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  1. #11
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    Je eher man das Motor-Manöver mit der neuen Crew übt, umso sicherer lebt man als Skipper.
    Viele Grüße
    Markus

    -----------------------------------------
    http://www.segel-zeltlager.de

  2. #12
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    Alles kalter Kaffee im Vergleich zu HOB (Hund über Bord), eines meiner bislang schwierigsten Manöver .
    Habe mich mal breitschlagen lassen, einen Beagle plus Herrchen mitzunehmen.
    Bei relativ ruhiger See und wenig Wind ging das Viech über Bord, ohne Schwimmweste oder Geschirr.
    Wir haben den nicht reinbekommen, Herrchen musste springen und im Wasser eine Schot um den Hundekörper zurren. Dann ging´s: erst den Hund, dann seinen Herrn an Bord gezerrt...
    36 ft.

  3. #13
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    2 Möglichkeiten :

    1. Gäste sind und bleiben Gäste, die keine sicherheitsrelevanten Aufgaben ohne meine unmittelbare Einweisung übernehmen und ich fahre das Schiff quasi einhand. Da darf ich ja auch nicht über Bord gehen ...

    2. Wenn zumindest rudimentäre Segelkenntnisse vorhanden sind, übernehme ich die Anleiter-Rolle und versuche den Überblick zu behalten - auch hier bin ich quasi einhand an Bord mit den Mitseglern an der Pinne in die ich bei Bedarf auch einfach reingreife.

    Mich darauf zu verlassen, dass mich Crewmitgleider ( Familie / Freunde / Gäste ) auch wieder auffischen können, tue ich grundsätzlich nicht - noch nicht mal bei supererfahrenen Regattaseglern - Im Bach = Tot.

    Aber natürlich weiß meine Liebste, wo der Distress-Knopf ist und Motorschalter/Gashebel/Fallenklemme - das dient aber vor allem zu ihrer Beruhigung, auch ohne mich nicht absolut hilflos zu sein.
    Miteigner für Rommel33 in Berlin gesucht : www.berlin-ocean-racing.com

  4. #14
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    Ich habe meinen Leutchen vorm Törn immer Folgendes vermittelt:
    1. "MANN ÜBER BORD"
    2. Alle bis auf Rudergänger zeigen mit ausgestrecktem Arm auf den Mann im Wasser
    3. Rudergänger startet Maschine, fährt in den Wind und gibt Anweisung, wer das Großfall losschmeißt, das Segel birgt und die Genuaschot fiert, alle anderen zeigen weiter auf den Mann im Wasser!!!
    4. Rudergänger fährt unter Maschine Richtung Mann im Wasser und gibt weitere Anweisung (Leine werfen)

    Das haben wir dann auch ein bisschen geübt. Ob´s im Ernstfall bei 7 Windstärken und Seegang helfen würde...keine Ahnung.

  5. #15
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    Hallo IOR, das mit der MOB-Automatik für Einhandsegler ist eigentlich kein Problem, ich plane, das in meinen AP (Selbstbau mit Arduino) zu integrieren. Die Funktion in Grundzügen:
    Der Rudergänger trägt ein Smartphone am Körper. Der AP hält per Bluetooth Kontakt zu diesem Smartphone (so ganz nebenbei kann man auf diesem Weg auch Daten und Befehle übertragen). Fällt der Rudergänger über Bord, wird die Bluetooth Verbindung abreißen, entweder weil die Entfernung (15m) zu groß wird, oder das Smartphone wg. Wasser defekt wird.
    Der AP wird daraufhin hart Ruder legen. Dadurch wird das Schiff beidrehen, und beigedreht bleiben. Wenn das Schiff nicht zu schnell treibt, hat der Skipper Gelegenheit, das Schiff einzuholen und wieder an Bord zu klettern. Evtl. hilft dabei auch die nachgeschleppte Leine.

    Ich weiß noch nicht wie, aber es ist sicher möglich, den AP so zu programmieren, daß er eine Wende fährt (ohne schiften des Vorsegels = beidrehen) und keine Halse (möglicher Riggverlust)
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  6. #16
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    Lächeln

    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Hallo IOR, das mit der MOB-Automatik für Einhandsegler ist eigentlich kein Problem, ich plane, das in meinen AP (Selbstbau mit Arduino) zu integrieren. Die Funktion in Grundzügen:
    Der Rudergänger trägt ein Smartphone am Körper. Der AP hält per Bluetooth Kontakt zu diesem Smartphone (so ganz nebenbei kann man auf diesem Weg auch Daten und Befehle übertragen). Fällt der Rudergänger über Bord, wird die Bluetooth Verbindung abreißen, entweder weil die Entfernung (15m) zu groß wird, oder das Smartphone wg. Wasser defekt wird.
    Der AP wird daraufhin hart Ruder legen. Dadurch wird das Schiff beidrehen, und beigedreht bleiben. Wenn das Schiff nicht zu schnell treibt, hat der Skipper Gelegenheit, das Schiff einzuholen und wieder an Bord zu klettern. Evtl. hilft dabei auch die nachgeschleppte Leine.

    Ich weiß noch nicht wie, aber es ist sicher möglich, den AP so zu programmieren, daß er eine Wende fährt (ohne schiften des Vorsegels = beidrehen) und keine Halse (möglicher Riggverlust)
    Viele Grüße
    nw
    Hört sich sehr interessant und ambitioniert an. Berichte doch bitte, wenn die Praxis-Reife erreicht ist .
    36 ft.

  7. #17
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    Zitat Zitat von MarkusS Beitrag anzeigen
    Je eher man das Motor-Manöver mit der neuen Crew übt, umso sicherer lebt man als Skipper.

    Für die Sicherheit des Skippers , also für DAS LEBEN des Skippers , dessen Überleben, ( siehe obiges Zitat), ist es also unabdingbar solch Manöver um drei, oder vier Uhr morgens , oder noch besser direkt nach d. Boarding zu üben !
    Geändert von supra (21.08.2018 um 23:53 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
    Schabowski: " ...sofort, unverzüglich. "
    Bob Ross kucken !

  8. #18
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    Zitat Zitat von IOR Beitrag anzeigen
    Hört sich sehr interessant und ambitioniert an.
    Ich stimme zu.
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
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    Bob Ross kucken !

  9. #19
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    Hallo, das ist kein technisches Problem, sondern eine Frage, wieviel Arbeit man hineinstecken will oder kann. Ich bin ja schon froh, meinen AP mit der absoluten Grundfunktion am Laufen zu haben. Solche Extras habe ich eben aus Zeitmangel erstmal verschoben, was mich nicht hindert, es theoretisch zu durchleuchten.
    Ich denke, das wäre ein sehr sinnvolles Projekt für eine Arduino-Gruppe, die hier schon mehrmals von verschiedenen Seiten angeregt, aber niemals in Gang gebracht wurde.
    Von der Elektronikseite her habe ich mir schonmal aus dem Reich der Mitte ein Bluetoth-Modul kommen lassen, es an den Arduino angeschlossen, und Datenaustausch mit dem Smartphone betrieben, alles mit unveränderten Programmschnipseln aus dem Netz. Es ist klar, daß das nur der erste Anfang sein kann, alles weitere ist viel Arbeit, aber kein wirkliches Problem.
    Macht auch mal was, nur Lob führt nicht weiter!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  10. #20
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    Da gehört dann aber auch eine Stopp Funktion für die Maschine dazu. Wenn du unter Motor fährst und über Bord gehst, der AP dann hart Ruder legt, läufst du Gefahr vom eigenen Schiff in voller Fahrt übermangelt zu werden.
    Michael
    http://www.sioned.de

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