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  1. #21
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    Hallo,

    bei abgesetzten Batterien machen solche Mini-Lader natürlich Sinn,
    um die sonst fälligen dicken Leitungen in den Griff zu bekommen.

    Aber am Motorblock würde ich nichts ändern wollen und ihn einheitlich belassen.

    Deshalb habe ich mal einen Diodenverteiler herausgenommen um die zweite, nicht abgesicherte, Ladeleitung bloß los zu werden.
    Eine Dritte Diode zum Regler kompensierte seinerzeit den Spannungsverlust des Diodenverteilers. Bei modernen Diodenverteilern ist der Spannungsverlust wohl mittlerweile irrelevant.
    Solche Verteiler reichen aber den vollen LiMa-Strom durch mit der Folge von dicken Zuleitungen.


    Peter

  2. #22
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen



    Naja, ich nutze alte Verbraucher-Akkus als Starterakku.
    Deshalb musste ich bereits ein wenige Male umschalten.

    Peter
    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen


    Aber am Motorblock würde ich nichts ändern wollen und ihn einheitlich belassen.

    Peter


    !!!!!!!!!!!
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  3. #23
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    !!!!!!!!!!!
    Hallo,

    in welchem Sinn sind die Zeichen relevant, ist es dein spezifisches Desinteresse dass der rückbezügliche Faden fehlt?


    Peter

  4. #24
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    Zitat Zitat von cr838 Beitrag anzeigen

    Die Motorelektrik wird nach wie vor vom Starterakku versorgt: Gleiches gilt für den Erregungsstrom des Rotors (Klemme D+/61) . Bleibt also alles wie beim alten.
    Moinsen,

    ich grabe das hier nochmal aus, weil ich das bei mir diesen Sommer auch so umgebaut habe: die LiMa lädt die Verbraucherbatterie, die Starterbatterie wird durch einen kleinen (China-, Billig-, 3A-) B2B-Lader geladen. Dabei habe ich das Relais (das vorher meine Batterien verbunden hat bei laufendem Motor) drin gelassen, der B2B-Lader läuft also nur bei laufendem Motor.

    Ergebnis: die LiMa liefert gar keinen Strom mehr!

    Erklärung: Die Klemme D+ ist noch an der Starterbatterie. Diese Klemme "fühlt" die vorhandene Spannung, regelt damit die Ladeleistung der LiMa (über den Regler -> Erregerstrom). Die Starterbatterie ist aber bei 14,4 V, weil der B2B-Lader die ja liefert. Die Lima glaubt, dass die Batterie voll ist und liefert keinen Strom.

    Abhilfe: D+ muss auch an die Verbraucherbatterie!

    Gruß
    Ohli

  5. #25
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    Hallo,

    das Komplizieren ist im Aufwand immer beliebig.


    Peter

  6. #26
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    @Seahawk

    Da die ganze Trennerei/Ladeverteilung immer schon eine Krücke war, hab ich bei meinen früheren Booten immer B2b Lader verwendet. "Damals" erntete man dafür bestenfalls Kopfschütteln, heute wird es akzeptiert, propagiert-

    Es gibt diverse B2Bs, die man durch "Bedingungen" ein/ausschalten kann, zB Motor läuft.

    Das Szenario "Motor läßt sich nicht starten, weil Starterakku leer" musste ich bislang noch nicht bewältigen, es kommt aber erstaunlicherweise recht häufig vor, warum auch immer.

    Auch bei mir an Bord ist da so eine "Notschaltung" per Natoknochen vorgesehen, die Servicebank wird schlicht mit dem Starterakku verbunden, eine ziemlich "brutale" Methode, da schon höhe STröme auftreten können. Bin mir nicht sicher, ob das wirklich eine sinnige Lösung ist. Mag nun sein, dass man sich irgendwie den ansonsten intakten Starterakku leergenudelt hat und man nur auf diesem Wege Starthilfe geben muss. So wie ich es mitbekommen habe, war der Starterakku aber meist massiv geschädigt, zB Zellenschlüsse nach rauher See. Wenn man auf so einen letztlich zerstörten Akku 13V und enorm viel Strom anlegt, kann der einem im wahrsten Wortsinne um die Ohren fliegen.

    Wenn man eh Strippen zieht, könnte es daher zielführend sein, den Anlasser auf Verbraucherbank zu legen statt diese Bank mit dem Starter kurz zu schliessen.

    Am Rande: Ein brauchbarer Akkuminitor (mit Shunt) ist immer eine lohnende Investition.

    Handbreit
    42!

  7. #27
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    Hallo,

    was sich wirklich lohnt ist, den Motor (Anlasser und Lima) auf einen Akku-Umschalter zu legen.
    Alles andere ist Murks, der mit zusätzlichen Murks kompensiert wird.

    Genau so bekommt man den Motor zusätzlich spannungsfrei, ohne das Bordnetz lahmlegen zu müssen.


    Peter

  8. #28
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    @Seahawk

    Da die ganze Trennerei/Ladeverteilung immer schon eine Krücke war, hab ich bei meinen früheren Booten immer B2b Lader verwendet. "Damals" erntete man dafür bestenfalls Kopfschütteln, heute wird es akzeptiert, propagiert-

    Es gibt diverse B2Bs, die man durch "Bedingungen" ein/ausschalten kann, zB Motor läuft.

    Das Szenario "Motor läßt sich nicht starten, weil Starterakku leer" musste ich bislang noch nicht bewältigen, es kommt aber erstaunlicherweise recht häufig vor, warum auch immer.

    Auch bei mir an Bord ist da so eine "Notschaltung" per Natoknochen vorgesehen, die Servicebank wird schlicht mit dem Starterakku verbunden, eine ziemlich "brutale" Methode, da schon höhe STröme auftreten können. Bin mir nicht sicher, ob das wirklich eine sinnige Lösung ist. Mag nun sein, dass man sich irgendwie den ansonsten intakten Starterakku leergenudelt hat und man nur auf diesem Wege Starthilfe geben muss. So wie ich es mitbekommen habe, war der Starterakku aber meist massiv geschädigt, zB Zellenschlüsse nach rauher See. Wenn man auf so einen letztlich zerstörten Akku 13V und enorm viel Strom anlegt, kann der einem im wahrsten Wortsinne um die Ohren fliegen.

    Wenn man eh Strippen zieht, könnte es daher zielführend sein, den Anlasser auf Verbraucherbank zu legen statt diese Bank mit dem Starter kurz zu schliessen.

    Am Rande: Ein brauchbarer Akkuminitor (mit Shunt) ist immer eine lohnende Investition.

    Handbreit
    Ich habe nicht einmal eine solche Notschaltung aber (zugegebenermaßen) eine relativ große Starterbatterie, (100 Ah für 36 PS), die natürlich auch bei gealterter Starterbatterie noch lange den Starterstrom liefern würde. Die Batterie ist unbedingt nötig, weil wir die Batterien über Spannung von Klemme 61 über Relais zum Laden eher Lima zusammen schalten und dabei ggf hohe Ausgleichsströme fließen. Darum spare ich mir weiteres Zeug, für alle Fälle hilft ein Starthilfekabel zwischen den Batterien.

    Acers Hinweis hinsichtlich der Nutzung schlapper Batterien unterstütze ich nachdrücklich. Ich habe beruflich zu viele explodierte Batterien gesehen, denen Leistung abgefordert wurde und die dann hochgegangen sind. Und immer hieß es dann, "ist doch nur 12 Volt". Wenn eine Batterie schwächelt gehört sie ersetzt.... Sie gast nämlich dann auch bei der Ladung sehr schnell...

  9. #29
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    @Buntesegel:

    Jo, "nur 12V" ist wahrlich ein Irrtum. Gibt genug Leute, die sich beim Werken an Akkus den Ringfinger abgesprengt haben, weil der toll leitende Ehering dazwischen kam. Wenn ich auch nur in der Nähe der Akkus was basteln muss, dann nur mit Schutzbrille, Handschuhen und nach genauer Prüfung, nix Leitendes am "Mann" zu haben. Dagegen ist 230VAC fast harmlos.

    Mir ist beim Werkeln an einer grossen Arbeitsmaschine mal ein 22iger Maulschlüssel auf die um Glück gut einen Meter tiefer liegenden Akkus gefallen, die hat es mit einem enorm lauten Knall zerrissen als ob es Granaten wären, der Schlüssel ist "verdampft".

    Von daher hätte ich schon Bauchschmerzen, auf einem Schiff bei Seegang mit Starthilfekabeln zwischen eng verbauten Akkus rumzuturnen.
    42!

  10. #30
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    Hallo Ihr, ich habe auch so eine Anordnung an Bord, wobei der Starterakku wirklich nur den Anlasser bedient. Der ist in unmittelbarer Nähe des Akkus, das dicke Kabel nicht mal 30cm lang. Der B+ Anschluß der Lima ist mit der Verbraucherbatterie mit großem Querschnitt verbunden und auch nicht viel weiter entfernt. Ich könnte nun bei defektem (oder leerem) Starterakku einfach dessen +Klemme abschrauben und eine Verbindung zwischen B+ der Lima und dem +-Anschluß des Anlassers herstellen (entspricht der üblichen Verschaltung an einem Kfz). Ich könnte auch ein speziell hierfür konfektionieres Kabel vorhalten. Das ist in jedem Fall einfacher und sicherer, als mit Starthilfekabeln zu arbeiten. Dafür einen Schalter (Natoknochen) vorzusehen, halte ich für gefährlich, denn das ermöglicht Mißbrauch.
    Bei mir sind alle Akkus von identischer Größe, neben 4 parallelen als Verbraucherbatterie habe ich noch zwei auf die gleiche Weise den Ankerwinschen zugeordnet. Bei leerer Starterbatterie (kam bis jetzt noch nicht vor) könnte ich Batterien umsetzen, und bekäme in jedem Fall die Maschine in Gang.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

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