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  1. #21
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    Moin,

    die Idee des Themenstarters ist ein interessanter Gedanke, aber meines Erachtens überausgerüstet.

    In der Tat ist der Ausfall von Kondenswasser im Winter ein Problem. Ich hatte das am Anfang meiner Seglerkarriere mal: 40l Stahltank fast leer, Freilager. Beim Probelauf vorm Kranen sprang die Maschine nicht an. Ein erfahrener Segelkamerad nahm den Schlauch an der Förderpumpe ab und ließ ca. 0,5l ablaufen. Gefühlt zur Hälfte Wasser! Danach lief die Maschine wieder einwandfrei.

    Bei meiner jetzigen Jacht habe ich gleich nach dem Kauf 1985 zwei Dinge geändert:
    - Tankanschluß an die tiefste Stelle verlegt
    - Wasserabscheider mit Feinfilter zusätzlich montiert
    Im Herbst fülle ich den Tank immer randvoll. Zusätzlich seit ca. 10 Jahren Grotamar. Wie der Tank innen aussieht weiß ich leider nicht, da es kein Inspektionsluk gibt. Allerdings hatte ich noch nie Probleme mit der Dieselpest. Mag auch daran liegen, daß ich grundsätzlich biofreien Diesel bunkere (Helgoland).

    Wer das nicht mag oder darf (volle Tanks sollen ja in manchen Winterlagern verpönt sein), dem sei angeraten den Tank komplett zu entleeren und dann die Be-/Entlüftungsleitung dicht zu machen.

    Übrigens: Wasser im Treibstoff kann nicht nur Dieselpest fördern, es schädigt auf Dauer auch die Einspritzpumpe, da es die Schmierfähigkeit des Treibstoffs herabsetzt. Und darauf die die EP angewiesen. Insofern ist ein Wasserabscheider meines Erachtens ein absolutes MUSS.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  2. #22
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    Zitat Zitat von cr838 Beitrag anzeigen
    Übrigens: Wasser im Treibstoff kann nicht nur Dieselpest fördern, es schädigt auf Dauer auch die Einspritzpumpe, da es die Schmierfähigkeit des Treibstoffs herabsetzt. Und darauf die die EP angewiesen. Insofern ist ein Wasserabscheider meines Erachtens ein absolutes MUSS.
    Hallo,

    die Abscheider/Filter von Parker sind übrigens sehr gut.

    Aber bei mir reicht ein kleineres Filter für Ölheizungen. Ohne dem hätte ich ein sehr schlechtes Gefühl und ich hatte darin bereits geringe Ablagerungen an Ölseife im Filter. Das Entfernen war relativ einfach.

    Im Grunde, nachdem der Tankeinlauf einen neuen O-Ring spendiert bekam hatte ich keine Probleme mehr.

    Im Frühjahr erfolgt die erste Betankung mit 400ppm Isopropanol und im Sommer, wenn ich vielleicht daran denke, mit Grotamar.
    Aber eigentlich möchte ich das Grotamar-Zeug verschenken, es will nur niemand haben.
    Ich tanke übrigens immer den billigsten Diesel.


    Peter

  3. #23
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    400ppm Isopropanol
    Hallo,

    "Bestandteil sogenannter Kraftstoffsystemreiniger, die dem Treibstoff von Kraftfahrzeugen beigegeben werden, um Rückstände und Wasser im System zu lösen"


    Peter

  4. #24
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    Hallo Peter, wie kommst Du auf 400ppm? Das sind bei 50l 20ml? Wieviel Wasser willst Du damit binden?
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  5. #25
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    Hallo,

    ich "will" bzw. brauche nicht "viel" Wasser binden, es reicht 1:1 IPA/Wasser.
    400ppm sind 400 * 100 Liter / 1.000.000

    Kritischer wäre vielleicht die Einspritzpumpe zu bedenken, bei mir gehts aber.


    Peter

  6. #26
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    Hat einer eigentlich schon mal dran gedacht C.A.R.E Diesel zu tanken, der soll angeblich resistent sein gegen Mikroorganismen? Ist zwar etwas teurer, aber bei den geringen Mengen Diesel die man verbraucht...
    viele Grüße

    Manfred

  7. #27
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    Dazu gibt diverse Threads. Mal suchen
    Nur laut Angaben des Herstellers wird auch CARE (wie jedes Mitteldestillat) von Bakterien angegriffen, allerdings „nur“ in der Rate wie konventioneller, biofreier Diesel. Mal bei NESTE OY nachlesen.
    https://www.neste.com/sites/default/...l_handbook.pdf , S 20

  8. #28
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    Zitat Zitat von Manfred.R.Mueller Beitrag anzeigen
    Hat einer eigentlich schon mal dran gedacht C.A.R.E Diesel zu tanken, der soll angeblich resistent sein gegen Mikroorganismen? Ist zwar etwas teurer, aber bei den geringen Mengen Diesel die man verbraucht...
    Hallo,

    wen interessiert das, außer Bootsfahrer mit Tanks klein wie Reservekanister?

    Ich nehme das Zeug vor Ort und bin damit immer gut bedient worden.
    Ich hätte keine Ambitionen nach irgendwelche gearteten "Sonderdiesel" Ausschau zu halten um dem hinterherzuspringen.



    peter

  9. #29
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,

    wen interessiert das, außer Bootsfahrer mit Tanks klein wie Reservekanister?

    Ich nehme das Zeug vor Ort und bin damit immer gut bedient worden.
    Ich hätte keine Ambitionen nach irgendwelche gearteten "Sonderdiesel" Ausschau zu halten um dem hinterherzuspringen.



    peter
    Eben,
    wenn man den heimischen Kirchturm aus der Sicht verliert, kann man den Gebrauch von Grand Cru-Diesel nicht sicherstellen. Obendrein darf man sich nicht sicher sein, dass die Edelsuppe vor Verstopfung schützt. Auch wenn die Bio-Brühe in höherem Maß als Zuchtstation geeignet ist, so ist Feuchte im Tank bei keinem Diesel zu vermeiden - wozu gäbe es sonst einen Wasserabscheider.
    Das Bekunden, "seit ich nur noch den Kraftstoff Schatto Schlafitt tanke, hatte ich noch nie Probleme", sagt gar nichts. Alle anderen hatten bis zum ersten Zwischenfall auch keine.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  10. #30
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    Es bräuchte kein Care oder Grotamar wenn der Diesel wie früher ohne die Bio Zusätze wäre. Nur leider wird das in D meistens nicht angeboten. Evtl. ist das für den Anbieter einfacher? In NL steht man ganz pragmatisch kleine zusätzliche Behälter auf.

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