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  1. #11
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    Okaaay, war das so? Das werden wir uns mal anschauen. Da ich aber keinen HLR mehr habe dürfte die Batterie sowieso nicht optimal ausgeredet werden.

  2. #12
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    Moin moin.
    Na,das geht ja interesant zur Sache hier.finde ich gut.
    Ich habe mir mal alle Varianten betrachtet,und glaube ich nehme ne Lösung aus allem. Lach.
    B2B finde ich generell gut. Verbraucher laden Starter.b2b über relais schalten,so dass er nur läuft,wenn die lima Strom liefert.über einen Schalter b2b auch aktivieren können, wenn der Motor aus ist.falls die Starter Batterie mal leer sein sollte,warum auch immer.
    Zwei Ladegeräte bei landstrom,ausgelegt auf die Kapazitäten der Akkus.
    Oder mache ich da jetzt einen Denkfehler.
    Gruss
    Christian

  3. #13
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    Moin Christian,
    zwei Gedanken:
    B2B Ladegeräte schalten sich meist spannungsabhängig ein. Das heißt ohne laufenden Motor wirst du aus der einen Batterie die anderen nicht laden können. Das macht auch nur bedingt Sinn, da diese Ladegeräte für einen Notstartversuch nicht die nötigen Ströme liefern. Dann besser ein Notstartschalter mit dem du beide Batterien im Notfall verbinden kannst.
    Du willst die Lichtmaschine auf deine Verbraucherbatterie hängen und den Starter auf die andere, richtig?
    Das geht, ist aber die aufwendigste Variante, da du die Motorelektrik penibel trennen musst, falls das nicht vorgesehen ist. Oft gibt es ja ein +-Verbindungskabel zwischen Anlasser und Lichtmaschine und das geht dann zur Batterie. Gehen von der Lichtmaschine noch Kabel zum Drehzahlmesser, Voltmeter evtl. Motorsteuergerät etc. ab muss man sich da nen Schaltplan malen und durchschauen was man macht. Du musst beim Motorstart ja davon ausgehen, dass beide Batterien unterschiedliche Spannungsniveaus haben. Den Motor komplett auf deiner Motorbatterie zu lassen und dann die Verbraucherbatterie via B2B oder Trennrelais zu zu schalten wäre einfacher.

    Handbreit
    Daniel

  4. #14
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    Hallo,

    so wird eher ein Schuh daraus.
    Konsequenter:
    Man nehme einen Batteriewahlschalter oder Batteriewechselschalter und lege den Anlasser darauf, bspw. den:
    http://www.motorfit.de/batterie-zube.../a-1928480747/
    Leider ist der Schaltknauf nicht sehr stabil. Der muß dringend gegen seitliche Schläge geschützt werden.


    Peter

  5. #15
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    Hallo Seahawk_30_1978, das mit dem Trennen der Stromkreise ist nicht so kompliziert, das Wichtigste ist, den Ladestrom aus der Lima in die Verbraucherbatterie umzuleiten. Ob die kleineren Verbraucher der Motorelektrik, z.B. die Anzeigeinstrumente und Kontrollleuchten nun auch von der Verbraucherbatterie oder der Motorbatterie gespeist werden, macht das Kraut nicht fett. Hast Du noch mehr Ladequellen, werden die alle auf die Verbraucherbatterie geschaltet.
    Dadurch hängt an jeder Ladequelle nur noch die eine Verbraucherbatterie, jegliche Splitter, Ladungstrenner, Trenndioden , Wahlschalter oder ähnliches entfallen. Die einzelnen Ladequellen stören sich gegenseitig gewöhnlich nicht, man kann sie alle zusammenhängen.
    Den B2B-Lader brauchst Du (ohne den macht das ganze keinen wirklichen Sinn) um die Motorbatterie nachzuladen. Es wurde hier schon gesagt, daß hierzu eher geringe Energiemengen erforderlich sind, entsprechend ist der B2B-Lader nur ein eher kleines (und billiges) Bauteil, der mit einem Ladestrom von 1 oder 2A völlig ausreichend ist.
    Bei meiner Installation (ich stehe auf manueller Kontrolle) habe ich in die Speiseleitung des B2B-Laders einen Schalter eingebaut (einfacher Kippschalter, muß nur 2A können), mit dem ich den B2B-Lader abschalten kann, sowie ein Voltmeter (druckknopfaktiviert), um jederzeit den Ladeszustand der Motorbatterie überprüfen zu können. Der Vorgang des Motorbetriebes schaut bei mir so aus: Ich schalte die Motorelektrik an meiner Schalttafel in der Navigation ein (entspricht dem Zündschalter), dadurch erwacht das Motorkontrollpanel im Cockpit zum Leben. Gleichzeitig überprüfe ich ebendort per Knopfdruck die Spannung der Motorbatterie und schalte den zugehörigen B2B-Lader ein (ich habe noch mehr von der Sorte, z.B. für die Ankerwinch). Im Cockpit kann ich nun den Motor starten und auch wieder stoppen. Nach dem Motorbetrieb schalte ich die Motorelektrik an der Schalttafel in der Navigation wieder aus und überprüfe wieder per Knopfdruck den Spannungszustand der Motorbatterie. War es ein längerer Motorbetrieb, ist sie schon wieder voll, war es eher kürzer, muß ich den B2B-Lader noch laufen lassen. Bei voller Motorbatterie schalte ich den B2B-Lader ab.
    Wenn ich z.B. das Ausschalten des B2B-Laders vergesse, so wird dieser zyklisch die Motorbatterie nachladen, und dabei natürlich Strom aus der Verbraucherbatterie verbrauchen. Der Stromverbrauch wird sich jedoch in sehr engen Grenzen halten, und die Motorbatterie wird keinesfalls überladen (wenn die Ausgangsspannung des B2B-Laders richtig eingestellt ist) Wie hoch dieser Stromverbrauch tatsächlich ist, kann ich (noch) nicht sagen, möglicherweise ist er so gering, daß sich der Einbau des Schalters nicht lohnt.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  6. #16
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    Hallo,

    die einen wollen ihren Bleiakku in absurd kurzer Zeit aufladen, andere lassen sich Tage dafür Zeit.
    Wäre der nächste Schritt der Optimierung, die LiMa gegen ein Modell mit 1 bis 2 A Nennstrom auszutauschen, oder soll doch lieber eine 10A Super-LiMa zum Einsatz kommen?


    Peter

  7. #17
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    Moin,

    die Trennung der Akkukreise ist wirklich einfach und beeinträchtigt die Motorelektrik in keinster Weise.
    Bei der Standardinstallation ist + des Starterakkus mit dem Anlasser verbunden. Von dort führt ein Kabel zu B+ der LiMa. Strom erhält die Motorelektrik über den Zündanlaßschalter. Und der wird vom Anlasser versorgt.
    Also:
    - Verbindungskabel Anlasser-LiMa ausbauen
    - Kabel B+ LiMa nach Verbraucherakkus neu legen (das ist wegen des notwendigen Querschnitts noch das Auwendigste).
    - Fertig!

    Die Motorelektrik wird nach wie vor vom Starterakku versorgt: Gleiches gilt für den Erregungsstrom des Rotors (Klemme D+/61) . Bleibt also alles wie beim alten.

    Jetzt ist nur noch die Frage der Nachladung des Starterakkus zu klären, da der ja jetzt nicht mehr wegen des ausgebauten Verbindungskabels von der LiMa versorgt wird. Mögliche Lösungen dafür sind bereits angesprochen worden.

    Einen Verbindungsschalter für einen "Notstart" der Maschine mit den Verbraucherakkus habe ich nicht und auch noch nicht vermißt. Wenn der Starterakku in Ordnung ist, ist so etwas auch überflüssig. Wer da trotzdem auf Nummer sicher gehen will, besorgt sich ein KfZ-Überbrückungskabel ausreichenden Querschnitts und verbindet damit im Bedarfsfall die Pluspole von Starter und Verbraucherakkus. Sollte man aber nur tun, wenn der Starterakku - wodurch auch immer - entladen ist.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  8. #18
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    Zitat Zitat von cr838 Beitrag anzeigen
    Einen Verbindungsschalter für einen "Notstart" der Maschine mit den Verbraucherakkus habe ich nicht und auch noch nicht vermißt. Wenn der Starterakku in Ordnung ist, ist so etwas auch überflüssig. Wer da trotzdem auf Nummer sicher gehen will, besorgt sich ein KfZ-Überbrückungskabel ausreichenden Querschnitts und verbindet damit im Bedarfsfall die Pluspole von Starter und Verbraucherakkus. Sollte man aber nur tun, wenn der Starterakku - wodurch auch immer - entladen ist.
    Hallo,

    ein Starterkabel geht natürlich auch.

    Naja, ich nutze alte Verbraucher-Akkus als Starterakku.
    Deshalb musste ich bereits ein wenige Male umschalten.
    Liegt der Anlasser auf dem Umschalter, ist der defekte Akku vom Stromkreis abgetrennt, um das mal als Vorteil zu nennen.


    Peter

  9. #19
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    Hallo sucher,

    Deine Idee entspricht doch nahezu meiner!?
    Um es mir so einfach wie möglich zu machen.....lasse ich im Boot alles so wie es ist. Allerdings werden die beiden Verbraucher batterien nun immer zusammen aggieren (Entweder Batt. Wahl schalter immer auf beide, oder Schalter fliegt raus).
    Dann kommt eine neue Starter Batt. dazu und ein b2b, welche von den beiden Verbraucher batt. geladen wird. Anlasserkabel von lima trennen und auf die neue Starter legen. Das sollte es dann gewesen sein.
    Alle Motor relevanten dinge sind eh nur mit Zündung ein, an. Auf welcher batt. die liegen, ist in der tat wurscht.
    Wenn man den b2b nicht zum arbeiten bewegen kann, ohne das der Motor läuft, kann ich mir das relais in der tat schenken.wäre dann nun noch unter dem aspekt interessant, das er auf keinen fall arbeitet, wenn der motor nicht läuft...fall er das denn tun würde. aber da muss ich mir mal einen aus gucken....und lesen...
    Für den vermeindlichen Notfall überbrückungskabel ins Boot legen.
    gruss
    christian

  10. #20
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    Hallo, den "Notstart" bei leerer Motorbatterie mache ich anders: Ich habe für alle Batterien die gleiche äußere Größe, und ich habe neben der Motorbatterie noch 2 andere Batterien (für Ankerwinch vorne bzw. achtern), die ebenfalls nur durch B2B-Lader geladen werden. Wenn also durch einen dummen Fehler die Motorbatterie tatsächlich mal leer sein sollte (wahrscheinlicher ist, daß man sie in der Folge von Reparaturmaßnahmen leergeorgelt hat), dann habe ich 2 hoffentlich volle Batterien an Bord, die ich dann umsetzen kann. Theoretisch würde das Starthilfekabel auch gehen, aber die Entfernungen sind eher groß*, so lange Starthilfekabel gibt es nicht zu kaufen, müßte ich selberbauen.
    Viele Gtrüße
    nw

    * Die Vermeidung von langen, dicken Kupferkabeln quer durch das Boot war auch ein Grund für dieses Konzept.
    Πάντα ῥεῖ (*)
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