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  1. #1
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    Standard Weche Motoryachten um die 10 Meter haben Schlingerdämpfungssysteme ?

    Hallo Kapitäne,

    ich als Mensch der schon auf dem Ruderboot seekrank wird, würde sich gerne auch mal auf so eine Yacht (um die 10 Meter Länge) aufs Meer trauen und vielleicht auch eine kaufen.

    Jetzt habe ich gehört von diesen Schlingerdämpfungssystemem, die mir das Leben wahrscheinlich sehr erleichtern würden

    Aber leider kenne ich keine Boote die so etwas eingebaut haben, bwz. Elling und Sealine sollen das haben: Aber auf deren Homepage bekommt man keine oder wenige Infos darüber. Elling hat das nur für das grösste Model anscheinend, aber das ist zu lang und teuer.

    Kennt vielleicht jemand etwas Genaueres, bzw. Boote um die 10 Meter ?

    Ahoi!

    Tom

  2. #2
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    Ahoi !






    .......
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  3. #3
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Ahoi !






    .......
    Tee mit honig hilft, der "rutscht" gut in beide Richtungen !!!
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    Rw2
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  4. #4
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    Hallo Fixboot,

    Erwarte mal nich zuviel an Informationen, in diesem Forum vom Herausgeber eines Segelmagazins wirst Du eher wenig in dieser Richtung finden.
    Und ich denke mal, bei 10m Booten würde die Technik für solche aktiven Stabilisatoren evtl. überproportional viel Platz wegnehmen.

    Ob es der richtige Weg ist, wenn Du so an Seekrankheit leidest, dass ist ne andere Frage.

    P.s. vielleicht is ja was gebrauchtes mit 12,5m länge was für dich
    http://www.spreemarine.de/gebrauchty...-410-nautilus/

    Nutzt man die Suchfunktion, kommt aber z.b. auch dieses etwas ältere Thema zum vorschein.
    http://forum.yacht.de/showthread.php...i-Motoryachten

    Im Zweifelsfall das Schiff der Wahl selber navhrüstrn lassen.
    https://www.vetus.com/de/power-hydra...draulisch.html
    Geändert von segelgunnar (04.02.2018 um 08:42 Uhr)
    Gruss Gunnar

    Moderator Yacht-Forum

  5. #5
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    Zitat Zitat von Fixboot Beitrag anzeigen
    ............... eine Yacht (um die 10 Meter Länge) aufs Meer trauen .................
    Eine so kleine Yacht dermaßen zu stabilisieren, dass der Effekt ausreicht um Dich vor Seekrankheit zu schützen, halte ich für nicht möglich. Was auf der QM2 funktioniert, muss bei einem Sportschiff nicht unbedingt klappen.
    Die Seekrankheit ist ein Übel, mit dem sich die Menschheit schon lange rumschlägt. Ein Durchbruch ist anscheinend Professor Jarisch gelungen, siehe "Yacht 1/2005". Das bestätigt die Erkenntnis von Frau Hilde Wilts. Aufgrund deren Veröffentlichungen haben wir vor vielen Jahren mit Histaminblockern erfolgreich experimentiert. U.a. meine Erfahrungen mit dem Wirkstoff Cinnarezin:

    Persönliche Erfahrungen mit Seekrankheit und Medizin
    Vor mehr als dreißig Jahren berichtete Frau Hilde Wilts (Extremseglerin, Autorin
    und Ärztin) über Stutgeron. Das Medikament wurde nicht gegen Seekrankheit verschrieben,
    hatte jedoch eine erstaunliche Wirkung. Die Wirkungsweise war unklar.
    Da bei mir die üblichen Mittel gegen Seekrankheit verheerend wirkten, litt ich lieber
    unter der Übelkeit. Versuche mit Stutgeron (Wirkstoff Cinnarezin) waren jedoch sehr
    erfolgreich. Mit zunehmendem Alter wird die Anfälligkeit für das Leiden geringer. (persönliche Meinung, kann das nicht belegen) Trotzdem entsteht zu Beginn einer Reise manchmal Unwohlsein.
    Der österreichische Mediziner Prof. Jarisch veröffentlichte vor einigen Jahren das Buch: „Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit“ von Reinhard Jarisch (Amazon, €24,95). Darin wird der Übeltäter entlarvt: Histamin!
    Wie Histamin ins Blut kommt, z.B. bei Seekrankheit oder bei histaminreicher Kost, wird von Jarisch beschrieben. Cinnarezin wirkt gegen Histamin, muss jedoch mindestens einen Tag vor der Reise genommen werden. Die gelegentliche Nebenwirkung Müdigkeit lässt nach einem Tag nach.
    Eine Überdosis (mehr als 500mg) Vitamin C senkt den Histaminspiegel und hilft auch dann, wenn Übelkeit sich bereits breit gemacht hat. Die Erkenntnisse von Jarisch decken sich mit meinen Erfahrungen, mit denen meiner segelnden Freunde auch. Cinnarezin ist verschreibungspflichtig. Nach wie vor verschreiben die Mediziner jedoch die üblichen Medikamente gegen Reisekrankheit oder empfehlen die Mittel in Form von Pflastern oder Kautabletten. Bei Pilgerreisen mit dem Bus nach Lourdes sollen gute Erfolge erzielt worden sein. Bei der Hinfahrt. Für die Rückfahrt hatte man das wohltätige Wasser 
    Es wird wohl noch etwas dauern bis sich die Erkenntnisse des Professor Jarisch durchgesetzt haben. Begründungen, wie „gute Erfahrungen“ oder „nimmt die NASA auch“, kann ich nicht bestätigen oder sind falsch.
    Die Pharmaindustrie ist an dieser Erkenntnis auch nicht interessiert da Cinnarezin sehr billig ist. Erstaunlich ist auch, dass der Wirkstoff nach Bekanntwerden der Forschungsergebnisse von Jarisch in Deutschland vom Markt genommen wurde.
    In unseren Nachbarstaaten kann man das Medikament rezeptfrei kaufen. (Klinikpackung 3€, oder so )

    ...und so´n Motorboot ist im Binnenland eh besser aufgehoben als auf dem Meer. Dein Leben reicht nicht um die europäischen Wasserstraßen zu erkunden, nicht mal die zwischen Berlin und Paris.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  6. #6
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    Ich bin so dankbar für eure Antworten, vielen Dank!

    Gunnar das Schiff ist wirklich schön die Linssen. Gekauft :-)
    Aber nur mit einer Dosis Cinnarezin, zumindest wenn aufs Meer geht. Vielen Dank Franz, das hilft mir sehr - und schon bestellt!

    Die europäischen Wasserstrassen sind ja auch toll, aber toller sind eben die Meere für mich.

    Ich träume noch etwas von einem Boot, vielleicht wird es bald Wirklichkeit.

    Ahoi!
    Tom

  7. #7
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    Hallo Tom,

    ich kann Dir ein paar Antworten geben:

    1. Motor-Sportboote können vor allem gegen das Rollen stabilisiert werden, weniger gegen Stampfen.

    2. Je nach System kann die Stabilisierung erheblich sein und die Fahrt von einer Kotztour zur aushaltbaren oder sogar angenehmen Seefahrt verändert. Wunder jedoch kann so ein System nicht vollbringen, d.h. komplett ruhig wird das Boot bei rauer See niemals sein können.

    3. Es gibt grob beschrieben:
    - Hydraulisch betätigte Flossen am Rumpf, meistens mittschiffs, bei mir am Heck: Je nach Position ein sehr gutes System, benötigt aber hydraulische Infrastruktur an der Maschine und ist sehr aufwändig nachzurüsten.

    - Flopperstopper: Objekte, die an langen Auslegern mitgezogen werden und sehr einfach eintauchen, aber nur sehr schwer auftauchen und damit der Rollbewegung sehr gut entgegenwirken.

    - Rotor-Swing (google danach): Ähnlich wie Flossen, aber elektrisch betrieben und mit einem anderen Wirkprinzip.

    - Sehr schnell rotierende Kreisel (Stichwort "Seakeeper", sehr teuer, braucht sehr viel Energie, aber sehr wirksam)

    4. Alle Systeme bis auf die Flopperstopper sind bei einem 10m Boot praktisch nicht einsetzbar, da die Technik zu viel Platz benötigt und auch zu teuer ist (z.B. nachrüsten von Flossen min. 30.000 Euro).

    Unser Dampfer ist 13m lang und da wurden Flossen nachgerüstet (am Heck, nicht die ideale Position, ging aber wohl nicht anders - die Wirkung ist gut spürbar, aber Wunder - siehe oben - gibt es nicht). Details dazu habe ich hier aufgeschrieben:

    https://booteblog.net/2016/07/09/ruh...tabilisatoren/

    Also unter dem Strich bleibt:

    - Stabilisatoren gibts nur in Booten >10m.
    - Wer sehr schnell seekrank wird muss trotzdem etwas dagegen machen.
    MV Julius: http://booteblog.net/julius
    Facebook: https://www.facebook.com/julian.buss.7

  8. #8
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    Standard

    Ahoi!

    Julian danke für Deine interessanten Infos.

    Ich habe hier noch ein Boot gefunden mit einem Rotor-Swing.
    Hinter dem Horizont, mit der neuen ABIM-Ellips 142

    https://www.abim.eu/abim-ellips

    Ein sehr sehr schönes Boot. Genau nach meinem Geschmack Höchstens etwas gross, aber man gewöhnt sich vielleicht daran.

    Kennt wer diesen Hersteller? Er scheint eher klein zu sein und man findet kaum Infos zu den Booten.

    Ahoi!
    Tom
    Geändert von Fixboot (08.02.2018 um 10:27 Uhr)

  9. #9
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    Hallo Julian,
    eine kleine Ergänzung zu Deiner hilfreichen Aufstellung:
    "Stützsegel"
    Ein Besan - paßt auch auf MoBos - und daran ein flach geschnittenes Segel festgeknallt, ggf. auch ohne Baum , dämpft die Rollbewegung beträchtlich. Die Kosten sind überschaubar, das Gerödel mit Flopperstoppern entfällt und dieses "System" ist auch unter 10 m einsetzbar.

  10. #10
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    Standard

    Zitat Zitat von Moritz Beitrag anzeigen
    ............ dämpft die Rollbewegung beträchtlich......
    Mal Klartext:
    Motorboote um die 10m sind für binnen. Schnelle Gleiter oder Halbgleiter sind ideal für flux von Stockholm nach Oskarhamn zu rauschen, oder von H´hfn nach Laboe, oder so. Aber auf dem "Meer" haben sie nix verloren. Wenn sie etwas größer sind, reicht´s auch für die westliche Ostsee, die dänische Südsee, sogar für bei schönem Wetter mal nach Helgoland zu brummen. Aber für´s Meer(!) taugen sie nicht.
    Man kann sich alles schönreden, die Ernüchterung folgt.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

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