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  1. #21
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    Hallo Sucher,
    Dank dir für die grundsätzlichen Erläuterungen. Einen großen Nusskasten habe ich. Ich habe auch die entsprechende Nuss. Das zählt für mich unter Standardwerkzeug. Das ist nicht das Problem.
    Mir fehlt einfach nur eine Möglichkeit, die Scheibe festzusetzen, damit ich die Mutter abschrauben kann. Das Lager dreht sich sehr schwerfällig, jedoch dreht es sich noch.
    Wie würde man das machen?

    Ich hab auch nochmal eine Frage zur externen Pumpe.
    Wie hoch sollte die Fördermenge pro min oder h sein. Mir fehlt da leider die Erfahrung um das richtig einzuschätzen.
    Zudem sollte die externe Pumpe sicher auch Hitzeresistent sein, oder?

    Besten Dank
    Geändert von Yachtinaut (14.02.2018 um 21:43 Uhr)

  2. #22
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    Hallo Yachtinaut, die erforderliche Mindestmenge für das Primärkühlwasser hängt sehr von der Motorbeanspruchung ab. Weil der Wasser/Wasser-Kühler sehr viel effektiver wirkt als der Wasser/Luft-Kühler am Kfz, braucht es nicht soviel Durchsatz. Ich schätze, dass 5 l/min (eine ziemlich kleine Pumpe) ausreichend sind. Du wirst das Motorthermometer engmaschig beobachten, und wenn die Temperatur zu hoch ist, sofort Gas wegnehmen.

    Die ganz billigen Pumpen mit Plastik-gehäuse halten möglicherweise der Kühlerwassertemperatur (90°C) nicht lange stand. Eine mit Metallgehäuse ist sicher besser. Wenn sie auf der "kalten Seite" angebracht ist, ist das weniger kritisch.

    Die Wasserpumpe kannst Du festsetzen, indem Du den Keilriemen etwas fester spannst, und z.B. die Kurbelwelle blockierst. Das dürfte am einfachsten an der Propellerwelle sein. Wenn der Riemen nicht mehr drauf ist, hilft auch ein Seil um die Riemenscheibe (richtig rum) wickeln und das Ende (mit Schlinge) mit einer Holzlatte festhalten.

    Wo bist Du den genau?

    Viele Grüße
    nw
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  3. #23
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    Ruggerini Wasserpumpe
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  4. #24
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    Hätte lieber die komplette Liste hochgeladen, leider zu lange. Wie aus der Zeichnung zu ersehen, müsste eins der Kugellager defekt sein
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  5. #25
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    Dank dir Sucher für die Erläuterung. Werde die Pumpe morgen erneut versuchen herauszulösen.
    Bin seit heute auf Union Island. Segel nun von Ankerplatz zu Ankerplatz.
    Motoren beim Ankern ist dann wohl doch überbewertet.

    @ocean_Sailer: dank auch dir für die screenshots. Das erste Bild kenne ich aus meinem Workshop Handbuch. Leider fehlt mir die Seite in den Listen. Wo hast du die Liste her? Könntest du sie mir an meine Enail Adresse schicken? Leider sind die Inhalte auf dem Bild nicht zu identifizieren. (Wisocharlie@gmail.com)

    Ich hab mittlerweile rausgefunden, welche Lager (auch inkl Grössenangaben) verbaut sind.
    Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie die Grössenangaben vom Simmerring/ Wellenrichtring sind. Kann man das anhand des Kugellagers ableiten? Fürs Kugellager wäre es : Rillenkugellager der Grösse 6202-2RS

    Besten Dank!

  6. #26
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    Hallo Yachtinaut, ja in der Gegend werde ich auch mal vorbeikommen. Nach meinen Karibikkenntnissen stelle ich mir das sehr schwierig vor, das Lager bzw. den Simmering zu bekommen, Wenn Du Deine diesbezüglichen Erfahrungen, insbesondere Namen, Adressen, Telefonnummern aufschreibst, ist das auch für andere hilfreich!
    Wenn die Maße des Simmerings nicht aus der Liste erkenntlich sind, hilft nur noch messen, hast Du eine Schieblehre? Wenn die Pumpe offen ist, bekommt man den Simmerring gewöhnlich nicht unzerstört aus seinem Sitz, denn er ist fest eingepreßt und gleichzeitig ziemlich fragil. Bezeichnet ist er üblicherweise mit Wellendurchmesser x Außendurchmesser x Breite. Es sind üblicherweise ganzzahlige Millimeter.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  7. #27
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    Und beim Wellendichtring darauf achten, dass er eine Feder aus korosionsfestem Stahl besitzt. Diese kann man auch separat erwerben und selbst tauschen.
    Beste Grüße

    Dieter

  8. #28
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    Es ist zum verrückt werden. Ich bekomme die Mutter an der Wasserpumpe einfach nicht auf. Ich hab den Keilriemen nochmal drauf gesetzt und mit aller Kraft gespannt. Die Mutter bewegt sich keinen Millimeter. Das schlimme ist, selbst wenn ich eine Ersatzpumpe dabei gehabt hätte, hätte ich sie nicht wechseln können. Die Konstruktion ist dieser Maschine ist unterirdisch. Bei den Motoren anderer Hersteller sieht es dabei so einfach aus die Pumpe zu entfernen.

    Hier auf Union Island kann mir natürlich auch keiner helfen.

    Segel in den kommenden Tagen, sobald der Wind etwas nachlässt nach Martinique. Die haben wohl recht viele Mechaniker vor Ort. Allerdings würde ich denen gerne die Teile zum Einbau mitgeben.
    Könnte man nicht irgendwie anhand der Daten der Lager die Wellendichtungmaße bestimmen?
    Ich würde auch im Zweifel 10 verschiedene bestellen um einen glücklichen Treffer zu landen.

    An sich sollte der Aussendurchmeser gleich dem Lager sein. Innendurchmesser müsste wohl etwas kleiner als das Lager sein, wenn ich das richtig interpretiere.
    Breite wäre ich überfragt.

    @Sucher: Hast du schon mal eine Wellendichtung gesehen bzw kannst auch was zum Verhältnis zum Lager sagen?
    Ein Freund von mir landet am 25.2. in Martinique und könnte mir diese Teile dann aus Deutschland mitbringen.

    Besten Dank!

  9. #29
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    Hallo Yachtinaut, wenn Du eine so gute Transportgelegenheit hast, würde ich vom Ruggerini-Zentrallager gleich die ganze Pumpe mitbringen lassen. Von außen den Simmering bestimmen zu wollen, ist sehr spekulativ! Es kann auch z.B. sein, daß die Lauffläche des Simmeringes auf der Pumpenwelle rauh ist (Rostnarben), dann brauchst Du sowieso eine neue Welle.

    Nochmal zur Riemenscheibe: Wickle ein Seil mit möglichst wenig Elastizität, also z.b ein Drahtseil oder einen Gurt vielleicht 3mal um die leere Riemenscheibe, und mach das Ende an einer belastbaren Stelle möglichst am Motor fest. Wenn kein passender Holepunkt zu finden ist, mach eine Hilfskostruktion mit einer Holzlatte oder Balken. Dann nimm die Passende Nuß und die Wendestange und ein Rohr zur Verlängerung der Wendestange. Die Grenze ist erst erreicht, wenn sich die Wendestange verbiegt. In so einem Fall mußt Du auch daran denken, daß es eventuell ein Linksgewinde ist. Das hängt mit der Drehrichtung zusammen, es soll sich von selbst fester zusammenziehen.Allerdings ist sowas gewöhnlich im Handbuch vermerkt. Wenn auch das nicht zum Ziel führt, Wärme (Bunsenbrenner/Lötlampe) zusammen mit WD40. Du kannst das ohne weiteres so hoch heizen, daß sich der Lack verfärbt (80-100°C), ohne daß die Welle Schaden nimmt. Noch eine Steigerung ist mit Kältespray moglich: Erst die Mutter hochheizen, dann den Wellenkopf mit Kältespray traktieren.
    Viel Glück!
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  10. #30
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