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  1. #11
    Ausgeschiedener Benutzer Gast

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    Hallo Bördeseegler,

    Wir wohnen an der Nordsee (Wilhelmshaven) und haben das Schiff (1,90 m Tiefgang) an der Ostsee in der Schlei. Warum?

    Wesentlich mehr am Wochenende erreichbare Ziele als zu Hause und Tideunabhängigkeit. Letzteres bedeutet: Wir können ab- und anlegen, wann wir wollen und müssen nicht den Wecker stellen bzw. die letzten 8 sm motoren, um heute noch anzukommen.

    Drei Stunden Autobahn (sind es bei uns)? Kein Problem im Vergleich zu 3 Std. Kreuzen gegen den Tidestrom neben dem Kraftwerk, weil man den Wecker nicht gehört hat.

  2. #12
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    Zitat Zitat von rwe Beitrag anzeigen
    Nordsee ist geil. ………….?
    Jau, frag mal meine-beste-Steuerfrau-von-allen, die schäumt vor Begeisterung, vor allem wenn wir runter sind.
    Als Wochenendrevier ist die N. nicht mal zweite Wahl und wenn es im Urlaub mal etwas abenteuerlicher sein darf, hat man schnell gewechselt.
    Barracudas Tipp ist für Westfalen doch naheliegend (im doppelten Sinn des Wortes). Wenn es denn unbedingt N. sein muss ist man aus den NL-Gewässern, egal wo man liegt, in einem Tag im derben Salzwasser.
    Nix gegen Nordsee, wir haben sie einige Meilen genossen (nicht immer genossen), aber als Wochenendrevier würde ich sie von der Liste streichen.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  3. #13
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    Die Lösung heißt in meinen Augen Ijsselmeer oder auch Südholland. Werl - Lelystad zum Beispiel sind 270 km, unter drei Stunden Fahrt. Werl - Willemstad 290 km. In der Regel wenig Staus in Holland.

    In beiden Fällen hast Du ein wunderbares Wochenend-Revier mit endlos vielen Häfen und pittoresken Städchen, Amsterdam oder Rotterdam, aber auch Natur. Dazu die Nordsee um die Ecke mit ihren Inseln.

    Und in den Sommerferien dann entweder rüber in die Ostsee oder nach Westen (Südengland, Normandie, Bretagne).

  4. #14
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    Das wäre keine gute Idee mit einem Kielschiff mit 1,90 Tiefgang an die Nordsee zu wechseln.
    Ich kenne die N-See gut, als Windsurfer und Segler. Die Entfernung, zb Hooksiel, zu meinem Wohnort wären keine 100 Km.
    Ich segle in der O-See, Entfernung 200 Km.
    Wenn N-See, dann mit einem Schiff was "ohne Risiko" trocken fallen kann und da wäre so ein Kielschiff weniger geeignet. Auch geben die Gezeiten den Rhythmus vor und der Strom ist nicht zu unterschätzen. Da wären die nl Randmeere die bessere Wahl.
    Es ist nicht nur mein Rat, "lasse es"!

  5. #15
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    Hallo!

    Mein letztes Boot hatte 1,50 Tiefgang. Das war schon hier oben an der Nordseeküste grenzwertig! Für die Inseln wurde es häufig schon sehr eng, da einige Häfen nur bei Hochwasser angesteuert werden konnten und auch entsprechend verlassen!

    Inseln wie Juist sind da auch schon nicht mehr drin. Lediglich Borkum und Norderney lassen sich mit 1,50 noch gut anlaufen. Entsprechend würde ich mit einem Tiefgang von über 1,80 gar nicht erst ins Watt gehen.

    Wenn das Boot nach WHV, BHV der CUX gehen sollte, wäre natürlich Helgoland immer ein gutes Ziel! Helgoland von Emden aus geht auch. Aber ob es sich wirklich lohnt, aufgrund des Tiefgangs nur wenige Ziele ansteuern zu können, ist fraglich. Da sollte das Boot doch schon besser in der Ostsee bleiben. Vielleicht nach Lübeck oder Kiel verholen?

    Viele Grüße

  6. #16
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    Hallo,

    für mich ist das Watt ein Nogo.
    Mit dem Watt holt man sich nur Dreck an Bord.

    Leider ist die Nordsee mit relativ wenigen Häfen pro Seemeile bestückt.
    Besser man versucht es einfach mal, statt unproduktiv darüber zu sinnieren.
    Es hilft dabei
    www.pegelonline.wsv.de/gast/start


    peter

  7. #17
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    Deutsche Nordseeküste, ein Dilemma.
    Reinrassige Segler brauchen einen wirksamen Lateralplan. Der ist um so wirksamer, je tiefer er reicht, die Fläche ist von geringer Bedeutung.
    Sehen wir von Helgoland ab, so grenzt die Deutsche Nordseeküste an ein Meer aus Sand und Mudd. Nur wenige Häfen sind mit wirksamen Tiefgang zu erreichen.

    Die frischen, friesischen Nordseeinseln sind sicher eine Segelreise wert, sie sind jedoch sehr schlecht unter Segeln zu erreichen. Die Gatten sind schon bei weniger als Starkwind nicht anzulaufen, die meisten gar nur in engem Zeitfenster. Nur Borkum, Nordernei und Helgoland erreicht man jederzeit mit 1,8m Tiefgang.
    Der Seesegler erreicht nur ganz wenige Häfen und die noch unter erschwerten Bedingungen. Man braucht ein extrem angepasstes Boot, traditionelle englischen Küstensegler, klassische Schlickrutscher wie z.B. derbe Stahljollis oder high tech mit variablem Tiefgang. Mehrrümpfer gehen auch, werden aber von den Ost- und Nordfriesen hart zur Kasse gebeten.

    Will man beweisen, dass alles o.a. dummes Zeug ist, verlegt man mit einem 1,8m tiegehenden Boot an die Nordsseküste.

    Wir sind nicht gezählte Male entlang der Friesenküste gesegelt und waren mit unseren 1,7m (+) oft gekniffen. Trotzdem haben wir, außer Juist und Baltrum alle angelaufen, aber nur weil wir´s wissen wollten.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  8. #18
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    Moin,
    ich kann mich da nur ein paar Vorrednern anschließen, dass du dir mal die Niederlande als Alternative anschaust. Friesland ist ne schöne Ecke. Östliches Ijsselmeer würde ich empfehlen. Da kann man bei jeder Windrichtung irgendwas machen.
    Grüße
    Ahab

  9. #19
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    Hallo Grauwal,

    in dem Punkt "Kasse" möchte ich Dir aber schon widersprechen! Ich habe mein Boot entweder an der deutschen Nordseeküste oder der niederländischen Küste einschließlich Ijsselmeer liegen! Die Niederländer sind im Vergleich zu uns Norddeutschen eindeutig mehr Kaufleute als Sportler! Dementsprechend sind auch die Preise! Zugegeben: die Infrastruktur sucht ihresgleichen! Aber alles in allem kann ich nicht bestätigen, dass sowohl Festland als auch Inseln an der deutschen Nordseeküste teuer sind. Auch bei Mehrrumpfbooten halten sich die Preise noch in Grenzen!

    Noch deutlicher muss ich K.Lauer erwidern! Dreck holt man sich nicht an Bord! Das ist einfach nur Quatsch! Wer nicht trockenfallen will, sucht sich entweder einen Priel oder einen tiefgehenden Hafen (z. B. Borkum oder Norderney, Emden, Wilhelmshaven etc.). Und selbst wenn man mit Festkiel in einem Hafen mal bei Ebbe auf Sand oder Schlick liegt, bleibt bei auflaufendem Wasser kein Dreck zurück.

    Entscheidend ist hier eher die richtige Seemannschaft! Törns müssen genau geplant werden. Das macht den Sport dann natürlich bei vielen gerade sehr reizvoll! Ich nutze gerne die Tiden und wenn man dann im Hafen noch vor Neulingen mit Revierkenntnissen glänzen kann, macht das natürlich auch Spass.

    Alles in allem ist die Nordsee mit ihren Gezeiten ein tolles Revier. Wer sich hier auskennt und die Natur und ihre Bedingungen achtet, kann tolle Sommer verbringen und viel Spass haben. Und auch die Gatten, vor denen natürlich alle Respekt haben, sind nicht immer ganz so schlimm, wie manche Leute meinen! In der Regel ist es eh eher der Skipper, der klein beigibt. Das Boot kann die Schläge vertragen und bei moderaten Winden mit den Gezeiten gibt es eh kaum Probleme!

    Viele Grüße :-)

  10. #20
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    Zitat Zitat von Northsailor Beitrag anzeigen
    Noch deutlicher muss ich K.Lauer erwidern! Dreck holt man sich nicht an Bord! Das ist einfach nur Quatsch! Wer nicht trockenfallen will, sucht sich entweder einen Priel oder einen tiefgehenden Hafen (z. B. Borkum oder Norderney, Emden, Wilhelmshaven etc.). Und selbst wenn man mit Festkiel in einem Hafen mal bei Ebbe auf Sand oder Schlick liegt, bleibt bei auflaufendem Wasser kein Dreck zurück
    Hallo,

    bei mir schon.
    Im Modder festzuliegen muß man schon mögen wie Briefmarken sortieren.


    Peter

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