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  1. #31
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    @sucher: Wer sollte denn den Natoknochen mißbrauchen und wozu?

    OT: Bevor ich meine Verbraucherakkubank "aufgerüstet" habe, waren der Starter und die Verbraucherakkus identisch. Wenn ich wusste, ich bin etwas länger unterwegs, habe ich per "Knochen" auch den Starterakku für ein paar Stunden mit reingenommen, warum auch nicht......
    42!

  2. #32
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    Hallo Acer, ich meine ich habe das hier aufgeschnappt: In dem speziellen Fall war der Natoknochen so eingebaut, daß er B+ vom Akku getrennt hat (Alles aus) und damit wurde die Lima bei laufender Maschine gehimmelt. Im allereinfachsten Fall könnte das zu einer leeren Starterbatterie führen, wenn jemand die noch volle Starterbatterie auf die leere Verbraucherbatterie aufschaltet. Um den Starterakku zu laden, habe ich den B2B-Lader, da brauche ich keinen Schalter.
    Ursprünglich war das auch bei mir so, dadurch die Kabelverbindung ~2m. Seit der Akku direkt neben dem Anlasser steht, jubelt der richtig los!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  3. #33
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    Hallo,

    wozu ist der einzelne Bat+ die hauptgeschaltete Leitung, bei mehreren Akkus?
    Dazu nimmt man den gemeinsamen Bat-.


    Peter

  4. #34
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    Zitat Zitat von ohli Beitrag anzeigen
    Moinsen,

    ich grabe das hier nochmal aus, weil ich das bei mir diesen Sommer auch so umgebaut habe: die LiMa lädt die Verbraucherbatterie, die Starterbatterie wird durch einen kleinen (China-, Billig-, 3A-) B2B-Lader geladen. Dabei habe ich das Relais (das vorher meine Batterien verbunden hat bei laufendem Motor) drin gelassen, der B2B-Lader läuft also nur bei laufendem Motor.

    Ergebnis: die LiMa liefert gar keinen Strom mehr!

    Erklärung: Die Klemme D+ ist noch an der Starterbatterie. Diese Klemme "fühlt" die vorhandene Spannung, regelt damit die Ladeleistung der LiMa (über den Regler -> Erregerstrom). Die Starterbatterie ist aber bei 14,4 V, weil der B2B-Lader die ja liefert. Die Lima glaubt, dass die Batterie voll ist und liefert keinen Strom.

    Abhilfe: D+ muss auch an die Verbraucherbatterie!

    Gruß
    Ohli
    Moin,

    vorsicht, da muß man differenzieren.

    Über Klemme D+/61 bekommt die Lima via Zündschalter und Ladekontrollampe Spannung. Dadurch kommt ein Stromfluß durch die Erregerwicklung des Rotors zu Stande, es wird ein Magnetfeld aufgebaut und die LiMa überhaupt erst in die Lage versetzt, nach dem Start Strom zu liefern. Läuft die Maschine erst einmal, wird der Erregerstrom von der Lima selbst produziert. Wie hoch der ist, wird durch den Regler bestimmt.

    Meines Wissens werden in Standard-Limas zwei verschiedene Systeme eingesetzt, um dem Regler die aktuelle Spannung "bekannt" zu machen:
    1. Durch internen Abgriff an Klemme B+ der Lima
    2. Durch externen Abgriff am Akku selbst
    Letzterer erfolgt über eine gesonderte Leitung. Es versteht sich von selbst, daß dieses System besser ist, da es die Spannungsabfälle in der Ladeleitung kompensiert. Außerdem muß dann - wie Ohli richtig benmerkt - diese "Meßleitung" am primär zu ladenden Akku angeklemmt werden.

    Klemme D+/61 selbst hat mit dem geschilderten Effekt nichts zu tun.

    Hinweis: bei der Meßleitung gibt es eine Problematik. Sie muß prinzipbedingt direkt am Akku angeklemmt werden und stellt daher ein Kurzschlußrisiko dar. Eine Absicherung ist aber auch nicht ungefährlich: geht die Sicherung kaputt "sieht" der Regler eine Spannung von 0V! Ein "dummer" Regler wird dann der Erregerstrom max. hochfahren mit der Folge einer netten Überspannung im Netz. Vor eine Absicherung also rechechieren, ob der Regler damit klarkommt. Ansonsten die Leitung sehr sorgfältig verlegen, insbesondere nicht in unmittelbarer Nähe des Motorblocks.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  5. #35
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    Nach meinem Verständnis regelt der Regler einer 0815-Lima streng genommen gar nix, er sorgt nur für eine bestimmte und meist fest vorgegebene Spannung, die drezahlunabhängig erzeugt wird bzw erzeugt werden soll.

    Einer Überspannung kann er nicht erzeugen, weil er wie gesagt fest eingestellt ist, zB auf 13.8V oder 14.2V.

    Erreicht ein Akku die max. Spannung der Lima, fließt kein Strom mehr.

    Am Rande: Viele Limas stammen aus dem KFZ Bereich der 80-90iger Jahre, dort hatten sie meist nicht sonderlich viel zu tun., d.h. sie werkelten weit unter ihrer Nennleistung oder nur kurz bei max. Leistung. Im Boot kann das anders aussehen, wenn eine grosse leere Akkubank über Stunden wieder geladen werden soll, das dann noch in einem engen und meist ziemlich heissen Motorraum. Viele Limas laufen dann ausseralb des zulässigen Temperaturbereichs.
    42!

  6. #36
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    Hallo Acer, der Lima-Regler ist schon ein Regler, allerdings ist der Regelbereich eher klein, vielleicht 0.5V . Unterhalb der Ausgangsspannung 14,2 - 0.5V ist die Ausgangsspannung ungeregelt, hängt also nur von der Last bzw. Drehzahl ab. Das bedeutet, die Lima erreicht ihren Maximalstrom nur bei voller Drehzahl und niedriger Akkuspannung, vielleicht 12V. Ich vermute, es gibt eine Strombegrenzung, die aber nur aus dem ohmschen Widerstand der Wicklung besteht.
    Erreicht die Ausgangsspannung die Nähe der Maximalspannung, schlägt ein Regler zu, der den Strom in DF per PWM (Verlustleistungsarm!) reduziert, und bei Erreichen der Maximalspannung ganz zudreht.
    Grundlage ist eine wie ich meine sehr schlaue und gleichzeitig sehr einfache (und billige) Schaltung aus zwei Transistoren, die als komplementärer astabiler Multivibrator geschaltet sind.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  7. #37
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    Am Rande: Viele Limas stammen aus dem KFZ Bereich der 80-90iger Jahre, dort hatten sie meist nicht sonderlich viel zu tun., d.h. sie werkelten weit unter ihrer Nennleistung oder nur kurz bei max. Leistung. Im Boot kann das anders aussehen, wenn eine grosse leere Akkubank über Stunden wieder geladen werden soll, das dann noch in einem engen und meist ziemlich heissen Motorraum. Viele Limas laufen dann ausseralb des zulässigen Temperaturbereichs.
    Das ist absolut richtig: die warmen und idR wenig belüfteten Motorenräume plus ggf die nachgerüsteten "Hochleistungsregler" machen den Standard-LiMas zu schaffen. Laut Aussage des lokalen Autoelektrikers unseres Vertrauens (er macht die LiMas ud Anlasser, wenn sie nicht weggeschickt werden) sind die HLRs in dem Zusammenhang regelmäßig für LIMa Defekte (an Regler, Dioden) verantwortlich. Will man die LiMas wirklich triezen sollte man eine höher belastbare nehmen, ggf mit mehreren Lüfterrädern. Tut ihnen gut.

  8. #38
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    Buntesegel, deswegen kommt man nicht umhin, eine "gepimpte" Lima zu kaufen, will man mit diesen "Ladeboostern" seine alte Lima nicht grillen.

    Bei mir werkelt ein System von Mastervolt, bestehend aus dem Alpha Pro Regler plus teurer Lima, die hält bislang. Nicht ohne Grund hats aber auch eine Tempkontrolle der Lima, wird sie zu heiss, wird runter geregelt.
    42!

  9. #39
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    Buntesegel, deswegen kommt man nicht umhin, eine "gepimpte" Lima zu kaufen, will man mit diesen "Ladeboostern" seine alte Lima nicht grillen. ...
    Moin,

    kann ich so nicht bestätigen: ich hab' mir 2010 einen HLR von Sterling gegönnt.

    Keine Ahnung, ob die an meinem Bukh DV 20 verbaute Lima (50 A) seinerzeit (1984) aus dem KfZ-Bereich stammte. Bislang hat sie trotz erhöhtem Abruf von Leistung einwandfrei gearbeitet. Allerdings wird der max. Strom nur bei Ladezuständen unter 65% und mindestens 60% der max. Motordrehzahl erreicht. Da zudem die Temperatur der Lima vom HLR überwacht wird, scheint das System die Lima nicht zu überfordern.

    Dazu mag auch beitragen, daß die Kapazität der Verbraucherakkus derzeit nur 165 Ah beträgt. Eine wesentliche Vergrößerung würde die Lima länger auf max. Last laufen lassen. Ob der HLR dies über die Temperaturüberwachung ausgleicht, sei dahingestellt. Insofern ist in der Tat bei Vergrößerung der Akkukapazität dann auch eine stärkere Lima sinnvoll.
    Geändert von cr838 (29.10.2019 um 22:51 Uhr)
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  10. #40
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    Moin Jürgen,

    in der Tat, wenn die Lima "nur" ca. 70 AH nachschieben muss, wird der max. Strom nur kurzzeitig fliessen, zumal auch ein "leerer" aber noch guter Akku schnell die max. V erreicht.

    Ohnehin und am Rande, bei 165 AH wird auch der beste Bleiakku keinen Ladestrom >30-40A mögen.
    42!

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