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  1. #11
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    Moin,

    mit dem gewählten Sterling Lader wirst Du Deine LiMa immer max. belasten, sofern denn die beiden Akkus entsprechend entladen sind.

    Speziell AGM's können hohe Ladeströme bis zu 30% der Kapazität ziehen; wären hier 138 A(!). Insofern macht die Dimensionierung des Laders Sinn, allerdings nur dann wenn die LiMa solche Ströme auch liefern kann. Ergo macht es Sinn eine stärkere LiMa (140 A) einzubauen, was allerdings nicht ganz unaufwendig ist. Daher rate ich dringend zuvor Spannungen und Ladeströme bei verschiedenen Ladezuständen zu überprüfen.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  2. #12
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    Hallo,

    das beste wäre den Regler abdanken zu lassen.

    Allein kriegt er das niemals hin, außer er läßt es machen.
    Aber gegen eine unbedingt gewollte Verbesserung auf Placebo-Basis ist auch kein Kraut gewachsen.


    Peter

  3. #13
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Prüfe erst mal ob der Temperatursensor von Sterling überhaupt funktioniert.
    Zitat Zitat von SIR Beitrag anzeigen
    Ja er geht habe das Zusatz Display sonst hätte ich das gar nicht gesehen.
    Wir haben auch den Sterling-Lader an Bord, sowie das externe Display. Dieses ist bereits das dritte seiner Art, auch sind alle angeschlossenen Sensoren schon zweimal ausgewechselt worden.... Es hat sich nach aller Tauscherei und Optimierung der Kabelführung nichts daran geändert, dass der Lader (entsprechend der Anzeige-Lämpchen und händischer Messungen) funktioniert wie er soll, das Anzeigegerät aber vom Start weg nur Müll anzeigt.... Ladung mit 98V oder nur 0,5V, Lima-Temp. 35°C (aber Warnung "High Alternator Temp."!!)
    Solche Warnungen kommen in der Regel sofort, ganz selten aber auch nicht. Weder Sterling noch Gotthard konnten uns mit Lösungen, anders als dem Tausch, irgendwie helfen.
    Fazit: Lader funktioniert super, Anzeige ist ein Unsinn. Könnten wir praktisch ausbauen.... aber leuchtet so schön blau

    Gruss
    jan

  4. #14
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    Ich habe den Sterling-Lader seit langem wieder ausgebaut; er hat 1 LiMa hingerichtet, an der zweiten hat seine Temepratursteuerung verrückt gespielt (der Lüfter sprang zwar durch den Thermistor gesteuert an, ging aber nicht wieder aus.. Sterling meinte, dass könne nicht sein) und zog die Batterie leer. Viele LiMas sind weder für die dauerhaften Lasten noch die anfallenden Betriebstemperaturen ausgelegt sind (vor allem die Billigware, die heute als Standard vielfach montiert wird). Sowohl der lokale Bosch-Mann als auch der Elektriker der Werft, bei der wir liegen, hatten mir ebenfalls geraten, die Finger von dem Lader zu lassen. Sie hatten leider recht.
    Man kann in den stark isolierte Motorenräumen nicht erwarten, dass die LiMas das mit machen. Entweder regeln sie ihre Leistung runter oder sie gehen kaputt. Mit beiden ist niemand gedient. Den Bedarf reduzieren bringt um ein Vielfaches mehr als Kapazität zu schaffen.

  5. #15
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    Zitat Zitat von Buntesegel Beitrag anzeigen
    ... vor allem die Billigware, die heute als Standard vielfach montiert wird)...
    Hallo,

    du verkennst etwas Entscheidendes: "die" sind effizient.

    Was aber alle "Hoppla, jetzt komme ich"-Lottospieler nicht ansatzweise ahnen: Die reine Ladezeit im Bereich 14,3 Volt ist sehr wertvoll und nicht die von obskuren Batteriemonitoren gezählten Amperestunden und schon gar nicht eine qualmende Lima mit verringerter Ladezeit.


    Peter

  6. #16
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    Hallo Peter, wo Du recht hast, hast Du recht (aber auch umgekehrt)! Üblicherweise stellt man sich den Akku wie eine Sparbüchse vor, in die man Kleingeld genauso wie große Scheine mal eben schnell reinstecken kann, und das dann auch richtig drin ist und wieder herausgeholt werden kann. Dem ist nicht so. Ladespannungen über der Gasungsspannung sind von Übel, bringen nur wenig tatsächliche Ladung, weniger als berechnet, und knabbern an der Lebensdauer von Akkus, und wie man hier hört, der Lima.
    Ich bin ein Fan der manuellen Kontrolle: Ich habe ein (zuverlässiges und genaues) Voltmeter und Amperemeter an den Akkus sowie einen (selbstgebauten) einstellbaren Limaregler. Damit stelle ich alles optimal ein, ich bin das seit Jahrzehnten gewohnt, und vergesse da auch nichts, habe damit bist jetzt weder Akku noch Lima gekillt (obgleich man das könnte).
    Was an Ladeleistung da ist kann ich damit rauskitzeln, was nicht da ist, bringt ein Wunderregler auch nicht.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  7. #17
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    Wie kitzelst Du da was raus? Ohne irgendeinen Eingriff bzw. nur mit ablesen wird da doch nichts mehr geladen?
    Siggy
    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    ...
    Was an Ladeleistung da ist kann ich damit rauskitzeln, was nicht da ist, bringt ein Wunderregler auch nicht.
    Viele Grüße
    nw

  8. #18
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    Hallo siggy, ich habe einen Drehregler, mit dem ich Ladespannung aufs Millivolt genau einstellen kann. Zusätzlich ein Amperemeter, das mir den von der Lima gelieferten Strom anzeigt.
    Ist der Akku leer (oder wenigstens nicht voll), kann ich den Regler bis zur Nennleistung der Lima aufdrehen (darüber würde ich die hier beschriebenen Probleme provozieren, (allerdings habe ich kein Thermometer an der Lima, ich kann nur Hand auflegen*)
    Genauso überprüfe die Ladespannung, das Wesentliche ist, unter der Gasungsspannung zu bleiben. Ich gebe zu, meistens lasse ich den Regler auf die 14,3 bzw. 14,4V (mindestens 13,8V) eingestellt, die allerdings genau und direkt am Akku gemessen. Ich habe auch die Möglichkeit, die Veränderung der Ladespannung in Bezug auf die Akkutemperatur zu berücksichtigen (das machen smarte Automatikregler auch).
    Früher, als die Akkus noch Schraubdeckel hatten, konnte ich wirklich nach Sicht bis an die Gasung gehen, heute muß ich mich mit der Spannung begnügen.
    Die Gefahr dabei ist, wenn man den Regler aus irgendwelchen Gründen mal hochgedreht hat, und das so stehen läßt und vergißt, oder die Bedienung des Regles jemandem ohne Erfahrung und Kenntnisse überläßt. Dann können wirklich Batterie, Regler und Lima über den Jordan gehen. Die Gefahr besteht aber auch bei einem Automatikregler, wie man hier sieht. Sicher ist man nur mit einem traditionellen Regler aus dem KFZ-Bereich.
    Viele Grüße
    nw

    *An die Arduino-Gemeinde: Ich finde solche Problemstellungen sind ausgesprochen anregend, mir fallen sofort einige dazu passende Ideen ein.
    Geändert von sucher (01.06.2018 um 11:36 Uhr) Grund: Ergänzung
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  9. #19
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    Moin,

    dafür hat sich ja den manuell einstellbaren Regler gebaut.

    Standardregler sind auf eine konstante Spannung eingestellt, die aber unterhalb der Gasungsspannung liegen muß, sonst ruiniert man sich die Akkus durch ständiges Überladen (so denn viel motort wird). Der Ladestrom wird durch die geringe Differenz zwischen Lade- und Akkuspannung aber niemals den max. möglichen Wert erreichen.

    Das bekommt man nur durch eine Erhöhung der Ladespannung hin. Akkus vertragen das durchaus, so sie denn nicht nahezu (m.W. 80%) voll sind. Danach muß auf einen niedrigeren Wert reduziert werden! Die genauen Werte für die beiden Spannungen ("Bulk", "Float") sind abhängig vom Akkutyp; Hersteller sollten das in der Spezifikation angeben.

    Allerdings: wenn - wie hier - ein krasses Mißverhältnis zwischen maximal möglicher Ladeleistung der Lima (70 A) und maximal möglichem aufgenommenem Ladestrom (130 A) besteht, wird das wegen der andauernden max. Last der Lima schlecht funktionieren. Wie es denn auch berichtet wurde.

    Gegen eine optimierte Ladung der Akkus (was die Zeit betrifft) ist nichts einzuwenden, ob man das manuell oder automatisch regelt mag jeder für sich selbst entscheiden. Das Gesamtsystem muß aber stimmig sein.

    Anmerkung zu Automatikladern: dagegen ist nichts zu sagen, sofern diese effektive Sicherheitseinrichtungen - insbesondere gegen Überspannungen - besitzen. Als Benutzer ist man trotzdem sehr gut beraten, dies durch eine vom Automatiklader unabhängige Meßeinrichtung regelmäßig zu überprüfen. Blindes Vertrauen kann böse Folgen nach sich ziehen. Ist im Prinzip das Gleiche nur auf den Plotter zu Vertrauen und den Standort nicht unabhängig davon ständig zu überprüfen.
    Geändert von cr838 (01.06.2018 um 12:07 Uhr)
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  10. #20
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    Klärt mich mal auf, wie kann ein LiMa zu Batterie Ladegerät mehr Leistung von der Lichtmaschine abziehen, wie die Lima leisten kann?
    Ist das nicht physikalisch unmöglich?
    Bitte, bitte klärt mich auf!

    In einem engen Maschinenraum, nach etlichen Stunden Kanalfahrt wird jede, aber auch wirklich jede Lima sehr heiss werden. Dann läuft der Motor im Kanal(NOK) mit mind. 2500-2800 Umdrehungen/Minute und treibt die Lichtmaschine an, die automatisch dann elektrische Energie erzeugt. Diese Energie muss dann, wenn die Akkus voll sind, der Regler abfangen, es wird eher heisser.....
    Bei meinem Vire mussten wir immer, unabhängig von den Wetterbedingungen, den Tannenbaum (Posi-Lampen) einschalten, damit der, zwischen LiMa und Batterie geschaltete Regler, sich wieder abkühlte (es handelte sich um einen Dynastarter, also anlasser u. Lima). Der Temperaturunterschied war fühlbar...
    Wenn eine Lima kaputt geht, dann wohl eher weil es im Maschinenraum zu warm wird und die erzeugte Energie nicht abgefragt wird!
    Oder liege ich damit falsch?

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