessen "Willen " , seinen didaktischen Fähigkeiten, reviertechnischen Möglichkeiten lässt sich da für den Schüler, den " Gast " , etwas herausholen.
    Anders ausgedrückt , klappt es beim erstem Törn nicht, kann evtl. der nâchste....
    TRy and error, evtl zeitaufwendig, d. h. viele Törns Das Lehren ist ja bei einem Mitsegeltörn f. den Skipper nicht unbedingt das primäre Ziel.

    Jolle
    Man mag argumentieren das Kinder auf Einhandbooten segeln lernen, gelernt haben. Kinder jedoch haben im Allgemeinen mehr Vertrauen zum an Land stehendem Lehrer als Misstrauen in die eigenen Fähigkeiten. Hinzukommt dass Kinder noch in der Entwicklung sind, sprich " sich erfahren" . Das neue , das Boot, dessen Kippeligkeit wird allerschnellst abgecheckt, die Motorik angepasst. Der Mensch in jungen Jahren, also das Kind, kann das besonders gut und schnell--- die Evolution hat dafür gesorgt.
    Bei der Anpassung der Motorik , also nicht sofort beim Betreten des Bootes zu kentern, kommt dem Kind dessen geringe Masse und das niedrige Metazentrum zugute.
    Als direkte Folge bewegen sich solch Optikinder an Bord allerschnellst mit traumwandlerischer Sicherheit, auch auf schwankenden größeren Schiffen.
    Der Erwachsene nun hat da ein sehr viel schwerwiegenderes Problem. Jahrzehntelang für , bzw. auf festem Boden geeicht, nimmt er so ein Boot ersteinmal gar nicht als neue , als zu machende Erfahrung wahr. Er trampelt sozusagen los, bekommt sofort negatives Feedback. Das hat alles nichts mit Unsportlichkeit, oder gar mangelndem Talent zu tun.

    Genau hier setzt eine Segelschule an indem sie diesem Manko der Erwachsenen ein steiferes Boot gegenüberstellt Das sinnd Erfahrungen die schon vor Jahrzehnten gemacht wurden. Die eingebrannte, nicht sonderlich entwicklungsfähige Motorik des Erwachsenen wird durch die Technik , ein steiferes , trägeres Boot kompensiert.
    Mehr noch, dadurch dass ein Segellehrer mit an Bord ist, vermittelt es dem Schüler Sicherheit ( Vertrauen , siehe oben, Kind) vor allem aber gibt es zusätl. permanentes Feedback vom Ausbilder. Letzteres wiederrum matcht mit den größeren kognitiven Fähigkeiten des Erwachsenen
    Es hat dahingehend auch etwas gutes wenn ein bis drei weitere Schüler mit an Bord sind. Der Schüler wird nicht permanent gefordert, überfordert. Er hat die Möglichkeit auch passiv zu lernen, also wenn ein anderer Schüler performt, oder " versagt" .
    Zusätzl. " Moderation" seitens des Ausbilders ist dabei natürlich hilfreich.
    Ein Ausbilder sollte immer auch ein prrmanenter Erklärbär sein.
    Auf einer Einhandjolle fehlt das alles, beim autodidaktischen Lernen erst recht.
    Zwar mag man allein auf einer Einhandjolle irgendwann auch dahin kommen segeln zu können, das Ergebnis wird aber schlechter sein, vor allem wird es bis zu diesem schlechterem Ergebnis viel länger dauern.

    "Segeln lernen durch Mitsegeln" ; die Überschrift; ein recht guter Weg. Auf jeden Fall wesentlich besser als allein mit einem Laser permanent zu kentern.
    Geändert von supra (17.02.2018 um 23:51 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  7. #17
    Registriert seit
    08.05.2017
    Beiträge
    83

    Standard

    Dem von Supra ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
    Der Weg des alleine Lernens ist deutlich länger und steiniger.

  8. #18
    Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    420

    Standard

    Ja, Danke.
    Ich hoffe man hat auch mitgenommen dass meine Ausführungen ( immer) nicht auf "Ansichten" , " Vorstellungen" und plattester Internetrecherche ( linke und linkische Links, bzw. deren " Auswertung" ), sondern einzig auf Erfahrungen beruhen.

    Seit einigen Jahren gibt es da ja so ein Modewort für ---authentisch
    Hahahaha----ha.
    Im Grunde genommen bescheuert, weil eben nur zeitgeistlich.
    Geändert von supra (18.02.2018 um 23:13 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  9. #19
    Registriert seit
    26.10.2017
    Ort
    Deutschland
    Beiträge
    59

    Standard

    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Wir sollten erst mal klären, was wir unter "segeln lernen" verstehen.
    Die Segelschulen betreiben i.d.R. offene Bleitransporter (seltenst Jollen) in denen die Schüler wie in der Tram sitzen, und im glücklichen Fall das Boot sogar unter Segel unfallfrei an den Steg zu bringen. Ziel ist es die Prüfung zu bestehen. Segeln an sich ist Nebensache.
    Volle Zustimmung !

    In der Segelschule lernt man vielleicht ein paar Grundlagen, wobei man nach Abschluss des Lehrganges noch sehr weit davon entfernt ist, segeln zu können.

    Richtiges Segeln erlernt man ausschliesslich in einer kleinen Jolle, wo man spielerisch den Einfluss der Segelstellung auf die Vortriebskräfte erfährt und lernt, wie das Boot auf Änderungen der Windrichtung und Windstärke sowie auf Gewichtsverlagerungen reagiert.

    Ähnlich verhält es sich in der Formel 1, wo die erfolgreichen Rennfahrer schon als Kinder auf der Kartbahn autodidaktisch (ohne Fahrlehrer) das Gefühl für schnelles Autofahren erworben haben, welches der gute Segler in der kleinen Jolle (ohne Segellehrer) fürs Segeln entwickelt.

    Ich persönlich habe nie eine Segelschule besucht und beobachte häufig, wie ahnungslos viele Absolventen unserer Segelschulen hinsichtlich des Segelns sind.
    Geändert von censeo (19.02.2018 um 15:42 Uhr)

  10. #20
    Registriert seit
    26.10.2017
    Ort
    Deutschland
    Beiträge
    59

    Standard

    Zitat Zitat von censeo Beitrag anzeigen
    Ähnlich verhält es sich in der Formel 1, wo die erfolgreichen Rennfahrer schon als Kinder auf der Kartbahn autodidaktisch (ohne Fahrlehrer) das Gefühl für schnelles Autofahren erworben haben, welches der gute Segler in der kleinen Jolle (ohne Segellehrer) fürs Segeln entwickelt.
    Mit anderen Worten: Das für gutes, schnelles Segeln erforderliche Bootsgefühl vermittelt Dir kein Segellehrer, stattdessen muss dieses selbsständig in einer kleinen Jolle erworben werden.

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 29.01.2016, 14:18
  2. Segeln lernen
    Von Janko im Forum Suche Mitsegeln
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 12.07.2014, 13:12
  3. Segeln lernen
    Von Tristan23 im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 69
    Letzter Beitrag: 12.11.2013, 07:41
  4. Segeln lernen aber wo?
    Von OpenWater im Forum Seemannschaft
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 13.08.2012, 15:59
  5. Wie Segeln lernen?
    Von fadenman im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 26
    Letzter Beitrag: 06.07.2007, 19:05

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •