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  1. #21
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    Hallo,

    eigentlich liegt das Schema schon vor
    https://forum.yacht.de/showthread.ph...genossenschaft
    im Beitrag #17 sind entsprechende Links aufgeführt.
    Es ist halt Arbeit.

    Hier noch einmal als Kickoff:
    Den Code durch die teils ungewünschen Zwischenplatinen durchzutacken und auf die ATMega-Ports zurückzuverfolgen.
    Der Raspberry-Linux-PC kann dann auch wegfallen.

    Ab da sollte es mit dem nackten "nano" bezüglich Zeitaufwand mit einem Dragon als Programmer und C-Compiler von Atmel relativ flott gehen. Aber leider baut keiner der bisher Aktiven auf dem vorrätigen, umfangreichen Fundus auf.
    Statt dessen werden irgend welche verpeilten Kiddy-Software-Versionen mit viel wenn und aber, Abhängigkeiten und Umsatz von Arduino bevorzug.


    Peter
    Geändert von K.Lauer (22.08.2018 um 10:02 Uhr)

  2. #22
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    Ich glaube, dass generell ein Auffassungsproblem mit dem Begriff Crew einher geht.
    Was hier immer wieder wie ein roter Faden durch geht, in Verbindung mit "unerfahren"und "Crew", läuft wohl eher in den Fakt "Passagier" über, aber so kann man eine Person an Bord eines Spassschiffes nicht bezeichnen, denn an dieser Stelle hört der Spass nämlich auf.

    Es ist kein Verbrechen Personen an Bord zu haben, welche sich erst im Anfangsstadium ihrer Segelausbildung befinden oder auch nur Ferien machen wollen und darüber hinaus am Segeln selbst nicht weiter interessiert sind. Derartigen Personen eine "Crewfunktion" einzuverleiben ist somit nachvollziehbar, weil ansonst ganz andere Bestimmungen greifen würden wenn man einen Passagier daraus machen würde.

    In so einem Fall muss man aber auch den Schneid haben zumindest eine zweite Person mit praktischen Segelkenntnissen mit zu haben, dann erübrigt sich jede weitere Diskussion. In manchen Ländern werden beim Chartern eben darum zwei Personen mit einschlägiger Erfahrung, sprich Segelschein mit zumindest bis 20 Nm gefordert (Griechenland z.B). Bei schnellen Wochenendtrips ist es aber nicht immer einfach jemanden zu finden...

    Was mich in diesem Forum wundert, es werden soviele Dinge bis ins kleinste Detail zerlegt, ob in technischer, sicherheitsrelavanter oder gesetzlicher Hinsicht, aber wenn es darum geht einen Euro zu sparen oder den Spass voll auszukosten wird herumgeeiert.
    Wer also sich mit dem Gadanken befasst es könnte etwas passieren, der muß entsprechend vorsorgen oder aber ein Draufgänger sein...

  3. #23
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    Zitat Zitat von MichaelK Beitrag anzeigen
    Da gehört dann aber auch eine Stopp Funktion für die Maschine dazu. Wenn du unter Motor fährst und über Bord gehst, der AP dann hart Ruder legt, läufst du Gefahr vom eigenen Schiff in voller Fahrt übermangelt zu werden.
    Das war mein zweiter Gedanke zum Thema. Der erste war: Hartruder führt nicht zum Beiliegen, sondern zum "Quickstop". Beiliegen wird wohl ohne relativen Wind kaum stabil klappen. Auch der Kurs ist eine schlechte Basis - erst 160° nach Backbord, dann Hardruder Steuerbord legen lässt dann doch mal durch den Wind schießen...


    Gruß R.

  4. #24
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    Hallo, noch ein (später) Nachtrag zu diesem Thread: Es gibt nicht nur die aktuell in der Yacht vorgestellten MOB-Armbänder, sondern auch z.B. den Gigaset Keeper, der auch alles das kann. Wenn man mit so einem Ding am Körper baden geht, muß man nicht sein Smartphone ersäufen, um all die möglichen Dinge auszulösen, die da möglich sind. Der Keeper kann auch in vielfacher Ausfertigung auftreten, da kann jeder an Bord einen bekommen, bei dem Preis (5-10€) kein Problem!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  5. #25
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Hallo, noch ein (später) Nachtrag zu diesem Thread: Es gibt nicht nur die aktuell in der Yacht vorgestellten MOB-Armbänder, sondern auch z.B. den Gigaset Keeper, der auch alles das kann. Wenn man mit so einem Ding am Körper baden geht, muß man nicht sein Smartphone ersäufen, um all die möglichen Dinge auszulösen, die da möglich sind. Der Keeper kann auch in vielfacher Ausfertigung auftreten, da kann jeder an Bord einen bekommen, bei dem Preis (5-10€) kein Problem!
    Was nutzen diverse technische Ausrüstungen und "Spielereien", wenn die Crew nicht in der Lage ist, das Schiff zu dem über Bord gegangenen Skipper zu bringen (um zum Thema zurückzukommen)? Soll er die Yacht dann aus dem Wasser per Smartphone steuern?
    Viele Grüße
    Markus

    -----------------------------------------
    http://www.segel-zeltlager.de

  6. #26
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    Als Skipper darf man nicht über Bord gehen - Nie und Nimmer - sprich, wer seinen Törn nicht so "anlegt", als wenn er allein für seine Sicherheit verantwortlich ist, macht (bei unklarer Crewqualifikation) etwas falsch. Ich verlasse mich jedenfalls darauf nicht, dass sie mich bergen können, sondern führe das Schiff und bewege mich auf dem Schiff, als wenn ich allein bin.

    Zum Thema der elektronischen Helferlein - NKE bietet 2 MOB-Modi an ( Verbindung zur Fernbedienung reißt ab)

    Singlehand - da versucht der AP das Boot sofort in den beigedrehten Zustand zu bringen ( nach Wende ) und zu halten.

    Crew - Da gibt es nur einen Alarm + Positionsspeicherung und der Rest ist Aufgabe der Crew
    Miteigner für Rommel33 in Berlin gesucht : www.berlin-ocean-racing.com

  7. #27
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    Hallo Markus, für diesen Fall war mein Vorschlag, das Smartphone selbst als Auslöser zu nehmen.
    Zitat Zitat von jofraja-3 Beitrag anzeigen
    Singlehand - da versucht der AP das Boot sofort in den beigedrehten Zustand zu bringen ( nach Wende *) und zu halten.
    Es geht auch einfacher!
    Viele Grüße
    nw

    * Bemerkung von mir: Hart Ruder führt zur Wende (oder Halse, je nach dem), ohne Shiften der Vorsegel folgt der beigedrehte Zustand, und bleibt erhalten, solange das Ruder so hart gelegt bleibt.
    Geändert von segelgunnar (19.09.2018 um 15:11 Uhr)
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  8. #28
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    * Bemerkung von mir: Hart Ruder führt zur Wende (oder Halse, je nach dem), ohne Shiften der Vorsegel folgt der beigedrehte Zustand, und bleibt erhalten, solange das Ruder so hart gelegt bleibt.
    Nein, Sucher, das ist Quatsch!

    Legst Du am Wind Hartruder nach Luv, so fährt das Boot im Kreis entspr. Quickstopmanöver. Die Quickstop Kreisfahrt kann man endlos durchfahren, beliebig oft.

    Legst Du am Wind Hartruder nach Lee läuft das Boot mit Vollspeed durch die Halse umd mit back stehendem Vorsegel und Restspeed ganz locker wieder durch den Wind.

    Es muß nach dem Durchgang das andere Hartruder gelegt werden.


    Gruß R.

  9. #29
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    Hallo RunTanPlan, Ich habe das Beiliegen bisher nur bei leichtem Wetter probiert, aber nie im wirklichen Leben durchgeführt. Bisher war das so: Wenden, ohne das Vorsegel zu Schiften, also Backstehen lassen, dann bleibt das Schiff stehen. In der anderen Richtung gibt das eine Patenthalse, nicht ungefährlich. Ich werde demnächst Gelegenheit haben, das ausgiebig durchzutesten, dann werde ich auch mal Probieren, ob das auch mit AP geht. Bisher war es Theorie!
    Dieses permanete "im Kreis fahren" kann ich mir eigentlich nur mit Selbstwendefock (die ich nicht habe) vorstellen. Möglicherweise wäre das auch eine Lösung für da Einhandskipper-über-Bord Problem.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  10. #30
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    Das Beiliegen funktioniert nur, wenn mit back stehendem Vorsegel Hartruder nach Luv gelegt ist. Während Du durch den Wind fährst, hast Du aber zwangsläufig das Ruder nach Lee gelegt -> Das Boot dreht sich weiter.

    Wenn man die Schoten nicht führt und das Groß dicht ist, kann es durchaus sein, dass das Boot noch 2-3 Knoten macht. Von daher wären die Kreise schon sinnvoller, um das Boot beim MOB zu halten. Beide Manöver können gefährlich sein, wenn der AP nicht "weiß" was anliegt.

    Gruß R.

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