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  1. #51
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    Zitat Zitat von Tralala Beitrag anzeigen
    Neee, bei Wh/24 fehlt die Einheit, da muss man schon korrekt sein.
    Neeeee, das habe ich nicht geschrieben, da musst Du schon korrekt zitieren!

    Aber mit Deinem Post #50 stimme ich voll überein.
    Geändert von navbaer (04.02.2018 um 11:50 Uhr)

  2. #52
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    Zitat Zitat von Tralala Beitrag anzeigen
    Die Frage ist: Wollen wir das wirklich?
    In den letzten drei Jahren habe ich zwei Boote auf Schiet fahren sehen, ein Boot hat ein anders mittschiffs gerammt und ein weiteres ein Startschiff versenkt als es beim anluven aus dem Ruder gelaufen ist.
    Alle mit Crew!
    Auch die Schäden auf den Fotoserien die einige Versicherer auf Messen zeigen, wurden in der Regel sicher nicht von Einhandseglern verursacht. Wenn dies so wäre gäbe es für Einhandsegler schon längst eine höhere Prämie.

    Man sollte darüber hinaus also auch darüber nachdenken, das Segeln mit zu großer Crew zu verbieten, da diese den Steuermann in schwierigen Situation ganz schön ablenken kann ;-)

    Da letztes Jahr auch ziemliche viele Segler vor Hiddeensee auf Grund gelaufen sind, wäre auch eine Lotsenpflicht in engen Fahrwassern für alle eine Option.

    Man könnte den Grad des Unsinns auch sehr effizient durch eine Co-Skipperpflicht für Freizeitboote steigern.
    Ein Nachtfahrverboot für Freizeitboote wäre da auch eine Idee.
    ...oder ein Tüv für ältere Segelboote?

    Warum unterstützen ausgerechnet Segel-Zeitschriften mit solchen Artikeln die Deppen, die es sicher in einigen Behörden oder auch Verbänden gibt, die jetzt ernsthaft über mögliche weitere Verbote/Vorschriften nachdenken?

    Ist es nicht wieder typisch, dass niemand darüber berichtet, wie problemlos beispielsweise auf der Elbe oder Trave auf den stark frequentierten Fahrwassern das "Zusammenleben" mit den Freizeitskippern funktioniert. Ok, dies ist ja auch langweilig. Interessanter ist es halt über spektakuläre Unfälle irgendwo in der Welt zu berichten.

    Für die Auswirkungen solcher Stimmungsmache sind die Redakteure dann natürlich nicht verantwortlich.

    Ich hoffe jedenfalls, dass ich (über 20 Jahre, unfallfrei und oft allein unterwegs) auch in den nächsten Jahren noch meinem Hobby nachgehen darf.

  3. #53
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    Zitat Zitat von segler_aus_hamburg Beitrag anzeigen
    Auch die Schäden auf den Fotoserien die einige Versicherer auf Messen zeigen, wurden in der Regel sicher nicht von Einhandseglern verursacht. Wenn dies so wäre gäbe es für Einhandsegler schon längst eine höhere Prämie.

    Man sollte darüber hinaus also auch darüber nachdenken, das Segeln mit zu großer Crew zu verbieten, da diese den Steuermann in schwierigen Situation ganz schön ablenken kann ;-)

    Da letztes Jahr auch ziemliche viele Segler vor Hiddeensee auf Grund gelaufen sind, wäre auch eine Lotsenpflicht in engen Fahrwassern für alle eine Option.

    Man könnte den Grad des Unsinns auch sehr effizient durch eine Co-Skipperpflicht für Freizeitboote steigern.
    Ein Nachtfahrverboot für Freizeitboote wäre da auch eine Idee.
    ...oder ein Tüv für ältere Segelboote?
    Segeln sollte angesichts dieser Aufzählung verboten werden!
    Nicht die alten Schiffe, sondern ihre Eigner und Schipper sollten regelmäßig zum TÜV!


    Warum unterstützen ausgerechnet Segel-Zeitschriften mit solchen Artikeln die Deppen, die es sicher in einigen Behörden oder auch Verbänden gibt, die jetzt ernsthaft über mögliche weitere Verbote/Vorschriften nachdenken?
    Es sind NICHT die „Deppen“ in den Behörden und Verbänden die über Vorschriften nachdenken, sondern es die hyperventilierenden, Neosozioöko, Möchtegern Segler die stets und immer wieder über Sicherheit schwadronieren, sich jedoch in der Praxis aber über das Gesetz stellen und einfachste Regeln nicht einhalten können!

    Ohne diese „Deppen“ müßtest Du Dich nämlich mit sehr viel mehr dämmlichen Vorschriften herumschlagen!

    Ist es nicht wieder typisch, dass niemand darüber berichtet, wie problemlos beispielsweise auf der Elbe oder Trave auf den stark frequentierten Fahrwassern das "Zusammenleben" mit den Freizeitskippern funktioniert. Ok, dies ist ja auch langweilig. Interessanter ist es halt über spektakuläre Unfälle irgendwo in der Welt zu berichten.

    Für die Auswirkungen solcher Stimmungsmache sind die Redakteure dann natürlich nicht verantwortlich.

    Ich hoffe jedenfalls, dass ich (über 20 Jahre, unfallfrei und oft allein unterwegs) auch in den nächsten Jahren noch meinem Hobby nachgehen darf.
    Deine Aussage stimmt nicht, die Yacht und auch andere Zeitschriften berichten schon regelmäßig über das Zusammenleben auf Elbe, Weser etc.... Solltest mal regelmässig die Yacht lesen!

  4. #54
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    Zitat Zitat von segler_aus_hamburg Beitrag anzeigen
    .....................

    Ist es nicht wieder typisch, dass niemand darüber berichtet, wie problemlos beispielsweise auf der Elbe oder Trave auf den stark frequentierten Fahrwassern das "Zusammenleben" mit den Freizeitskippern funktioniert..................

    ........
    ....und wenn´s mal nicht "problemlos funktioniert", sind es nicht die "unverantwortlichen" Amateure mit mangelhaftem Gerät, sondern die Profis mit allen verfügbaren Sicherheitsgedöns, die Bruch bauen.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  5. #55
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Segeln sollte angesichts dieser Aufzählung verboten werden!
    Nicht die alten Schiffe, sondern ihre Eigner und Schipper sollten regelmäßig zum TÜV!
    Es sind halt meist nur wenige, die Probleme verursachen. Leider lässt sich Rücksichtnahme und gesunder Menschenverstand nicht prüfen ;-)

    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Es sind NICHT die „Deppen“ in den Behörden und Verbänden die über Vorschriften nachdenken, sondern es die hyperventilierenden, Neosozioöko, Möchtegern Segler die stets und immer wieder über Sicherheit schwadronieren, sich jedoch in der Praxis aber über das Gesetz stellen und einfachste Regeln nicht einhalten können!
    Ohne diese „Deppen“ müßtest Du Dich nämlich mit sehr viel mehr dämmlichen Vorschriften herumschlagen!
    Hast schon Recht. Die meisten Vorschriften haben ja durchaus auch einen Sinn.

    Gibt es eigentlich belastbare Statistiken über Häufigkeit und Verursachertypen von Unfällen mit Fremd- bzw. Personenschäden? Passiert da wirklich so viel?


    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Deine Aussage stimmt nicht, die Yacht und auch andere Zeitschriften berichten schon regelmäßig über das Zusammenleben auf Elbe, Weser etc.... Solltest mal regelmässig die Yacht lesen!
    Ich gelobe Besserung ;-)

  6. #56
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    @segler aus Hamburg
    Die Jahresberichte der BSU zeigen, wieviele sehr schwere Seeunfälle pro Jahr an denen Sportboote beteiligt sind. Leider werden seit einiger Zeit Unfälle an denen nur. Sportboote beteiligt sind, nicht mehr von der BSU untersucht (Gesetzesänderung, Weil in anderen Ländern der EU keine Sportbootunfälle untersucht werden).
    Die Zahl der SSU mit Sportboten liegt im Schnitt bei 5 bis 15 pro Jahr, je nach Saison.

  7. #57
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    Die Berichte der BSU sind auf jeden Fall eine gute Grundlage - sonst gibt es wenig zuverlässige Daten zu Bootsunfällen.
    Nicht nur beim Segeln: Was die Verbote angeht...ja die Tendenz zum Verbieten wächst...und gleichzeitig wird das Personal zum Kontrollieren reduziert oder Privatisiert.

  8. #58
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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    Die Berichte der BSU sind auf jeden Fall eine gute Grundlage - sonst gibt es wenig zuverlässige Daten zu Bootsunfällen.
    Nicht nur beim Segeln: Was die Verbote angeht...ja die Tendenz zum Verbieten wächst...und gleichzeitig wird das Personal zum Kontrollieren reduziert oder Privatisiert.
    Gerade beim Segeln hat die Zahl der Verbote NICHT zugenommen, im Gegenteil, durch die Einführung der neuen Führerscheinordnung, wurde nun das führerscheinfreie Segeln erweitert auf Schiffe mit weniger als 15PS, vormals waren 6PS.

    Also, da wo ich segel (Elbe, NL, Nord- und Ostsee) gibt es in der Tat nicht mehr Verbote und Gebote wie vor zwentig Johr........
    ....und die Kontrolldichte war und ist extrem niedrig!

  9. #59
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    Ich glaube kaum, dass die Unfalldichte bei Einhandseglern größer ist als bei Crews. Wer einhand längere Strecken plant, ist in der Regel so erfahren, dass er das Risiko sehr genau einschätzen kann. Nach meiner Wahrnehmung finden (auch) die tödlichen Unfälle eher am Steg statt als auf See. Und dabei spielt vor allem der Alkohol eine beachtliche Rolle und auch dass viele sich an der Reling stehend erleichtern. Dadurch kann es zu Blutdruckabfall und Ohnmacht kommen. Gefährlich ist nicht das Segeln, sondern das Über-Bord-gehen und zum Schutz dagegen gibt es Lifebelts, die man aber auch anlegen sollte.

  10. #60
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    ......
    ....und die Kontrolldichte war und ist extrem niedrig!
    Das kann man ändern.
    Die verantwortungsvollen Wichtigtuer und der Verband der Sicherheitskrempel verkaufenden Industrie können ihre Lobbyisten einsetzen. Ein wenig Emotion, ein wenig selektive Wahrheit und der Wunsch zur Umsatzsteigerung wirken Wunder.

    Die Kennzeichnung von seegehenden Yachten ist das erklärte Ziel von ADAC und Co. Die Kennzeichnung will der ADAC selbst übernehmen (keine Ironie), die erfolgt aber erst wenn das Boot eine Abnahme des Bundesverband Wassersportwirtschaft und der Deutscher Boots- und Schiffbauer-Verband eine Zertifikat ausgestellt haben, siehe "Positionspapier Deregulierung im Bereich der Sportschifffahrt und des Wassertourismus" (http://www.bwvs.de/fileadmin/user_up...ionspapier.pdf)

    Es fehlt nur ein tragischer Unfall bei einem unverantwortlichen Solo-Trip. Und die Yacht gießt Wasser auf die Mühle, tztztz.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

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