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  1. #21
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    Zu der Frage, ob gewerblich oder nicht solltet Ihr mal die Definition der BG-Verkehr lesen:
    "Wird das Boot mit Bootsführer vermietet, oder (auch vom Mieter) sonst mit Gewinnerzielungsabsicht für die Ausbildung zum Führen von Sportfahrzeugen oder für ähnliche Sport- und Freizeitzwecke genutzt, handelt es sich um eine gewerbsmäßige Nutzung im Sinne von § 2 Nr. 6 SeeSpbootV...
    Mit Gewinnerzielungsabsicht handelt, wer Leistungen anbietet, die typischerweise an einem äußeren Markt gegen Entgelt zu erwerben sind. Auch ein Verein kann also in diesem Sinne gewerbsmäßig tätig sein, wenn er z.B. Ausbildung oder Kojencharter entgeltlich anbietet. Entscheidend für die Annahme einer gewerbsmäßigen Beförderung von Fahrgästen im Sinne der Schiffssicherheitsvorschriften ist, ob die Dienstleistung mit einer gewissen Regelmäßigkeit gegen Entgelt einem unbestimmten Personenkreis angeboten wird. Die Einstufung des Finanzamtes kann abweichend sein, spielt aber in diesem Zusammenhang keine Rolle."

    Im Zweifel legen die Euch das Schiff erstmal an die Kette, bis das gerichtlich geklärt ist.
    Viele Grüße
    Markus

    -----------------------------------------
    http://www.segel-zeltlager.de

  2. #22
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    Heisst das also, wenn man einfach nur Spaß am segeln verbreitet und dabei die Kojen zum Selbstkostenpreis verchartert, hätte man keine gewinnabsichten und könnte so ohne SKS ein Betrieb führen?

  3. #23
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    Zitat Zitat von Jollenfreund Beitrag anzeigen
    Heisst das also, wenn man einfach nur Spaß am segeln verbreitet und dabei die Kojen zum Selbstkostenpreis verchartert, hätte man keine gewinnabsichten und könnte so ohne SKS ein Betrieb führen?
    Ein Betrieb wird immer mit Gewinnabsicht geführt, sonst macht es wirtschaftlich keinen Sinn. Also, ohne SKS/SSS kannst Du keinen Betrieb führen, bei dem Du nur Spaß am Segeln verbreitest (siehe Beitrag #21). Übrigens machen das Segelschulen auch, die verbreiten auch Spaß am Segeln und am Ende gibt es einen Schein.
    Darüberhinaus hat noch die BG See ein Wort zu sagen, weil das Schiff dann Ausrüstungsvorschriften unterliegt, die zu erfüllen sind.

    Was Du immer kannst, mit Freunden segeln, nur mit Bordkasse, also Verpflegung und Hafengebühren (die während der Fahrt anfallen) mit ihnen teilen.
    Im Übrigen, wenn Du die Absicht hast, mit Segeln Geld zu verdienen, dann verstehe ich nicht, warum Du den SKS und den SSS nicht einfach machst......das ist dann eine Investition, der Gewinn (abzgl. Steuern) aus Deinem Geschäft ist das "Return of Investment"!!

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