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  1. #1
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    Standard Wie schwer ist mein Schiff

    Hallo in die Runde
    Ich habe mir vor kurzem ein Segelschiff aus Stahl gekauft,
    es ist 9,65 Meter lang und hat eine Breite von 2,62. Allerdings weiss ich nicht wie schwer es ist. Auf dem Messbrief kann ich die Gewichtsangabe nicht finden.
    Ich denke über 2 Möglichkeiten nach. Erstens das Schiff (steht in Laboe) über den Wasserweg nach Hause zu bringen - allerdings Marina. (Hoopte - nähe HH) oder das Schiff per LKW-Trailer zu mir nach Hause bringen und auf mein Grundstück zustellen.

    Wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte.

    Herzliche Grüße

    Rüdiger
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  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von Grossmann Beitrag anzeigen
    ........ Auf dem Messbrief kann ich die Gewichtsangabe nicht finden.
    ......
    Wenn es so leicht ist, wie es gut aussieht, gibt es keine Probleme.
    .... aber die Werften lügen hemmungslos. Ob aus Kunststoff, Holz oder Stahl, alle sind schwerer als im Prospekt angepriesen.
    Egal was man Dir sagt, was geschrieben steht oder angenommen wird - es ist deutlich schwerer.
    Du musst es in die Kranwaage hängen!
    Ich schätze mal 5t(+), das Toleranzfester ist riesig.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  3. #3
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    Im Hamburger Yachthafen in Wedel gibt es eine Kranwaage. Du musst nur dem Kranführer mitteilen, dass das Schiff beim Kranen gewogen werden soll.
    Wenn Du den Schiffstyp kennst, Tante Gurgel nach dem Typ fragen und dort Gewicht nachlesen.

  4. #4
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    im messbrief linke spalte weit unten gibt es: D-kielbootformel 4,79
    D steht für Displacment, multipliziert mit dem Wassergewicht 1,015 darunter ergäbe das ein gewicht von 4,86 t

    + allerlei ausrüstung dürften es die von grauwal geschätzten 5 bis 5,5 to ergeben...

    ist es ne neptun 33 von alan buchanan ??? die wird irgendwo mit 6,2to angegeben

    haribo
    Geändert von haribo (07.02.2018 um 19:51 Uhr)

  5. #5
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    Hallo Grossmann, jeder (größere) Kran hat eine Waage, schon um Überlastung zu verhindern. Wenn das Schiff am Kran hängt, den Kranführer fragen. Allerdings würde ich auf Kranen erstmal verzichten, wenn das Schiff auf dem Wasserweg den Heimathafen erreichen kann.
    Wenn Du größere Restaurierungsarbeiten vorhast, ist ein Standplatz auf dem eigenen Grundstück eine sehr gute Lösung, um nicht zu sagen, die einzig sinnvolle. Das Teure am Landtransport ist nicht der Kran oder die km (solange es nicht tausende sind), sondern der Grundpreis zusammen mit den Genehmigungen. Das wiederum hängt vor allem an der Transporthöhe. Ich meine unter 4m Gesamthöhe ist das genehmigungsfrei, jeder cm mehr kostet. Also mit dem Transporteur reden, und soviel wie möglich abbauen (Reling, Bug/Heckkorb etc.). Kümmere Dich beizeiten um Material zum Aufstellen, Unterleghölzer, Baustützen etc.
    Viel Glück!
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  6. #6
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    Mmh, wenn man nicht weiss wie schwer etwas ist, dann wiegt man es.
    Wenn man das Schiff nicht wiegen will/kann, aber einen Transporteur beauftragen will/muss, hat man kein Problem.
    Will man das Schiff nach einer Ünerführumg auf dem Wasserweg kranen um es anschliessend auf einem Hafentrailer einige hundert Meter nach hause zu kariolen ist das Hewicht nebensächlich. Die Prio liegt dann auf einem angepasstem ( solidem) " Trailer. Dessen Maße, insbesondere f. d. Pratzen ( Stützen) , können nur an Land abgenommen werden. Also dort wo das Schiff jetzt steht.
    Die genauen Abmaße des Schiffes -- bis auf den Zentimeter genau -- sind also irrelevant.
    Ein zu bauender Hafentrailer wird eigentlich immer überdimensioniert. Meist sind es ja Eigenbauten, evtl. durch Vereinskameraden.
    Ich selbst habe schon X von solchen " Trailern gebaut.
    Mein Tipp : geringst möglicher Radstand erleichtert das Manövrieren ungemein, insbesondere in Hallen. Ünerdimensionierte querlenkerbolzen, oder zumindest Anschlag f. die Deichsel Mur allzugern überreissen die Treckerfahrer bei langer Deichsel den max. möglichen Radius.
    So vom ersten Blick her - von nur einem Foto- schätze ich deinen " Eimer" auf 6,5to plus.


    P.S.
    Für viele Schiffe bis gut 6to sind wir mit Achsen v. Ford Transit Achsen gut gefahren, im wahrstem Sinne des Wortes.
    https://i.ebayimg.com/images/g/4AQAA...vo6/s-l300.jpg
    Hafentrailer !
    Man braucht absolut keine Doppelbereifung, auch nicht bei Motorbooten bei denen das Gewicht achtern( Maschine) .
    Kleinste Räder !
    Ackerwagen ( hoher Schwerpunkt) und Blattfedern sind ein absolutes No-Go, genauso wie modifizierte Lkw- Chassis. Zwei Achsen v. 3,5 Tonner ( man hat ja keine Stoßdämpfer, will heissen 7to plus) , zwei doppel-T , oder Rechteckrohre, , vier große ( dicke) Drehsteifen,
    Eine lange abnehmbare Rechteckdeichsel, einige kurze Kielauflagen,ein Schweisser, Tellerpratzen ---1000-1500€

    Ungefähr so :
    http://c.tutti.ch/images/hafentraile...4662544064.jpg

    Negativbeispiel
    Zu langer Radstand, dadurch überdimensioniert hohe Trägerprofile. Insbesondere f. einen Kimmkieler, der braucht weder vorn noch achtern Pratzen.
    https://www.hafentrailer.de/pages/N4...r_IMG_0046.jpg

    Beim Pratzenabstand, und demnach dem Radstand, kann man sich nach den üblichen Lagergestellen richten:
    http://www.segeln.de/documents/77418...erbock-060.jpg
    Geändert von supra (08.02.2018 um 03:23 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  7. #7
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    Hallo
    Schon einmal vielen Dank für die vielen guten Antworten - Ich muss noch weiter darüber nachdenken, wie ich das am besten bewältige. Das mit dem Ackerwagen fand ich schon mal hervorragend. Ein Traktor zum ziehen, dürfte kein Problem sein. Das Schiff steht jetzt auf einem Lagerbock. Nach dem Kranen müsste der Lagerbock zu mir gebracht werden und auf einem
    Ackerwagen geschweisst werden. Den Ackerwagen kann man denn zu mir auf das Grundstück ziehen.

    Danke und ich freue mich auf weitere Vorschläge

    Rüdiger

  8. #8
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    Hallo, das mit dem Hafentrailer auf öffentlichen Straßen ist nicht so einfach (ich wollte das auchmal für mich bzw. mein Schiff). Nach meinen Infos muß dann so ein Hafentrailer TÜV haben, was mindestens teuer ist, aber meist unmöglich. Der TÜV schaut sich z.B. die Reifen an, die bei den alten LKW-Anhängern meistens jenseits von Gut und Böse sind. Allein ein neuer Satz Reifen macht das schon unökonomisch. Die Sache mit dem Ackerwagen geht auch nicht, denn dessen Sondererlaubnis erlischt, wenn er ohne landwirtschaftlichen Zweck bewegt wird. Wenn man nicht nach dem 11. Gebot verfahren will, bleibt nur, einen Spediteur zu beauftrragen, selbst wenn man nur eine Straße überqueren will.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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