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  1. #11
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    Hallo, schon wg. Preis kommt das für mich nicht in Frage. Ich habe mal den Daten hinterhergegoogelt, einen Einzelhalbleiter mit Nennstrom 500 A habe ich nicht gefunden, der BTS555 scheint momentan der dickste am Markt zu sein. Man kann da selbstverständlich mehrere parallel schalten, damit käme man schon auf 500A. Andererseits bedeutet die Funktionalität des Überstromschutzes, den dieser Schalter ausdrücklich nicht hat, und die Angabe, daß im Ruhezustand kein Strom verbraucht wird, auf eine rein mechanische Lösung hin. Nein, das ist es nicht.
    In der Bucht wird der BTS555 für 7,50€ angeboten, da kann man sich schon ein hübsches Gehäuse einfallen lassen.
    Ich glaube, ich werde das mal unternehmen!

    So ganz nebenbei: Ich werde ich die Akkubank für die Hauptbatterie unter die Bodenbretter verlegen. Diese Batteriebank war ursprünglich unter der Hundekoje plaziert, einen guten Meter höher und vor allem exzentrisch, vermutlich weil es füher offene Akkus waren, bei denen man mit dem Säureheber ran mußte. Das ist mittlerweilen Geschichte, und an den aktuellen Akkus kann man abgesehen von Ein-und Ausbau nichts mehr machen. Ich kann daher die Akkus dort hinsetzen, wo es für den Schwerpunkt des ganzen Schiffes besser ist. Leider habe ich auch die deutliche Erfahrung gemacht, daß alles mit elektrischen Kontakten umso schneller verrottet, je tiefer es im Schiff montiert wird, So einem mechanischen Schalter traue ich deshalb an dieser Stelle eine maximale Überlebenszeit von 1 Saison zu. Auch das schließt die Anwendung dieses Schalters aus.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  2. #12
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Hallo, schon wg. Preis kommt das für mich nicht in Frage. Ich habe mal den Daten hinterhergegoogelt, einen Einzelhalbleiter mit Nennstrom 500 A habe ich nicht gefunden, der BTS555 scheint momentan der dickste am Markt zu sein...
    Hallo,

    dann frag mal den freundlichen Chinesen, ob er dir 10mm Terminale an den Halbleiter lötet.


    peter

  3. #13
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    Zitat Zitat von Barracuda Beitrag anzeigen
    Das wäre eine fertige Lösung, sogar mit eingebautem mechanischen Schalter:

    https://www.svb.de/de/blue-sea-syste...eschalter.html

    Nur nicht ganz billig ...
    Dies scheint aber ein bistabiles Relais zu sein......
    Beste Grüße

    Dieter

  4. #14
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    Hallo Peter, meinst Du ich kann das nicht selbst?
    @kuckst_du, ja, genau das. Das Problem mit den mechanischen Schaltelementen ist, daß selbst renommierte und in nautischen Dingen erfahrene Firmen bei der Materialauswahl schludern. Da werden z.B. eiserne Klemmschrauben eingebaut, die zwar schamhaft verkupfert sind, aber dennoch nach einiger Zeit jenseits der Funktionsfähigkeit verrottet sind. (z.B. die Firma Dometic an der Toilette) Ich schreibe das so direkt, weil ich es nachweisen kann! Seit ich derartige "Fehlbestückungen" öfter auch bei anderen Firmen gesehen habe, bin ich grundsätzlich mißtraurisch!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  5. #15
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    Ich hab mir das gestern mal angesehen, auch nach Platinen für diesen Halbleiter geschaut und fand hauptsächlich Anwendungen im Modellbaubereich. Den dünnen Beinchen eine Belastung von (theoretisch) einigen hundert Ampere zumuten? Hätte ich Bauchschmerzen dabei...
    wenn man einzelne Stromkreise schalten will, ohne ein Relais zu nutzen, gerne, aber als alleinigen Batteriehauptschalter würde ich es wowohl nicht nehmen wollen.

    Werd das hier aber mal mit Interesse weiter verfolgen.
    Gruss Gunnar

    Moderator Yacht-Forum

  6. #16
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    Hallo Gunnar, Du hast insofern recht, daß die direkten IC-Anschlüsse in vielfacher Hinsicht den üblichen Empfehlungen/Vorschriften krass widersprechen. Die Lebenserfahrung sagt jedoch, daß da die thermische Belastung eine Rolle spielt. Das "Durchgehen" einer Drahtverbindung entsteht vor allem durch den positiven Tk des Leitermaterials. Der "normale" Versagensvorgang entsteht, indem durch eine zufällige, lokale Überhitzung der Widerstand an der betreffenden Stelle ansteigt, was einen Anstieg des Widerstands und damit der Verlustleistung an dieser Stelle zur Folge hat. Der Vorgang schiebt sich selbst an, bis die Drahtverbindung durchschmilzt.
    Wenn man diese Überhitzung verhindert, indem die Leitungsverbindung sehr kurz und damit gut gekühlt ist, Kann die Strombelastbarkeit schadlos sehr viel höher sein. Das gilt in diesem Fall nicht nur für die IC-Anschlußdrähte, sondern in noch größerem Maß für die Bondingdrähte im Inneren des IC's. Ich kenne nun die VDE-Vorschriften nicht so genau, als daß ich sagen könnte, dass solche Ausnahmen erlaubt sind, ich meine jedoch, wenn Siemens (Infineon) das ins Datenblatt hineinschreibt, muß man dem trauen können.

    Ich sehe das Hauptproblem beim Überspannungsschutz. Der wird nicht nur bei Schiffen sträflich vernachlässigt. Das Problem ensteht erst durch den Einsatz von Halbleitern, die bekannterweise extrem empfindlich gegen Überspannung sind, und durch winzigste Energiemengen zerstört werden können. Wenn man Berichte über scheinbar unmotivierte Elektronikausfälle liest, wird man den Verdacht nicht los, daß es sich um Überspannungsfolgen im Rahmen von Gewittern handelt. Der Überspannungsschutz ist bei Anwendungen mit kleinen Strömen nicht so schwierig, bei Hochstromanwendungen wie in diesem Fall nicht so einfach. Die Frage ist daher, was mache ich wenn dieser Schalter plötzlich ausfällt?
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  7. #17
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    @sucher Ich verstehe nicht so ganz wo das Problem bei Deiner Verkabelung liegt.
    Bei mir ist an jeder Batterie im Abstand von 40cm eine Hochstromsicherung von 200A verbaut.
    Von dort geht es zum klassischen mechanischen Schalter/Umschalter. Der ist an der Aussenverkleidung
    des Motorraumes angebracht und schnell/gut zugänglich.
    Im Massezweig hängt ein 600A-Shunt. Da läuft alles drüber, sogar der Anlasser.
    Warum platzierst Du nicht einfach Deinen Hauptschalter besser zugänglich?
    Wie schon weiter oben erwähnt, will ich Dir den MosFet nicht ausreden, bin selber begeisterter Bastler und Löter.
    (Zur Zeit baue ich eine alte Tauch-Lampe auf LED und Li-Po-Akkus um)
    Aber diesen MosFet zu nehmen, dann einen Plan "B" zu entwickeln, was mache ich im Falle eine Falles...
    Ich würde mir den zum Spaß kaufen, erst mal zu Hause mit Autobatterie und ordentlichen Lasten Erfahrungen damit sammeln.

  8. #18
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    Hallo Abyss, Der bisherige Hauptschalter kann sinnvollerweise nicht an anderer Stelle eingebaut werden, dort ist es dunkel, man kommt schwer ran, zudem fällt ständig der Drehknebel heraus, den muß man dann suchen und wieder reinfummeln, kurz, der Schalter war eine Quelle ständiger Ärgers, Empfindliche Naturen werden seekrank beim Versuch den Schalter zu betätigen. Ich will ihn loshaben. Das mit den Sicherungen war auch installiert, allerdings nur eine für 4 parallel geschaltete 100Ah-Akkus, ebenso der Shunt, allerdings alles ohne Anlasserstrom, denn der war direkt angeschlossen (wie beim KFZ) Den Anlasser werde ich wieder direkt anschließen, denn ich habe einen 2,2l Diesel, da dreht der Anlasser nur wirklich gut, wenn er direkten Saft bekommt. Das ist übrigens auch ein Grund, warum ich meine Batteriekapazität aufgespalten habe, die spezielle Motorbatterie ist nahezu unmittelbar neben dem Anlasser plaziert, das spart fast 2m Kabel.
    Es ist vieles noch im Fluß, deshalb habe ich auch diese Frage ins Forum gestellt. Ich arbeite bei meinem Refit an vielen Fronten und das gleichzeitig. Dabei fällt mir die Elektrik noch am leichtesten, denn das ist mein erlerntes Fachgebiet.
    Die Sache mit den Lipos habe ich auch in Arbeit, Ich betreibe damit die drahtlose Fernbedienung für den AP: Ich habe dieses https://www.ebay.de/sch/i.html?_from...Board&_sacat=0
    und dieses https://www.ebay.de/itm/14-8V-4S-45C...EAAOSwuiNZsORU verbaut. Den Akku habe ich für sagenhafte 2,99 ersteigert (ich war der einzige Bieter) Ich vermute stark, das war der Mindestpreis, bei dem der Anbieter gerade keinen Verlust macht. Das wirft ein scharfes Licht auf die Akkupreise, die hierzulande üblich sind.
    Viele Grüße
    nw
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  9. #19
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    Bei Deiner Bootsgröße ist das natürlich alles etwas anders als bei meinen bescheidenen 28 Fuß...
    Habe für die UW-Lampe lange recherchiert. COB-LED mit 39V und 1,1A
    https://www.leds.de/nichia-nfdwj130b...-80-30676.html
    dazu braucht es eine Set-Up-Konverter
    und Konstantstromquelle:
    https://pcb-components.de/index.php?...=17&Itemid=104
    https://pcb-components.de/index.php?...=64&Itemid=104
    Das ist das richtige Projekt für den Winter, Boot ist leider weit weg...liegt ja bei Rom. Komme ich erst Ostern wieder hin.
    Akkus habe ich Li.Io's genommen, Einzelzellen mit 4Ah. Daraus mit 5 Stück dann den Akkupack selber gebaut.

    Viele Grüße Marian

  10. #20
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    Hallo, ich sehe bei Deiner Tauchlampe 2 Probleme:
    - Ich wollte mir mal eine LED-Aquariumbeleuchtung zusammenstricken, da ist mir aufgefallen, daß das Wasser im LED-Licht erheblich trüber aussieht, wohl wg. dem höheren UV-Anteil. Da könnte der Effekt auftrreten, daß Du umso weniger siehst, je heller die Lampen sind, etwa so wie bei den Nebelscheinwerfern beim Auto.
    - Dir fehlt in der Materialliste der Balancer. Dieses Modul verhindert insbesondere Überladung einzelner Zellen. Ohne Balancer könnte Deine Lampe beim Laden in Flammen aufgehen.

    Ich habe im August einen festen Termin mit der Familie meines Sohnes, in der Nähe von Mondragone. Die Frage dem Revier habe ich im Forum schon gestellt. Ich sehe das als Herausforderung der besonderen Art, denn da gilt es, die seekrankheitsanfällige Schwiegertochter von den Vorteilen des Schiffleinfahrens zu überzeugen, das liegt mir schwer im Magen! Wettermäßig scheint das Revier dafür optimal geeignet zu sein.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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