Zu der Frage, ob gewerblich oder nicht solltet Ihr mal die Definition der BG-Verkehr lesen:
"Wird das Boot mit Bootsführer vermietet, oder (auch vom Mieter) sonst mit Gewinnerzielungsabsicht für die Ausbildung zum Führen von Sportfahrzeugen oder für ähnliche Sport- und Freizeitzwecke genutzt, handelt es sich um eine gewerbsmäßige Nutzung im Sinne von § 2 Nr. 6 SeeSpbootV...
Mit Gewinnerzielungsabsicht handelt, wer Leistungen anbietet, die typischerweise an einem äußeren Markt gegen Entgelt zu erwerben sind. Auch ein Verein kann also in diesem Sinne gewerbsmäßig tätig sein, wenn er z.B. Ausbildung oder Kojencharter entgeltlich anbietet. Entscheidend für die Annahme einer gewerbsmäßigen Beförderung von Fahrgästen im Sinne der Schiffssicherheitsvorschriften ist, ob die Dienstleistung mit einer gewissen Regelmäßigkeit gegen Entgelt einem unbestimmten Personenkreis angeboten wird. Die Einstufung des Finanzamtes kann abweichend sein, spielt aber in diesem Zusammenhang keine Rolle."

Im Zweifel legen die Euch das Schiff erstmal an die Kette, bis das gerichtlich geklärt ist.