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  1. #21
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Hallo Ohli, nein, bei Bleiakkus gibt es schon einen Memory-Effekt, nur andersrum: Sie merken sich die ungenutzte (ungeladene) Kapazität und verlieren die mit der Zeit unwiederbringlich. Es ist genau umgekehrt wie bei den alten NC-Zellen, die verlieren die vollgeladene Kapapzität.
    Viele Grüße
    nw
    Diese (negativen) Effekte lassen sich bei Pb und NiCd problemlos verhindern.
    Erheblich weniger Mühe als z.B. die eigene Zahnprophylaxe .
    Nach 20 Pb Jahren mit 3maliger Erneuerung des Pb Packs (12 V ca. 400 Ah) werkelt schon seit
    20 Jahren ein 375 Ah NiCd Akkupack ohne Probleme. Natürlich mit der erforderlichen Wartung
    und Pflege. War trotz " Technologie Rückschritts " ein voller Erfolg.
    Natürlich wird die Li Technologie weiterentwickelt und irgendwann vielleicht Standart werden.
    Aber , Blei ist erheblich häufiger als Lithium auf dieser Erde , was immer für den höheren Preis
    bei Li Akkus sorgen wird. Nach 10 Betriebsjahren habe ich den 100 Ah Pb Starter Akku via Ebay
    für 50 € frei Haus getauscht. Da muss ich über andere Technologien nicht nachdenken.
    Der Preis regelt immer Alles.
    Das "Leichtgewicht Li - Akku" wird jedoch an vielen Stellen von Vorteil sein , wenn Gewicht und
    nicht der Preis entscheiden. Deshalb wird Li in jedem Fall die Technik det Zukunft sein.
    Gruß vom Wasser

    HL

  2. #22
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    10 k-euro sind ein haufen kohle,
    den man besser überlegt ausgiebt,
    zb.
    Segeln ... Urlaub... anders leben ...
    Gruß aus dem "langzeit Urlaub"
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  3. #23
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Hallo Ihr, bis jetzt geht diese Diskussion beim Preis von nicht ganz richtigen Vorraussetzungen aus. Bleiakkus gibt es ab 70€/100Ah (Nominalkapazität) Der Preisunterschied ist offensichtlich immer noch erheblich (billiges China-Produkt verglichen mit Low-Price Blei-Akku) Im oberen Segment dürfte der Unterschied entsprechend sein. Das wird sich in Zukunft ändern, aber noch ist es nicht soweit.
    Wie man auch in diesem Thread sieht, sind die LiFe-Akkus nicht ganz einfach. Bei einem kleinen Akku (3ah) habe ich das mal genau untersucht, und einen einzelnen Akku ohne Management mit einem Lademanager aus einer anderen Quelle verbunden. Das funktioniert ganz gut, der Manager verhindert Überladung einzelner Zellen genauso wie Tiefentladung. Bei einem (sehr teuren) großen Akku würde ich für jede Zelle ein extra Voltmeter stiften (DVM's gibts aus demReich der Mitte ab 1€), und den Akku damit genau überwachen.
    Ich habe jedenfalls gerade eben mein Schiff für Blei-Akkus und den passenden Halterungen ausgerüstet (insgesamt 7*100Ah). Nach dem Ende der Lebensdauer dieser Akkus (5-7 Jahre) wird sich die Frage neu stellen. Jetzt habe ich die gesparten 10k€ in anderes investiert.
    Viele Grüße
    nw
    Mich haben die LiFePos inkl. BMS und Trennrelais ca. 1100.- € gekostet. Sind 200 AH Winston Zellen also nix billiges Noname Zeugs. 300 AH AGMs (mindestens notwendig um mit 200 AH Li zuvergleichen) und Batteriemonitor (den bringt das BMS mit und möchte ich nicht missen) wären wohl auch 700.- fällig geworden. Allerdings sind die LiFePOs aktuell wieder im Preis gestiegen.

    Und noch was mit einem oder auch mehreren Voltmetern wirst du bei LiFePOs nicht glücklich werden. Schau dir mal die Entladekennlinien von LiFePOs an.

  4. #24
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    Zitat Zitat von round-world2 Beitrag anzeigen
    10 k-euro sind ein haufen kohle,
    den man besser überlegt ausgiebt,
    zb.
    Segeln ... Urlaub... anders leben ...
    Gruß aus dem "langzeit Urlaub"
    Wo kommen die 10K jetzt her? Für vergleichbare 700 AH AGM brauchst du höchstens 400 AH LiFePO4. Selbst mit Fertig Akkus kommst du da auf 4-6 K und nicht 10K. Als Bausatz gehts noch deutlich günstiger.

  5. #25
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    Hallo jobe, ich hatte aus der Bucht einen kleinen, nackten 4-zelligen LiFe-Akku außerordentlich billig ersteigert. Um den in Betrieb zu nehmen, habe ich einen einzelnen, ebenfalls 4-fachen Batteriemanager dazugekauft (der war teurer als der nackte Akku). Ich wollte einfach wissen, was da passiert und habe Laden und Entladen mitgemessen. Die Lade/Enteladekurve ist etwas steiler als bei Blei, wo es im Bereich 12V eine breite Plateauphase gibt. Hat natürlich den Vorteil, daß man aus der Spannung direkt auf den Ladezustand schließen kann, was bei Blei nicht geht.
    Ganz klar imponiert das geringe Gewicht, wo das eine Rolle spielt, würde ich auch tiefer in die Tasche greifen.
    Schon seit uralten Blei-Zeiten habe ich gelernt, daß genaue Kontrolle die Lebensdauer der Akkus enorm verlängert, und unerwartete Schwierigkeiten (Blackout) verhindern hilft. das ist sich bei LiFe nicht anders!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  6. #26
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    @jobe
    "Wo kommen die 10K jetzt her? Für vergleichbare 700 AH AGM brauchst du höchstens 400 AH LiFePO4. Selbst mit Fertig Akkus kommst du da auf 4-6 K und nicht 10K. Als Bausatz gehts noch deutlich günstiger."

    Unten im beitrag #19

    "Nach dem Ende der Lebensdauer dieser Akkus (5-7 Jahre) wird sich die Frage neu stellen. Jetzt habe ich die gesparten 10k€ in anderes investiert.
    Viele Grüße
    nw"
    Geändert von round-world2 (23.06.2018 um 12:48 Uhr)
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  7. #27
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    Zitat Zitat von ohli Beitrag anzeigen
    Wofür soll das denn gut sein?



    LiIon: möglichst bei 50% halten!
    LiIon-Akkus altern am schnellsten, wenn sie komplett leer sind, aber genauso wenn sie komplett voll sind! Der schonendste Ladezustand eines LiIon-Akkus liegt bei ca 50%. Einen Memoryeffekt oder ähnliches gibt es auch hier nicht, einmal monatlich zu entladen ist absolut sinnlos. Im Herbst auf ca. 60% laden und vergessen. Im Frühling hat er dann vlt. noch 40% und ist nur wenig gealtert.

    Ohli
    Hallo Ohli
    Sind das Erfahrungen oder angelesenes Wissen?

    Im Übrigen sind LiFePO4 und LiIon 2 Paar Stiefel und LiPO ein Drittes.

    Ich habe in den Jahren 2006 bis 2008 4 LiFePO4 packs beim gleichen Hersteller in China gekauft ( damals noch die Beutel Akkus), und der Block mit den meisten regelmässigen Entlade-Ladezyklen ist als einziger übriggeblieben.
    Die zuerst gestorbenen Akkus hatte ich nach klugen Empfehlungen im Netz genauso behandelt, wie Du es vorgeschlagen hast, war aber nicht hilfreich !
    Im übrigen zeigen auch Lithium Akkus nach ca. 10 Jahren einen Kapazitätsverlust unabhängig von der Anzahl der Lde-Entladezyklen, die oftmals angegeben mehrere tausend Zyklen wurden wesentlich kürzerer Zeit gefahren, wenn überhaupt, denn bei manchen Spezifikationen ergeben sich Testzeiträume von mehreren Jahren, wenn diese Tests mit den standard Lade- und Entladeströmen durchgeführt wurden.

    Horst

  8. #28
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    Georg Best

  9. #29
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Die Lade/Enteladekurve ist etwas steiler als bei Blei, wo es im Bereich 12V eine breite Plateauphase gibt. Hat natürlich den Vorteil, daß man aus der Spannung direkt auf den Ladezustand schließen kann, was bei Blei nicht geht.
    Ich weiss nicht, woher Du die Ladekurven genommen hast, aber dem ist eben nicht so. LiFePOs haben zwischen 90% und 10% nahezu die gleiche Spannungslage (zumindest bei den niedrigen Strömen, die wir am Boot entnehmen). Deshalb kannst Du eben aus der Spannung NICHT auf den Ladezustand schließen.
    Genau deshalb habe ich ein BMS genommen, welches auch die Ströme misst und aufaddiert und damit den ungefähren Ladezustand der LiFePOs anzeigt.

    lg
    Jobe

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