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  1. #21
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    Standard

    ... erwartungsgemäß hat die Versicherung geantwortet:

    "Solange die Arbeiten fachgerecht aus- und durchgeführt wurden gibt es keine Probleme im Schadenfall."

    Ich werde jetzt sicher keinen Gutachter kommen lassen!

    Ich interpretiere es so, dass ein Schaden, der nicht ursächlich mit der Reparatur in Verbindung steht in jedem Fall gezahlt wird.
    Steht ein Schaden mit einer ggf. fehlerhaften Reparatur im direkten Zusammenhang, wird es halt schwierig.
    Damit halt zur Frage des gegenseitigen Vertrauens. Die Information über die Reparatur schadet dem Vertrauensverhältnis sicher nicht.
    Klar, ich habe sorgfältig gearbeitet und mich professionell beraten lassen, sollte ich jedoch tatsächlich einen Fehler gemacht haben, der zu einem größeren Schaden führt, dann wär's ja auch mein Fehler.

    Um bei den Seeventilen zu bleiben... Ein Materialproblem mit einem preiswerten, von einem seriösen Händler gekauften Borddurchlass, dass zu einem Leck führt wäre vermutlich bei den meisten Versicherern ein Kulanzfall.
    Ist dieser Durchlass dann 30 Jahre alt oder wird für einen Borddurchlass ein neues, etwas zu großes Loch in einen Sandwichrumpf gebohrt, nicht vernünftig mit Harz ausgegossen und dann noch mit Baumarkt-Silikon abgedichtet, würde ich einen daraus resultierenden Rumpf- / Sandwichschaden als Versicherung auch nicht tragen.

  2. #22
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    Standard

    Zitat Zitat von segler_aus_hamburg Beitrag anzeigen

    Ich interpretiere es so, dass ein Schaden, der nicht ursächlich mit der Reparatur in Verbindung steht in jedem Fall gezahlt wird.
    Steht ein Schaden mit einer ggf. fehlerhaften Reparatur im direkten Zusammenhang, wird es halt schwierig.
    Damit halt zur Frage des gegenseitigen Vertrauens. Die Information über die Reparatur schadet dem Vertrauensverhältnis sicher nicht.
    Klar, ich habe sorgfältig gearbeitet und mich professionell beraten lassen, sollte ich jedoch tatsächlich einen Fehler gemacht haben, der zu einem größeren Schaden führt, dann wär's ja auch mein Fehler.
    Das kommt dann auf den berühmten Einzelfall an....

    Um bei den Seeventilen zu bleiben... Ein Materialproblem mit einem preiswerten, von einem seriösen Händler gekauften Borddurchlass, dass zu einem Leck führt wäre vermutlich bei den meisten Versicherern ein Kulanzfall.
    Ist dieser Durchlass dann 30 Jahre alt oder wird für einen Borddurchlass ein neues, etwas zu großes Loch in einen Sandwichrumpf gebohrt, nicht vernünftig mit Harz ausgegossen und dann noch mit Baumarkt-Silikon abgedichtet, würde ich einen daraus resultierenden Rumpf- / Sandwichschaden als Versicherung auch nicht tragen.
    Ein 30 Jahre alter Borddurchlaß, der keine offensichtlichen Korrosionsspuren aufweist, kann durchaus haltbarer sein, wie so ein moderner, Made in China, CE-zertifizierter Sch... sein.
    Für den Rest stimme ich Dir zu !

  3. #23
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    Standard Kennt ihr eigentlich den klugen Nichtversicherten?, den "Prudent Uninsured"?

    Dieser prudent uninsured meint, der kluge Versicherungsnehmer verhält sich immer so als wär er nicht versichert. Wenn dann trotzdem was schiefgeht sind seine Chancen, dass der Versicherer zahlt ziemlich gut.
    Dabei liegt die Betoning auf "prudent" und nicht auf dreist und verdeckend.

    Das mal nur so am Rande als Kommentar zu der Debatte wie man sich Versicherern gegenüber gebiert.

    BG Kuddel

  4. #24
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Das CE-Zertifikat kann nicht ungültig werden, auch wenn am Boot erhebliche Änderungen stattfinden, die die Stabilität oder technische Integrität des Schiffes in Frage stellen. Es ist nämlich vom Produktsicherheitsgesetz nicht vorgesehen. !
    Artikel 2
    Geltungsbereich
    (1) Diese Richtlinie gilt für folgende Produkte:

    f) Wasserfahrzeuge, bei denen ein größerer Umbau vorgenommen wird.

    7. „größerer Umbau des Wasserfahrzeugs“.........oder das Wasserfahrzeug in einem Ausmaß verändert wird, dass es die geltenden in dieser Richtlinie festgelegten grundlegenden Sicherheits- und Umweltanforderungen möglicherweise nicht erfüllt;
    www.haar-bootsmotoren.de

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