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    Standard Osmose Jantar 21

    Hallo Zusammen

    Wir sind seit kurzem stolze Besitzer eine Jantar 21, mein Vater hat sie uns überlassen und wir haben sie gerade von Holland in die Schweiz geholt. Sie soll demnächst auf dem Zürichsee eingewassert werden. Eigentlich wollten wir den Aufwand minimal halten und nur schnell das Antifouling neu machen. Dabei habe ich gesehen, dass der ganze Rumpf mit Blasen übersäht ist. An einigen Stellen schaut schon das GFK raus. Jetzt mal alles angeschliffen und zack kommt überall der Gelcoat zum Vorschein.
    2018-05-31 19.10.12.jpg
    Auch im Innenraum gab es eine böse Überraschung. Am Kasten vom Schwenkkiel ist unten alles moderig und feucht, auch obwohl das Boot jetzt schon 2 Tage nicht mehr im Wasser ist. Das Dichtungsmaterial (sieht irgendwie aus wie Beton - was könnte das sein?) bröckelt überall weg.
    2018-05-30 18.18.26.jpg
    Die Feuchtigkeit kommt meines Erachtens nicht von oben (konnten das bei heftigem Regen bereits testen), also vermute ich, dass irgendwas beim Hubkiel undicht ist. Auch von unten sieht das ganze nicht sonderlich vertrauenserweckend aus.
    2018-05-31 17.58.16.jpg

    Wir wollen jetzt erstmal die schlimmsten Löcher zuspachteln, neu primern und Antifouling drauf und die Lage am Ende der Saison neu beurteilen. Eine richtige Osmosebehandlung lohnt bei einem Boot dieser Preisklasse natürlich nicht.

    Das Problem mit dem Wassereintritt am Hubkiel müssen wir aber wohl defintiv jetzt angehen. Ich vermute, dass irgendwo dort Wasser reinkommt und der Schaum im Boot sich vollgesogen hat und die Blasen somit von innen kommen und gar nicht von aussen.

    Hat jemand von euch Erfahrung damit? Wie könnte man das testen?
    Wir überlegen, von innen her ein Inspektionsluk reinzusägen und mal den Schaum zu begutachten.

    Ich hatte bis jetzt mit Osmose noch so gut wie gar nichts zu tun. Früher hatte ich eine Malö aus den 80ern und das Unterwasserschiff war wie neu. Könnt ihr mir sagen, wie schlimm es um den Rumpf steht? Von den Fotos vielleicht schwer zu beurteilen... Handelt es sich eher um ein "ach, die paar Blasen" oder um ein "kannste auf die Müllhalde bringen"?

    Ich bin um Tipps und Einschätzungen froh

    Danke und Gruss
    Marie

  2. #2
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    Standard

    Das kannst Du mit einen GMK 210 feststellen, da muss kein Loch rein gesägt werden. Das Feuchtemeßgerät kostet um die
    200.-€ und ist für GFK kalibriert. Auch ein Doser kann für GFK kalibriert werden, da beginnt der Preis bei 5-600,-€. Ein Feuchtemeßgerät das für die Bauchemie ausgelegt ist, ist nicht geeignet, da bekommst Du Werte mit denen keiner etwas anfangen kann. Wenn der PU-Schaum durchfeuchtet ist was die Beschreibung vermuten lässt, dann bekommst du den PU-Schaum nicht mehr trocken, nicht einmal in einer Trockenkammer bei 60°C. Ansonsten bedarf es mehr Infos, um den Zustand oder auch die weitere Vorgehensweise zu beurteilen.
    mfg

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