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  1. #21
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    Zitat Zitat von Jacoba Beitrag anzeigen
    Kann das sein, daß jemand keine Ahnung von der Materie hat?


    Die naturharten Legierungen sind vom Typ AlMn, AlMg, AlMgMn und AlSi.

    Jepp, da habe ich nicht wirklich Plan von,
    nichtsdestotrotz halte ich "eine Art Koker nach Sonnenschirmmuster" für keine gute Idee .
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  2. #22
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    An meinem letzten tri war der besanmast mit 8 qm2 auch nur gesteckt ähnlich einem laser mast, allerdings war er länger und profiliert.
    Dagegen war der große Spargel ein Kunstwerk mit seinem eindrucksvollen Ausführungen. Allein der gesteckte mastfuss frei drehbar war deutsche erfinderleistung.
    Dann war der mast sogar noch klapp bar,
    zwar etwas schwer aber einhand mit zusätzlichen Flaschen zug in ca 5 min zu händeln.
    Selbst meinen Motorroller habe ich gelegten mast sogar einmal damit vom unwegsamen ufer an bord gehoben.

    https://youtu.be/x5udMDkLBkg

    https://forum.yacht.de/showthread.ph...ersuch/page100
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  3. #23
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    Die Legbarkeit eines Rollmastes ist tatsächlich nicht so leicht zu realisieren!
    Allerdings habe ich bisher keine Alternative zum "Sonnenschirm-Prinzip" gesehen.
    Das Gelenk wäre nicht einmal belastet und hätte nur die Funktion der Legbarkeit zu erfüllen.
    Die passgenau 6 mm starke und 60cm lange Hülse, die über den Knickbereich (ohne Spiel) geschoben
    und durch zwei oben und unten durchgehende 2cm Bolzen fixiert wird, würde den Mast komplett stabilisieren.
    Durch die durchgehenden Bolzen enstünden auch keine Torsionskräfte auf das Knickgelenk unter der Hülse.
    Zum Legen des Mastes werden die zwei durch beide Rohre gehenden massiven Steckbolzen herausgezogen,
    die über das Knickelement gezogene sehr eng anliegende Hülse heruntergeschoben bis das Knickelement á la
    Sonnenschirm freiliegt. Dann brauch nur noch der Mast gelegt zu werden.

    Wenn einer mehr 'drauf hat' als nur Unken möge er zur Thematik einen konstruktiven Beitrag leisten!

    Ein weiterer ungeklärter Punkt sind die Lager des Rollmastes!

    Ich tendiere mehr und mehr dazu zwei einfach legbare Masten mit 'klassischen' durchgelatteten
    Segeln im Square Top Format zu nehmen. (Würde allerdings das Handling erschweren).
    Da ist mir allerdings noch nicht die Masthöhe zur Baumlänge klar. Gerne hätte ich 2x 15 m2 Segelfläche.
    Auf jeden Fall sollten die Masten gelegt nicht weiter als max. 1.50M ,etwa die Breite eines
    möglichen Schlauchbootes in den Davits, überhängen.

    Das Einzige was geklärt ist, ist das Boot.
    Seit gestern sind wir Besitzer eines schönen '82 ziger Catalac 8M mit zwei Yanmar 1GM10 Einbaudieseln.

  4. #24
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    Moin moin, alternativen gibt es, nur ich sehe probleme beim standort deiner beiden masten.
    Bei meinem trimaran war der profilierte freistehende drehbare 12 m spargel sehr schwer und nur von mehreren leuten zu tragen.
    Der mastfuss war im deck eingesteckt, hatte ein hoehe von ca 2m hergestellt aus edelstahl. Unten an deck war er mit zwei schrauben befestigt und ließ sich mittells eines flachenzugs aufrichten. Im Bereich des mastfußes war der mast zu einer seite offen, sodass er im aufgestell modus den mastfuss umschloss. (Das wäre bei deiner idee die kleine huelse)
    Aber nehmen wir einfach mal an deine idee eines sonnenschirmständers umzusetzen.
    Wo im deck werden die immensen kräfte eingeleitet und absorbiert ?
    Das deck und der rumpf sind in den Bereichen nicht dafür gebaut !
    Bei meinem tri waren unter deck "fachwerkartige verstärkungen, die diese gewaltigen kräfte verteilen und absorbierten.
    Selbst nach knapp 40 jahren konnte ich dort keine risse oder schwachstellen entdecken.
    Beim catalak zereißt es dir mit Sicherheit in der ersten oder zweiten Saison das deck und die ruempfe.
    Rechne nur mal nach was 18 m2 mit dem kurzen hebel im nicht dafür konstruierten deck erreichen.
    Mein kleiner besanmast war relativ leicht und nur 6 oder 8 m lang, durch seine profilierung erhöht e sich die segelfläche was bei schwerwetter sogar ohne segel noch vortrieb brachte.
    Er war auch nur gesteckt, allerdings mittels eines über 2 m langen rohres aus edelstahl welches am heck eingesteckt und der mast darübergeschoben wurde.
    Doch selbst dieses rohr verbog sich im sturm und muste durch ein neues ausgwechselt werden.
    Da kann ich mir nicht vorstellen das eine 60 cm hülse die gleichen kräfte aufnehmen kann, sorry
    überdenk mal deinen " Sonnenschirmhalter"

    Gruss aus einem der letzten paradiese auf erden

    Ns. Es existieren viele bilder im meinem fred"mein Auswanderungsversuch"
    leider ist er von multihull in den kaum zu findenen klönsnak verschoben worden
    und mir es einfach keine lust bereitet umständlich nach bildern der letzten 11 jahre dort zu suchen.

    https://forum.yacht.de/showthread.ph...derungsversuch
    Geändert von round-world2 (16.05.2018 um 07:54 Uhr)
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  5. #25
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    [B]"Moin moin, alternativen gibt es, nur ich sehe probleme beim standort deiner beiden masten."[B]

    Welche Alternativen gibt es denn; wo stehen die Masten besser?

    Wenn man einmal sieht welch 'riesige' unverstagte Masten bei Wharram durch die dünnen Sperrholz-Decks gehen.
    https://www.google.de/search?q=Wharr...lAKHd4-C9QQ_AU

    Diese Decks sind natürlich von unten verstärkt und der Mast, oder der Koker geht bis runter in den
    Rumpf und ist dort z. B. in einem passgenau einlaminierten Block aus wasserfestem Marinesperrholz
    eingelassen.
    Das gleiche habe ich bei meinem massiven GFK Deck, eine Catalac wird auch Panzerkreuzer genannt,
    weil wirklich sehr 'stark gebaut' auch vor.

    Dort wo im Layout, Bild weiter unten,
    http://www.catamaransite.com/catalac_8m.html
    der Bereich steuerbords "Hanging Locker" und backbords "Holding Tank & valve"eingezeichnet sind, werden wasserfest verleimte Sperrholzplatten mit den Maßen von ca.1.00 Meter x 0,70 Meter x 60 mm
    unter das Deck, Schott und Seitenwände fest anlaminiert. Dort gehen dann
    die Mastenkoker durch und werden, wie beschrieben auf dem Rumpfboden mittig im Kiel verankert.
    Bei den Bildern im Link sieht man auch den "Hanging Locker" gefüllt mit Kleidung.
    Vor der blauen Sitzbank kann man sehen wie tief der Boden auf dem die Verankerung stattfindet,
    liegt. Das sind gut 1,30 M.
    Das Gleiche wird auf der Toilettenseite vollzogen.Wohl auf Kosten des Black water tank.
    Oder es wird ein kleinerer eingebaut.
    Das sollte doch ausreichen um einen Koker( welcher Art auch immer)zu verankern.
    Ich will ja auch keine riesigen Holzmasten à la Wharram verbauen, sondern ca. 7.50 M, bei einem
    Mast, der sich von einer Wandstärke unten (6mm) noch oben auf 2-3 mm verdünnt.So wie es
    Heinz-Jürgen Sass praktiziert hat und empfiehlt.
    Mir würden auch 2x 13 m2 Square-Top Segel reichen. Etwa nur das Großsegel von einem Hobie 16.
    Das sollte doch meiner Meinung nach funktionieren.

  6. #26
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    Gut möglich, eventuell ... bei eurem "letzten" boot

    Gruß
    Vom mondlosen golf von thailand, typische windstille in der Nacht und ca 20 fischerbooten in sichtweite.
    Einige hundert meter entfernt laufen motoren auf last um einen bzw die reste eines untergegangenen katamaran zu bergen.
    Ich frage mich nur warum die das nicht bei Tageslicht und Ebbe machen, dort ist keine drei vier Meter wasser tiefe. ... mein Bier iss alle und ich paddel nach hause ,

    GN8
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  7. #27
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    Zitat Zitat von Jacoba Beitrag anzeigen
    [B]"Moin moin, alternativen gibt es, nur ich sehe probleme beim standort deiner beiden masten."[B]

    Welche Alternativen gibt es denn; wo stehen die Masten besser?
    schau dir nochmal meine obigen skizzen an, ich hatte jeweils versucht verbindungen vom gelenk in richtung potenziell stabiler stellen einzuzeichnen, also z.B. richtung deck nach vorne oder richtung hauptschott... das waren aber natürlich nur gedankliche ansätze da ich den catalac nicht wirklich kenne, und nur in der seitenansicht angedacht habe... skizzen halt, die aber die problematik schon aufzeigen, und gleichzeitig versucht den segelschwerpunkt an der alten stelle zu belassen, denn sonst must du ziemlich sicher auch die lateralflächen verschieben...

    also man könnte die hülse in welcher sich das drehlager befindet auch über aussen liegende gelenke kippen, dann ist die festigkeit besser, also beispielsweise ein stabiler ring aussen herum der rechts und links in einen waagerechte dicken runden bolzen mündet, welcher dann gelagert ist

    deine schubhülsen stabilisierung ist konstruktiv nicht geschickt, alleine bewegliche alu bauteile über andere alu bauteile zu schieben funktioniert nur in der theorie, tatsächlich schabt alu auf alu bis die spähne fliegen, es frisst sich fest oder wackelt eben, du möchtest ja auch mit möglichst kleinen kräften arbeiten können dann solltest du auch die vorteile von leichten bauteilen benutzen, also doch eher in kohlefaser masten denken nicht in alu... da kann man die wandstärken den lasten ggfls. anpassen, bei alu? hab ich jedenfals noch nie ein profil gesehen welches von 6mm auf 2mm ausläuft

    gelegentlich schneidet man bei alu-masten oben ein schmales dreieck aus und schweisst ihn wieder zusammen um den durchmesser zu verjüngen, aber die wandstärke reduzieren? hast du dafür beispiele?

    ein hobie mast ist nicht unverstagt

    ach ja gratulation zum kauf natürlich! warscheinlich segelst du ihn doch erstmal wie er bisher segelte, oder?
    haribo
    https://forum.yacht.de/showthread.php?94010-mein-Auswanderungsversuch/page100

  8. #28
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    "deine schubhülsen stabilisierung ist konstruktiv nicht geschickt, alleine bewegliche alu bauteile über andere alu bauteile zu schieben funktioniert nur in der theorie, tatsächlich schabt alu auf alu bis die spähne fliegen, es frisst sich fest oder wackelt eben"



    Der Mast ist unterteilt in zwei Segmente, damit er legbar(knickbar) ist. Der untere Teil, der am Knickgelenk befestigt ist, ist ca. 2.00 Meter lang und der obere Teil, der am Knickgelenk
    befestigt ist, ist ca. 7.50m Lang.
    Die 60 cm lange und 6 mm wandstarke Hülse, die über das Knickelement (Sonnenschirm-Prinzip) geschoben wird, dient nur der Stabilisierung und Entlastung desselbigen.
    Durch die Hülse und die Mastsegmente, die über das Gelenk miteinander verbunden sind, wird 20 cm oberhalb und 20 cm unterhalb des Gelenkes, das sich nun mittig unter der Hülse befindet jeweils ein 2 cm dicker Splint gesteckt. Die Hülse kann sich unmöglich drehen, da sie mit den Mastsegmenten praktisch eine Einheit bildet
    Spähnefliegen unmöglich!
    Das 2.00 lange untere Teil des Mastes wird dann in eine durchs verstärkte Bootsdeck und
    und 1. 30 Meter tiefer unten im Rumpf verankerte weiter Aluminium Hülse, die ebenfalls
    1.30 Meter lang ist gesteckt. Sie schließt ungefähr bündig mit dem Deck ab.
    Jetzt kann sich der gesamte Mast mit der Stabilisierungshülse in diesem einlaminierten
    Rohr drehen.
    Und damit keine Spähne fliegen läuft das untere Mastsegment in der einlaminierten Hülse natürlich in Kugellagern!!


    " ein hobie mast ist nicht unverstagt"

    Ich meinte auch nur die Größe der Segelfläche zur Verdeutlichung.


    "gelegentlich schneidet man bei alu-masten oben ein schmales dreieck aus und schweisst ihn wieder zusammen um den durchmesser zu verjüngen, aber die wandstärke reduzieren? hast du dafür beispiele?"


    Sieh dir mal den Film an
    https://www.alunnatubes.com/gezogene...niumrohre.html


    Danke zur Gratulation!
    Den Catalac hat meine Lebensgefährtin erworben.
    Wir segeln zunächst mit meinem Catamaran weiter.

    Gruß
    Jacoba

  9. #29
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    hm, deinen wunschaufbau hab ich verstanden... die hülse herself bräuchte eben noch gleitlager aus anderem material... selbst dann bleibt es tricky, denn jedes salz oder sandkorn stört...

    angesehen: in keiner tabelle oder sonstwo in einem der filme des linkes wird ein rohr erwähnt welches die wandstärke über die länge kontinuierlich reduziert hat??? beim ziehen wird die wandstärke zwar reduziert aber eben gleichmässig auf eine neue geringere wandstärke, ich arbeite schon zig zehn jahre immer wieder mit alu konstruktionen... gerne lerne ich neues

    haribo
    https://forum.yacht.de/showthread.php?94010-mein-Auswanderungsversuch/page100

  10. #30
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    hm, deinen wunschaufbau hab ich verstanden... die hülse herself bräuchte eben noch gleitlager aus anderem material... selbst dann bleibt es tricky, denn jedes salz oder sandkorn stört...

    angesehen: in keiner tabelle oder sonstwo in einem der filme des linkes wird ein rohr erwähnt welches die wandstärke über die länge kontinuierlich reduziert hat??? beim ziehen wird die wandstärke zwar reduziert aber eben gleichmässig auf eine neue geringere wandstärke, ich arbeite schon zig zehn jahre immer wieder mit alu konstruktionen... gerne lerne ich neues

    haribo
    "denn jedes salz oder sandkorn stört..."


    Das dürfte ein geringeres Problem sein.

    Das Ende des einlaminierte Alurohrs nebst Lagern steht etwa 3 cm über dem Deck und wird von einer an dem eingeführten unteren Mastteil angebrachten Lederrosette, die mit wärmebeständigem Nabenfett von der Unterseite eingestrichen
    und dicht anliegend ist überstülpt. Die Rosette dreht sich dann mit dem Mast. Da geht kein noch so kleines Staubkorn durch.
    Ähnlich dieser Abb. ; aber aus dickem Leder
    https://www.calmwaters.de/p/viega-ro...ss-118303-2188

    Die Verjüngung des Rohres wird wohl Computergesteuert. Da fallen mir die Laternenmasten ein, die sich nach oben verjüngen
    Sollte sich nicht gleichzeitig die Wandstärke gleichmäßig reduzieren müßte man einmal ausrechnen
    um wieviel Kilo es bei den wenigen Metern pro Mast geht. Evtl. kann man mit dem Mehrgewicht bei einer Verjüngung mit gleichbleibender Wandstärke leben.
    Klarheit könnte ein Anruf oder e-mail bei der Firma "Alunna" schaffen.
    Ist mein nächster Schritt.

    Gruß
    Jacoba

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