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  1. #31
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    So, der Anruf hat Klarheit gebracht.
    Alunna kann weder den Durchmesser noch die Wandstärke gleichmäßig reduzieren!

    Ein Mastbauer sagte mir zudem, daß es bei einem konischen Rollmast Probleme mit
    dem Aufrollen des Segels geben könnte.

    Es bleibt nur noch ein Alurohr mit durchgehend gleichem Durchmesser.

    Nun werde ich versuchen in Erfahrung zu bringen welche Alu-Legierung und welcher
    Außendurchmesser sowie Wandstärke bei ca. 7 Meter oberhalb des Knickgelenkes
    für einen freistehenden drehbaren Mast erforderlich sind.

    Hier mal ein Rechner + Tabellen ( verschiedene Legierungen)zum Gewicht
    http://www.alu-future.com/strangpres.../#round-tubing

    http://www.ne-spezialitaeten.com/ima...-Rundrohre.pdf

    Vielleicht reicht ja schon ein Aussendurchmesser von 120 mm und eine Wandstärke von 5 mm
    bei einer ca. Segelfläche von max. 13 m2 pro Segel.
    Das muß dann aber der Fachmann berechnen!
    Die Lager für den Rollmast werden wohl Walzenlager sein.
    Sollte die angedachte Fixierung der Aluhülse im Boot zu starke Kräfte auf das Vorderdeck,
    trotz unterlaminierter Verstärkung verursachen, werde ich an den entsprechenden Stellen hohe Kästen einlaminieren,mit mehreren starken Böden, auf die sich dann die Kräfte der dort duchgehenden und befestigten Aluhülse verteilen.
    Aber auch da sollte wieder der Fachmann ran!

    Ich bevorzuge nach wie vor das Rollsegel, allerdings glaube ich, daß ich mit einem gelatteten
    Segel mit Baum bessere Segelleistungen, speziell beim Aufkreuzen hätte.
    Was soll's, war ja eh ein Motorsegler gedacht. Dann laufen die Maschinen wenigstens gelegentlich
    mal richtig warm und nicht nur Hafen rein und raus.

  2. #32
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    Zitat Zitat von Jacoba Beitrag anzeigen

    Ein Mastbauer sagte mir zudem, daß es bei einem konischen Rollmast Probleme mit
    dem Aufrollen des Segels geben könnte.

    Es bleibt nur noch ein Alurohr mit durchgehend gleichem Durchmesser.

    Der erste Satz ist eine Binse, der zweite ein komplett falscher Rückschluss.
    Kuck dir mal Holzvorstagen an , einige 15er, vor allem alte 16er und einige 20JK fahren sie. Nicht umsonst verlaufen diese Holzbeine oben UND unten konisch.
    Manch einer kennt das vielleicht noch v. Patentreff des Großsegels. Der Baum wurde gedreht ( gerollt), damit das Tuch flach wurde steckte man Handtücher in die Mitte des Großbaums. Damit die Baumnock nicht auf deck kam quetschte man massig Tücher " in's" Achterliek. Man erhöhte also den Durchmesser , machte das gereffte ( eingerollte) Segel so flacher.
    Diese Binse , dieser Trick wird bei vielen unverstagten Drehmasten f. Rollreff angewendet , indem man das Profil unten kreisrund bis oval mit kleinem Durchmesser, in der Mitte oval mit größerem Durchmesser , und oben wieder oval mit größerer Profiltiefe gestaltet.
    Alles. eine Frage wieviel Unterliek, wieviel Achterliek wieviel Bach weggerollt werden soll.
    Siehe Holzvorstag und die Masten von H. J. Sass ( Link weiter oben) .
    Ich verweise hier noch auf die Schaumstreifen hinter dem Vorliek v. Rollreffgenuas.
    Die Form einer solchen Spiere wird IMMER mit dem Segelmacher zusammen definiert, insbesondere die eines Mastes. Anders ausgedrückt, der Segelmacher orientiert sich daran wieviel Bauch bei welchem Reff weggenommen werden muss. Evtl. gefällt ihm nicht was der Mastenbauer da an " Längenwegnahme" f. das Segel , oder gar an Biegung nach Lee im Masttopp vorgesehen hat.
    Unverstagte Rollreffmasten sind immer Einzelanfertigungen bei denen man möglichst wirkliche Kompetenzträger hinzuziehen sollte.
    Anders ausgedrückt, die eigenen Vorstellungen, Ideen, Überlegungen eines unverstagten Riggs scheinen zwar schlüssig, aber...
    Versteift man sich dann auch noch darauf das ganze mit einer neuartigen " Eigenkonstruktion" klappbar zu machen....
    Ich äussere mich nicht Umsonst zu dem "verhülstem Sonnenschirmgeraffel mit Kugellagern und gefetteter Lederabdeckung".
    Warum eigentlich will man das Rad immer neu erfinden ?
    Es ist doch alles schon da. Ein büschen Recherche wird hier sehr viel Lehrgeld einsparen.
    Mein früherer Werftchef sagte mir einmal, nachdem wieder so ein Kunde mit strangem Extrawunsch da war, : " Versuche nie jemanden zu belehren der eine Belehrung wirklich notwendig hat."
    Kurz danach sagte er : " Des Kunden Wunsch ist sein Himmelreich-- wir verdienen und er wird auch mit dem Misserfolg glücklich, er wird ihn nicht eingestehen. "
    Viel Glück !


    P.S.
    Dick Newick hat schon vor gut 30 Jahren unverstagte , drehbare Rollreffmasten auf seine Schiffe gesteckt.
    " White Wings" hatte dafür an Deck und uber dem Kiel die allergrößten Kugellager mit Torlonkugeln.
    " Rosinante" hatte so leichte Masten dass sie v. einer Person ais dem Rohrkoker gehoben werden konnten/können.
    (Vor einigen Jahren hat ein Niederländer eine Rosinante gebaut, Kontakt lässt sich recherchieren)
    Nicht umsonst habe ich weiter oben den Link z. Scarab 22 mit Montaubin Masten gegeben. 14kg der Mast ?
    http://dicknewickboats.com/
    Geändert von supra (18.05.2018 um 23:24 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  3. #33
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    Ich bin an die ganze Sache als ziemlicher Laie herangegangen!
    Habe mir alles aus dem 'Netz' sozusagen 'zusammengestrickt.'
    Deshalb werde ich besser alles in die Hände eines Fachmanns
    geben.
    Ich hab zu meinem Thema hier so einiges gelesen.- Nur keinen besseren Vorschlag
    zu einem Mast, der Rollbar und zu gleich auch legbar ist!

    Viel Glück - Danke! Wird schon schief gehen. Immerhin fliegen wir ja schon seit ungefähr 50 Jahren zum Mond; da sollte doch
    solch ein kleines Problemchen zu bewältigen sein

  4. #34
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    Zitat Zitat von Jacoba Beitrag anzeigen
    Wird schon schief gehen. Immerhin fliegen wir ja schon seit ungefähr 50 Jahren zum Mond; da sollte doch
    solch ein kleines Problemchen zu bewältigen sein

    Weder du noch ich sind jemals z. Mond geflogen, geschweige haben wir dafür die Fahrzeuge konstruiert, was dein " kleines Problemchen" etwas relativiert

    Realistisch bleiben, Scheinargumente sind kontraproduktiv---mmh, willste nich , so bist du wieder , nein, immer noch , bei des Kunden Himmelsreich.
    Schade.

    Übrigens, den Tipp f. unverstagte , legbare, drehbahre Reffmasten hast du mittlerweile dreimal überlesen.

    Ich bin hier desdewegenst auch raus.
    Geändert von supra (18.05.2018 um 23:45 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  5. #35
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    Mit "wir" ist die "Menschheit" gemeint (Lach) Oh wei!

  6. #36
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    Zitat Zitat von Jacoba Beitrag anzeigen
    Mit "wir" ist die "Menschheit" gemeint (Lach) Oh wei!
    Ja, nee, is' schon klar, hilft dir also nix weiter

    c u , vielleicht in einem anderen Thread.
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  7. #37
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    stell die Frage nach der mastenauslegung doch andersherum: eine wie große segelfläche hält ein konischer Alu Lampen/Fahnenmast aus ...

    Aber Achtung dazu Must du ne Auslegungen Windstärke vorgeben... wegen der quadratigkeit
    https://forum.yacht.de/showthread.php?94010-mein-Auswanderungsversuch/page100

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