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  1. #1
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    Standard Drohender Kielverlust

    Interessanter Aspekt:http://segelreporter.com/panorama/ge...-gegen-dufour/
    Das bedeutet, zumindest Dufour-Yachten darf man nicht auf den Kiel stellen. Wie ist das bei Grundberührung? Heißt das, jede Yacht mit untergebolztem Kiel wird durch eine Grundberührung zwangsläufig seeuntüchtig, bzw. muß zum Gutachter? Die inzwischen vielen Unfälle deuten daraufhin, daß man damit rechnen muß. Meines Erachtens ist damit diese Bauweise disqualifiziert!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  2. #2
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    Zitat aus o.a. Link:
    ...............Kleines Bonmot am Rande: Ein französischer Gutachter wies darauf hin, dass seines Erachtens alle Yachten in Norwegen an Land falsch aufgebockt seien. Es laste zu viel Gewicht auf dem Kiel, so dass dieser nach oben gedrückt werde und entsprechende Risse im Bereich der Kielaufhängung auftreten könnten.............

    Ist das zu glauben? Mache ich das seit Jahrzehnten falsch?
    Wer setzt seine Kielyacht nicht auf den Kiel, und stützt sie seitlich nur ab?

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  3. #3
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Ist das zu glauben? Mache ich das seit Jahrzehnten falsch?
    Wer setzt seine Kielyacht nicht auf den Kiel, und stützt sie seitlich nur ab?

    Gruß Franz

    ...und sollte es tatsächlich strukturell sinnvoller sein, das gesamte Kiel- und Bootsgewicht an vier Stützpunkten an der Rumpfaussenhaut aufzunehmen? Das halte ich für noch viel dramatischer.

    Gruß R.

  4. #4
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    Standard

    Zitat Zitat von RunTanplan Beitrag anzeigen
    ...und sollte es tatsächlich strukturell sinnvoller sein, das gesamte Kiel- und Bootsgewicht an vier Stützpunkten an der Rumpfaussenhaut aufzunehmen? Das halte ich für noch viel dramatischer.

    Gruß R.
    Man kann auch den Rumpf großflächig abstützen, ist bei den Rennziegen(den Großen) gang und gäbe.

    Grauwal, Schiffe gehören nicht an Land, sondern ins Wasser. Du hast wirklich alles falsch gemacht. Schiff an den Kran hängen, am Kran reinigen und schleifen, dann pönen und wieder ab ins Wasser, DAS ist das richtige!

  5. #5
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Man kann auch den Rumpf großflächig abstützen, ist bei den Rennziegen(den Großen) gang und gäbe.

    Grauwal, Schiffe gehören nicht an Land, sondern ins Wasser. Du hast wirklich alles falsch gemacht. Schiff an den Kran hängen, am Kran reinigen und schleifen, dann pönen und wieder ab ins Wasser, DAS ist das richtige!
    Das geht aber nur in Revieren ohne Eisgang im Winter...

  6. #6
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Interessanter Aspekt:http://segelreporter.com/panorama/ge...-gegen-dufour/
    Die inzwischen vielen Unfälle deuten daraufhin, daß man damit rechnen muß. Meines Erachtens ist damit diese Bauweise disqualifiziert!
    Viele Grüße
    nw
    Ist das mit Quellen/Statistik belegbar ...oder ist es ein reines Bauchgefühl von Dir das es mehr Kielverluste gibt ?
    Gruß
    Wolfgang

  7. #7
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    Hallo, das ist mir früher überhaupt nicht aufgefallen, aber seit Cheeki Rafiki bin ich in dieser Hinsicht hellhörig geworden. Könnte aber auch rein subjektiv sein. Was jedoch in jedem Fall bleibt, ist die Fragwürdigkeit, ein tonnenschweres Gewicht an Bolzen zu hängen, und das bei Wechselbelastung in Querrichtung. Nach meinem technischen Verständis kann das nicht auf Dauer funktionieren. Ich würde mich auf so einem Schiff niemals wohlfühlen. Ich bin dankbar, auf meinem Schiff sowas nicht zu haben.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  8. #8
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Was jedoch in jedem Fall bleibt, ist die Fragwürdigkeit, ein tonnenschweres Gewicht an Bolzen zu hängen, und das bei Wechselbelastung in Querrichtung. Nach meinem technischen Verständis kann das nicht auf Dauer funktionieren.
    An zehntausenden Verkehrsflugzeugen funktioniert das sehr gut.

    Die " Problematik" , d. h. die Schwachstellen, stecken woanders.
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
    Schabowski: " ...sofort, unverzüglich. "
    Bob Ross kucken !

  9. #9
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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    Ist das mit Quellen/Statistik belegbar ...oder ist es ein reines Bauchgefühl von Dir das es mehr Kielverluste gibt ?
    Gruß
    Wolfgang
    Eine amtliche Statistik gibt es nicht, wohl aber seitens der Versicherer, die davon ausgehen, dass die Kielaufhängungen nicht immer fachgerecht hergestellt werden. Für den Normalo, der sein Schiff am WE bewegt und ab und zu die Clubregatta mitsegelt ist das alles kein Problem. Für die Hardcore Segler, die anspruchvolle Törns und Regattas segeln, kann es eins werden.
    Wenn ich mir die Berichte aus YM und PBO. Durch den Kopf gehen lasse, sind Kielverluste sehr, sehr, sehr selten....

  10. #10
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    Standard Risiko größer 0

    Im segelreporter Beitrag über die Dufour 40 findet man die Angabe, daß
    74 oder 76 Kielverluste seit 1984 gezählt wurden.

    Bei der Anzahl der gebauten Boote klein, aber ungleich 0, leider.

    Erschreckend, aber real, daß selbst beim alten Folkeboot der Kiel abgefallen ist, Ursache aber wohl korrodierte Bolzen oder morsches Holz, in dem die Bolzen steckten.

    Ja, man muß kontrollieren, Bolzen nachziehen.
    Und die strukturelle Konstruktion ist wichtig, lieber viel Auflagefläche, sozusagen Kiel flächig "angeklebt", plus Bolzen.
    Und eben eine gute Bodengruppe, wie auch immer ausgeführt.
    Hai 710 KS www.hai-710.de.vu - Perfektes Segeln mit dem Trailerboot - Törns: www.hai-710.blogspot.de

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