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  1. #71
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    Naja, einen DF28 mit einem 28-Fuß Mono zu vergleichen, ist ja nun auch nicht ganz fair. Was kostet der DF 28? 170.000 Euro? Das ist das dreifache eines 28-Fuss Monos.

  2. #72
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    Ooch, das geht in mancherlei Hinsicht schon, die wiegen ungefähr gleich viel

    DF 28 Werftangabe 2100kg
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  3. #73
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    Zitat Zitat von Barracuda Beitrag anzeigen
    Naja, einen DF28 mit einem 28-Fuß Mono zu vergleichen, ist ja nun auch nicht ganz fair. Was kostet der DF 28? 170.000 Euro? Das ist das dreifache eines 28-Fuss Monos.
    Nicht nur das,
    man muss für alles bezahlen, nicht nur in Euro. Für die rasende Fahrt mit....
    - Theater in allen engen Häfen. Breitbeinig kostet er das 2 - 3fache Hafengeld und es ist verdammt unbequem auf den Steg zu kommen. Im engen Hafen zu falten ist ebenso stressig wie vor dem Hafen bei Schmackes.
    - Für den Komfort eines Monos im Hafen reichen 35' Tri nicht um mit dem 28' Mono gleichzuziehen. Als Fan für bleifreies Segeln haben wir uns vor vielen Jahren auf der Messe die Tris angesehen, sind auch einen C25 in Monnickendam probegesegelt. Meine-beste-Steuerfrau-von-allen hat mit bezüglich Wohnraum und Preis einen Vogel gezeigt.
    - In Bezug auf die Zuladung muss man sich entscheiden, ob man einen zweiten Satz Unterwäsche mitnimmt oder lieber
    ein kleines Transistorradio.

    Nix gegen die fliegende Kisten, aber sie sind eher für tollkühne Männer als für reisende Pärchen oder Familien, besonders wenn diese am Rande der Armut segeln.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  4. #74
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    Hallo Franz

    Was für ein Mono bekommst du für 55000 Euro? OK, sagen wir mal 85000!
    Der flott segelt und tourentauglich ist? Sagen wir mal eine Alternative zum DF28.
    Trailerbar sollte er mit 3,5 Tonnen auch sein.

    Darfst gerne mal mitkommen und selber ausprobieren wie unhandlich diese Boote sind bevor Du solche subjektiven Kommentare abgibst:-)

    Gruss Martin

    ... nimm es mit Spass, ich weiss dass Dragonfly's teure Boote sind. Bin aber der Meinung, dass vergleichbare Boote auch eine stange Geld kosten

  5. #75
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    Das Gute, keiner muss sich einen Tri kaufen. Auch dürfte es weiterhin machbar bleiben mit seinem Mono in Vollausstattung, mit einem Reservesatz Unterhosen und Transistorradio (gibt es die noch?), glücklich zu sein und zu bleiben. Da hat der Franz schon recht. Meinen Tri in der Welle und heftigen Wind ein und aus zu falten kann schon zu einer Herausforderung werden. Da sollte man es nicht wie ich zum ersten mal machen. Es war nicht der Hit. Aber wenn man sich zu helfen weis und sich Helfer baut, dann geht auch dieses, zwar nicht ganz so entspannt, aber es geht locker über die Bühne.
    Ich ziehe dann das Einfalten im Hafen dem Stand in der Welle vor. Festmachen an den Dalben der Boxengasse in Luv, die Festmacher lang lassen und entspannt einfalten. In fünf Minuten ist die Sache erledigt und es ist gut für das Hafenkino, man hat sofort sein Fans. Denn es gibt es immer Hafenlieger, die haben so etwas noch nie gesehen.
    Da ist das System von DF bedienerfreundlicher.
    Liegegebühren, bei mir 8,50 x 2,50 m, keinen Tacken mehr, denn irgendwo muss ja auch mal gespart werden.
    Zuladung? Beschränken auf das Wesentliche, Minimalist werden, das reicht mir völlig. Den Stiel meiner Zahnbürste habe ich auch schon abgesägt. Heizung, Kühlschrank, Dusche, Soundsystem, TV habe ich noch nicht vermisst. Habe ich satt und lang zu Hause. Motto: "Was man nicht hat, kann auch nicht kaputt gehen".
    Die Preise für neue und gebrauchte Tri's sind heftig, ob gerechtfertigt? Schauen wir doch einmal auf die Preise anderer leistungsstarken Schiffe. Nicht die aus der Großserie, zb Pogo und Konsorten. Dort gibt es noch weniger Schiff fürs Geld.
    Eines ist mal sicher, Tri's sind schnell und machen Spaß, aber die eierlegenden Wollmilchsäue, die Alleskönner, sind sie definitiv nicht. Also noch einmal auf das persönliche Lastenheft schauen, was ist mir wichtig, was weniger, was ist entbehrlich. Dann wird man sicher sein Traumschiff finden, es muss ja nicht unbedingt ein Tri werden. Eine Bav in Vollausstattung hat auch seinen Charme in Hafen, nur nicht für Jeden.

  6. #76
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    Zitat Zitat von erima4444 Beitrag anzeigen

    Was für ein Mono bekommst du für 55000 Euro? OK, sagen wir mal 85000!
    Der flott segelt und tourentauglich ist? Sagen wir mal eine Alternative zum DF28.
    Trailerbar sollte er mit 3,5 Tonnen auch sein.



    Bin aber der Meinung, dass vergleichbare Boote auch eine stange Geld kosten
    Der einzig mir bekannte vergleichbare Mono geht ab 88.000€ los. Liegt am letztem Ende , also tutti completti , bei 120.000€ ?
    Er ist zwar 30', trotzdem leichter , hat enormes Speedpotential, geringen Tiefgang ( Hubkiel) , " Komfort" , S-Fock, für Trailern konzipiert.........
    Kuckt selbst:
    https://stockmaritime.com/?modellbau/922
    https://stockmaritime.com/?modellbau/917
    Geändert von supra (26.02.2018 um 20:29 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  7. #77
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    So überzeugend Fahrtentauglich ist das Boot aber auch nicht

    _DSF1570.jpg
    DSC01737.jpg
    IMG_5839.jpg

    Wir haben im Schiff einen grossen Tisch für 6 Personen. Und es lässt sich wie in einer Decksalon Yacht wohnen.
    Zudem können wir zwei Fahrräder in den Schwimmern verstauen.

  8. #78
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    Zitat Zitat von erima4444 Beitrag anzeigen
    So überzeugend Fahrtentauglich ist das Boot aber auch nicht

    _DSF1570.jpg
    DSC01737.jpg
    IMG_5839.jpg

    Wir haben im Schiff einen grossen Tisch für 6 Personen. Und es lässt sich wie in einer Decksalon Yacht wohnen.
    Zudem können wir zwei Fahrräder in den Schwimmern verstauen.

    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, oder soll ich jetzt ausführen was die L30 besser kann, wovon sie mehr hat ?
    Geändert von supra (26.02.2018 um 21:12 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  9. #79
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    Ich hatte mich hier vor einigen Jahren mal angemeldet weil ich angefangen hatte mich für Trimarane zu interessieren. Ich bekam Tipps von Seemännern die vor einigen Dekaden mal angeblich auf irgendeiner mehrrümpfigen Eierfeile gesessen hatten und sich seitdem in diesem Metier angeblich auskannten, es gab einen Hobie 16 Segler der kurz nach dem 2. Weltkrieg hiermit erfolgreich war und seitdem die Deutungshoheit im Bereich Multihulls beanspruchte, es gab Modellbauer die gerade die Segelwelt neu erfanden, es gab einen bonierten Theoretiker mit Deutungshoheit und beeindruckendem Vokabular und es gab zahlreiche Segler die es wohl mehr als Glaubenskrieg sahen. Ich habe dann den Kontakt zu ein paar Usern aufgenommen, die sich als erfahrene Trimaran Eigner herauskristallisiert hatten (keiner von denen schreibt mehr hier) und mich schnell verabschiedet.

    Da hat sich leider offensichtlich in einigen Punkten nicht so sehr viel geändert. Oft geht es wohl immer noch darum die jahrelangen Vorurteile und den Glauben zu pflegen.

    Ich mach es mal an dem Beitrag von Franz fest:

    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    - Theater in allen engen Häfen. Breitbeinig kostet er das 2 - 3fache Hafengeld und es ist verdammt unbequem auf den Steg zu kommen. Im engen Hafen zu falten ist ebenso stressig wie vor dem Hafen bei Schmackes.
    Tatsache:
    Unser Tri ist pro Seite in ca. 1 Minute eingeklappt (Belege findet man als Video vermutlich irgendwo im www.). Das machen wir bei der Einfahrt in den Hafen ruckzuck, wenn überhaupt. Das 2-3 fache Hafengeld zahlen wir nie, in den wenigen Fällen wo der Hafenmeister einen Aufpreis verlangt entscheiden wir ob es uns das Sonnendeck wert ist. Entweder klappen wir dann nur eine Seite ein oder Beide und sind dann mit 2,55 schmaler als fast alle Monos. … und wieso kommt man schwieriger auf den Steg ????


    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    - Für den Komfort eines Monos im Hafen reichen 35' Tri nicht um mit dem 28' Mono gleichzuziehen. Als Fan für bleifreies Segeln haben wir uns vor vielen Jahren auf der Messe die Tris angesehen, sind auch einen C25 in Monnickendam probegesegelt. Meine-beste-Steuerfrau-von-allen hat mit bezüglich Wohnraum und Preis einen Vogel gezeigt.
    - In Bezug auf die Zuladung muss man sich entscheiden, ob man einen zweiten Satz Unterwäsche mitnimmt oder lieber
    ein kleines Transistorradio.
    Tatsache:
    Der DF 35’ hat eine Mittelrumpfbreite von 3,4 m, 2 Kingsize Doppelkojen mit fast 2 m Schulterbreite und deutlich über 2 m Länge + eine 1,10 m breite Koje im Salon ebenfalls mit über 2 m Länge, einen separaten Sanitärraum mit Dusche, einen vollwertigen Navi Platz (wer braucht sowas noch), eine Pantry mit riesiger Kühlbox, Backofen usw.. Neben 2 Stauräumen von jeweils weit über 1000 l in den Schwimmern kann man in jedem Schwimmer auch noch ein Kajak verstauen. (Kann eigentlich nur ich lesen ? Sowas findet man im Prospekt und vermutlich auch im www.) Vielleicht sollte sich Franz zumindest mal einen modernen Fahrtentri angucken, um festzustellen, das sich seit seinem Probeschlag auf einem Corsair 25 Minitri viel geändert hat. Davon abgesehen würde er wohl auch nicht in einen 15er Joli kriechen um dann das Urteil zu manifestieren das Einrumpfschiffe keine Stehhöhe haben und eng sind - Aber so ist das eben mit der selektiven Wahrnehmung. Bzgl. dem zweiten Paar Unterhosen oder einem Transistorradio: Ein DF 35 hat eine Zuladung von 1500 kg, unser 28er von 725 kg und dann segeln sie immer noch allen davon.


    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Nix gegen die fliegende Kisten, aber sie sind eher für tollkühne Männer als für reisende Pärchen oder Familien, besonders wenn diese am Rande der Armut segeln.
    Gruß Franz
    Ja, die lieben Klischees: Ich habe einen schon älteren DF 28 Segler kennen gelernt den es mit Parkinson erwischt hatte. Auf seinem Mono kam er wegen der Trittunsicherheit und der schwindenden Kräfte nicht mehr zurecht. Den 28er Touring hat er sich von der Werft mit einer eWinsch und ein paar Extras ausrüsten lassen und konnte so noch 4 Jahre segeln. Für Poul Elvström war ein Dragonfly übrigens auch das letzte Boot bis er krankheitsbedingt das Segeln endgültig an de Nagel hängen musste. Soviel zum Thema tollkühne Männer.

    Das die Boote sauteuer sind ist allerdings Fakt. Das kann man sich schön rechnen indem man sich vorrechnet das zumindest ein gebrauchter DF fast keinen Wertverlust hat oder ein Boot mit vergleichbaren Segelleistungen um ein Vielfaches teurer ist. Das ändert aber nichts an der Tatsache das man erst mal einen Batzen Geld dafür hinlegen muss. Für uns ist das Boot allerdings jeden Cent Wert. Mit dem Porsche, den wir uns fürs gleiche Geld hätten kaufen können, hätten wir garantiert nicht einen Bruchteil soviel Spaß und vor allem nicht soviel unreglementierte Freiheiten.

    Ich will keinen missionieren, jeder soll mit dem Untersatz glücklich werden der zu ihm passt – aber hört endlich auf so einen nervigen unfundierten Blödsinn gebetsmühlenartig über Jahre zu wiederholen. Mir hat mal ein Tri Segler erzählt das er längsseits an einem Stahlschiff festgemacht hatte. Der schon ältere Eigner hat ihn dann wohl von seinem besegelten Panzerkreuzer herab zugetextet und erklärt das es verantwortungslos sei mit so einem Boot nach Schweden zu wollen. Er war es irgendwann so leid, das er seine Frau zum Einkaufen schickte, den 'Oberseemann' auf den Tri lud und 2 Std. mit ihm segeln ging. Es schien im gefallen zu haben. Er verabschiedete sich mit: „Ja, man müßte noch mal 20 Jahre jünger sein.“
    Könnte es sein, das bei den Bedenkenträgern hier auch das eigentliche Problem liegt?
    Geändert von Nixfix (26.02.2018 um 23:23 Uhr)

  10. #80
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    Wie sich doch durch Zufriedenheit die Sicht verengt; interessant.
    Geändert von supra (26.02.2018 um 23:56 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

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