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  1. #1
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    Standard Raumsegel "Rahnua" für Raumpassagen

    Hhmm, denken wir transat mal nach: Frischer Passat, ausgebaumte Doppelfock etwas kompliziert, falls das Schiff aus dem Ruder läuft und der Zug auf die Schoten beim Dichtnehmen als Steuerleinen über die Pinne (wozu sie ja nicht über die Fockwinschen laufen dürfen, damit sie als Selbsssteuerleinen funktionieren) und dann, damit die 2 Fockbäume (kosten auch Geld) mit Toppnanten und Niederholer auftakeln ggf. einhand etwas unhandlich und umständlich. Der Spi spätestens dann ein so launisches Biest wie ein besoffenes Disco - Mädchen, wenn sich der meist auch noch ziemlich teure Lappen um das Vorstag wickelt.

    In der Segler - Gruppe von Facebook wurde meine Idee mit einer ggf. aus Baumarktmaterial improvisierten Breefock auf Yachten durchdiskutiert, im Prinzip könnte das klappen bzw. segelt irgendwie so gut wie Alles, was schwimmt, mehr oder weniger. Dann liegt aber wiederum die Breefock samt Rah, wenn nicht gebraucht, irgendwie im Weg herum.

    Was haltet ihr also von einer als gleichschenkliges Dreieck mit schiffsbreitem Unterliek geschneiderten Kreuzung aus Spi und Rahsegel? Es wird wie ein Spi oder Raumballon vorgeheißt. Die Schothörner werden dann wie ein Rahsegel gefahren: Halsen mit Umlenkblöcken zu den vorderen Belegklampen auf den achteren Belegklampen belegt, Schoten wie die ausgebaumten Doppelfockschoten mit Curryklemmen auf der Pinne eingefädelt.

  2. #2
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    Standard

    Mach doch mal bitte eine Zeichnung/Skizze
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  3. #3
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    Standard

    Zitat Zitat von Lambert Thomas Beitrag anzeigen
    Hhmm, denken wir transat mal nach: Frischer Passat, ausgebaumte Doppelfock etwas kompliziert, falls das Schiff aus dem Ruder läuft und der Zug auf die Schoten beim Dichtnehmen als Steuerleinen über die Pinne (wozu sie ja nicht über die Fockwinschen laufen dürfen, damit sie als Selbsssteuerleinen funktionieren) und dann, damit die 2 Fockbäume (kosten auch Geld) mit Toppnanten und Niederholer auftakeln ggf. einhand etwas unhandlich und umständlich. Der Spi spätestens dann ein so launisches Biest wie ein besoffenes Disco - Mädchen, wenn sich der meist auch noch ziemlich teure Lappen um das Vorstag wickelt. ...
    Die beschriebenen Passatsegel haben sich in der Zeit vor Windfahnenselbsteuerungen einigermassen bewaehrt, kommen aber an die Selbsteuerungen an „Steuerpraezision“ und Geschwindigkeit nicht heran. Zum Spinnakersegeln ohne Selbststeuerung und ohne Hansteuerung kann ich nichts sagen. Ansonsten halte ich die Gefahr, den Spinnaker um das Vorstag zu wickeln, nicht fuer sehr gross.
    Zitat Zitat von Lambert Thomas Beitrag anzeigen
    ... In der Segler - Gruppe von Facebook wurde meine Idee mit einer ggf. aus Baumarktmaterial improvisierten Breefock auf Yachten durchdiskutiert, im Prinzip könnte das klappen bzw. segelt irgendwie so gut wie Alles, was schwimmt, mehr oder weniger. Dann liegt aber wiederum die Breefock samt Rah, wenn nicht gebraucht, irgendwie im Weg herum. ...
    Bei dieser Loesung sehe ich keine Vorteile, eher Nachteile fuer das Passatsegeln.
    Zitat Zitat von Lambert Thomas Beitrag anzeigen
    ... Was haltet ihr also von einer als gleichschenkliges Dreieck mit schiffsbreitem Unterliek geschneiderten Kreuzung aus Spi und Rahsegel? Es wird wie ein Spi oder Raumballon vorgeheißt. Die Schothörner werden dann wie ein Rahsegel gefahren: Halsen mit Umlenkblöcken zu den vorderen Belegklampen auf den achteren Belegklampen belegt, Schoten wie die ausgebaumten Doppelfockschoten mit Curryklemmen auf der Pinne eingefädelt.
    Fuer eine 40 ft Yacht von um die 4 m Breite bekommt man so eine Segelflaeche von acht Quadratmetern. Das duerfte fuer das Vorsegel etwas untertakelt sein. Ein Spinnaker duerfte fuer so ein Schiff eher um 150 m2 haben, die Breitfock bis fast zur Haelfte davon.

    Ich wuerde ohne Selbsteuerung nicht „Passatsegeln“ betreiben, sondern eine Selbststeuerung vorsehen. Damit ist auch eine bessere Besegelung moeglich.

    Ohne Selststeuerung kommen einige Segelboote ueberraschend gut zurecht. Fuer eine allgemeine Loesung fuer das Steuern mit Segeln muesste die Diskussion aber viel Bootsspezifischer gefuehrt werden.

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