Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
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    Standard Doppelruder ,schwierig unter Maschine ?

    Vielekennen es, Doppelruder sind gespreizt, bei Lage unter Segeln steht das Leeruderblatt senkrecht.
    Die Kontrolle ist erweitert, schließlich generiert das senkrechte Ruderblatt keinen diagonalen, biss horizintalen Lift der die Krängung noch erhöht.
    Aber , was ist mit dem nahezu waagerechtem Luvruder ?
    Es ist ja nahezueine Tragfläche; Lift; Lift der die Krängung erhöht.

    Trick I :
    Beide Ruderblätter schielen nach innen. Die Nasender Ruderblätter ( Leading Edges) stehen bei Nulllage näher zusammen als doe Achterkanten ( Trailing Edges).
    Segelt man nun AM Wind, steht das Leeruder auf 5- 7 Grad--Kompensation desDriftwinkels.
    Das Luvruder hingegen, das Waagerechte, nahezu waagerechte hingegen steht bei dieser Einstellung bei Null Grad , ergo kein Lift, kein krängungserhöhender Lift.

    Trick II, unter Maschine :
    Niemals nicht werden die Ruderblätter vom Propstron angeströmt. Schon bei Vorrausfaht ist das ein Manko.
    Wenn, ja wenn man mittelruder gewöhnt ist. Es gibt bei Doppelrudern keine Anströmung durch den Prop, das , nein die Ruderprofile müssen die Wuerkraft, den Lift, die Drift des Hecks einzig und allein durch Hydrodynamik / Zirkulation entwickeln/ bereitstellen.
    Inder Praxis fährt man erst einige Meter Voraus (langsam), baut die Zirkulation auf . Danach kann man suxessive langsam mehr und mehr Ruderausschlag geben. Das geht bis zum Vollausschlag und auch bei höherer, also nach Zirkulatinsaufbau gesteigerter Geschwindigkeit, Sas Ruder muss erst bei Nullage " gegriffen haben. !! Danach erst kannman den Aussschlagerhöhen.
    Ich weise hier auf den Fehler hin von Beginn an mit einer Schubvektorsteuerung zu rechnen. Viele Skipper machen es Wie beim Auto. Die Karre Steht, es wird am ( Lenk) rad gedreht , man lässt dieKupplunhg kommen , da Auto dreht.
    Nicht beim Schiff mit Doppelruder-- siehe oben.

    Trick III, rückwärts unter Maschine
    Sihe Trick II. Erschwerend ist hier jedoch das die Ruderblätter überbalanciert sind, d. h. allerschnellst reisst es einem das Rad aus derHand-- dieRuderblätter " klappen" um. Je höher die Geschwindigkeit und je größer der Anstellwinkel , desto " kapp" Ganz wie beim Mittelruder.
    Es gilt also Rückwärtsmanöver langsam zufahren . Mit etwas Erfahrung kann man nach Aufbau derZirkulation durchaus etwas mehr Fahrt geben, sollte abertunlichchst darauf achten das Rad / die Pinne wirklich im wahrstem Sinne im Griff zu haben und NIEMALS zuviel Ruderausschlagfür die relative hohe Achterausfahrt zu geben.
    Übung macht den Meister.
    Es lässt sich dann irgendwann punktgenau rückwärts " Einparken" , zumall eindosiertes ( drehzahlerhöhendes ) Aufstoppen im Vorwärtsgang bis auf die Zenzimeter genau klappt. Hilfreich sind dann auch noch zwei wFender am Spiegel.

    Trick IV , konstruktiv :
    Kein Konstrukteur ( Designer) , geschwige denn Werft macht sichüber obiges Gedanken. Dopperuder waren und sind vornehmlich Derivate von Rennyachten -- länger Kontrolle bei hohen Krängungswinkeln.
    Als direkte Folge sind es Profile mit geringem Widerstand ( Drag) . Auf See funktionieren diese tiefen , schlanken Ruder gut. Auf See. So ein dünnes , schlankes Ruderblatt aber Erzeugt bei geringem Anströmwinkel , eigentlich bei allen Anströmwinkeln wenig Lift, Genau diesen Lift aber braucht der Fahrtensegler bei Hafenmanövern !
    Dickere Profile müssen her !
    Diese dicken Profile haben kaum mehr Drag, dafüraber wesentlich mehr Lift .
    Die Konstrukeure aber , und die Weften, greifen da so in die Tabelle , in' Regal.....
    Es werden immer und wieder die selben Profile verwendet.
    Das Verblendungswort heisst NACA. am besten noch laminar.....
    Schlimmer noch, unter Kielschwerter ( von Grošserienwerften wie Jeanneau, Benetau, Dufour, Delphia usw. fälsclicherweise als Liftkeeler, Dropkeeler, usw. betitelt) " poppt"man diese dünnen "Wundernacas" .
    Kastrierte Standardprofile. Bei Lage und hochgrholtem Schwert ditschen diese Ruder als erstes auf, die billigen Standardlager widerstehen dem oftmals nicht.

    V ,Sinn und Zweck des Doppelruders
    Mehr Kontrolle ist klar, wurde oben beschrieben.
    Es gibt aber auch noch den geringeren Tiefgang. Nutzt man nun dicke Profile mit ausreichender Spreizung, ist es möglich das diese Ruder bei Lage eben nicht zuerst auf Grund laufen. Das geht sogar bei Hubkielern ohne. Bombe und Integralkielern !

    VI , mehr Manövrierfähigkeit unter Maschine
    Ein drittes Ruder ist der Schlüssel. Dieses Ruder ist ein allerkleinstes Ruder , es deckt nur den Propdurchmesse ab.
    Ich beschreibe das ideale Flachwasserschiff:
    Die Doppelruder sind gut gespreizt, beim Auflaufen bei Lage setzt zuerst der Rumpf auf. Die Ruderblätter sind " fett" , dicke Profile.
    Das Mittelruder sitzt direkt hinter dem Prop ( Welle ,Shaft Drive.) . Sowohlder tifste Punkt des Props, als auch der des Mittelruders gehen nicht tiefer als der Rumpf.
    Das weiter vorn liegende Mittelruder schlägt max. 45 Grad ein. Es lenkt den Propstrom um ( Schubvektorsteuerung ) . Dieser " neue" Propstrom" beaufschlagt das etwas witer hinen ligender Kurveninnenruder. Letzteres is 90 Grad ( !!!) eingeschlagen !! Man hateinewahreHeckstrahlsteuerung .
    Man kann damit zaubern. Falsche Seite Radeffekt angelegt ? Das Heckk einen halben Meter weg vom Steg ?
    Vollausschlag Ruder , einPush vorraus und das Hech ist am Steg.
    Ein wahrlichesDrehen auf dem Teller ist usus, auch in der Boxengasse.


    Mmh . ist letzters das non- plus- ultra ?
    Nein, es ist Ideal-Standard, weil, dieMöglichkeiten sind da .
    Jürgen Rutenberg Schiffbauing. u. " Yachtdesigner" hat 1958 angefangen Doppelruder unter sine Schiffe zu bauen. Er hat es perfektioniert.
    Vielleichtmal unter " Aluketsch Lankenau" googeln.

    Obiger Text is' lang, wesdewegenst ich ihn jetzt nicht mehr korrigieren will.
    Sorry, da müsst ihr nu ' mit leben.


    P.S.
    Rutenberghat nicht umsonst immer wenig Umdrehung von Vollausschlagzu Vollausschlag in sine Räder gegeben --- 2/3--3/4 !
    Als direkte Folge kann man im T-Cockpit sehr direkt an derWindkante eiern. VieleEigner haben gar eine Pinnenverlängerung an das Rad geschraubt und steuern. v. derhohrn Kante.
    Der Vorteil dieses " Setups" bei Maschinenmanövern sollte jedem deutlich sein.
    Ach ja, es gäbe da noch einiges zu Rutenbergs Schiffe zu sagen, z. B. über die auf Schiene laufende Baumfoc. Binderef und Unterliek / Tist einstellbar.
    Ketsch ? Bei Starkwind wird nur das Großß weggenommen. Drehbare Masten hatte er schon 1972, abgerundete Waldecker ohne Seezaun waren anfangs sein Ding ( Aerodynamik) usw, usw....
    Und, seine Schiffe laufen gut bis sehr gut.









    Ma' seh'n wann dat Thema v. d. " Bravo" aufgegriffen wird.
    Geändert von supra (09.06.2018 um 00:36 Uhr)
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  2. #2
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    Hallo,

    ah, noch ein "Zirkulator".
    Eine reale Zirkulation funktioniert beim Ruder nur, wenn es löchrig ist wie ein Mühlrad ist. Und damit wäre das Ruder gut für den Mülleimer.

    Eine mathematische Zirkulation funktioniert, als Benchmark, als Marker für die Grenze zwischen Leistungsabgabe oder Leistungsaufnahme.


    Peter

  3. #3
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    Ja nun, so manch einer hat die Löcher halt im Kopp .
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  4. #4
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    Hallo,

    das ist ein anderes Thema aber, gibt es denn geniale Ausnahmen ohne Halluzination?

    Die mediale "Zirkulation" um ein Ruder ist ein Glaube ohne realem Bezug, kurz: eine Hallutzination, auch wenn der falsche Fakt von einigen standhaft behauptet wird.
    Die Zirkulation setzt die mathematische Formulierung auf "Null"-Bezug und benennt den Bereich abseits des Bezugs einmal als Konvergenz und einmal als Divergenz.

    Sicher meinst du am Ruder die mediale Divergenz. Zieht man das Divergienz erzeugende Ruder urplötzlich aus dem Medium, bricht die leistungsabgebende Divergenz ab und es erfolgt eine leistungsaufnehmende Konvergenz: der Strudel "frisst" sich langsam selbst auf, er fällt in sich zusammen.
    Je nach Standpunkt des Energieflusses kann es eine Energieufnahme und anderseits eine -abgabe sein.
    Das ist nicht weiter schlimm, man sollte dann nur den Standpunkt beibehalten und nicht zwischendurch wechseln.

    Aber eine "Zirkulation", übersetzt eine Nullnummer ist real nicht überlegungswert zumal manche ihr vermeintliche Effekte unbedingt zuordnen wollen und damit nur einen technischen Reinfall kommunizieren.


    Peter
    Geändert von K.Lauer (15.06.2018 um 18:32 Uhr)

  5. #5
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    Hallo,

    und falls hier noch jemand meint, die "Divergenz" wäre genau "die" Zirkulation ums Ruder, den kann ich beruhigen:
    Die durchs Ruder im Medium erzeugte Divergenz muß sich nicht zwangsläufig drehen, was sie bei wirksamen Ruder auch nicht tut.
    Gleichwohl kommt das Ringintegral "Zirkulation" als Nullmarker ums Ruder herum zum Einsatz.

    Das wirksame Ruder trennt gegen Kraftwiderstand Wassermassen auf und lässt sie linear versetzt an der Rückkante zurück.


    Peter

  6. #6
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    Das Thema hatten wir doch vor Jahren schon, damals haben dir sehr viele kompetente User versucht beizubringen wie es sich mit der Zirkulation verhält, was es damit auf sich hat.
    Gegen deine Ignoranz aber war kein Kraut gewachsen.
    Nach geschätzt 300 Beiträgen haben wir es schlussendlich aufgegeben.
    Man kapitulierte vor deiner Lernresitsenz , und vor deinen " individuellen Argumenten/Wortschöpfungen" mit denen du dich In einer selbstbestätigenden Endlosschlleife befandest.

    Das Positive am damaligem Thread war, dass dieses Thema von vielen Usern auf unterschiedlichste Weise erklärt wurde,
    erschöpfend erklärt wurde, sowohl banal, leichtverständlich, als auch nahezu wissenschaftlich.
    Viele User , ich denke nahezu alle am Thema interessierten User/Leser haben es dann auch verstanden/ mitgenommen----bis auf einen.

    Bleib mir also bitte mit dem Thema vom Hals, du bist mehr als anstrengend.




    .........
    Geändert von supra (16.06.2018 um 16:43 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
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  7. #7
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    Hallo,

    das liegt einfach daran, weil du das Thema immer noch nicht sortiert bekommst und du einfach zu halsstarrig und selbstverliebt bist.

    Geht zum Mühlrad und Flettner, um Leute mit der Zirkulation nicht in die Irre zu treiben, denn genau a trifft deine "Zirkulation" passgenau;
    aber nie nicht zum fest stehenden Ruder.


    Peter

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