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  1. #61
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    Hat nur leider nichts mit der Originalanfrage (Sicherheit des Skippers) zu tun.

    Meine erwachsenen Mitsegler legen selbstverständlich nicht ihre Verantwortung für mitreisende Kinder/Jugendliche ab. Ich weiß ja nicht, wieviele es bei Dir an Bord so gibt, doch sollten die 2..3..4 Kinder noch einigermaßen im Blick bleiben können ...

    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Hallo Supra, vielleicht hast Du das falsch verstanden? Stelle Dir vor Du fährst bei bestem Wetter irgendwo auf dem Mittelmeer, an Bord Deine Sprößlinge samt Schwiegerkindern und Deinen Enkelkindern (man staunt, wie schnell man den Überblick verlieren kann), alle bester Laune, und plötzlich fällt auf, einer fehlt. Es könnte ja sein, daß der Vermißte auf dem Thron sitzt, unten wo schläft oder sonstwie nicht an Deck ist (oder sich böswillig im Kettenkasten versteckt hat), oder eben unbemerkt über Bord gefallen ist. Niemand weiß wann und wo!
    Wie gehst Du mit so einem Problem um? Laß mal Dein Kopfkino diesen Fall ablaufen!
    Viele Grüße
    nw
    Miteigner für Rommel33 in Berlin gesucht : www.berlin-ocean-racing.com

  2. #62
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    Hallo jofraia-3, wieviele Personen willst Du in jedem Fall zu jeder Zeit perfekt im Blick halten? Auf einer 470er Jolle ist das kein Problem, da merkst Du sofort am Trimm, wenn Dein Vorschooter abgängig ist, aber wenn das Schiff nur wenig größer ist, gibt es mehrere Kajüten, Toiletten, sonstige versteckte Winkel, die Du unmöglich ständig unter Kontrolle haben kannst. Die Mitfahrer können selbstverständlich ruhig und kontrolliert im Cockpit sitzen, speziell Kinder können aufgeregt herumturnen, sich bei Seekrankheit irgendwo verkriechen, es ist wie einen Sack Flöhe hüten. Um zu Anfang des Threads zurückzukehren, so einer Crew will ich mein Leben nicht anvertrauen (obgleich ich umgekehrt für alle verantwortlich bin), deshalb wie beim Einhandsegeln einpicken. Zur möglichen Personenzahl: Die Charterversion meines Schiffes ist für 12 Personen ausgelegt. Wieviele Kinder/Omas werden unbemerkt an Autobahnraststätten vergessen? Glaube nie, das könne Dir nicht passieren!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  3. #63
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Auf einer 470er Jolle ist das kein Problem, da merkst Du sofort am Trimm, wenn Dein Vorschooter abgängig ist, aber wenn das Schiff nur wenig größer ist, gibt es mehrere Kajüten, Toiletten, sonstige versteckte Winkel, die Du unmöglich ständig unter Kontrolle haben kannst
    Viele Grüße
    nw

    @ Problemsucher
    Ja, ich habe auf meinem Piraten, meinen JK , meinen weiteren Schiffen auch jede Nacht in einer anderen Kajüte geschlafen und die Toiletten reihum genutzt.
    Nachteilig war dass ich desöfteren selber verlustig ging !
    Mittlerweile segel ich ein Schiff mit nur einer Kajüte.

    Als Elektrotechnofreak könntest du dir doch in jede Kajüte, jeder Kabine, jedem Klo, jedem Loch, jeden Winkel eine Kamera basteln.
    Du könntest deine Großfamilie allerdings auch mit langen Bindfäden anzunzeln. Zur Kontrolle --ob noch alle da sind --bräuchtest du nur einzeln an den verschiedenfarbigen Bändseln zuppeln.

    Weischa, nä ?

    Probleme sind immer schnell gemacht;
    und noch schneller erdacht
    Geändert von supra (12.11.2018 um 17:06 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
    Schabowski: " ...sofort, unverzüglich. "
    Bob Ross kucken !

  4. #64
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Die Charterversion meines Schiffes ist für 12 Personen ausgelegt. Wieviele Kinder/Omas werden unbemerkt an Autobahnraststätten vergessen? Glaube nie, das könne Dir nicht passieren!
    Viele Grüße
    nw
    Als direkte Konsequenz sollte jeder Charterer bei Schiffsübernahme ersteinmal checken ob da nicht' noch ' ne Oma auf dem Klo sitzt, oder gar noch ein Kind in der Vorpiek rumlummert.

    Bei Erstbenutzung von Rollgenuas sollen sogar von der Vorcrew unbemerkt miteingetrullerte und anschliessend vergessene Badenixen wieder aufgetaucht sein !
    Geändert von supra (12.11.2018 um 17:39 Uhr)
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  5. #65
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    Zitat Zitat von sagnix Beitrag anzeigen
    Technik in allen Ehren, aber ich hatte gehofft hier noch ein bisschen mehr zu lernen wie die Verschiedenen hier mit unerfahrenen Mitseglern wirklich umgehen. Einer hat geschrieben, er stellt Neulinge gerne sofort ans Ruder. So kenne ich das von einem Bekannten, andere machen das Gegenteil.

    Wie oft segelt ihr allein mit unerfahrener Crew? Ist das was hier geschrieben wurde eher theoretisch oder kommt das dauernd vor?
    Hallo,

    ich segel ständig mit unerfahrener Crew.

    Damit mir niemand mit Erfahrung die saubere Statistik versaut, auch damit dieser Zustand ewig andauere, werden Unerfahrene wahlweise auf der Heimfahrt über Board gekegelt oder deren Kopf abgeschraubt.


    Peter

  6. #66
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    Hallo Supra, auch wenn das zynisch klingt, so eine Maßnahme ist auch immer eine Frage von Nutzen und Kosten. Auch wenn Du den Schaden für so unwahrscheinlich hälst, daß Du Vorkehrungen als abwegig ablehnst, der Aufwand in diesem Fall, speziell der finanzielle Aufwand, ist derartig gering, daß es keine Entschuldigung gibt, das nicht getan zu haben.
    Viele Grüße
    nw
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  7. #67
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    Alles off-topic hier ! Und wegen der Kosten für die Sicherheit von Crewmitgliedern - Wenn dann sollten die inzwischen drastisch reduzierten Kosten einer automatischen AIS-PLB in der Rettungsweste Grund genug sein, den Aufwand nicht zu scheuen ... Man will den MOB ja auch wiederfinden und nicht nur über seinen Abgang informiert werden ... Aber - und da sind wir wieder ( zumindest etwas ) bei der Ausgangsfrage - es wird so gesegelt, dass eine MOB-Situation auf (mehr oder weniger) hoher See nach Möglichkeit ausgeschlossen ist - egal ob Skipper oder Mitsegler.

    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Hallo Supra, auch wenn das zynisch klingt, so eine Maßnahme ist auch immer eine Frage von Nutzen und Kosten. Auch wenn Du den Schaden für so unwahrscheinlich hälst, daß Du Vorkehrungen als abwegig ablehnst, der Aufwand in diesem Fall, speziell der finanzielle Aufwand, ist derartig gering, daß es keine Entschuldigung gibt, das nicht getan zu haben.
    Viele Grüße
    nw
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  8. #68
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    Hallo Jofraia, der Gigaset Keeper löst nicht nur einen automatischen MOB-Alarm aus, sondernhält auch (mit der entsprechenden kostenlosen App)auch den Ort fest, ist also gewissermaßen automatisiertes Drücken des MOB-Knopfes. Kosten je nach Angebot 3,50€/Stück. AIS-PLB oder Epirb ist zweifellos besser, kostet aber mehr als das 100fache. Deshalb wird jeder, nicht nur supra, sodern auch ich selbst, es für total überzogen halten, bei einem Badeausflug jedem Mitfahrer eine Epirb zu stiften. Für den Gigaset Keeper kann man das beim besten Willen nicht sagen!
    Um wieder zum Eröffnungsthema zurückzukehren, selbstverständlich kann auch der Skipper einen Keeper tragen, und damit beim Überbordgehen einen Alarm auslösen. Ob die unerfahrene Crew darauf angemessen reagieren kann, ist eine andere Frage. Da ist dann vermutlich genausowie beim Einhandsegler die Epirb die bessere Lösung.
    Viele Grüße
    nw
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  9. #69
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    Sucher,

    Gigaset Keeper ist keine Lösung. Deine Begeisterung für die Dinger und ihren niedrigen Preis in allen Ehren.

    Die Lösung ist Haltung und aufmerksames vorrausschauendes, gutes Skippern. Ausprobieren, Fühlen, Wissen.

    Schmeiß mal unterwegs all Handys in nen Segelsack und leg sie weg. Dann drehst Du den Hauptschalter auf Null. Das erdet...

    Ich weiß, es kommt aus der Mode, aber auch Segeln hat was mit Handwerk, Können und Erfahrung zu tun. Das ist mit keiner Elektronik und keiner App zu kompensieren - und zumindest der Skipper sollte es können.

    Für die Statistik: Ich fahre ausschließlich mit unerfahrener Crew. Und bei einem Wochenende am Ijsselmeer mit vier Gästen fahre ich keine Trainingsmanöver. Weil es einfach nichts bringt. Dafür fahr ich Freitags abends oft von Lemmer aus in die Nacht hinein nach Medemblik. Das bringts - und wer nicht spurt, muss ins Bett! Auf meinem Boot weiß ich wo die Leute sind, weil ich steuere, statt zu kontrollieren.

    Gruß R.

  10. #70
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    Es ist schon ein Risiko dabei mit einer unerfahrenen Crew. Wenn es zum Überbordfallen kommt, muss jeder wissen, was zu tun ist. Zumindest diese wichtigen Dinge, würde ich vorher mit jedem durchgehen bzw. Minimum einen Tag einplanen, je nachdem "wie unerfahren" die Crew ist, auch mehr. Aber die Möglichkeiten eines Ernstfalls sollte einem schon bewusst sein. Ich persönlich würde mir aber schon noch jemanden holen, der sich auskennt. Das wäre ja auch eine Möglichkeit. Ich habe mir damals als Neuling auch eineYacht charter mit Crew geholt. Aber als Skipper sollte man eigentlich auch nie über Bord gehen. Also dass wirklich etwas passiert ist auch eher unwahrscheinlich.
    Geändert von Mirko2000 (03.12.2018 um 11:21 Uhr)

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