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  1. #1
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    Standard Fortführung der Diskussion "Yacht-Artikel - DGzRS"

    https://forum.yacht.de/showthread.ph...ikel-zur-DGzRS

    bitte die diskussion hier weiterführen, der Bereich, wo das Thema aufgemacht wurde ist nur als Feedback zur Redaktion gedacht, da müsste jeder Beitrag freigegeben werden, hab ich jetzt EINMAL gemacht.
    Gruss Gunnar

    Moderator Yacht-Forum

  2. #2
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    Standard

    Ich finde auch dass die ungünstige Wortwahl - die interessanten und diskussionswürdigen Denkanstöße zu Datenaufbereitung und Interpretation der Einsätze betreffend - die eigentliche Intention der DGzRS in ein - wie ich meine - unangenehmes Licht stellt.

    Ich würde mir wünschen bei derartiger Berichterstattung ein wenig sensibler und achtsamer mit der Verwendung von - wieder nur meine Meinung - reisserisch anmutender Sprachwahl zu sein.

    Vielen Dank im voraus dafür, erbseman
    Geändert von erbseman (15.02.2018 um 20:06 Uhr) Grund: Fehler korrigiert
    wer nichts zu sagen hat sollte schweigen

  3. #3
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    Standard

    Sturm im Wasserglas ?
    Hat da vielleicht nur ein Journalist seinen Job " zu gut" gemacht, reine Zahlen überinterpretiert und, oder besser , indem er deren Indifferenz dargelegt hat ?
    Wird nun dieser Artikel seitens einiger Leser als Schlachtung einer heiligen Kuh überinterpretiert ?
    Sturm im Wasserglas.

    Als " Verbesserung" nun zu folgern , gar zu verlangen, die DGzRS möge ihre Zahlen nun qualitativer grstalten, sprich differenzieren....
    Jo, dann geht garantiert das Bohei über wahre Not, dumme Not, unnütze Not, was weiss ich los.
    Jeder "Experte" meldet sich, jeder Lobbyist springt danach nur allzugern bei. ( letzteres wurde oben bereits angerissen).

    Nein , die DGzRS braucht die Quantität ihrer Einsätze nicht auch noch durch Darlegung deren "Qualitäten" zu rechtfertigen.
    Man bedenke dass solch "Objektivität" die Verwaltung ungemein aufblâhen würde.
    Die DGzRS ist "schlank" , so möge es bleiben.
    Auch ein Sturm im Wasserglas sollte und wird daran nichts ändern.

    Wenn die YACHT nun schon interpretieren will , meint aus verkaufstechnischen Gründen ( reisserisch) interpretieren zu müssen , so mag der mündige Leser es mit Churchill halten, Zitat:" Ich glaube keiner Statistik, es sei denn ich habe sie selbst verfälscht. "

    Vielleicht sollte man auch den Umstand miteinbeziehen , dass die YACHT eine Klientel zu bedienen hat, " Wir Segler" .
    Von aussen betrachtet ist es ja auch so, dass die , sorry , " Fachjournaille" sich die Themen teilweise aus den Fingern saugen muss, sprich teilweise gar generieren muss.
    Muss, oder darf man das den, dem Journalisten anlasten ?
    Ich denke mit ein wenig Augenmaß nicht .

    Man braucht nicht unbedingt auf jede Sau --in Ferkelgröße --die durch's Dorf, die kleine Gemeinde ( Community, haha) , getrieben wird aufspringen.

    Der Journalist hat nichts falsch gemacht, er hat unter wenigen einer kleinen " Gemeinde " einen Sturm entfacht, also nur im Wasserglas.

    Die , nein, eine Differenzierung (Differenziertheit wäre auch ein schönes Wort) die er quasi einfordert, lassen wir bei der Beurteilung seines Artikels walten.

    Es ist ein Artikel.
    Es ist nur ein Artikel.
    Es ist ein Artikel in einer Fachzeitschrift.
    Es ist nur ein Artikel in einer Fachzeitschrift.

    Be aware of the Streisand-effect.


    Calmez-vous.



    Nachtrag
    Ganz charming wäre jetzt noch wenn ich das Spendenkonto der DGzRS hier posten würde , sozusagen den "Streisand- Effect" nutzen würde.
    Ich habe die Kontonummer just nicht bei, liegt also an euch, da mal eben mündig ......
    Kümmert euch.

    Nachtrags Nachtrag
    Drei Klicks, ein Copy&Paste

    https://www.seenotretter.de/wer-wir-sind/
    Geändert von supra (15.02.2018 um 23:30 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  4. #4
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    Moin, völlig klar, jeder Seenotfall ist einer zuviel! Dabei fällt die Häufung der Maschinenausfälle auf. Mein demütiger Dank gilt jedem Helfer. Dem Geholfenen sollte aber auch klar sein, dass - egal ob MoBo oder SY - er Einsätze vermeiden kann, wenn er z.B. mindestens sich Freisegeln oder seine Maschine beherrscht, oder wenigstens sein Gerät in Ordnung hält... Handbreit...! F.

  5. #5
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    Ich fand den Artikel in seiner Aussage von dieser Zeitschrift mal wirklich überraschend und auch ein bisschen mutig. Nicht nur, dass sich viele der Segler und Kunden des Magazins darin gefallen, ihr Hobby als todesverachtend gefährlich darzustellen und eines, das sich nur unter täglicher Aufbietung seemannschaftlicher Höchstleistungen überleben lässt. Die DGzRS ist für viele die heilige Kuh schlechthin und die Sache mit der Angst vor allem möglichen auch ein riesen Geschäft von Leuten, die in der Yacht durchaus die eine oder andere Anzeige schalten könnten. Oder eben nicht. Bisher hatte ich die Yacht hier eher auf der Seite der Angstmacher und als Präsentator teils haarsträubender Rettungsapparaturen wahrgenommen. Insofern mal eine willkommene Abwechslung.

  6. #6
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    Zitat Zitat von fiete-34 Beitrag anzeigen
    Moin, völlig klar, jeder Seenotfall ist einer zuviel! Dabei fällt die Häufung der Maschinenausfälle auf. Mein demütiger Dank gilt jedem Helfer. Dem Geholfenen sollte aber auch klar sein, dass - egal ob MoBo oder SY - er Einsätze vermeiden kann, wenn er z.B. mindestens sich Freisegeln oder seine Maschine beherrscht, oder wenigstens sein Gerät in Ordnung hält... Handbreit...! F.
    zu 2/3 sind es Segler die Hilfe benötigen... und ja die Motoren werden einfach zu schlecht gewartet.
    www.haar-bootsmotoren.de

  7. #7
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    Zitat Zitat von divefreak Beitrag anzeigen
    zu 2/3 sind es Segler die Hilfe benötigen... und ja die Motoren werden einfach zu schlecht gewartet.
    Die DGzRS rettet in Gefahrensituationen bei Motorausfall umsonst, die bekannten Pannenhelfer halt kosten etwas..... wie hiess noch diese Firma, bei der man ein Abo abschliessen konnte, und so jederzeit gerettet werden konnte. Hatten gelbe Schiffe und man konnte sie leicht mit den Gelben Engeln vergleichen...war aber teuer...

  8. #8
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    Zitat Zitat von divefreak Beitrag anzeigen
    ...... und ja die Motoren werden einfach zu schlecht gewartet.
    Wieso wird daraus gleich ein Rettungseinsatz?
    Der Motor ist der Sekundärantrieb, ein Hilfsmotor.
    Die Ansprüche sind überzogen. Wenn wir nicht mehr klarkommen vertrauen wir auf die Vollkaskoversicherung, den ADAC oder eben die DGzRS.
    Aber die Seglerwelt ist wie sie ist. Wir sind auf die Hilfe der Profis angewiesen, sogar bei einem simplen Motorausfall.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  9. #9
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    Grauwal,
    Diese Entwicklung ist nicht neu! Da mittlerweile alle mit Seefunk und mind. Einer tragbaren Fernsprechvorrichtung ausgerüstet, sinkt auch die Hemmschwelle die Retter anzurufen.
    Schlimm ist das nicht, wenn einer meint ein Motorausfall sei subjectiv eine Notsituation, dann ist es immer besser die Retter zu rufen, als sich voller Angst frei zu segeln und tatsächlich in Not zu geraten.
    Ich vermute auch, dass das einzige was von der SRC Ausbildung übrig bleibt, ist der Mayday Ruf. Nur wenige wissen, dass es da noch den Ruf PAN PAN gibt, auf den das MRCC auch hört.
    Früher, im Skagerrak, war nicht nur alles besser, sondern man konnte keine Hilfe holen, weil man ja an Bord von Yachten gar kein Funkgerät hatte......da mußte man sich halt selber helfen.....

  10. #10
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    ......
    Früher, im Skagerrak, war nicht nur alles besser,..........
    ja, früher! Früher war alles schöner, größer und aus Holz.

    Mit den derzeitigen Mittel wagt sich jeder auf große Fahrt und wenn es nicht so gut läuft ruft man die Kavallerie.
    Da das nur in Ausnahmen nötig ist, schwadroniert jedermann von "kein Problem", ist es ja auch meist dank den Segnungen der Elektronik nicht.
    ... und wenn es dann mal in der Kieler Bucht bei 5Bft. (gemessen waren 7-8 ) zum Motorausfall kommt und der "Seenotfall" eintritt, ruft man die Retter. Geht doch!

    Das schlägt sich in der Statistik wider.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

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