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  1. #41
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Die DGzRS wird mit Sicherheit die „Dienstleistung“ nicht abbrechen, um einem anderen Fall von Not zur Hilfe zu kommen.
    Die DGzRS unterscheidet nicht zwischen Dienstleistung und Rettung, für sie ist alles Rettung.
    Das entspricht leider nicht den Tatsachen, denn die DGzRS unterscheidet dies sehr deutlich, wie es das folgende Beispiel zeigt:

    "2014 haben die Besatzungen der 60 Seenotrettungskreuzer und -boote in Nord- und Ostsee
    • 55 Menschen aus Seenot gerettet,
    • 713 Menschen aus drohender Gefahr befreit,
    • 438 Mal erkrankte oder verletzte Menschen von Seeschiffen, Inseln oder Halligen zum Festland transportiert,
    • 64 Schiffe und Boote vor dem Totalverlust bewahrt,
    • 981 Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art erbracht sowie
    • 569 Einsatzanläufe und Sicherungsfahrten absolviert. "

    https://www.seenotretter.de/aktuelle...re-dgzrs-2015/

  2. #42
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    Zitat Zitat von divefreak Beitrag anzeigen
    .............kann man ein manöverierunfähiges Boot dann einfach vor Anker legen?....
    Boote mit zwei von einander unabhängigen Antriebssystemen sind nicht manövrierunfähig, wenn nur eins ausfällt.
    Manövrierunfähig sind in diesem Fall nur unfähige Skipper.
    Aber egal, wenn sie unbedingt gerettet werden wollen, ist die Rettung eine Dienstleistung die zu bezahlen ist.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  3. #43
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Boote mit zwei von einander unabhängigen Antriebssystemen sind nicht manövrierunfähig, wenn nur eins ausfällt.
    Manövrierunfähig sind in diesem Fall nur unfähige Skipper.
    Aber egal, wenn sie unbedingt gerettet werden wollen, ist die Rettung eine Dienstleistung die zu bezahlen ist.

    Gruß Franz
    Franz, unsere Yachhäfen sind für Anlegemanöver unter Segel für Schiffe ab Halbtonnergrösse doch meist viel zu eng.

    Mir ist es daher lieber, wenn die DGzRS Hilfe leistet als das ein ungeübter Segler bei einem Anlegeversuch nicht nur das eigene sondern auch andere Schiffe beschädigt.
    Geändert von censeo (19.02.2018 um 19:36 Uhr)

  4. #44
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    Zitat Zitat von censeo Beitrag anzeigen
    Mir ist es daher lieber, wenn die DGzRS Hilfe leistet als das ein ungeübter Segler bei einem Anlegeversuch nicht nur das eigene sondern auch andere Schiffe beschädigt.
    Meinst Du, dass dich der Rettungskreuzer bspw. in Cux direkt in die Box hineinschubst?

  5. #45
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    Zitat Zitat von rwe Beitrag anzeigen
    Meinst Du, dass dich der Rettungskreuzer bspw. in Cux direkt in die Box hineinschubst?
    Nein, ich traue es den Seenotrettern aber zu, die motorlose Yacht ohne Beschädigungen anlegen zu lassen. Das Verholen in eine Box kann danach in eigener Regie erfolgen.

  6. #46
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    In nahezu jedem Hafen dt. Hafen gibt es " Ausweichplätze". Zwar sind sie nicht als solche gekennzeichnet, irgendwo gibt es aber immer einen Bereich an dem man anlegen kann ohne andere Schiffe zu gefährden. Jugendstege, Meldesteiger, Kaimauern,Takelplätze( Mastenkran), usw. Augen auf!
    Es muss also bei einen "Notanlegemanöver" unter Segeln nicht die Boxengasse, oder ein Päckchen genommen werden.
    Ist der Yachthafen tatsächlich zu eng und klein , bzw. bietet keinerlei obiger Optionen, bleibt immer noch der benachbarte Stadthafen, Gemeindehafen.
    Irgendwas findet sich immer .
    Ach ja, es gibt f. solch Fälle auch Seekarten ( Hafen evtl. groß) ,Hafenhandbücher, Google maps, usw.

    Dass nun einige Segler ( und ein User) nicht um obige Umstände wissen, ist kein Argument für ein Einschleppen.
    Das Problem liegt woanders, nämlich beim Können, Wissen, der Umsicht und Erfahrung des Skippers, im Grunde also bei der und seiner Ausbildung.

    Ich denke die Einschlepphilfe der DGzRS sollte man nicht als Kompensation der "Minderfähigkeit" von Skippern verstehen, instrumentalisieren, gar verkaufen. Denn, so wird es ja nicht besser, ganz im Gegenteil.
    Geändert von supra (19.02.2018 um 20:15 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  7. #47
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    Zitat Zitat von censeo Beitrag anzeigen
    Franz, unsere Yachhäfen sind für Anlegemanöver unter Segel für Schiffe ab Halbtonnergrösse doch meist viel zu eng.

    Mir ist es daher lieber, wenn die DGzRS Hilfe leistet als das ein ungeübter Segler bei einem Anlegeversuch nicht nur das eigene sondern auch andere Schiffe beschädigt.
    Dass man evtl. einen "Ausweichplatz" anlaufen könnte, ist theoretisch richtig, führt aber zu logistischen Problemen wenn man bsw. nach einem Segelwochenende am Montag wieder arbeiten muss.

    Man lässt sich also lieber dorthin abschleppen, wo sich der eigene Liegeplatz und PKW befindet.

    Dass man auch unter Segel anlegen kann, wenn Windstärke, Windrichtung und die Örtlichkeiten es zulassen, bedarf keiner besonderen Erwähnung, da dies selbstverständlich ist.

    Die Tatsache, dass mehr als 30 % der Einsätze der DGzRS auf einem Maschinenausfall beruhen, zeigt uns jedoch, dass es mit den angeblichen "Ausweichplätzen" eher schlecht bestellt ist.

  8. #48
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    Zitat Zitat von censeo Beitrag anzeigen
    Dass man evtl. einen "Ausweichplatz" anlaufen könnte, ist theoretisch richtig, führt aber zu logistischen Problemen wenn man bsw. nach einem Segelwochenende am Montag wieder arbeiten muss.

    Wie kommod möchte der Herr es denn gern ?

    Man lässt sich also lieber dorthin abschleppen, wo sich der eigene Liegeplatz und PKW befindet.

    All inclusive, full service, das rundum-sorglos-Abschlepp-Paket über die Distanz , Reichweite eines Wochenendtörns Die Retter übernehmen dann auch noch die weitere Logistik, also den Transport des Gepäcks zum Pkw ?



    Dass man auch unter Segel anlegen kann, wenn Windstärke, Windrichtung und die Örtlichkeiten es zulassen, bedarf keiner besonderen Erwähnung, da dies selbstverständlich ist.

    Offensichtlich nicht, sonst würden sich ja nicht so viele unter moderaten Verhältnissen und guten Möglichkeiten zum Anlegen unter Segeln einschleppen lassen.


    Die Tatsache, dass mehr als 30 % der Einsätze der DGzRS auf einem Maschinenausfall beruhen, zeigt uns jedoch, dass es mit den angeblichen "Ausweichplätzen" eher schlecht bestellt ist.

    Da besteht nicht der allergeringste Zusammenhang. Wenn deine flache Internetrecherche , das einzige wozu du fähig bist, nichts hergibt, interpretierst du da mal eben schnell einen Zusammenhang , eine " Tatsache" , die deiner " Sicht" entspricht daher.

    Kurzum, irrelevant diese seine " Anstrengungen" . Auf Deibel komm raus Recht behalten.
    Nix an Kompetenz , geschweige Erfahrung dahinter.
    Senseos Sicht der Dinge ist eine andere--seine eigene.
    Geändert von supra (19.02.2018 um 23:57 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  9. #49
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    Nee, geht auch nich' , die sind laut Senseo doch ständig auf Übungs- oder Kontrollfahrt --oft mit Gästen.
    Was für ein Unsinn !!!

    Wenn die Rettungskreuzer auf Kontroll- oder Übungsfahrt sind, stehen sie in der Regel schneller für Hilfeleistungen zur Verfügung, da die Machinen ja nicht mehr warmlaufen müssen und sie den Hafen bereits verlassen haben.

  10. #50
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    Zitat Zitat von censeo Beitrag anzeigen
    Dass man evtl. einen "Ausweichplatz" anlaufen könnte, ist theoretisch richtig, führt aber zu logistischen Problemen wenn man bsw. nach einem Segelwochenende am Montag wieder arbeiten muss.

    Man lässt sich also lieber dorthin abschleppen, wo sich der eigene Liegeplatz und PKW befindet.

    Dass man auch unter Segel anlegen kann, wenn Windstärke, Windrichtung und die Örtlichkeiten es zulassen, bedarf keiner besonderen Erwähnung, da dies selbstverständlich ist.

    Die Tatsache, dass mehr als 30 % der Einsätze der DGzRS auf einem Maschinenausfall beruhen, zeigt uns jedoch, dass es mit den angeblichen "Ausweichplätzen" eher schlecht bestellt ist.
    Jetzt habe ich Dich verstanden !
    Man segelt los und wenn es zeitlich, am Sonntagabend zu spät wird, ruft mam die DGzRS und läßt sich einfach abschleppen. Natürlich zum Ausgangshafen, wo der Hafenmeister schon mit den Anlegeleinen und einer Flasche kühlem Champagner auf Dich wartet. Super, einfach Super !!
    So segelt ein Mann von Welt !

    Meine Frage: Was passiert, wenn sich alle Segler so verhalten und die Wartezeit auf einen DGzRS-Schlepper unangemessen lang wird ??? Fordert man dann mehr Seenotrettungskreuzer, mehr Strandrettungsboote ?

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