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  1. #11
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    Stimmt, das haben die Skipper gesagt Mit Mooring ist das zu zweit auch kein Problem (so lange jemand von Land aus geholfen hat).

    Wir chartern die Schiffe, da wir nur 2-4 Wochen pro Jahr aufs Wasser kommen. Würde zwar gerne häufiger Segeln, aber irgendwie muss man sich das ja erst verdienen.

    Vielen Dank für eure Tipps! Ich werde weiterhin Youtube durchforsten und versuchen, beim Anlegen nicht so nervös zu werden

  2. #12
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    Hi,
    so zum Abschluss des Thema´s:

    Ich mach das in Griechenland auch immer alleine mit meiner Frau. Frau am Anker, ich am Ruder. Hat bisher immer gut funktioniert. Meistens finden sich helfende Hände an Land, aber Vorsicht! Nicht jeder von denen weiß immer was er tut, manchmal ist es mir lieber wenn niemand hinlangt.

    VIel Spass Euch bei euerem Törn.

    Gruss Leisure 17
    Leisure 17
    Skippi 650C - GER 65 / Hobie Cat 14 / Nacra 5.2

  3. #13
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    Ich weiß nicht warum Moorings so bevorzugt werden, überhaupt dann wenn keiner da ist um sie zu spannen...
    RK anlegen ist keine Hexerei, wichtig sind ein Paar Dinge:
    Sich vorher informieren, wenn möglich, ober der Ankergrund "griffig" ist.
    Wenn man in eine Lücke reinwill, und das wirst Du oft müssen, brauchst Du ein gutes Augenmaß und Du solltest auch wissen wie Dein Schiff in Rückwärtsfahrt tut. Vielleicht erst mal im sicheren Abstand zu den zukünftigen Nachbarn an deren Bug vorbeifahren ohne die Ketten zu streifen und dann quasi vor Höhe der Lücke abdrehen und im rechten Winkel zum Liegeplatz seewärts fahren. Damit könnten schon Andere auf Dich aufmerksam werden und sich als "Leinenhandler" aufstellen...

    Wenn Du dann weit genug weg bist von der Mole lässt Du den Anker fallen ohne die anderen Ketten zu kreuzen, hier ist es ebenfalls wichtig Augenmaß zu haben und vielleicht auch darauf zu achten in welchem Winkel die anderen Ketten ins Wasser gehen, das ist zunächst mal ein Anhaltspunkt. Wenn einer der Nachbarn schreit und deutet wo sein Anker etwa liegt, dann ist das ebenfalls eine Hilfe.

    Man fährt schon mal mit vorbereitetem Anker , so dass man ihn auch elektrisch fieren kann , zum Platz hin.
    Je nachdem ob Wind ist oder Windstille geht man dann eben gemütlich oder flotter vor, mit Wind von der Seite ist stressiger.
    Bei den erstem Malen verschätzt man sich leicht mit der Distanz zur Mole, je nach Ankergrund und Wassertiefe sollte man entsprechend Kette setzen. Hier kann man als Faustregel setzen, nicht weniger als 30m.

    Ich mache das sehr oft alleine und bediene vom Steuer aus die Ankerwinch,. Sobald die Stelle wo ich den Anker platzieren will erreicht habe, lasse ich noch bevor das Schiff rückwärts fährt den Anker runter und nehme dann mit etwas mehr Gas Fahrt zurück auf bis das Ruder reagiert und lasse mich dann mit Standgas zurückfallen immer Kette gebend.
    Etwa eine Schiffslänge vor dem Bug des Nachbarn stoppt man kurz die Kette (sofern wenig Wind)und kann so prüfen ob der Anker greift . Wenn alles passt weiter Kette geben und sich mit bereits zart gespannter Kette ins Loch mit Standgas reingleiten lassen, Motorhebel nicht loslassen und aufstoppen bevor das Heck an der Mole ist.

    Sehr oft kann man in GR Hilfe beim Anlegen bekommen, von anderen Yachties, die so eine Situation kennen und klarerweise auch beobachten und ihr eigenes Schiff schützen wollen. Und wenn nicht, muss man halt etwas sportlich sein und mit einem sichernen Satz an Land gehen. Leinen festmachen, danach zum Bug gehen und Kette dicht holen.
    Fender nicht vergessen (vor dem Manöver), auch die dicke Plunze am Heck raushängen...

    Viel Spass.

  4. #14
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    Da fällt mir gerade dazu ein: Porto Azzurro, Elba, Ende der 70er. Von Mooring wusste man damals noch nichts. 2 Molen im 90 Grad Winkel zueinander. Bis es Abend war lag dort ein richtig fest verwobenes Kettenhemd auf dem Hafengrund. Vor dem Ablegen am anderen Morgen half da nur Tauchen und Anker abschäkeln. Mit nem Fender aufschwimmen lassen, Kette einholen und weiter ging's - rüber nach Korsika. Skipper, Frau und Hund auf 22 Fuß. Würde man heute - mit 65 - auch nicht mehr machen
    Grüße Volker

  5. #15
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    Solche Ecken gibt es in GR immer noch. Muss man halt nur in umgekehrter Reihenfolge wieder ablegen oder wissen, wie man Ankersalat entwirrt. Dabei ist man dann aber auf die Kooperation der anderen angewiesen, die genug Kette stecken müssen.
    Michael
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  6. #16
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    Zitat Zitat von MichaelK Beitrag anzeigen
    Solche Ecken gibt es in GR immer noch. Muss man halt nur in umgekehrter Reihenfolge wieder ablegen oder wissen, wie man Ankersalat entwirrt. Dabei ist man dann aber auf die Kooperation der anderen angewiesen, die genug Kette stecken müssen.
    Na ihr macht mir ja Mut. Ich habe schon von missglückten Ankermanövern geträumt heute Nacht

    Ich bleibe einfach zwei Wochen in den Buchten und lege dann nur am letzten Tag an

  7. #17
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    Lass dich doch von den Romanschreibern nicht irre machen. Von 1000 Häfen gibt es 5 mit Ecke, wenn man das sieht und eben nicht so firm ist, lässt man es eben gerade in dem Hafen sein. Einfach machen! Es wird schon.
    Herzliche Grüsse aus Wien
    Peter

  8. #18
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    Genau, bloß nicht bange machen, das mit dem Anlegen ist viel leichter, als man zuerst denkt! Ich hatte vor meinem ersten Griechenlandtörn auch Bammel aber es war dann alles in allem ganz easy. Freu Dich lieber auf einen schönen Törn! Wo soll´s überhaupt genau hingehen?
    Grüße
    matze

  9. #19
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    Jo, ist nicht so schlimm, wie es sich alles anhört. Von diesen 90 Grad Anlegestegen fallen mir spontan nur 2 ein: Poros und Skiathos. Und wenns dann dochmal hakt:

    https://www.sionell.de/sioned/index....rranes-gericht
    Michael
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  10. #20
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    Ich schrieb ja schon, es ist ist keine Hexerei. Ich lege lieber RK an als mit schleimiger, verkrusteter Mooring.

    Es gibt natürlich Stellen in GR wo, wie beschrieben ums Eck, bzw. gegenüber gelegen wird und somit die Anker Gefahr laufen sich zu überschneiden. Aber ankern ist eben keine Boje oder Mooring.

    Viel schlimmer sind Unbedachte denen es, aus welchem Grund auch immer egal ist wo sie ihren Anker fallen lassen und dann andere Geschirre ausreissen, wenn sie den Grund durchackern.

    In manchen gut besuchten Häfen wie etwa Kalamos, glaubt man immer am nächsten Morgen ist das Chaos perfekt, doch es löst sich fast immer alles in Wohlgefallen auf. George, der Wirt und selbsternannte Hafenmeister, weist kommende Schiffe ein und ist beim Anlegen behilflich. Auch verhederte Ketten werden immer klariert.

    Also keinen Stress, du wirst Deine Freude an dieser Methode haben..

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