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  1. #11
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    Da Meere und Seen ein gewisse Lokalität (-> GPS) besitzen, die nicht nur an Festland angrenzen, sondern deren angrenzdes Festland auch noch Zivilisationen einen festen und bebaubaren Untergrund bietet, auf dem sich im Laufe der Jahre Kulturen und Sprachen entwickelt haben, ist es naheliegend, dass die sprachlichen Unterschiede der angrenzenden Länder einen Einfluss auf die Namensgebung der Gewässer hat.

    Im Niederländischen ist es grundsätzlich so, dass Zee femin ist und Meer bedeutet. Das niederländische Meer ist mit dem maskulinen See ins Deutsche zu übersetzen. Im Norddeutschen Raum ist vielerorts eine sprachliche Entsprechung zu finden. Die liegt womöglich an der räumlichen und sprachlichen Nähe der Region.

    Hier muss unbedingt auf EU-Ebene für einen sprachlichen Standard gesorgt werden!

    Oh Mannn!

    Gruß R.

  2. #12
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    Das ist doch mal ein Thema für die Sehleute ?

    Die See ist ein Meer, weil man da mehr See sieht, als am See.
    Der See (Bodensee) kann aber auch ein Binnenmeer sein,
    wenn da viel mehr zu sehen ist, als am Teich.

    Da wir in Zeiten von "genderkorrekt" aber auf unsere marinierten Begriffe achten sollen...
    bleiben wir bei den großen Wasserflächen, wo man mehr und weit gucken kann eben bei :
    Das Meer...

    bei allen uferbeschränkten Tümpeln, Teichen, Seen, Lachen... nehmen wir :
    Das Gewässer...

    Der See wird von Kampfemanzen massiv negiert, genauso wie der Teich, Tümpel etc.
    Am Besten man nimmt : Das Wasserloch....

    und es gibt ab sofort keinen See- oder Binnenschein mehr,
    sondern es hat den Anschein, dass nun das Zertifikat angesagt ist.

    oh Manno....
    wattn trööt
    QUERULANT = https://blog650.wordpress.com
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  3. #13
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    Ich kann da Null Problem erkennen. Historisch gewachsene Bezeichnungen. In sich stimmig. Wen das interessiert kann das nachlesen.

  4. #14
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    Zitat Zitat von RunTanplan Beitrag anzeigen
    Im Norddeutschen Raum ist vielerorts eine sprachliche Entsprechung zu finden. Die liegt womöglich an der räumlichen und sprachlichen Nähe der Region.
    Nicht womöglich, sondern ganz sicher. Die niederdeutsche Sprache (vulgo Platt) wurde einmal von Flandern bis ins Baltikum gesprochen und verstanden, dann aber in Deutschland durch das Hochdeutsche verdrängt. Zu den Restbeständen gehört der Gebrauch von See und Meer im nördlichen Deutschland.

    Bis zum Ende meiner Volksschulzeit habe ich noch in der Nachbarschaft Platt gesprochen, ich finde es schade, dass es heute höchsten noch auf niederdeutschen Bühnen zu hören ist. Es war eine sehr schöne Sprache.

  5. #15
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    Zitat Zitat von navbaer Beitrag anzeigen
    Nicht womöglich, sondern ganz sicher. Die niederdeutsche Sprache (vulgo Platt) wurde einmal von Flandern bis ins Baltikum gesprochen und verstanden, dann aber in Deutschland durch das Hochdeutsche verdrängt. Zu den Restbeständen gehört der Gebrauch von See und Meer im nördlichen Deutschland.

    Bis zum Ende meiner Volksschulzeit habe ich noch in der Nachbarschaft Platt gesprochen, ich finde es schade, dass es heute höchsten noch auf niederdeutschen Bühnen zu hören ist. Es war eine sehr schöne Sprache.
    Nee, nee mien seuten Schieter , immer auf NDR:

    https://www.ndr.de/kultur/norddeutsc...che/index.html

  6. #16
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    Zitat Zitat von IOR Beitrag anzeigen
    Die Krönung der sprachliche Unschärfe stellt das "Große Meer" in Ostfriesland dar. Ein Teich von 289 ha:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3...dbrookmerland)
    Neben dem Grossen Meer liegt das Kleine Meer. Treffender konnten die Anwohner die beiden See (niederdeutsch Meere) eigentlich nicht unterscheiden.

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