Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
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    Standard Ausklarierung Niederlande, Port of Entry Las Palmas / Santa Cruz de TF

    Dauert noch ein Bisschen, aber man kann ja schon mal planen und 8 Jahre, falls keine Frührente, sind nicht mehr so lange: Mit zunehmendem Alter (Bin 58) scheint die Zeit schneller zu verlaufen:


    Der Ankauf und die Ausrüstung sind am Ijsselmeer geplant, Winterliegeplatz im Ankaufhafen. Zur Abfahrt in Kornwerderzand oder Den Oever schleusen, Funk evt. nur SRC - Gerät ohne Binnenumschaltung: Daher im Binnen - Funkbereich Ijsselmeer und Waddenzee noch abgeschaltet lassen bzw. nicht senden. Wo muss ich in den Niederlanden ausklarieren und wie läuft das in der Praxis ab? Bis Rotterdam segeln, Douane anfunken (Welcher Kanal?) und dann beim Zollboot längsseits gehen (Seitenschlepp während des Amtsaktes) und dann ab Richtung Englischer Kanal? Oder im Yachthafen vom Maashaven (So man hat) einlaufen, zum Zollbüro spazieren, Riesenpapierkrieg für die Ausklarierung?


    Unterwegs stoppt man evt. noch in Großbritannien, den Channel kann man nicht einhand nonstop. Dann kommt man vor las Palmas oder Santa Cruz de TF angesegelt, brav unter der Steuerbordsaling spanische Gastlandflagge und Quarantäneflagge: Kommt, wenn man mit dieser "Großen GAla" vor der Hafeneinfahrt herum segelt, das Zollboot raus zur Einklarierung - denn die muss man bei Einreise über die See- Außengrenze der EU? Oder mit Zollflagge vor der Playa de Caravaneros ankern und an Bord bleiben, bis der Zoll kommt? Oder festmachen, zum Hafenzollamt (In der Marina Jan. 2014, Flugreise, keins gesehen, nur die Capitaneria de Puerto, astrononische Liegegbühren) spazieren, einklarieren und dann gleich wieder auslaufen, zum vorbestellten Atraque de base, um vom neuen Heimathafen aus den Umzug mit wohnungssuche usw. ein zu leiten?

    Bei der Ausklarierung wird ein ungefährer Ankunftstermin am Zielhafen angennommen bzw. muss angegeben werden. Die Reise könnte aber aus welchem Grund auch immer etwas länger dauern dauern: Wird dann ein Selctivcall security "Con dios" overdoe ausgegeben und gilt man dann als vermisst? EPIRB möchte ich nicht an Bord nehmen, zu teuer. SRC Funkanlage, fertig.

    Bin mal gespannt auf die Erfahrungen erfahrener Segler. In den Winterpausen evt. mal sehen, wo Mitsegelgelegenheiten bestehen, um praktische Erfahrungen zu sammeln.

  2. #2
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    Zitat Zitat von Lambert Thomas Beitrag anzeigen
    Dauert noch ein Bisschen, aber man kann ja schon mal planen und 8 Jahre, falls keine Frührente, sind nicht mehr so lange: Mit zunehmendem Alter (Bin 58) scheint die Zeit schneller zu verlaufen:


    Der Ankauf und die Ausrüstung sind am Ijsselmeer geplant, Winterliegeplatz im Ankaufhafen. Zur Abfahrt in Kornwerderzand oder Den Oever schleusen, Funk evt. nur SRC - Gerät ohne Binnenumschaltung: Daher im Binnen - Funkbereich Ijsselmeer und Waddenzee noch abgeschaltet lassen bzw. nicht senden. Wo muss ich in den Niederlanden ausklarieren und wie läuft das in der Praxis ab? Bis Rotterdam segeln, Douane anfunken (Welcher Kanal?) und dann beim Zollboot längsseits gehen (Seitenschlepp während des Amtsaktes) und dann ab Richtung Englischer Kanal? Oder im Yachthafen vom Maashaven (So man hat) einlaufen, zum Zollbüro spazieren, Riesenpapierkrieg für die Ausklarierung?


    Unterwegs stoppt man evt. noch in Großbritannien, den Channel kann man nicht einhand nonstop. Dann kommt man vor las Palmas oder Santa Cruz de TF angesegelt, brav unter der Steuerbordsaling spanische Gastlandflagge und Quarantäneflagge: Kommt, wenn man mit dieser "Großen GAla" vor der Hafeneinfahrt herum segelt, das Zollboot raus zur Einklarierung - denn die muss man bei Einreise über die See- Außengrenze der EU? Oder mit Zollflagge vor der Playa de Caravaneros ankern und an Bord bleiben, bis der Zoll kommt? Oder festmachen, zum Hafenzollamt (In der Marina Jan. 2014, Flugreise, keins gesehen, nur die Capitaneria de Puerto, astrononische Liegegbühren) spazieren, einklarieren und dann gleich wieder auslaufen, zum vorbestellten Atraque de base, um vom neuen Heimathafen aus den Umzug mit wohnungssuche usw. ein zu leiten?

    Bei der Ausklarierung wird ein ungefährer Ankunftstermin am Zielhafen angennommen bzw. muss angegeben werden. Die Reise könnte aber aus welchem Grund auch immer etwas länger dauern dauern: Wird dann ein Selctivcall security "Con dios" overdoe ausgegeben und gilt man dann als vermisst? EPIRB möchte ich nicht an Bord nehmen, zu teuer. SRC Funkanlage, fertig.

    Bin mal gespannt auf die Erfahrungen erfahrener Segler. In den Winterpausen evt. mal sehen, wo Mitsegelgelegenheiten bestehen, um praktische Erfahrungen zu sammeln.
    Verehrter Lambert Thomas,
    die Formalien sind kein Problem. Du bist EU-Bürger und landest in der EU. Die reine Lehre ist Schall und Rauch. Wenn Du angekommen bist, geh´ zum Hafenmeister und gut is´. Empfehlen kann ich Dir ein Flaggenzertifikat des DHI, das tut´s selbst bei einem ewig gestrigen Offiziellen immer.
    Wenn man in gottloser Hast ist, "stoppt man evt. noch in Großbritannien", sonst in großartigen, ungezählten französischen und spanischen Häfen.
    Ansonsten finde ich Deinen Wunsch nach Mittsegelgelegenheiten sehr zielführend.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  3. #3
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Verehrter Lambert Thomas,
    die Formalien sind kein Problem. Du bist EU-Bürger und landest in der EU. Die reine Lehre ist Schall und Rauch. Wenn Du angekommen bist, geh´ zum Hafenmeister und gut is´. Empfehlen kann ich Dir ein Flaggenzertifikat des DHI, das tut´s selbst bei einem ewig gestrigen Offiziellen immer.
    Wenn man in gottloser Hast ist, "stoppt man evt. noch in Großbritannien", sonst in großartigen, ungezählten französischen und spanischen Häfen.
    Ansonsten finde ich Deinen Wunsch nach Mittsegelgelegenheiten sehr zielführend.

    Gruß Franz
    Lieber Grauwal,
    Das heisst jetzt nicht mehr DHI sondern BSH (und dass seit einer gefühlten Ewigkeit) und für weltweite Fahrt ist, aufgrund der ewigen Gültigkeit, die Eintragung ins heilige Deutsche Seeschiffsregister wesentlicher besser, da das Schiffchen dann sogar konsularischen Schutz beantragen und erhalten wird. Das Flaggenzertifikat ist zwar billiger, hat aber nur eine Gültigkeitsdauer von 5 Jahren.....iss aber billiger��
    Mit freundlichen Grüßen
    2nd

    P.S. Es gibt den Yachtpilot, ein Buch aus dem DSV-Verlag, in dem die Dinge, die der TO wissen will, stehen und leicht nachzulesen sind. Darüberhinaus kann man solche Infos sicherlich auch beim TO und bei der KA erfahren, wo man natürlich erstmal Mitglied werden muss (das kostet natürlich, ist aber bei solchen Projekten sicher eine Investition, die, im Hinblick auf die Gesamtkosten, nicht ins Gewicht fallen wird.)

    P.S.2. Da mighty England daran arbeitet aus der EU auszusteigen, dass aber erst im März 2019 wirklich sicher sein wird, sollte der TO sich sehr genau das dann gültige Britische Recht zum Thema Aus- und Einklarieren ansehen. Kein Mensch kann heute sagen, wie die gesetzliche Lage aussehen wird. Da ist die grauwalsche Empfehlung der franz. Küste zu folgen u.U. Die bessere Lösung, kulinarisch und kulturell natürlich auch (n‘est-ce pas, Cher Monsieur Grauwal?)
    Geändert von 2ndtonone (13.05.2018 um 01:45 Uhr)

  4. #4
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Lieber Grauwal,
    Das heisst jetzt nicht mehr DHI sondern BSH (und dass seit einer gefühlten Ewigkeit) und für weltweite Fahrt ist, aufgrund der ewigen Gültigkeit, die Eintragung ins heilige Deutsche Seeschiffsregister wesentlicher besser, da das Schiffchen dann sogar konsularischen Schutz beantragen und erhalten wird. Das Flaggenzertifikat ist zwar billiger, hat aber nur eine Gültigkeitsdauer von 5 Jahren.....iss aber billiger��
    Mit freundlichen Grüßen
    2nd
    Ja, ja, es heißt BSH. Beginnende Alterssenilität, an das lang vergangene erinnert man sich am besten.
    Am Tipp mit dem Schiffsregister ist was dran. Allerdings solltest Du darauf hinweisen, dass der bürokratisch unbedarfte Segler einen Notar hinzuziehen muss, obendrein geht das Theater beim Verkauf wieder los.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  5. #5
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Ja, ja, es heißt BSH. Beginnende Alterssenilität, an das lang vergangene erinnert man sich am besten.
    Am Tipp mit dem Schiffsregister ist was dran. Allerdings solltest Du darauf hinweisen, dass der bürokratisch unbedarfte Segler einen Notar hinzuziehen muss, obendrein geht das Theater beim Verkauf wieder los.

    Gruß Franz
    Tsssst tssst Grauwal,
    Zum Eintragen eines Sportbootes in das Seeschiffsregister ist KEIN Notar nötig. Der einzige bürokratische Akt besteht darin, das entsprechende Formular auf der BSH webseite herunterzuladen und dieses nach der Anleitung auszufüllen muss. Dann muss man noch Fotos vom Schiff einreichen, auf denen deutlich der Name und der Heimathafen zu sehen sind. Das Ganze schickt man als Einschreiben mit Rückschein an das BSH, zahlt nach Aufforderung seine Gebühren und schwubs ist der Akt beendet.
    Man erhält hierfür einen sog. Vereinfachten Messbrief und den Auszug aus dem Schiffsregister.
    Um es den Leuten vom BSH einfach zu machen, kann man ruhig so nett sein und einen alten Schiffsprospekt, auf dem Schiffsryp und Masze angegeben sind, mitliefern. Wenn schon eine MMSI, ATIS etc Kennung vorhanden ist, darf und muss man sie angeben.
    Der Notar kommt erst ins Spiel, wenn das Schiff Eintragungspflichtug ist und nach dem Eintrag ins Seeschiffsregister verkauft werden soll. Bei einem Verkauf eines nicht-eintragungspflichtigen Sportbootes genügt es, das Seeschiffsregister mit einem formlosen Schreiben vom Verkauf zu informieren und danach wird der Eintrag gelöscht (vergiss man das, kann es reuer werden).
    Die Betroffenen Mitarbeiter im BSH und beim Seeschiffsregister in HH sind richtige Beamte: sehr höflich, sehr freundlich und sehr zuvorkommend, wenn man Ihnen allerdings dumm kommt, auch richtig Hart in der Sache....... und so ist es richtig so!

    Alle Infos zum Eintrag ins Seeschiffsregister findet man auf der Webseite des BSH.

  6. #6
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    .

    Alle Infos zum Eintrag ins Seeschiffsregister findet man auf der Webseite des BSH.
    Das war nicht immer so.
    Mein Wissen stammt noch aus der Zeit, da Twix noch Rider hieß und das BSH noch DHI
    Ein Segelfreund hatte ein Riesentheater beim Verkauf und er sprach vom Notar.
    Schön wenn das jetzt alles so einfach ist.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  7. #7
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    Lieber Grauwal,
    die Probleme mit dem Notar fangen an, wenn die Superyacht eintragungspflichtig ist, d.h. Lüa>15m. Dann wird beim Verkauf ein notarieller Kaufvertrag verlangt, wenn die Registrierung umgeschrieben wird...ist wie beim Hauskauf/verkauf, ohne notarielle Beglaubigung sagt das Grundbuchamt Njet !
    Bei nicht eintragungspflichtigen Booten (<15 m), z.B. Dampfer von Grauwalen, fällt das Gedöns wech !

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